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Abgeschlossene Forschung
DreiFürEins (2021-2025)
Frühzeitige Förderung der gesunden Entwicklung und Bildungsteilhabe von Kindern und Jugendlichen (KuJ) mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf durch eine sektorenübergreifende, aufsuchende Diagnostik, Behandlung und Förderung durch die KJPPP gemeinsam mit Schule (Regionale Bildungs- und Beratungszentren; kurz: ReBBZ+T) und Kinder- und Jugendhilfe (Jugendamt) (kurz: JH) / „DreifürEins“
Laufzeit des Projektes:
01.02.2021 - 31.01.2025
Konsortialführung und Partner:
Konsortialführung: Techniker Krankenkasse (Projektleitung: Lena Zwanzleitner)
Konsortialpartner Krankenkassen:
1. AOK Rheinland/Hamburg, 2. DAK-Gesundheit, 3. IKK classic, 4. KNAPPSCHAFT, 5. BARMER
Konsortialpartner Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und-psychotherapie (KJPPP):
1. Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg, Abt. Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (Projektleitung: Dr. med. Sabine Ott)
2. Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift gGmbH, Abt. Psychiatrie, -Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter (Projektleitung: Dr. Joachim Walter)
Konsortialpartner Schule u. Regionale Bildungs- und Beratungszentren (BSB/ReBBZ):
Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (Amt für Bildung – Landesministerium), Referat Aufsicht Regionale Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) und Bildungs- und Beratungszentrum Pädagogik bei Krankheit (BBZ) - B 34 (Projektleitung: Dörte Dzäbel)
Konsortialpartner für die Evaluation:
1. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät für Bildungs- und Sozial-wissenschaften, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik (Projektleitung: Prof. Karsten Speck)
2. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Rechts- und Wirtschafts¬wissen-schaftliche Fakultät, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Projektleitung: Prof. Oliver Schöffski)
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Nantke Schmidt
Dr. Anja Schäfer
Dr. Ann-Kristin Müller
Hannah Prömper
Projektbeschreibung:
Ziele des Projektes: Das Projekt DreiFürEins zielt auf eine frühzeitige Förderung der gesunden Entwicklung und Bildungsteilhabe von Kindern und Jugendlichen mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf durch eine sektorenübergreifende, aufsuchende Diagnostik, Behandlung und Förderung durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie gemeinsam mit Schule und Kinder- und Jugendhilfe ab. DreiFürEins wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss im Rahmen einer Bekanntmachung zur themenspezifischen Förderung von neuen Versorgungsformen zur Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung gefördert.
Die Universität Oldenburg hat die Verantwortung für die inhaltliche Evaluation.
Die inhaltliche Evaluation verfolgt – angelehnt an die Projektziele von DreiFürEins – drei zentrale Untersuchungsziele, die nochmals hinsichtlich ihrer Wichtigkeit in ein primäres und zwei sekundäre Ziele unterschieden werden können:
Das primäre Ziel der inhaltlichen Evaluation besteht darin, den Interventionseffekt einer sektorenübergreifenden, aufsuchenden Diagnostik, Behandlung und Förderung – durch die KJPPP gemeinsam mit den IG-ReBBZ+T und Jugendämtern – auf die Reduzierung der psychischen und Verhaltensstörungen von KuJ mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf hin zu untersuchen.
Das erste, sekundäre Ziel der inhaltlichen Evaluation besteht darin, den Interventionseffekt einer sektorenübergreifenden, aufsuchenden Diagnostik, Behandlung und Förderung – durch die KJPPP gemeinsam mit den IG-ReBBZ+T und Jugendämtern – auf die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, die Reduzierung des Schulabsentismus und die Verbesserung der Schulnoten von KuJ mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf hin zu untersuchen.
Das zweite, sekundäre Ziel der inhaltlichen Evaluation besteht darin, den Interventionseffekt der sektorenübergreifenden Versorgung – durch die KJPPP gemeinsam mit IG-ReBBZ+T und Jugendämtern – auf die Kooperation, die Selbstwirksamkeit, das Beanspruchungserleben und das Burnout-Risiko der Fachkräfte hin zu untersuchen.
Methodisches Design:
Zur Erreichung der Projektziele wird eine prospektive Fall-Kontroll-Studie durchgeführt. Das heißt, in der Studie wird der Erfolg der Intervention bei einer Interventionsgruppe von KuJ mit klinischem und multimodalem Versorgungsbedarf untersucht und mit einer Kontrollgruppe von KuJ mit ähnlichen Symptomen, d.h. KuJ , die ebenfalls einen klinischen und multimodalen Versorgungsbedarf aufweisen, verglichen. Die Studie verfolgt insofern einen quantitativ-empirischen, hypothesenprüfenden, längsschnittlichen Anspruch und stützt sich auf vier Messwiederholungen und einen Interventions-Kontrollgruppenvergleich. Die Effekte bei den KuJ werden mittels eines Cross-Lagged-Designs im Längsschnitt mit weitgehend den gleichen Messinstrumenten zu drei Messzeitpunkten untersucht, um die Stabilität der Merkmale zu prüfen und eine erhöhte Evidenz für kausale Wirkungsaussagen zu erhalten. Dabei werden sowohl die Selbsteinschätzungen der KuJ berücksichtigt als auch die Einschätzungen der Eltern und der Lehrkräfte.
Schulsozialarbeit an BBS in Hamburg (2021 - 2024)
Beratungsleistungen für die Entwicklung einer Rahmenkonzeption und Evaluation der Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen in Hamburg (Auftraggeber: Behörde für Schule und Berufsbildung und Hamburger Institut für Berufliche Bildung)
Laufzeit:
02/2021 - 01/2024
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Annett Thiele (Universität Oldenburg)
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Dr. Sarah Kathrin Steingräber
Projektbeschreibung:
Das Projekt bestand aus vier verschiedenen Modulen. Diese waren:
Modul 1: Landesweite Bestandsaufnahme zum Beratungs- u. Unterstützungssystem und bundesweite Bestandsaufnahme zur Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen
Im ersten Modul sollen zunächst eine landesweite Bestandsaufnahme zum Beratungs- und Unterstützungssystem in Hamburg und eine bundesweite Bestandsaufnahme zur Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen durchgeführt werden. Mithilfe einer Dokumentenanalyse sollen relevante Ressourcen, Kompetenzen, Strukturen und Kontextbedingungen für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen in Hamburg erarbeitet und zusammengetragen werden. Des Weiteren sollen vorliegende Rahmenkonzeptionen, Erlasse, Richtlinien und Förderungsgrundsätze zur Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen und berufsbildenden Schulen im Bundesgebiet recherchiert werden. Hieraus sollen fachliche Eckpunkte für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen in Hamburg identifiziert und Entscheidungsoptionen für die Weiterentwicklung aufgezeigt werden. Ergänzend sollen mit ausgewählten Stakeholdern des vorhandenen Beratungs- und Unterstützungssystems in Hamburg Kurzinterviews geführt werden.
Modul 2: Formulierung von Empfehlungen für Inhalte und Implementierungsschritte einer Rahmenkonzeption zur Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen in Hamburg
Im zweiten Modul sollen Empfehlungen für Inhalte und Implementierungsschritte einer Rahmenkonzeption zur Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen in Hamburg formuliert werden. Die Empfehlungen berücksichtigen die Besonderheiten der Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen und achten auf Anknüpfungspunkte zwischen der Schulsozialarbeit und dem Beratungs- und Unterstützungssystem in Hamburg.
Modul 3: Wissenschaftliche Begleitung der Implementierung der Schulsozialarbeit u. der Weiterentwicklung des Beratungs- u. Unterstützungssystems an berufsbildenden Schulen in Hamburg
Im dritten Modul sollen die schrittweise Implementierung der Schulsozialarbeit an den berufsbildenden Schulen und die Weiterentwicklung des Beratungs- und Unterstützungssystems in Hamburg prozessbegleitend und wissenschaftlich unterstützt werden. Der Fokus der wissenschaftlichen Begleitung liegt hierbei auf dem Einbringen fachlicher Expertise in den Bereichen Implementierung von Innovationen in Organisationen, Beratungs- und Unterstützungssysteme, Kooperation von Jugendhilfe und Schule, Schulsozialarbeit und Inklusion. Um die Implementierung der Schulsozialarbeit an den berufsbildenden Schulen und die Weiterentwicklung des Beratungs- und Unterstützungssystems zu diskutieren und fachlich zu begleiten, sollen regelmäßig tagende Steuerungsrunden mit relevanten Akteur*innen stattfinden.
Modul 4: Evaluation der praktischen Implementierung der Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen in Hamburg
Im vierten Modul sollen im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluation unterschiedliche Akteursgruppen, die für den Erfolg der Implementierung der Schulsozialarbeit ausschlaggebend sind, mittels quantitativer Instrumente (Online-Fragebogen für alle Befragtengruppen) und qualitativer Instrumente (acht Gruppendiskussionen mit ausgewählten Vertreter*innen der Akteursgruppen) befragt werden. Im Fokus des Erkenntnisinteresses stehen u.a. a) die Bedarfe, Rahmenkonzeption, Programmziele und -prioritäten, b) die Rahmenbedingungen und die Implementierung der Schulsozialarbeit, c) die Prozesse und Aktivitäten der Schulsozialarbeit und d) die Ergebnisse und Erfolge der Schulsozialarbeit. Folgende Akteursgruppen, die für die Implementierung wichtig sind, sollen in der prozessbegleitenden (formativen) Evaluation befragt werden: a) die Schul- und Abteilungsleitungen, b) die Lehrkräfte, c) die Schulsozialarbeiter*innen und d) ggf. weiteres pädagogisches Personal an und im Umfeld der Schulen (z.B. Stakeholder). Um Effekte messen zu können, soll eine Wiederholungsbefragung (Prä-Post-Design) stattfinden. Als theoretisches Konzept soll das CIPP-Modell von Stufflebeam verwendet werden (Stufflebeam & Shinkfield, 2007; Stufflebeam, 2007, 2003, 2001, 1984, 1971a und b). Es findet eine deskriptive und inferenzstatistische Auswertung der quantitativen Daten und eine inhaltsanalytische Auswertung der Gruppendiskussionen statt.
Schulbegleitung in Hamburg (2021-2023)
Laufzeit:
08/2021 – 07/2023
Forschungsteam der Universität Oldenburg:
Prof. Dr. Karsten Speck
Prof. Dr. Annett Thiele
Prof Dr. Ulla Licandro
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Dr. Sabrina Maichrowitz
Eva Kemler
Ziele des Projekts:
- Analyse der demographischen Merkmale der begleiteten Schüler*innen und der Schulbegleiter*innen sowie der formalen Merkmale der Schulbegleitungen in Hamburg
- Analyse der Erwartungen und Bewertungen von relevanten Beteiligtengruppen hinsichtlich der gegenwärtigen Schulbegleitungen in Hamburg
- Herausarbeitung der Stärken und Schwächen der gegenwärtigen Verfahren der Schulbegleitungen in Hamburg und Ableitung von Änderungsbedarfen und Empfehlungen
Fragestellungen:
Ausgehend von den übergreifenden Evaluationszielen soll die Evaluation im Rahmen dieses Projektes drei zentrale Fragestellungen beantworten, für die beispielhaft mögliche Unterfragestellungen benannt werden:
- Welche demographischen Merkmale weisen die begleiteten Schüler*innen und die Schulbegleiter*innen und welche formalen Merkmale weisen die Schulbegleitungen in Hamburg auf?
- Welche Erwartungen und Wahrnehmungen haben relevante Beteiligtengruppen von den Rahmenbedingungen, Prozessen und Wirkungen der Schulbegleitungen in Hamburg?
Welche Stärken und Schwächen weisen die gegenwärtigen Verfahren der Schulbegleitungen in Hamburg auf und welche Änderungsbedarfe und Empfehlungen zur Verbesserung der Schulbegleitungen lassen sich ableiten?
Methodisches Design:
Zur Erreichung der Ziele und Beantwortung der Fragestellungen werden in einem ersten Schritt vorhandene Unterlagen und Daten zur Schulbegleitung in Hamburg ausgewertet (u.a. Konzeptionelle Unterlagen, Datenbank Schulbegleitung, Parlamentsdrucksachen) und eine Recherche zur Fachdiskussion und Förderung von Schulbegleitungen im Bundesgebiet durchgeführt (Modul 1).
Im zweiten Schritt findet eine quantitative Befragung 1. der Schulen (Schulleitungen, Förderkoordinator*innen, Klassenlehrer*innen/Sonderpädagog*innen mit Schulbegleitungen), 2. der Regionalen Bildungs- und Beratungszentren/der Fachabteilung Schulbegleitung (Koordinator*innen, Fallzuständige, Gesamtleitungen, Beratungslehrkräfte, B1-So2), 3. der Leistungserbringer (Träger und Schulbegleitungskräfte) sowie 4. der Personensorgeberechtigten der Schüler*innen statt, um die Erwartungen und Bewertungen zur Schulbegleitung und zu den Schulbegleiter*innen zu ermitteln (Modul 2).
Im dritten Schritt wird ergänzend eine qualitative Befragung bei den Schulen, Regionalen Bildungs- und Beratungszentren(ReBBZ)/der Fachabteilung Schulbegleitung (B1-So2), den Leistungserbringern sowie den Personensorgeberechtigen durchgeführt, um vertiefte Erkenntnisse zu den Erwartungen und Bewertungen der Schulbegleitungen und der Schulbegleiter*innen in Hamburg zu generieren (Modul 3).
Im vierten Schritt werden quasi als Ergebnis der Erhebungen und Analysen Stärken und Schwächen der gegenwärtigen Verfahren der Schulbegleitungen in Hamburg herausgearbeitet und Änderungsbedarfe und Empfehlungen formuliert (Modul 4).
Dilemmata der Nachhaltigkeit (2019-2022)
Dilemmata der Nachhaltigkeit zwischen Evaluation und Reflexion. Begründete Kriterien und Leitlinien für Nachhaltigkeitswissen
Teilprojekt 1: Evaluation von Nachhaltigkeitsprogrammen
Laufzeit des Projektes:
01/2019 - 06/2022
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Ann-Kristin Müller
Ziele des Projektes:
Das Projekt geht von der Beobachtung aus, dass sich im Zuge der Etablierung des Nachhaltigkeitsdiskurses die mit diesem Begriff verbundenen Ziele, Kriterien, Interessen und involvierten Wissensarten vervielfacht haben. Die Zielsetzung des Projekts ist vor diesem Hintergrund die Beantwortung der Frage, welche Meta-Kriterien für die Beurteilung von Projekten, Programmen und Initiativen als „nachhaltig“ begründbar sind.
Fragestellungen:
Projektübergreifend lässt sich die Fragestellung formulieren, welche Dilemmata der Nachhaltigkeit bestehen und wie sich diese epistemisch und strategisch zueinander verhalten. Mit Bezug darauf werden vier miteinander verbundene und auf das projektübergreifende Interesse bezogene Fragestellungen in den einzelnen Modulen näher untersucht, nämlich 1) wie und inwieweit Dilemmata der Nachhaltigkeit in Programmen der Nachhaltigkeitsforschung gegebenenfalls korrespondierend mit verschiedenen Nachhaltigkeitsverständnissen operationalisiert werden; 2) welche Dilemmata der Nachhaltigkeit in Nachhaltigkeitsprojekten jeweils erkennbar werden und inwieweit diese, sowie entwickelte Lösungsstrategien, mit dem Nachhaltigkeitsverständnis des Projekts interagieren; 3) welche spezifischen Perspektivenwechsel und epistemischen Konfigurationen der Wissensobjekte diejenigen Wissenschaften prägen, die sich als Nachhaltigkeitswissenschaften verstehen; und 4) inwieweit „Nachhaltigkeit“ einen spezifischen Wissenstypus involviert, der neuartige Herausforderungen an Wissensregulierung stellt.
Methodisches Design und Inhalte:
Methodologischer Kern des Projekts ist die gemeinsame Weiterentwicklung der Anfangsheuristik spezifischer Nachhaltigkeitsdilemmata. Im Weiteren verbindet das Projekt die Methoden der Evaluationsforschung einschließlich der transdisziplinärer Methoden, die Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung sowie die reflexiven Methoden der Diskurs- und Begriffsanalyse in ihrer wissenschaftsphilosophischen und gesellschaftstheoretischen Akzentuierung.
In transdisziplinärer Zusammenarbeit von Bildungswissenschaft, Governance-Forschung, Wissenschaftsphilosophie und Gesellschaftstheorie verbindet das vorgeschlagene Projekt empirische und reflexive Vorgehensweisen. So werden die empirische Untersuchung des Zusammenhangs von Nachhaltigkeitsverständnis und Operationalisierung von Nachhaltigkeitsdilemmata in Evaluationsprogrammen (Modul 1) und in Nachhaltigkeitsprojekten (Modul 2) bezogen auf die Untersuchung epistemischer Wissensfelder (Modul 3) und den Wandel von Wissensregulierung (Modul 4). Gemeinsamer Bezugspunkt ist die Entwicklung spezifischer Dilemmata der Nachhaltigkeit, die im Sinne einer Anfangsheuristik aus dem Forschungsstand generiert und sukzessive über das Projekt hinweg weiterentwickelt werden (Modul 0).
Veröffentlichungen:
Überblicksartikel von Anna Henkel, Matthias Bergmann, Nicole Karafyllis, Bernd Siebenhüner, Karsten Speck (2018): Dilemmata der Nachhaltigkeit zwischen Evaluation und Reflexion. Begründete Kriterien und Leitlinien für Nachhaltigkeitswissen. In Nico Lüdtke und Anna Henkel (Hg.): Das Wissen der Nachhaltigkeit. Herausforderungen zwischen Forschung und Beratung. München: oekom, S. 147-172
Kooperationspartner:
Weitere Informationen zu den im Folgenden genannten Verbundpartner*innen finden Sie auf der verlinkten Webseite unter "Weiterführende Links".
Prof. Dr. Anna Henkel
Prof. Dr. Matthias Bergmann
Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis
Prof. Dr. Bernd Siebenhüner (Projektkoordinator)
Prof. Dr. Karsten Speck
Weiterführende Links:
Dilemmata der Nachhaltigkeit (externe Webseite)
Diversität in Kindertageseinrichtungen (2017-2021)
Diversität in Kindertageseinrichtungen als pädagogische Herausforderung
Teilprojekt 5: Entwicklung der Kooperations- und Diversitätskompetenz des Personals
In dem Verbundprojekt DivKids-PBS kooperieren Forscherinnen und Forscher aus den Erziehungswissenschaften, der Pädagogik sowie den Sozialwissenschaften und der Sonderpädagogik der Universitäten Oldenburg, Vechta und Hannover. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Projekt für drei Jahre mit 770.000 Euro.
Laufzeit des Projektes
04/2019 - 09/2023
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Hannah Prömper
Ziele des Projektes:
Kinder in Kindertagesstätten sollten sich unabhängig von ihrer sprachlichen, kulturellen oder sozialen Herkunft bestmöglich entwickeln können. Ein wirksames und zeitgleich praxistaugliches Konzept zu entwerfen und zu evaluieren, das vorschulische Bildungseinrichtungen in dieser Aufgabe unterstützt, ist Ziel des interdisziplinär angelegten Verbundprojekts „Diversität in Kindertageseinrichtungen als pädagogische Herausforderung: Förderung der Kompetenzen von Kindern und Fachkräften durch Program-Wide Positive Behavior Support“.
Methodisches Design und Inhalte:
Im Mittelpunkt des Projekts steht das aus den USA stammende pädagogische Rahmenkonzept „Program-Wide Positive Behavior Support“ (PW-PBS) bzw. das hierauf basierende "Pyramid Model". Dieses soll erstmals für Kindertagesstätten in Deutschland angepasst und um weitere Aspekte ergänzt werden, um es anschließend in der Praxis umzusetzen und zu evaluieren.
In fünf Teilprojekten werden jeweils im Kontext des "Pyramid Model" verschiedene inhaltliche Schwerpunkte gesetzt.
- Teilprojekt 1: Organisations-, Prozess- und Personalentwicklung
- Teilprojekt 2: Entwicklung emotional-sozialer Kompetenzen der Kinder
- Teilprojekt 3: Entwicklung der sprachlichen Interaktionsqualität
- Teilprojekt 4: Entwicklung schriftsprachlicher und mathematischer Vorläuferkompetenzen der Kinder
- Teilprojekt 5: Entwicklung der Kooperations- und Diversitätskompetenzen des Personals
Zu Teilprojekt 5:
In diesem Teilprojekt stehen die pädagogischen Fachkräfte und deren Kooperations- und Diversitätskompetenzen im Mittelpunkt. Die Förderung und Entwicklung dieser werden u. a. in Abhängigkeit von der Implementierungsqualität des adaptierten und erweiterten "Pyramid Model", das auf einem PW-PBS-Rahmenkonzepts basiert, evaluiert.
Weiterführende Links:
Link zur Webseite aller Teilprojekte von DivKids-PBS
Begleitforschung zum Hamburger Programm „Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe“ (SAJF) (2017-2021)
Ein Forschungsprojekt der Universität Oldenburg im Verbund mit der Universität Halle
Fördermittelgeber:
Bertelsmannstiftung
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Hansestadt Hamburg
Laufzeit:
06/2017 – 04/2021
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (C.v.O. Univerität Oldenburg)
Prof. Dr. Petra Dobner (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Dr. Sabrina Maichrowitz (C.v.O. Univerität Oldenburg)
Hannah Prömper, M.A. (C.v.O. Univerität Oldenburg)
Tina Wiesner, M.A. (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Nora Kreis, M.A. (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Projektbeschreibung:
Viele Kommunen greifen bei der Gestaltung der Jugendhilfe heute sozialraumorientierte Handlungsansätze wieder auf, da diese die Netzwerkbildung und Kooperation fördern und ihren Ursprung in der sogenannten Gemeinwesenarbeit haben. Unterstützungsbedarfe von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern sollen auf diese Weise frühzeitig erkannt und – so weit möglich und ratsam – in deren Lebenswelt gedeckt werden.
Hamburg erprobt bereits seit einigen Jahren, wie in den Sozialräumen unterschiedliche, auf die jeweiligen Bedingungen bezogene Angebote aufgebaut werden können und weitet sie seit 2009 beständig aus. Ziel dabei ist es mehr und neue Hilfen und Angebote für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf zu schaffen und diese Familien durch die Schaffung eines stabilen sozialen Umfelds besser in den Stadtteil zu integrieren. Die Verknüpfung und Koordination der einzelnen sozialen Räume ist dabei grundlegend. Die Angebote sind divers: Sie reichen von frühen Hilfen für junge Eltern über Angebote zur Unterstützung des Erziehungsgeschehens, bis hin zu schulbezogenen Angeboten und der Förderung von Übergängen in die selbstständige Lebensführung.
Die Evaluation des Hamburger Programms „Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF)“ wird untersuchen, inwiefern sich das Vorgehen bewährt hat und was andere davon lernen können. Die Erhebung wird sich dabei auf den Bezirk Hamburg-Mitte fokussieren und sich sowohl quantitativer als auch qualitativer Methoden bedienen. Die Evaluation nimmt zwei Ebenen in den Blick: Die Ebene der Wirkungen der Angebote aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer und die der Steuerung.
Die Evaluationsergebnisse sollen dazu dienen, Anregungen zur Weiterentwicklung des Hamburger Programms zu geben. Darüber hinaus werden sie als Beitrag zur bundesweiten Debatte um die Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe verstanden. Andere Kommunen können die Erkenntnisse der Studie nutzen, um ihre eigenen sozialräumlich orientierten Programme der Kinder- und Jugendhilfe (weiter) zu entwickeln.
Ergebnisse:
Die Befunde der Begleitforschung werden in einem Abschlussbericht zusammfassend vorgestellt. Der Abschlussbericht kann unter diesem Link heruntergeladen werden.
Im Rahmen der Begleitforschung entstand zudem eine Praxisbroschüre, in der die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen dargestellt werden. Diese kann hier eingesehen und bestellt werden.
Weiterführende Links:
systemanalyse.politik.uni-halle.de/systemanalyse/forschungsprojekte/begleitforschung_sajf/
Forschungsprojekt: "Lebenslaufansatz und Studienerfolg. Eine multikontextuelle Analyse zum Studienerfolg und zu den Ursachen und Folgen des Studienabbruchs" (LAST) (2017-2020)
Fördermittelgeber:
im Rahmen des Förderschwerpunktes „Studienerfolg und Studienabbruch“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit:
04/2017 - 03/2020
Projektleitung:
Prof. Dr. Michael Feldhaus (Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Tim Baalmann
Ana Brömmelhaus
Projektbeschreibung:
Angesichts des hohen Bedarfs an akademischen Fachkräften im Zuge des demographischen Wandels einerseits und hoher Abbrecherquoten in einzelnen Studienfächern andererseits, kommt der empirischen Analyse zur Abbruchneigung und zu den Abbrecherquoten von Studierenden eine hohe Bedeutung zu. Nationale und internationale Studien weisen auf vielfältige Ursachen für einen Studienerfolg, eine Abbruchneigung und einen Abbruch hin. Sie verdeutlichen, dass querschnittliche und monokausale sowie fächerkulturübergreifende Analysen nicht ausreichen. Stattdessen werden integrative und längsschnittliche Analyseansätze unter Berücksichtigung unterschiedlicher Fächerkulturen benötigt. Das Forschungsprojekt LAST ermittelt auf der Basis eines lebenslauftheoretischen Längsschnittansatzes die Ursachen des Studienerfolges, der Abbruchneigung und des Studienabbruches in ausgewählten Fächerkulturen. Die Besonderheit hierbei ist, dass sich die Ursachenforschung nicht nur auf den hochschulischen Bereich konzentriert, sondern auch andere Kontexte wie Familie, Partnerschaften und Peer-Groups umfassend mit einbezogen werden. Geklärt werden soll, welche Bedeutungen unterschiedliche Einflussfaktoren auf den Studienerfolg, die Studienabbruchneigung und den Studienabbruch haben und welche Ansätze zielführend sein können, um Studienabbrüche frühzeitig zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Zur Beantwortung dieser Forschungsfrage werden BA-Studierende aus dem MINT-Bereich und dem geisteswissenschaftlichen Bereich an zwei Hochschulen mittels einer standardisierten prospektiven Längsschnittstudie mehrfach während des Studiums bzw. nach dem Studienabbruch befragt. Die Projektergebnisse sollen dazu dienen, genauer zu bestimmen, welche situativen Bedingungen aus den jeweiligen Kontexten (Hochschule, Familie, Partnerschaft, Freundeskreise) Voraussetzungen für konkrete Präventions- und Interventionsmaßnahmen bilden und wo bspw. private Lebenssituationen dem deutlich entgegenstehen. Aus den Befunden sollen entsprechend Rückschlüsse in Bezug auf die Abbruchneigung und den Studienabbruch gezogen werden, um frühzeitiger und gezielter der Abbruchneigung zu begegnen.
Bisherige Publikationen:
- Baalmann, T., Brömmelhaus, A., Feldhaus, M. & Speck, K. (2021): Der Einfluss angrenzender Lebensbereiche auf die Studienabbruchneigung. In: M. Neugebauer, H.-D. Daniel und A. Wolter (Hrsg.), Studienerfolg und Studienabbruch (S. 75-96). Wiesbaden: Springer.
- Feldhaus, M. & Speck, K. (2020): Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg, Familie und Gesellschaft, Band 35, Ergon Verlag.
- Baalmann, T., & Feldhaus, M. (2020). Die Beziehung zu den Eltern und Studienerfolg. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 169-203). Baden-Baden: Ergon.
- Baalmann, T., & Speck, K. (2020). Der Einfluss der Studieneingangs‐ und der Lernmotivation auf den Studienerfolg und die Abbruchneigung von Studierenden. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 81-117). Baden-Baden: Ergon.
- Baalmann, T., Brömmelhaus, A., Feldhaus, M., & Speck, K. (2020). Multikontextuelle Einflüsse auf den Studienerfolg: Zusammenführung und Ergänzung der bisherigen Ergebnisse. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 281-321). Baden-Baden: Ergon.
- Bornhorst, N., Bouhaddi, T., Feldhaus, M., Harders, J., Ritter, S., & Schlegel, M. (2020). Der Einfluss von Familie, Partnerschaften und Peerbeziehungen auf das Studium – eine Person-Umfeld-Analyse. In M. Feldhaus, & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 145-169). Baden-Baden: Ergon.
- Brömmelhaus, A. (2020). Die Partnerschaft als soziales Kapital. Die Einflüsse des/der Partner*in auf den Studienerfolg und die Abbruchneigung. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 229-259). Baden-Baden: Ergon.
- Brömmelhaus, A., & Preetz, R. (2020). Das Ende der partnerschaftlichen Beziehung – Das kritische Lebensereignis „Trennung“ und sein Effekt auf den Studienerfolg. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 259-281). Baden-Baden: Ergon.
- Feldhaus, M., & Baalmann, T. (2019). Soziales Kapital von Eltern und der Studienerfolg von Studierenden. Qualität in der Wissenschaft, 13(3-4), 83-87.
- Feldhaus, M., & Speck, K. (Hrsg.) (2020). Herkunftsfamilie, Partnerschaft, Studienerfolg. Baden-Baden: Ergon.
- Feldhaus, M. (2020, a). Studentische Lebensformen und Abbruchneigung. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 57-81). Baden-Baden: Ergon.
- Feldhaus, M. (2020, b). Der Einfluss elterlicher Bildungsaspirationen auf die Abbruchneigung von Studierenden. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 203-229). Baden-Baden: Ergon.
Forschungsprojekt: "Wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs: Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule - Teilprojekt 4: Nachhaltigkeit und Transfer." (2016-2020)
Ein Verbund-Forschungsprojekt der FernUniversität in Hagen, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Technischen Universität Dortmund und des CHE Centrum für Hochschulentwicklung
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit:
03/2016 - 12/2020
Projektleitung:
Prof. Dr. Eva Cendon (Fernuniversität Hagen)
Prof. Dr. Uwe Elsholz (Fernuniversität Hagen)
Prof. Dr. Ada Pellert (Fernuniversität Hagen)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Annika Maschwitz (Hochschule Bremen)
Prof. Dr. Uwe Wilkesmann (TU Dortmund)
Dr. Sigrun Nickel (CHE Gemeinnütziges Zentrum für Hochschulentwicklung
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Dr. Katrin Brinkmann
Weiterführende Links:
offene-hochschulen.de/start/start.html
Forschungsprojekt: "Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen" (2016-2017)
Laufzeit:
12/2016 - 12/2017
Forschungsprojekt: "Kompetenzkurs Bildung - Kooperation - Kultur: Weiterbildung zur Entwicklung methodisch-didaktischer und interprofessioneller Kompetenzen von Kulturschaffenden in Ganztagsschulen und lokalen Bildungslandschaften" (2014-2017)
Forschungsprojekt der Universität Oldenburg im Verbund mit der Deutschen Kinder und Jugendstiftung (DKJS) und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ)
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit:
07/2014 - 06/2017
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Kathrin Hohmaier, M. A. (seit 08/2015)
Dr. Oxana Ivanova-Chessex (08/2014-04/2015)
Studentische Mitarbeitende:
Lena Cording
Uje Hashagen
ehemalige: Thao Nguyen, Birte Stockem
Projektbeschreibung:
Im Rahmen des Verbundprojektes wird eine modulare, pädagogische Weiterbildung erziehungswissenschaftlich fundiert entwickelt, erprobt, evaluiert und transferiert, die sich an Kunst- und Kulturschaffende aus allen Sparten wendet. Mittels dieser Weiterbildung werden die teilnehmenden Kunst- und Kulturschaffende innerhalb von drei Durchgängen in einer modularisierten Weiterbildung insbesondere für die methodisch-didaktische und interprofessionelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in kulturellen Kooperationsprojekten an Ganztagsschulen und in lokalen Bildungslandschaften qualifiziert.
Durchgeführt wird der Kompetenzkurs von den beiden Projektpartnern DKJS und BKJ. Die Universität Oldenburg fundiert das Vorgehen wissenschaftlich und evaluiert die Weiterbildung formativ und summativ. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation durch die Universität Oldenburg trägt zum übergeordneten Wirkungsziel bei, ein theoretisch fundiertes, wissenschaftlich evaluiertes und tragfähiges Weiterbildungskonzept für Kunst- und Kulturschaffende in Ganztagsschulen und lokalen Bildungslandschaften zu entwickeln.
Die Universität Oldenburg setzt dies durch die Anwendung einer vor der Curriculumsentwicklung angestellten Bedarfsanalyse bei Kunst- und Kulturschaffenden und pädagogischen Fachkräften, durch längsschnittlichen Wiederholungsbefragungen, teilnehmende Beobachtung, problemzentrierte Interviews und Gruppendiskussionen mit den Teilnehmenden um. Dabei wird sich auf a) einen subjektwissenschaftlichen und b) einen nutzertheoretischen Ansatz, die beide gut anschlussfähig an die Merkmale der anvisierten Weiterbildung sind gestützt.
Weiterführende Links und Material:
kompetenzkurs.de/
Forschungsprojekt: "Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Eine empirische Studie im Land Niedersachsen" (2015-2016)
Fördermittelgeber:
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Klosterkammer Hannover
Niedersächsische Staatskanzlei
Laufzeit:
01/2015 - 07/2016
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Alexander Langerfeldt, M.A.
Studentische Mitarbeitende:
Jana Burs, B.A.
Sabrina Frohn, B.A.
Projektbeschreibung:
Im Rahmen des Projektes soll geklärt werden, wie sich die Struktur vorhandener Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche in Niedersachen charakterisiert, wie diese eingeschätzt werden und welche Bedarfe an weiteren Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche in Niedersachsen bestehen. Weiter sollen Empfehlungen für Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche in Niedersachsen ausgearbeitet werden.
Bedeutung und Nutzen: In vielen Teilbereichen der Gesellschaft üben Ehrenamtliche anforderungsreiche, verantwortungsvolle Aufgaben aus. Eine wichtige Aufgabe des Forschungsprojektes ist es daher, den Kenntnisstand über die Qualifizierungsangebote auszubauen. Zusätzlich soll eruiert werden, welche Qualitätsstandards und Empfehlungen für relevante Akteure und Akteurinnen bereits vorliegen. Das Projekt ist partizipativ angelegt, um Weiterbildungsträgern, Koordinierungs- und Einsatzstellen von Ehrenamtlichen sowie interessierten Verbänden und Organisationen die Möglichkeit zu bieten, ihre Kompetenzen und Erfahrungen in die Umsetzung des Forschungsprojektes einzubringen.
Ziele: Das Forschungsprojekt hat drei Ziele: Erstens geht es um eine Bestandsaufnahme bestehender Qualifizierungsangebote in Niedersachsen, zweitens um eine Rückmeldung von Teilnehmenden zu bestehenden Qualifizierungsangeboten in Niedersachsen und drittens um eine Bedarfsermittlung zu weiteren Qualifizierungsangeboten in Niedersachsen. Darauf aufbauend werden zusammen mit den Weiterbildungsträgern, Koordinierungs- und Einsatzstellen und interessierten Verbänden und Organisationen Qualitätsstandards und Empfehlungen zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen in Niedersachsen formuliert.
Transfer der Ergebnisse: Die Rückmeldung der Ergebnisse erfolgt zum Abschluss des Projektes in Form eines Forschungsberichts, einer praxisnahen Broschüre und einer Fachtagung. Im Anschluss erfolgt gemeinsam mit den beteiligten Akteuren die Entwicklung und Formulierung von Qualitätsstandards und Empfehlungen zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen in Niedersachsen auf Basis der gewonnenen Ergebnisse.
Ergebnisse:
Liebe ehrenamtlich Engagierte, lieber ehrenamtlich Engagierter, liebe interessierte Personen,
wir freuen uns, dass Sie unsere Projektseite aufgerufen haben. Die Ergebnisse der Studie in Form einer Online-Praxisbroschüre können Sie unter nachstehendem Link aufrufen.
www.paedagogik.uni-oldenburg.de/qualifizierung-ehrenamt-2017/html5.html
Es besteht auch die Möglichkeit, die Broschüre direkt als PDF herunterzuladen:
www.paedagogik.uni-oldenburg.de/qualifizierung-ehrenamt-2017-pdf/
Wir wünschen eine anregende Lektüre.
Wenn Sie Fragen zum Projekt haben, erreichen Sie uns unter der Nummer 0441-7982851 oder Sie schreiben uns eine Mail an .
Forschungsprojekt: "Wirkungsstudie Service Learning: eine Untersuchung im Rahmen des Programms Sozialgenial - Schüler engagieren sich in Nordrhein-Westfalen" (2011-2013)
Fördermittelgeber:
WGZ BANK und Aktive Bürgerschaft e.V.
Laufzeit:
06/2011 - 04/2013)
Forschungsprojekt: "Vermeidung von Schulversagen und Schulabbruch" (2009-2012)
Fördermittelgeber:
Sozialministerium Sachsen-Anhalt
Laufzeit:
01/2009 - 10/2012
"Wissenschaftliche Begleitung zum ESF-Programm - Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs" (2009 - 2012)
Fördermittelgeber:
Sozialministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Projektleitung:
Prof. Dr. Thomas Olk (Universität Halle)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Laufzeit:
01/2009 - 10/2012
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Thomas Stimpel
Projektbeschreibung:
Sachsen-Anhalt hatte im Jahre 2004 mit einer Schulabbrecherquote von 12% bundesweit eine der höchsten Raten von Schülern/-innen, die ohne einen Abschluss der Sekundarstufe I die Schule verlassen. Jungen sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund sind davon besonders betroffen. Das Land Sachsen-Anhalt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schulabbrecherquote bis 2013 auf 8,6% und die Quote der Jahrgangswiederholungen um 50% zu verringern sowie diesen Rückgang mit Hilfe präventiver und interventiver Maßnahmen langfristig und nachhaltig zu sichern. In diesem Kontext haben das Ministerium für Gesundheit und Soziales und das Kultusministerium in Kooperation das ESF-Programm "Vermeidung von Schulversagen und Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs" für die neue EU-Strukturfondsperiode 2007/2013 entwickelt. Mit einem Volumen von ca. 59 Mio. Euro soll ein komplexes Paket von Maßnahmen umgesetzt werden, um die Quote derjenigen Schüler/-innen zu senken, die an den Anforderungen der Schule scheitern. Inzwischen wurde am 7. Juli 2008 in einem gem. Runderlass von MS und MK die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für das ESF-Programm "Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs" veröffentlicht. Das Programm startete am 01.01.2009 und wird bis 2013 fortgeführt.
Zur Feinkonzipierung und Steuerung dieses Projekts wird eine formativ und summativ angelegte wissenschaftliche Begleitung des ESF-Projektes durchgeführt, die sich auf alle drei Grundmodule des ESF-Programms bezieht. Dabei stehen eine Evaluation der Ziele und Wirkungen, deren Effizienz sowie eine Analyse der Qualität des Programms im Vordergrund. Konkrete Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Kooperation der beteiligten Akteure zur Erreichung des Programmziels auch über das Jahr 2013 hinaus sollen herausgearbeitet werden. Darüber hinaus ist das Ziel, den in Gang zu setzenden Prozess der Qualitätsentwicklung dieses Programms durch ein wissenschaftliches Gutachten abzusichern.
Forschungsprojekt: "Multiprofessionelle Teams an Ganztagsschulen" (2010-2011)
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit:
09/2010 - 05/2011
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Thomas Olk (Universität Potsdam)
Forschungsprojekt: "Professionalisierung und Organisationsentwicklung in der Schuldnerberatung" (2009-2011)
Fördermittelgeber:
Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung
Laufzeit:
07/2009 - 6/2011
Forschungsprojekt "Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten - Forschung zu Praxiskonzepten unterschiedlicher Fachdisziplinen und deren berufsorientierende Wirksamkeit" (ProPrax) (2009-2011)
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Dr. Andreas Seidel (Universität Potsdam)
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dipl.-Psych. Lea Sarrar (Woldt) 01/2009 - 10/2011
Dipl.-Psych. Merle Kleinfeld
Kooperationspartner am Zentrum für Lehrerbildung (ZfL):
Dipl.-Psych. Mirko Wendland
Studentische Mitarbeiterin:
Laura Bastian
Caroline Kamm
Saskia Niproschke
Lascha Sochadse
Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten zu leisten, indem die Qualität und die Wirksamkeit von Praxiskonzepten in unterschiedlichen Fachdisziplinen systematisch und vergleichend untersucht und Folgerungen für eine Optimierung der berufsorientierenden Ausbildung gezogen werden. Dazu werden an vier ausgewählten Hochschulen der Region Potsdam/Berlin vergleichende Untersuchungen durchgeführt. Vorgesehen sind im Einzelnen: 1) eine Analyse der Praxiskonzepte in unterschiedlichen Fachdisziplinen mittels einer Dokumentenanalyse, 2) eine multiperspektivische, empirisch-vergleichende Erfassung deren organisatorischer Umsetzung und 3) die Gewinnung von Erkenntnissen über den Erwerb berufsorientierender Kompetenzen durch Studierende sowie über förderliche bzw. hinderliche Bedingungen mittels Längsschnittstudien. Die Erkenntnisse werden für eine Verbesserung der curricularen und formal-organisatorischen Ausgestaltung der Praxisphasen genutzt. Die Effekte der veränderten Praxisphasen werden wiederum empirisch überprüft. Das Projekt erforscht somit den Zusammenhang von formal-organisatorischen bzw. curricularen Gestaltungsaspekten der Praxisphasen (einschließlich der Begleitung, Betreuung und Kooperation) und dem Kompetenzerwerb seitens der Studierenden. Aufbauend auf dem gewonnenen Steuerungswissen sollen Folgerungen für die Professionalisierung der Hochschullehre mit Blick auf die Praxisphasen gezogen werden. Eine enge Kooperation mit dem Brandenburgischen Hochschuldidaktischen Netzwerk ist vorgesehen.
Forschungsprojekt "Professionalisierung und Organisationsentwicklung in der Schuldnerberatung" (2009 - 2011)
Fördermittelgeber:
Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung Berlin
Projektleitung:
Holger Backhaus Maul (Universität Halle)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Laufzeit:
07/2009 - 06/2011
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Martin Kunze
Projektbeschreibung:
Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Untersuchung stehen die Professionalisierung und die Organisationsentwicklung in der Schuldnerberatung. Ausgangspunkt der Untersuchung sind Modellprojekte der gemeinnützigen Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung mbH (Berlin). Im Rahmen dieser Modellberatungsstellen soll in zwei Regionen Berlins, d.h. Neukölln-Nord und Lichtenberg-Fennpfuhl, exemplarisch erprobt werden, wie mit veränderten Konzepten, professionellen Verfahrensweisen und organisatorischen Vorkehrungen der zunehmenden Ver- und Überschuldung von Privathaushalten wirksam und dauerhaft begegnet werden kann.
Das Forschungsvorhaben untersucht die Kontextbedingungen, die Organisations- und Arbeitsweisen sowie die Wirkungspotenziale neuer Ansätze in der Schuldnerberatung. Besondere Aufmerksamkeit wird im Rahmen der Untersuchung der Zusammenarbeit zwischen privatgewerblichen Unternehmen der Grundversorgung und Non-Profit-Organisationen der sozialen Arbeit Unternehmen zukommen.
Forschungsprojekt: "Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen an Hochschulen" (2008-2011)
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit:
11/2008-10/2011
Forschungsprojekt: "Evaluation der Wirkungspotenziale von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements" (WIMIZE) (2009-2010)
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere Informationen
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Holger-Backhaus-Maul (Universität Halle)
Laufzeit:
01/2009 - 08/2010
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dipl.-Päd. Maud Krohn
Studentische Mitarbeiterin:
Anna-Maria Kulicke
Karsten Mühle
Projektbeschreibung:
Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen die Rahmenbedingungen, das Selbstverständnis, die kommunale Einbindung, die Aufgaben und Angebote sowie die Entwicklungen und Wirkungen von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements näher untersucht werden. Im Mittelpunkt der bundesweiten Untersuchung stehen die lokalen Freiwilligenagenturen, Ehrenamtsbörsen und Freiwilligenzentren in Deutschland. Folgende drei Forschungsfragen sind von Interesse: 1. Wie haben sich das Selbstverständnis, die kommunale Einbindung sowie die Aufgaben und Angebote von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements in den letzten Jahren entwickelt (Selbstverständnis- und Profilfrage)? 2. Welche Wirkungen erzielen die Mittlerorganisationen aus Sicht unterschiedlicher Beteiligtengruppen (Wirkungsfrage)? 3. Welche Erwartungen bestehen bei den Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements und politischen Entscheidern gegenüber Dachorganisationen und Verbänden und wie wird deren Arbeit bewertet (Supportfrage)? Zur Beantwortung der Forschungsfragen sind eine quantitative Befragung von verantwortlichen Führungskräften der Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements im Bundesgebiet, qualitative Fallstudien in ausgewählten Kommunen sowie ergänzende, qualitative Interviews mit ausgewählten Expertinnen und Experten auf der Bundes-, Landes- und Kommunalebene vorgesehen.
Die Untersuchung soll erstens gesicherte Erkenntnisse über Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements in Deutschland bereitstellen. Zweitens soll eine differenzierte Darstellung der Stärken, Schwächen und Potenziale von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements ermöglicht werden. Drittens sollen Kriterien und Standards für kommunal erfolgreiche Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements sowie engagementpolitische Strategien für Kommunen herausgearbeitet werden.
Forschungsprojekt: "Professionsentwicklung und Kooperation an Ganztagsschulen" (2010)
Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit:
04/2010 - 08/2010
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Thomas Olk (Universität Potsdam)
"Professionelle Kooperation von unterschiedlichen Berufskulturen an Ganztagsschulen" (ProKoop) (2008-2010)
Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere Informationen
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Thomas Olk (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Laufzeit:
01/2008 - 3/2010
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Nico Michalsky (Universität Potsdam)
Thomas Stimpel (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Michaela Frohberg (Universität Potsdam)
Studentische Mitarbeiterinnen:
Korinna Sievert (Universität Potsdam)
Neli Aleksieva (Universität Potsdam)
Franziska Käsmarker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Ivanka Somborski (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Nationale Kooperationspartner:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Marianne Horstkemper (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Werner Helsper (MLU Halle-Wittenberg)
Prof. Dr. Sabine Reh/Dr. Betinna Fritzsche (TU Berlin)
Dr. Till-Sebastian Idel (Universität Main)
Prof. Dr. Andreas Wernet (Leibnitz Universität Hannover)
Internationale Kooperationspartner:
Prof. Dr. Zenon Jasinski (Universität Opole, Polen)
Prof. Dr. Grazyna Mikowska-Olejniczak (Universität Zielona Góra, Polen)
Dr. Lech Salacinski (Universität Zielona Góra, Polen)
Dr. Magdalena Piorunek (Universität Adam Mickiewicz Poznañ, Polen)
Dr. Irina Gutnik (Pädagogische Universität St. Petersburg, Russland)
Dr. Elena Piskunova (Pädagogische Universität St. Petersburg, Russland)
Prof. Dr. Jeanne Marsh (School of Social Service Administration, University of Chicago, USA)
Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt will auf der Basis von professions- und kooperationstheoretischen Vorüberlegungen in zwei Bundesländern (Brandenburg und Sachsen-Anhalt) und anhand von insgesamt zehn qualitativen, schulbezogenen Fallstudien die Kooperation an Ganztagsschulen näher untersuchen. Dabei stehen die (professions-)spezifischen Kooperationsvorstellungen der Kooperationspartner an Ganztagsschulen, die Merkmale der Kooperationspraxis an Ganztagsschulen, die Auswirkungen der ganztagsspezifischen Anforderungen auf das berufliche Selbstverständnis und Handeln der Kooperationspartner sowie der Kooperationserfolg an Ganztagsschulen aus Sicht der Beteiligten im Mittelpunkt des Interesses. Folgende Fragen sollen beantwortet werden:
1. Über welche (professions-)spezifischen Kooperationsvorstellungen verfügen die schulischen sowie die inner- und außerschulischen Kooperationspartner an Ganztagsschulen?
2. Welche Merkmale weist die Kooperationspraxis an Ganztagsschulen auf?
3. Welche Auswirkungen der ganztagsspezifischen Anforderungen auf das berufliche Selbstverständnis und Handeln lassen sich bei den verschiedenen Kooperationspartnern rekonstruieren und wie wird der Kooperationserfolg an Ganztagsschulen aus der subjektiven Sicht verschiedener Kooperationsbeteiligter beurteilt?
Aus den Ergebnissen des Forschungsprojektes sollen Rückschlüsse für Gelingens- und Misslingensbedingungen von Kooperation an Ganztagsschulen sowie für die Implementierung, Umsetzung und Weiterentwicklung ganztägiger Angebote gewonnen werden.
Forschungsprojekt: "Kooperation formaler und non-formaler Bildungsinstitutionen im Ganztag" (ProBildung) (2008-2010)
Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere Informationen
Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck
Prof. Dr. Wilfried Schubarth
Dr. Seidel
Laufzeit:
04/2008 - 03/2010
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Nico Michalsky
Studentische MitarbeiterInnen:
Kathrin Wegmann
Marlen Wodke
Silva Engel
Kooperationspartner:
Prof. Dr. Thomas Olk (Martin-Luther-Universität Halle)
Dr. Georg Breidenstein (Martin-Luther-Universität Halle)
Dr. Elena Piskunova (Pädagogische Universität St. Petersburg, Russland)
Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt gehört als Teilprojekt 3 zum Verbundprojekt "Professionelle Kooperation von unterschiedlichen Berufskulturen an Ganztagsschulen". Das Verbundprojekt wird gemeinsam von der Universität Potsdam und der Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Thomas Olk) durchgeführt. Herauskristallisiert werden sollen im Teilprojekt 3 anhand von qualitativen Erhebungen im Land Niedersachsen a) die Bildungsvorstellungen und das Bildungsverständnis der am Ganztag Beteiligten, b) die konkrete Entwicklung und Abstimmung des ganztägigen Bildungsangebots und c) der Bildungserfolg der Kooperation aus Sicht der am Ganztag Beteiligten. Von Bedeutung ist zum ersten, inwiefern es Schulen und Trägern der Jugendhilfe sowie gegebenenfalls weiteren Institutionen und Personen im Sozialraum gelingt, auf kommunaler Ebene ein gemeinsames Ganztagsangebot mit formalen, non-formalen und informellen Bildungsbestandteilen und -arrangements für und mit Kindern und Jugendlichen zu planen, umzusetzen und weiterzuentwickeln. Zum zweiten ist von Interesse, welche Wechselwirkungen zwischen der Schulqualität einerseits und der Kooperation mit anderen Bildungsinstitutionen im Ganztag andererseits existieren. Zum dritten soll untersucht werden, inwiefern eine Kooperation der Ganztagsschulen mit anderen Bildungsinstitutionen zu einer Schulentwicklung führt. Theoretisch orientiert wird sich in dem Forschungsprojekt - neben professions- und kooperationstheoretischen Konzepten - an Befunden der Schulforschung zur Autonomie, Qualität und Weiterentwicklung von Schulen (z.B. Rolff 2001, Fend 2006, Solzbacher 2007) sowie Konzepten der Ganztagsbildung (Coelen 2002, 2004) und Kommunaler Bildungslandschaften (vgl. BMFSFJ 2005).
Forschungsprojekt: "Teilhabe und Wertebildung von benachteiligten Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs" (2008-2009)
Fördermittelgeber:
Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam"
Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (www.mbjs.brandenburg.de)
Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Laufzeit:
04/2008 - 12/2009
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Diplom Sozialwissenschaftlerin Julia Barth (Universität Potsdam)
Studentische Mitarbeiterin:
Susanne Hamann (Universität Potsdam)
Projektbeschreibung:
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Teilhabe und Wertebildung von benachteiligten Jugendlichen. Mit der Fokussierung des Forschungsprojektes auf ländliche Regionen sollen die Besonderheiten der Teilhabe und der Werte-Bildung im ländlichen Raum des Flächenlandes Brandenburg angemessen berücksichtigt und die dortigen Spezifika, Potenziale und Herausforderungen nicht zuletzt angesichts des demographischen Wandels und seiner Auswirkungen für den ländlichen Raum herauskristallisiert werden. Hierzu ist nach einer landesweiten Bestandsaufnahme eine vertiefende Analyse in zwei bis drei ausgewählten ländlichen Regionen vorgesehen. Aus dem Forschungsprojekt sollen darauf aufbauend Transfererkenntnisse für Jugendhilfe, Schulen und die Landes- und Kommunalpolitik gewonnen werden. Das Forschungsprojekt verfolgt im Einzelnen drei Ziele:
Ziel 1: Landesweite Bestandsaufnahme: Systematische Erfassung, Aufbereitung und Veröffentlichung von Teilhabe- und Wertebildungsansätzen im ländlichen Raum des Landes Brandenburg mit einem Schwerpunkt auf benachteiligte Jugendliche.
Ziel 2: Lokale Bestandsaufnahme: Erfassung der Wahrnehmungen und Strategien zur Teilhabe sowie zur Wertebildung von (benachteiligten) Jugendlichen einerseits und Jugend- und Bildungsexperten andererseits in zwei bis drei ausgewählten ländlichen Regionen des Landes Brandenburg (z.B. Jugendämter, Ämter, Bürgermeister, Beteiligungsverantwortliche, freie Träger der Jugendhilfe, Vereine, Vertreter von lokalen Bündnissen).
Ziel 3: Landesweite und lokale Handlungsempfehlungen: Formulierung und Transfer von Handlungsempfehlungen für Jugendhilfe, Schulen und Landes- und Kommunalpolitik zur Förderung der Teilhabe und der Wertebildung von (benachteiligten) Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs.
Das Forschungsprojekt wird in drei Etappen durchgeführt, und zwar: 1. Etappe: Vorbereitung der Bestandsaufnahme im Rahmen einer Vorstudie mittels eines Lehr-Forschungsprojektes (April bis September 2008), 2. Etappe: Landesweite Bestandsaufnahme im Rahmen einer ersten Hauptstudie (Oktober 2008 bis März 2009), 3. Etappe: Lokale Bestandsaufnahme im Rahmen einer zweiten Hauptstudie und Formulierung von Handlungsempfehlungen (April 2009 bis Dezember 2009).
Forschungsprojekt: "Evaluation der schulentwicklungsbezogenen Arbeit der Serviceagentur `Ganztägig Lernen Sachsen-Anhalt`" (2008-2009)
Auftraggeber:
Deutsche Kinder- und Jugend-Stiftung
Serviceagentur "Ganztägig Lernen" Sachsen-Anhalt
Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Laufzeit:
09/2008 - 1/2009
Studentische Mitarbeiterin:
Caroline Kamm (Universität Potsdam)
Karsten Mühle (Universität Potsdam)
Projektbeschreibung:
Mittels der Evaluationsstudie sollen drei Fragen beantwortet werden: 1. Inwieweit wurden die anvisierten Ziele der Serviceagentur erreicht? 2. Wie wirksam sind die durchgeführten Angebote der Serviceagentur für die Ganztagsschulen aus Sicht unterschiedlicher Beteiligter? 3. Wie beurteilen die Schulen die Serviceagentur und was wünschen sich von ihr? Ein Schwerpunkt der Untersuchung soll dabei die schulentwicklungsbezogene Wirkung der Arbeit der Serviceagentur sein.
Forschungsprojekt "Sozialraumanalyse Templin" (2009)
Fördermittelgeber:
Stadt Templin
BMFSFJ (weitere Informationen)
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" (weitere Informationen)
Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Laufzeit:
06/2009-04/2010
Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Frau Astrid Peters
Projektbeschreibung:
Im Auftrag und in Abstimmung mit der Stadt Templin wird eine Sozialraumanalyse in der Stadt Templin durchgeführt: Die Sozialraumanalyse beinhaltet zum einen eine Kontextanalyse und zum anderen eine qualitative Befragung von Akteuren unterschiedlicher Altersgruppen, einschließlich Experten verschiedener Institutionen. Schwerpunkte der Analyse sind a) das Partizipations- und Werteverständnis der befragten Templiner, b) die in Templin vorhandenen zivilgesellschaftlichen und demokratiefördernden Partizipations- und Wertebildungsangebote und c) das Erleben und Mitgestalten zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Stadt Templin. Die Sozialraumanalyse wird als ein partizipativer Prozess empirischer Erhebung angelegt. In dem geplanten Abschlussbericht sollen neben den Analyseergebnisse auch Empfehlungen für Handlungsstrategien zur Förderung der Zivilgesellschaft für die Stadt Templin formuliert werden.
Forschungsprojekt: "Kooperationsmodelle zwischen Jugendhilfe und Schule im Land Brandenburg (2007-2008)"
Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (www.mbjs.brandenburg.de)
Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe im Land Brandenburg
(www.kobranet.de)
Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Laufzeit:
06/2007 - 01/2008
Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Nicole Vogel
Studentische Mitarbeiterin:
Susanne Hamann
Projektbeschreibung:
Die in der Fachliteratur beschriebene Vielfalt und Dynamik im Bereich der Kooperation von Schule und Jugendhilfe und die aktuellen Veränderungen im Land Brandenburg bildeten den Ausgangspunkt des Forschungsprojekts zu den Kooperationsmodellen von Jugendhilfe und Schule. Das Forschungsprojekt verfolgte mittels eines qualitativen Ansatzes im Einzelnen folgende vier Ziele:
Erstens sollten die umgesetzten bzw. angestrebten Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einschließlich der damit verbundenen Zielsetzungen erfasst werden.
Zweitens sollten die Stärken und Schwächen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg mit den zu erwartenden Ergebnissen gegenüberstellt werden.
Drittens sollte eruiert werden, welchen Stellenwert der Schulsozialarbeit im Rahmen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einnimmt.
Viertens sollten aus den Untersuchungsergebnissen Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger auf der Landesebene und kommunalen Ebene abgeleitet werden.
Im Projektzeitraum wurden - neben einer Dokumentenanalyse - Interviews mit 21 ExpertInnen aus Schule und Jugendhilfe in vier Regionen Brandenburgs geführt. Dabei waren in den Regionen zwei ExpertInnengruppen von besonderer Bedeutung, zum einen die Steuerungsebene (Schulamt, Jugendamt) und zum anderen die Handlungsebene (SozialarbeiterInnen, SchulsozialarbeiterInnen, Schulleitung).
Forschungsprojekt: "Wissenschaftliche Evaluation des Programms `Service Learning - Schule gestaltet Gemeinwesen`" (2006-2007)
Auftraggeber:
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (www.dkjs.de)
Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Laufzeit:
10/2006 - 05/2007
Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Jan Reichenau (Berlin/Halle)
Projektbeschreibung:
Die wissenschaftliche Evaluation bezog sich auf das Lehr- und Lernkonzept Service Learning, das im Rahmen des von der DKJS geförderten Programms von einer Freiwilligen-Agentur seit 2003 an Schulen im Land Sachsen-Anhalt eingesetzt wird. Ziel der Evaluation war es, die Erfahrungen der unterschiedlichen Beteiligten mit qualitativ-partizipativen Erhebungsinstrumenten und Verfahren zu untersuchen. Darüber hinaus sollten Erkenntnisse generiert werden, die sich auf die Zielerreichung, die Wirkungen und die Kooperationsschnittstellen des Programms bezogen und somit eine Gesamteinschätzung erst möglich machten. Konkret wurden folgende Fragen geklärt:
1.) Welche individuellen und kollektiven Erfahrungen haben Schüler/innen, Lehrer/innen, Kooperationspartner, Projektleitung und Förderer mit dem Programm Service Learning gemacht und wie wird das Programm von diesen Akteuren hinsichtlich subjektiver und konzeptioneller Zielvorstellungen beurteilt?
2.) Welche Entwicklungsprozesse hat es während des Programms gegeben und - vor allem - wie gestaltete sich die Kooperation zwischen den unterschiedlichen Akteursgruppen, insbesondere zwischen Lehrern/Lehrerinnen und Projektmitarbeitern/-mitarbeiterinnen?
3.) Inwiefern ist es mit Hilfe unterschiedlicher Angebotsformen gelungen, die Potenziale des Service Learning für die Schulprogrammentwicklung im Sinne einer "institutionellen Öffnung" zu nutzen?
4.) Welche förderlichen und hinderlichen Faktoren kristallisieren sich hinsichtlich der Konzept-, Struktur-, und Prozessqualität des Programms heraus und wo zeigt sich ein Veränderungs- und Unterstützungsbedarf?
Mittels der erhobenen Daten und der Analyse des Programms "Service Learning - Schule gestaltet Gemeinwesen" wurden Schlussfolgerungen für eine Implementierung des Programms und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements an Schulen formuliert.
Forschungsprojekt: "Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat" (2004-2006)
Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (www.mbjs.brandenburg.de)
Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (stellv. Projektleitung, Universität Potsdam)
Laufzeit:
08/2004 - 12/2006
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dr. Andreas Seidel (Universität Potsdam)
Ulrike Gladasch (Universität Potsdam)
Dr. Charlotte Gemsa (Universität Potsdam)
Daniela Kunze (Universität Potsdam)
Studentische Mitarbeiterinnen:
Daniele Schultz
Nicole Vogel
Sina Abraham
Projektbeschreibung:
In Anbetracht der anhaltenden bundesweiten Debatte zur Reform der Lehrerausbildung sollten in dem Forschungsprojekt zum Ersten Stärken und Schwächen der zweiten Phase der Lehrerausbildung (Vorbereitungsdienst) im Land Brandenburg aus der Perspektive der Lehramtskandidatinnen, Seminarleiterinnen, Ausbildungslehrerinnen und Schulleiterinnen identifiziert werden. Zum Zweiten sollten Vergleiche zwischen den Perspektiven aller vier Befragtengruppen gezogen und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden. Zum Dritten war schließlich beabsichtigt, Reformvorschläge und Empfehlungen für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst zu erfassen bzw. zu entwickeln sowie Einschätzungen zu bestehenden Reformvorschlägen zu erhalten. Für die Untersuchung war darüber hinaus von besonderem Interesse, wie intensiv in der Ausbildung bestimmte Kompetenzen vermittelt wurden und wie kompetent die Lehramtskandidatinnen hinsichtlich dieser Kompetenzen sind.
Literatur:
Schubarth, Wilfried/Speck, Karsten/Seidel, Andreas (Hrsg.) 2007: Endlich Praxis! Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat, Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag
Schubarth, Wilfried/ Speck, Karsten/ Gladasch, Ulrike/ Seidel, Andreas 2006: Ausbildungsprozess und Kompetenzen. Ergebnisse der Potsdamer LehramtskandidatInnen-Studie 2004/05, In: Seifried, Jürgen/ Abel, Jürgen (Hrsg.): Empirische Lehrerbildungsforschung. Stand und Perspektiven, Münster, S. 161-180
Forschungsprojekt: "Engagementpotenziale in den Diensten und Einrichtungen der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin" (2004-2005)
Auftraggeber:
Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin (www.paritaet-berlin.de)
Projektleitung:
Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Laufzeit:
10/2004-5/2005
Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt setzte sich aus einem quantitativen und einem qualitativen Untersuchungsansatz zusammen. Das Ziel der quantitativen Untersuchung der Einrichtungen und Dienste der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin bestand vor allem darin, eine Bestandsaufnahme des bürgerschaftlichen Engagements vorzunehmen. Dabei ging es insbesondere um den Stellenwert sowie den Umfang des Engagements in den Mitgliedsorganisationen. Mittels des qualitativen Untersuchungsansatzes wurde herauskristallisiert, über welches engagementpolitische Organisationswissen die Führungs- und Leitungskräfte im Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin verfügen und wie sie das Engagement in ihren Einrichtungen und Diensten steuern und managen. Dabei ging es nicht zuletzt um die Perspektiven, Optionen und Strategien zur Weiterentwicklung des Engagements in den Einrichtungen und Diensten der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Literatur:
Backhaus-Maul, H./Speck, K. 2005: Bürgerschaftliches Engagement 2005. Eine empirische Untersuchung zum bürgerschaftlichen Engagement in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Abschlussbericht. Berlin.
Backhaus-Maul, Holger/ Speck, Karsten 2006: Engagement als Ressource. In der freien Wohlfahrtspflege wird das Engagement wieder entdeckt und neu in den Organisationen verortet, In: Blätter der Wohlfahrtspflege, 153. Jg., H. 6, S. 203-208.
Weitere abgeschlossene Forschungsprojekte
- Jugend und Jugendforschung: Eine Erkundungsstudie in Brandenburg
- wissenschaftliche Begleitung von Xenos-Projekten
- Jugendliche in peripheren Regionen Brandenburgs (Eigenmittel)
- Soziale Probleme Jugendlicher in Deutschland, Polen, und Russland (DAAD)
- Qualität und Evaluation in der Schulsozialarbeit (Eigenmittel)
- Evaluation interkultureller Moderation in sozialen Brennpunkten (Kiez e.V. Berlin)
- Evaluation außerschulischer politische Bildung (Bildungsstätte Werftpfuhl)
- Bestandsaufnahme in der Familienbildung des Landes Sachsen-Anhalt und Entwicklung von Zuwendungsverträgen in der Familienbildung des Landes Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (05/2002-12/2002)
- Forschungsprojekt Qualitätsentwicklung in der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung des Landes Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (11/2000 - 12/2001)
- Wissenschaftliche Begleitung zur Entwicklung und Erprobung von Zuwendungsverträgen in der Kinder- und Jugendbildung im Land Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (01/2002 - 12/2003)
- Evaluation der Umsetzung des LandesprogrammsZusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe - Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt (10/1998 - 07/2003)