TeGym - Technik am Gymnasium

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ANSCHRIFT

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät V
Institut für Physik
Technische Bildung
D - 26111 Oldenburg 


Copyright und Haftung

Eckdaten

Projektbeginn:

Anfang 2019

Laufzeit:

5 Jahre

Beteiligte Personen:

Prof. Dr. Peter Röben | Dr. Tobias Wiemer | Henrike Haverkamp, M.Ed.

Beteiligte Institutionen:

Oberschule Uplengen

 

TeGym - Technik am Gymnasium

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Die Arbeitsgruppe Technische Bildung begleitet seit Anfang des Jahres einen Schulversuch an der OBS Uplengen, in dem gymnasialer Technikunterricht in der Sekundarstufe 1 erprobt wird. Seit längerem wird von verschiedenen Seiten die Ausdehnung technischer Allgemeinbildung auf alle Schulformen gefordert. Bislang ist allgemeinbildender Technikunterricht in Niedersachsen lediglich für die Sekundarstufe 1 in Haupt-, Real- bzw. Oberschulen vorgesehen. Eine wichtige aktuelle Aufgabe des Technikunterrichts ist die Förderung von Technikinteressen, auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel in technischen Berufen und im Ingenieurbereich. Davon unbenommen bleibt die Bildungsaufgabe Förderung von technischer Mündigkeit im Hinblick auf das Leben in einer technisierten Welt und der kritischen Reflexion des Technikeinsatzes im Hinblick auf die Abschätzung der Folgen und vor dem Hintergrund der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Schulversuch erstreckt sich über sechs Jahre. So können zwei vollständige Kohorten von der fünften bis zur zehnten Klasse begleitet werden. Während dieser Zeit unterstützt die Arbeitsgruppe Technische Bildung das Projekt durch die Entwicklung eines Vorschlags für ein mögliches Kerncurriculums und durch die Gestaltung und Erprobung konkreter Unterrichtsinhalte. Zudem wird der Schulversuch hinsichtlich der Effekte auf die technische Mündigkeit und die Einstellung gegenüber Technik untersucht. Die Begleitung des Schulversuchs orientiert sich am Design-Based-Research-Ansatz, der eine methodisch ausdifferenzierte Zusammenarbeit von universitären Technikdidaktikern und praktizierenden Lehrkräften impliziert. Die Entwicklung des Kerncurriculums erfolgt in Anlehnung an das Vorgehen von van den Akker. Dabei werden unterschiedliche Phasen durchlaufen, die verschiedene Akteure, bspw. aus der Fachcommunity, Bildungspolitik und Schülerschaft, mit einbezieht.

 

(Stand: 02.11.2020)