Rohlfs, Lennart

Kontakt

Simona Selle

0441 798-2024

A03 1-114

nach Vereinbarung

Besucheranschrift

Uhlhornsweg 84, 26129 Oldenburg
Gebäude A03 1-114

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 
Didaktisches Zentrum
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Rohlfs, Lennart

Name

Rohlfs, Lennart

Universität

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Institut, Arbeitsgruppe

Institut für Physik, Arbeitsgruppe technische Bildung

Betreuende

Prof. Dr. Peter Röben, Prof. Dr. Gudrun Massmann

Raum

A04 0-013

Telefon

04 41/798-2649

E-Mail-Adresse

lennart.rohlfs@uni-oldenburg.de

Wissenschaftliche Vita

Studium:

  • 2021-2023: Master: Master of Education in den Fächern Chemie und Technik (Universität Oldenburg

Abschlussarbeit: „Augmented Reality zur Unterstützung selbstgesteuerter Lernprozesse – Empirische Untersuchung der Gelingensbedingungen am Beispiel der Werkstätten der AG Technische Bildung der Universität Oldenburg.“

  • 2016-2021: Bachelor of Science in den Fächern Chemie und Technik (Universität Oldenburg) 

Abschlussarbeit: „Entwicklung eines Projektunterrichts zum Thema „Bau eines Modellschiffs“ und Evaluierung der Durchführung mittels teilnehmender Beobachtung“

  • 2016: Allg. Fachhochschulreife am Oldenburger Kolleg
  • 2014: Arbeit als Chemikant
  • 2013: Gesellenprüfung zum Chemikanten

Lehrveranstaltung/ Berufserfahrung:

2018-2023: Studentische/ Wissenschaftliche Hilfskraft (Lehre) in den Fachbereichen:

  • Regenerative Energien
  • Robotik
  • Automatisierungstechnik
  • Grundlagen der Technik

2021-2022: Wissenschaftliche Hilfskraft in dem Drittmittelprojekt „Selbstgesteuertes Lernen im Technikunterricht durch Augmented Reality“

2020-2021: Studentische Hilfskraft in dem Drittmittelprojekten „MariX“

2013-2014 Arbeit als Chemikant

2009-2013 Ausbildung zum Chemikanten

Weiterbildung:

Projektmanagement an der Universität Oldenburg

Arbeitstitel des Promotionsvorhabens

Der Klimawandel im Nordwesten – Auswirkungen auf den natürlichen Wasserkreislauf und die technische Wassernutzung als Thema schulischer und außerschulischer Bildung.

Abstract

Der Klimawandel wird zu einem in jeder Region konkret greifbaren Phänomen: Eines davon ist die Veränderung des Wasserkreislaufs im Nordwesten. Die langanhaltende Dürre dieses Jahres hatte zu einer so erheblichen Absenkung des Grundwasserspiegels geführt, dass u.a. die Vegetation in weiten Teilen des Nordwestens sichtbar litt. Zu einem Thema für die Lehrer*innenbildung wird dies, wenn man sich fragt, was Schule und Universität in dem durch den Klimawandel notwendig gewordenen gesellschaftlichen Transformationsprozess leisten können. Die technische Wasserversorgung ist Teil des Technotops, also einer uns zur zweiten Natur gewordenen technischen Sphäre. Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung hat in diesem Kontext einerseits das Bewusstsein für die Abhängigkeit von dieser natürlichen Ressource zu entwickeln aber auch für die technische Gestaltbarkeit der wasserwirtschaftlichen Nutzung. Das Ziel ist dabei einerseits die Abhängigkeit von dem Funktionieren natürlicher Abläufe erfahrbar und begreifbar zu machen und auf der anderen Seite zu erkennen, dass durch eine angepasste Technik des Eingriffs in diese natürlichen Kreisläufe die Sicherstellung der Wasserversorgung gewährleistet werden kann.

Ein Schlüsselfaktor für einen erfolgreichen Transformationsprozess, sind Lehrkräfte in ihrer Funktion als „Change Agents“. Damit diese allerdings ausschlaggebende MultiplikatorInnen sein können, müssen sie über das notwendige Wissen sowie Fähigkeiten und Haltungen verfügen. Für die universitäre Lehrkräftebildung geht damit die Herausforderung einher, entsprechende Lernumgebungen zu schaffen, welche bereits zu einem frühen Zeitpunkt des Bildungswegs dafür Sorge tragen, dass relevante Kompetenzen entwickelt werden können. Die geringe Etablierung von BNE in der Lehrkräftebildung zeigt allerdings auf, dass es häufig an Unterstützung bei der Umsetzung innovativer Bildungskonzepte wie BNE mangelt.

Neben den MultiplikatorInnen in der formalen Bildung sind außerschulische Lernorte wichtige Akteure zur effektiven Umsetzung von Transformationsprozessen. Eingerichtet von Wasserverbänden, welche authentisches Wissen vermitteln aber auch von Forschungseinrichtungen, die neues Wissen über die Wasserkreisläufe im Nordwesten liefern. Es liegt vor diesem Hintergrund nahe, transdisziplinäre Ansätze zu entwickeln, um angehende Lehrkräfte bei der Entwicklung ihrer spezifischen professionellen Handlungskompetenz in der BNE zu fördern.

In Anbetracht dieser Zusammenhänge fokussiert dieses Forschungsprojekt die Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen transdisziplinärer, praxisorientierter Settings im Hinblick auf die spezifische Professionalisierung angehender Techniklehrkräfte in der BNE.

Kooperationspartner

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Tagungsbesuche und Publikationen

  • Rohlfs, Lennart (2024): Augmented Reality zur Unterstützung selbstgesteuerter Lernprozesse – Empirische Untersuchung der Gelingensbedingungen am Beispiel der Werkstätten der AG Technische Bildung der Universität Oldenburg. Master-Arbeit, IfP.
(Stand: 30.05.2024)  | 
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