Wir über uns

Abteilung Epidemiologie und Biometrie

Die Abteilung EuB vertritt zwei wesentliche quantitative Methodenfächer in der Medizin. Darüberhinaus bearbeiten wir eigene Forschungsfelder auch inhaltlich. Wir fühlen uns in Lehre und Forschung den Prin­zipien einer evidenz­basierten Medizin verpflichtet und möchten damit zu einer besseren gesundheitlichen Versorgung in der Region und darüber hinaus beitragen. Unsere Schwerpunkte sind eng miteinander verzahnt.

Im Bereich klinische Epidemiologie (Prof. A. Timmer) gibt es mehrere methodische Schwerpunkte: Zum einen führen wir befragungsbasierte Projekte zur Versorgung bei chronischen Erkrankungen durch, dazu werden geeignete krankheitsspezifische Instrumente entwickelt und validiert. Zum anderen besteht besondere Expertise im Bereich systematischer Übersichtsarbeiten. Dazu bestehen Kooperationen mit Cochrane Deutschland. Im Bereich Validierung von Routinedaten bearbeiten wir international eingebundene Projekte zur Validierung von Krankenhausentlassungsdiagnosen im Kontext multizentrischer Arzneimittelsicherheitsstudien. Besonders engagieren wir uns darüber hinaus für die Anwendung der Methoden der klinischen Epidemiologie im Kooperation mit klinischen und ausserfakultären Partnern. Hier interessieren besonders innovative Studiendesigns und Erhebungen im Kontext von Interventionsstudien im Community-Setting. Derzeit sind wir Co-PI im Eu geförderten Projekt MIDDEL.

Der Bereich Krebsepidemiologie ergibt sich aus der Kooperation mit dem Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen sowie der hohen Relevanz der Onkologie im Versorgungsalltag in der Region. Projekte mit Daten der Krebsversorgung laufen zurzeit mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie sowie der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Pius Hospital Oldenburg. Der Bereich wird ab 2021 mit Herrn Dr. Omar Faruque neu besetzt und weiter ausgebaut.

Im Schwerpunkt Biometrische Methoden (Dr. Fabian Otto-Sobotka) werden Methoden der Modellierung patientenrelevanter Messungen im Kontext der Versorgungsforschung angewandt und weiterentwickelt.  Anwendungsbeispiele sind Mobilitätsmaße im Projekt Äquipa, oder Patientenzufriedenheit aus dem Projekt Transition. Die progressionsfreien Überlebenszeiten von Patienten mit mutiertem Lungenkrebs über einen Mittelwert hinaus werden zudem im eigenen DFG Projekt VREIZEIT an Daten der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie im Pius-Hospital Oldenburg untersucht. Die Problematik fehlender Werte in longitudinalen EEG Daten wird an Experimenten der Abteilung für Assistenzysteme und Medizintechnik untersucht.

 

 

 

(Stand: 29.01.2021)