LFC-, Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten

Kontakt

Ansprechpartnerin: Dr. Verena Uslar

+49 (441) 229-1490

+49 (441) 229-1997

Postanschrift: Universitätsklinik für Viszralchirurgie, Georgstr. 12, 26121 Oldenburg

Besucheranschrift: Grüne Str. 6, 26121 Oldenburg, im Erdgeschoss

LFC-, Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten

Lehrinhalte von Forschungsarbeiten an der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie (weiß) und mögliche Themenbereiche (blau)

LFC-Projekte

Zu den Besonderheiten des Medizinstudiums in Oldenburg gehört eine frühe Einführung der Studierenden in die Forschung. Im sogenannten Longitudinalen Forschungs-Curriculum (LFC) lernen Studierende zuerst in Kleingruppen und später im Rahmen einer größeren Forschungsarbeit die wichtigsten Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens.  Die Studierenden sollen lernen, kritisch mit Forschungsarbeiten umzugehen, selbst zu forschen und wissenschaftlich zu schreiben. Es soll dabei zu einer selbstgewählten oder vorgegebenen wissenschaftlichen Fragestellung geforscht werden und abschließend eine eigene Forschungsarbeit geschrieben werden. Die Fragestellungen reichen dabei von Literaturrecherchen bis hin zu Patientenumfragen oder Probenanalysen.

An der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie haben wir immer aktuelle LFC-Themen im Angebot zu verschieden viszeral-chirurgischen und -onkologischen Themen an, sowie zu Themen rund um die Bereiche "Technik im OP" und "Mensch-Maschine-Interaktion", Diese Projekte haben häufig mit Bezug zu einem unserer aktuellen Forschungsprojekte . Abhängig vom jeweiligen Interesse können wir zum Beispiel retrospektive Studien, Studien mit Patientenkontakt, oder Literaturrecherchen, welche in Meta-Analysen münden, anbieten. Und natürlich können Studierenden auch selbst Themenvorschläge einbringen.

Ansprechpartner*in:

Laufende LFC-Arbeiten

  • Selma Mühlbeyer (LFC Jahr 5): Risikofaktoren für Recurrenz-Paresen nach Shcilddrüsen-Operation
  • Caroline Becker (LFC Jahr 5): Systematisches Review zu Lebensqualitätsfragebögen bei Schilddrüsen-PatientInnen

Abgeschlossene LFC-Arbeiten

  • Fynn Piastowski: Einfluss der 3D-Visualisierung bei der Cholecystektomie (Jahr 2/3)
  • Kira Lupp: Einfluss der 3D-Visualisierung bei der TEP (Jahr 2/3)
  • Rebekka Adam: Langzeit-LQ nachSchilddrüsenresektion (Jahr 2/3)
  • Anna Vincke: Vergleichzweier LQ-FragebögennachSchilddrüsenresektion (Jahr 2/3)
  • Fynn Piastowski: Fremd- und Selbstbeurteilung von Assistenzärtinnen & -ärztenbeilaproendoskopischenEingriffen (Jahr 5)
  • Astrid Schantzen: ValidierungeinesSchilddrüsen-spezifischen LQ-Fragebogens (Jahr 5)
  • Tina Triebel: Langzeit-LQ nachHemikolektomie (Jahr 5)
  • Arved Gruben: RisikofaktorenfürEndokrineOrbitopathie (Jahr 5); Veröffentlicht als: Tabriz N, Gruben A, Uslar V, Weyhe D. Risk factors for Graves' Orbitopathy in surgical patients-Results of a 10-year retrospective study with review of the literature. Endocrinol Diabetes Metab. 2020 Dec 4;4(1):e00210.
  • Barbara Filser: Predictors of adenoma size and location in primary hyperparathyroidism (Jahr 5); In Veröffentlichung bei Langenbecks Archives of Surgery

Doktorarbeiten

Wir bieten auf Nachfrage die Möglichkeit für medizinische Doktorarbeiten bei uns an. Die Betreuung erfolgt sowohl durch unser medizinisches als auch unser wissenschaftliches Personal. Außerdem findet ein regelmäßiger Austausch der DoktorandInnen untereinander statt, zum Beispiel in Form unserer Doktorandenkolloquien.

Das nächste Kolloquium ist für den Herbst dieses Jahrs geplant. Auch Medizinstudierende sind dann herzlich als ZuhörerInnen willkommen, um einen besseren Einblick in unsere Forschungsaktivitäten zu bekommen. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an

Aktuelle Doktoranden:

  • Amelie Damann: Neuronale Korrelate der Kognition von Experten während einer laparoskopischen Simulation - eine EEG-Studie
  • Sebastian Flerus: Lebensqualität nach Rektumskarzinom-Operation
  • Dennis Fried: präoperative Magnesium- und Kalziumsupplementation bei SchilddrüsenpatientInnen - RCT
  • Pavel Gladki: Einfluss der Corona-Pandemie auf die viszeralchirurgische Versorgungsrealität - eine bizentrische Studie
  • Dmitry Khmara: TEP nach Rezidiv bei initialer TAP oder TAPP bei Leistenhernien
  • Franz Letens:  Prospektive Erfassung des postoperativen Delirs auf der interdisziplinären Intensivstation eines Universitätskrankenhauses
  • Haitham Mansour: longitudinale Messung von Corona-Antikörpern bei Klinikpersonal
  • Heike Nerenz: Einfluss der 3D-Optik bei laparoskopischen Eingriffen
  • Fynn Piastowski: Lebensqualität von Patientinnen im arbeitsfähigen Alter nach operativer Therapie einer Leistenhernie
  • Joshua Preibisch: Nutzen der VR-Technik in der klinischen Lehre sowie in der bildgebenden Diagnostik als Additionsverfahren
  • Jörg Seibold: Elastase im Stuhl als Prognoseparameter bei Pankreaskrebs
  • Lilo Stroink: longitudinale Messung des Vitamin D Spiegels bei Klinikpersonal

Bachelor- und Masterarbeiten

Auch interessierte Studierende aus anderen Fachbereichen können bei uns Abschlussarbeiten schreiben. Diese sind eingegliedert in unsere aktuellen Forschungsprojekte.

Aktuell ist eine Bachelor- oder Masterarbeit für Studierende der Neuropsychologie oder Physik, Technik, Medzin zu vergeben (s.u.).

AKTUELL: Bachelor- oder Masterarbeit zu vergeben

Virtuelle und augmentierte Realität (VR und AR) werden verstärkt als Unterstützung für die Vorbereitung und Durchführung von Operationen eingesetzt. Bei der Vorbereitung ist dabei vor allem von Interesse, welche Methode zu besseren Ergebnissen führt, oder, bei gleichen Ergebnissen, welche einfacher zu bedienen ist, weniger Aufmerksamkeit erfordert und weniger kognitive Belastung erzeugt.
Ärzt*innen und medizinisches Personal in der Ausbildung sollen mithilfe der vorhandenen VR und ARSysteme mehrere Leberresektionen planen. Dabei sollen sie zusätzlich, wenn sie ausreichend Aufmerksamkeit von der Hauptaufgabe lösen können, auf einen akustischen Oddball mit einem Tastendruck reagieren. Über die Leistung in diesem sekundären Task und die EEG-Signale, die während dieser Aufgabe gemessen werden, soll die von der primären Aufgabe gebundene Aufmerksamkeit bestimmt werden. Zudem bewerten Probanden noch ihre kognitive Belastung in Selbstaussage.
Über dieses Forschungsziel hinaus dient diese Versuchsreihe zur Erprobung der Messung von EEG während der Verwendung von VR und AR, und zur Etablierung eines Mess- und Auswerteprotokolls. Diese werden für zukünftige Messungen in diesem Feld eine notwendige Grundlage sein. Die Ergebnisse der Studie sollen in einschlägigen Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

Die Arbeit wird von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen der Universitätsklinik und von Mitarbeiter*innen der Psychologie gemeinsam betreut. Wir suchen eine Person mit Hintergrund in der Neuropsychologie oder Physik, Technik, Medizin. Die Arbeit kann sowohl auf dem Niveau einer Bachelor- als auch einer Masterarbeit durchgeführt werden.

(Stand: 09.06.2021)