Promotionsprojekt von Anna-Luise Rehm

Promotionsprojekt von Anna-Luise Rehm

Leistungskommunikation an reformorientierten Sekundarschulen

Eine ethnographische Studie zum Leistungsverständnis in individualisierten Lernkulturen

Das Promotionsvorhaben beschäftigt sich explorativ mit der Frage, was schulische Leistung in individualisierten Lernkulturen ist bzw. als solche verhandelt und anerkannt wird. Diesem Fragefokus liegt die Annahme zugrunde, dass sich das Verständnis von schulischer Leistung im Hinblick auf die Reformstrategie der Individualisierung und Öffnung von Unterricht verändert.

 

Im Rahmen einer ethnographisch angelegten Studie werden hierzu Handlungsfelder des Sprechens über Leistung zwischen Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern abseits von Unterricht bzw. die in den Handlungsfeldern situierte Praxis des Austauschens und Beratens über und des Rückmeldens und Bewertens von schulischer Leistung in den Blick genommen. Diese werden als Orte der Konstruktion schulischer Leistung verstanden.

Die ethnographischen Daten, die an zwei ausgewählten reformorientierten Sekundarschulen erhoben wurden, werden entlang des dreischrittigen Kodierverfahrens der Grounded-Theory ausgewertet.

(Stand: 10.11.2021)