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Frank Hellmich

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Dr. Frank Hellmich


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  Dr. Frank Hellmich
  
Institut für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik Westfälische Wilhelms-Universität Münster Bispinghof 5/6
48143 Münster
Telefon: 0251-8329190
E-Mail: frankjjj6j.hellmi023lnch@uni-muencgster.pvdeapi md5h fc<br jfd/> (mahmqlilto.frankba0.hellmbagpqich@+/gsnuni-muenstcwer.deyg6)Homepage:
http://www.staff.uni-oldenburg.de/frank.hellmich
  Dr. Frank Hellmich hat sein Promotionsverfahren 2004 beendet. Seine Dissertation ist unter dem Titel "Interessen, Selbstkonzepte und Kompetenzen. Untersuchungen zum Lernen von Mathematik bei Grundschulkindern" erschienen.
Seine Doktorarbeit ist in der Reihe "Beiträge zur Didaktischen Rekonstruktion" als Band 6 veröffentlicht



Dissertation

Erfolgreiches schulisches Lehren und Lernen zeigt sich insbesondere darin, dass es elingt, Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit im Unterricht zu motivieren und für die Inhalte des Unterrichts zu interessieren. Internationale Vergleichsstudien wie TIMSS oder PISA haben nahezu hinreichende empirische Belege dafür erbracht, dass das Interesse von Schülerinnen und Schülern an mathematisch-naturwissenschaftlichem Unterricht besonders in der Sekundarstufe I nur gering ausgeprägt ist (Baumert & Lehmann, 1997; Artelt, Demmrich & Baumert 2001). Die jüngst veröffentlichten Ergebnisse der IGLU-Studie (sowie der nationalen Erweiterung IGLU/E) zeigen, dass am Ende der Grundschulzeit "die Lernfreude und die kindliche Neugier in Mathematik noch ungebrochen ist" (Walther, Geiser, Langeheine & Lobemeier 2003, 220). Eine fachdidaktische Sichtweise bringt es jedoch zwangsläufig mit sich, dass nicht die Motivation, sondern vielmehr das Interesse auf Grund seiner Gegenstandsbezogenheit im Vordergrund der Betrachtung stehen sollte. So ist auch und gerade auf Basis der IGLU-Befunde weitgehend unklar, durch welche unterrichtlichen Faktoren die Lernfreude bzw. das Interesse an einzelnen Unterrichtsfächern im Speziellen bestimmt ist.
Die Forschungsarbeit setzt sich zum Ziel, Interessen von Grundschülerinnen und -schülern bezüglich inhaltlicher, kontextueller und aktivitätsbezogener Aspekte des Mathematikunterrichts zu untersuchen. Dies geschieht mit der Absicht, die empirisch ermittelten Interessen von Grundschülerinnen und -schülern bei der Planung und Durchführung von Mathematikunterricht im Sinne einer didaktischen Strukturierung berücksichtigen zu können.

Literatur:
Artelt, C., Demmrich, A. & Baumert, J. (2001). Selbstreguliertes Lernen. In Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.), PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Vergleich (S. 272-298). Opladen: Leske + Budrich.
Baumert, J. & Lehmann, R. (1997). TIMSS - mathematisch-naturwissenschaftlicher Unterricht im internationalen Vergleich. Opladen: Leske + Budrich.
Walther, G., Geiser, H., Langeheine, R. & Lobemeier, K. (2003). Mathematische Kompetenzen am Ende der vierten Jahrgangsstufe. In W. Bos, E.-M. Lankes, M. Prenzel, K. Schwippert, G. Walther & R. Valtin (Hrsg.), Erste Ergebnisse aus IGLU (S. 189-226). Münster u.a.: Waxmann.

diz-s1Webmfowzasterlbrds (diz@uxuni-oyildenburxopjgg.dez8c) (Stand: 21.08.2020)