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Drei für Eins

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Professur Forschungsmethoden
Prof. Dr. Karsten Speck

Raum A06 5-519

2174

Team

Die Büros der Arbeitsgruppe finden sich im Gebäude A6 auf der 3. Und 5. Etage.
→ Lageplan Gebäude A6 

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften
Institut für Pädagogik
Gebäude A6
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg

Die Postfächer der Arbeitsgruppe befinden sich im Erdgeschoss des A6, hinter den Aufzügen.

Laufzeit:

01.10.2020 – 30.09.2024

Fördermittelgeber:

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)

Forschungsteam Universität Oldenburg

Prof. Dr. Karsten Speck (Projektleitung)

N.N. (Wissenschaftliche Mitarbeiter*in)

Ein Evaluationsprojekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Prof. Karsten Speck) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Oliver Schöffski)

Evaluation des Projektes: Frühzeitige Förderung der gesunden Entwicklung und Bildungsteilhabe von Kindern und Jugendlichen (KuJ) mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf durch eine sektorenübergreifende, aufsuchende Diagnostik, Behandlung und Förderung durch die KJPPP gemeinsam mit Schule (Regionale Bildungs- und Beratungszentren; kurz: ReBBZ+T) und Kinder- und Jugendhilfe (Jugendamt) (kurz: JH) / „Drei für Eins“

Ziele des Projektes: Das Projekt “Drei für Eins” zielt auf eine frühzeitige Förderung der gesunden Entwicklung und Bildungsteilhabe von Kindern und Jugendlichen mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf durch eine sektorenübergreifende, aufsuchende Diagnostik, Behandlung und Förderung durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie gemeinsam mit Schule und JH ab. “Drei für Eins” wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss im Rahmen einer Bekanntmachung zur themenspezifischen Förderung von neuen Versorgungsformen zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung gefördert.

Ziele der inhaltlichen Evaluation: Die Universität Oldenburg hat die Verantwortung für die inhaltliche Evaluation. Die inhaltliche Evaluation verfolgt – angelehnt an die Projektziele von “Drei für Eins” – drei zentrale Untersuchungsziele, die nochmals hinsichtlich ihrer Wichtigkeit in ein primäres und zwei sekundäre Ziele unterschieden werden können:

  1. Das primäre Ziel der inhaltlichen Evaluation besteht darin, den Interventionseffekt einer sektorenübergreifenden, aufsuchenden Diagnostik, Behandlung und Förderung – durch die KJPPP gemeinsam mit den IG-ReBBZ+T und Jugendämtern auf die Reduzierung der psychischen und Verhaltensstörungen von KuJ mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf hin zu untersuchen.
  2. Das erste, sekundäre Ziel der inhaltlichen Evaluation besteht darin, den Interventionseffekt einer sektorenübergreifenden, aufsuchenden Diagnostik, Behandlung und Förderung – durch die KJPPP gemeinsam mit den IG-ReBBZ+T und Jugendämtern auf die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, die Verbesserung der Emotionsregulation, die Verbesserung der Lern- und Leistungsmotivation, die Reduzierung des Schulabsentismus und die Verbesserung der Schulnoten von KuJ mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf hin zu untersuchen.
  3. Das zweite, sekundäre Ziel der inhaltlichen Evaluation besteht darin, den Interventionseffekt der sektorenübergreifenden Versorgung – durch die KJPPP gemeinsam mit IG-ReBBZ+T und Jugendämtern – auf die Kooperation, die Selbstwirksamkeit, das Beanspruchungserleben und das Burnout-Risiko der Fachkräfte hin zu untersuchen.

Methodisches Design: Zur Erreichung der Projektziele wird eine prospektive Fall-Kontroll-Studie durchgeführt. Das heißt, in der Studie wird der Erfolg der Intervention bei einer Interventionsgruppe von KuJ mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf untersucht und mit einer Kontrollgruppe von KuJ mit ähnlichen Symptomen, d.h. KuJ , die ebenfalls einen klinischen und multimodalen Versorgungsbedarf aufweisen, verglichen. Die Studie verfolgt insofern einen quantitativ-empirischen, hypothesenprüfenden, längsschnittlichen Anspruch und stützt sich auf (maximal fünf) Messwiederholungen und einen Interventions-Kontrollgruppenvergleich. Die Effekte bei den KuJ werden mittels eines Cross-Lagged-Designs im Längsschnitt mit weitgehend den gleichen Messinstrumenten zu fünf Messzeitpunkten untersucht, um die Stabilität der Merkmale zu prüfen und eine erhöhte Evidenz für kausale Wirkungsaussagen zu erhalten. Ergänzend werden weitere differenzierte, diagnostische Testinstrumente zu den KuJ bei a) den KuJ selbst (körperlich neurologische Untersuchung), b) den Eltern, c) den Lehrkräften und d) den Therapeuten eingesetzt.

Konsortialführung und Partner:

Konsortialführung:
Techniker Krankenkasse (Projektleitung: Klaus Rupp)

Konsortialpartner Krankenkassen:
1. AOK Rheinland/Hamburg, 2. DAK, 3. IKK Classic, 4. Knappschaft-Bahn-See

Konsortialpartner Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie (KJPPP):
1. Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg, Abt. Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (Projektleitung: Dr. med. Sabine Ott)

2. Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gGmbH, Abt. Psychiatrie, -Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter (Projektleitung: Dr. Joachim Walter)

Konsortialpartner Schule u. Regionale Bildungs- und Beratungszentren (BSB/ReBBZ):
Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (Amt für Bildung – Landesministerium), Referat Aufsicht Regionale Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) und Bildungs- und Beratungszentrum Pädagogik bei Krankheit (BBZ) - B 34 (Projektleitung: Michaela Peponis)

Konsortialpartner für die Evaluation:
1. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät für Bildungs- und Sozial­wissenschaften, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik (Prof. Karsten Speck)

2. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Rechts- und Wirtschafts­wissen­schaftliche Fakultät, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Prof. Oliver Schöffski)

Webiqmasatnbater:bi Bettinabga immMeyerhflnw (bevuqttina.u5d+mexjrdyer@uol.de) (Stand: 21.08.2020)