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WESP-SimWild

WESP/SimWild - Modellbasierte Software-Werkzeuge zur Entscheidungsfindung für Planungsaufgaben in der Ökologie

Laufzeit: 1.8.1996 bis 31.7.1999 und 1.11.1999 bis 30.4.2003

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH (UFZ), Sektion Ökosystemanalye wurden im Projekt "Workbench for Modelling and Simulation of the Extinction of Small Populations" (WESP) drei Computerwerkzeuge entwickelt, die insbesondere dazu beitragen, Erkenntnisse der theoretischen ökologischen Forschung in die praktische Anwendung zu überführen. Die drei Werkzeuge wurden im Projekt WESP auf die Namen Pop-X, Meta-X und WESP-Tool "getauft". Diese anwendungsbezogen entworfenen Computerwerkzeuge unterstützen jeweils die Aspekte der Modellierung, Simulation und Analyse biologischer Tierpopulationsmodelle mit unterschiedlicher Gewichtung und sind dementsprechend für verschiedene Benutzergruppen bzw. zur Bearbeitung verschiedener Populationsstrukturen vorgesehen. Das Werkzeug Meta-X wird ab Mitte 2001 durch den Springer-Verlag vertrieben werden.

In einer Fortsetzung der Kooperation zwischen dem UFZ und OFFIS wurde Ende 1999 das Projekt SimWild gestartet. Die konkreten Projektinhalte von SimWild werden durch zwei Schwerpunkte definiert: Zum einen ist dies die Erstellung eines Simulationswerkzeugs AniTraX (ähnlich Pop-X und Meta-X) zur Erforschung von Fragen bezüglich der durch anthropogene Störungen (z.B. Straßenverkehr oder Wilderei) verursachten Mortalität von Wildtierarten. Dieses Werkzeug soll - den prinzipiellen Projektzielen folgend - die Nutzung eines durch das UFZ erstellten grundlegenden Modells im praktischen Naturschutz insbesondere durch Artenschutzbeauftragte oder Landschaftsplaner ermöglichen. Zum anderen entsteht in SimWild ein den Simulationswerkzeugen konzeptionell übergeordnetes Softwarewerkzeug AniInfo. Dieses dient dazu, unterschiedliche Simulationswerkzeuge zu verwalten und Simulationsresultate in eine Softwarekomponente zu überführen, die eine objektive Entscheidungsfindung unterstützen soll.

Wed/9jwbmastltedxxzgr (vogkuel@yycginforma+0tik.uni-olde5tslfnburg.deekv) (Stand: 07.11.2019)