Wir über uns

Wir über uns

Abteilung Epidemiologie und Biometrie

Die Abteilung EuB vertritt zwei wesentliche quantitative Methodenfächer in der Medizin. Darüberhinaus bearbeiten wir eigene Forschungsfelder auch inhaltlich. Wir fühlen uns in Lehre und Forschung den Prin­zipien einer evidenz­basierten Medizin verpflichtet und möchten damit zu einer besseren gesundheitlichen Versorgung in der Region und darüber hinaus beitragen. Unsere Schwerpunkte sind eng miteinander verzahnt.

Im Bereich klinische Epidemiologie (Prof. A. Timmer) führen wir befragungsbasierte Projekte zur Versorgung bei chronischen Erkrankungen durch, dazu werden geeignete krankheitsspezifische Instrumente entwickelt und validiert. Zum anderen besteht besondere Expertise im Bereich systematischer Übersichtsarbeiten (Cochrane) sowie in der Validierung von Routinedaten. Wir arbeiten präferentiell in mehrdisziplinären Teams mit Beteiligung von Betroffenen. Besonders engagieren wir uns für die Anwendung der Methoden der klinischen Epidemiologie in Forschung und Lehre in Kooperation mit klinischen und ausserfakultären Partnern. Hier interessieren besonders innovative Studiendesigns und Erhebungen im Kontext von Interventionsstudien im Community-Setting. Dabei übernehmen wir auch gerne Aufgaben im Bereich der Feldarbeit und Studienunterstützung. Derzeit sind wir Co-PI im Eu geförderten Projekt MIDDEL gemeinsam mit dem Institut für Musik.

Der Bereich Krebsepidemiologie ergibt sich aus der Kooperation mit dem Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen sowie der hohen Relevanz der Onkologie im Versorgungsalltag in der Region. Projekte mit Daten der Krebsversorgung laufen zurzeit mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie sowie der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Pius Hospital Oldenburg. Ab 2023 werden durch Frau Julia Beckhaus verstärkt, die derzeit in der Kinderonkologie promoviert. Mit ihr werden wir auch wieder neue Projekte planen und ältere Fäden aufnehmen können. Melden Sie sich gerne für Kooperationen – Wir freuen uns!

Im Schwerpunkt Biometrische Methoden (Dr. Fabian Otto-Sobotka) werden Methoden der Modellierung patientenrelevanter Messungen im Kontext der Versorgungsforschung angewandt und weiterentwickelt.  Anwendungsbeispiele sind Mobilitätsmaße im Projekt Äquipa, oder Patientenzufriedenheit aus dem Projekt Transition. Die progressionsfreien Überlebenszeiten von Patienten mit mutiertem Lungenkrebs über einen Mittelwert hinaus werden zudem im eigenen DFG Projekt VREIZEIT an Daten der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie im Pius-Hospital Oldenburg untersucht. 

(Stand: 06.12.2022)