Navigation

Skiplinks

Kontaktstudium: Mediation und Systemisches Konfliktmanagement

Wissenschaftliche Leitung

Foto Priv.-Doz. Dr. Joseph Rieforth

Priv.-Doz. Dr. Joseph Rieforth

Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Systemischer Lehrtherapeut, Supervisor und Lehrsupervisor und -coach (BDP. DGSF, DGSv, DFT), Mediator (BMWA, BAFM, BM)

joseph.riefoqzrth@uniyezf-oldenbludz8urg.de

Weitere Informationen auf "Eigener Seite"

Kontakt

Dr. Astrid Beermann, Dipl.-Soz.
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

T +49(0)441 798-2886
E asfwp8htrid./3enqbeoiermjckann@syunil/5za-oldexlejsnburg.de

Online-Lernumgebung C3LLO

Für Teilnehmer_innen

Bitte folgen Sie dem unten genannten Link, um zur Login-Seite der virtuellen Lernumgebung Ihrer Weiterbildungsgruppe zu gelangen. Geben Sie auf der Login-Seite Ihre Zugangsdaten ein (Benutzername und Passwort).

Zur Lernumgebung C3LLO

Kontaktstudium: Mediation und Systemisches Konfliktmanagement

Konflikte sind Bestandteil des Zusammenlebens, sei es in der Arbeitswelt oder im privaten Leben. Konflikte konstruktiv zu verstehen und mit ihnen umzugehen ist in vielen Fällen möglich und fördert die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung. In professionellen Beratungssituationen wie Mediation bzw. im Konfliktmanagement geht es darum, die Konfliktbeteiligten beim Finden eigener kreativer Lösungen zu unterstützen, das Konfliktgeschehen zu verstehen und auf eine sinnvolle mit Entlastung und Weiterführung verbundene konstruktive, ressourcenorientierte Ebene zu bringen.

Mediation ist ein aktuelles und zukunftsweisendes außergerichtliches Konfliktregelungsverfahren, das in vielen unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen eingesetzt wird. Mediatorinnen und Mediatoren arbeiten allparteilich, persönlich und vertraulich. Sie unterstützen die Beteiligten dabei, kostengünstige, schnelle und vor allem einvernehmliche Lösungen zu finden.

Aktuelles

Neubeginn Frühjahr 2019

Das nächste Kontaktstudium Mediation und Systemisches Konfliktmanagement beginnt am 10. Mai 2019. Bewerbungen nehmen wir gerne noch entgegen.

Download

Zielsetzung und Aufbau

Die Universität Oldenburg bietet mit der berufsbegleitenden Weiterbildung Kontaktstudium Mediation und Systemisches Konfliktmanagement eine fundierte theoretische wie praxisorientierte universitäre Weiterbildung für unterschiedliche akademische Berufsgruppen, die ihre Kenntnisse im Bereich Konfliktvermittlung professionell vertiefen und erweitern möchten. Teilnehmende studieren in festen Lerngruppen. Neben den Präsenzveranstaltungen ermöglicht die internetgestützte Studienorganisation eine flexible und individuelle berufsbegleitende Weiterbildung.

Praxisorientierung findet auch durch Spezialisierungen in Familienmediation sowie Wirtschaftsmediation und Mediation im öffentlichen Bereich statt. Entsprechende Module können nach der Basisausbildung belegt werden. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Universitätszertifikat, das die Anerkennung der führenden Fachverbände DGSF, BMWA oder BAFM ermöglicht.

An wen richtet sich das Kontaktstudium Mediation und Systemisches Konfliktmanagement

Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Interesse am Aufbau einer Tätigkeit als freiberufliche_r Mediator_in haben bzw. in beratenden Berufsfeldern tätig sind und Kompetenzen im Umgang mit Konflikten und mediativen Führungsstilen erwerben möchten.
 
Für Personen, die bereits über Qualifizierungen im Beratungs-und Therapiekontext verfügen, kann dieses Weiterbildungsangebot eine interessante Ergänzung sein, weitere berufliche Handlungsfelder eröffnen oder auch innerhalb Ihrer aktuellen Aufgaben das bestehende Repertoire auf spannende Weise anreichern und neue Zielgruppen erschließen.
 
Das postgraduale interdisziplinär ausgerichtete Weiterbildungsangebot bietet eine umfassende Qualifizierung mit einem hohen Maß an Wissenschafts-Praxis-Transfer. Lehr- und praxiserfahrene Dozentinnen und Dozenten vermitteln in einer modernen Lehr- und Lernkultur Theorien und Methoden aus Beratungswissenschaften und Konfliktmanagement. Selbsterfahrungselemente, Praxissupervision, individuelles Coaching und die Angebote von Netzwerk- und Alumniveranstaltungen sind weitere bedeutsame Bestandteile des Kontaktstudiums.

Ablauf und Dauer

Die Weiterbildung Kontaktstudium Mediation und Systemisches Konfliktmanagement ist berufsbegleitend organisiert. Die Basisausbildung Mediation hat eine Dauer von einem Jahr (2 Semestern). Das Aufbaustudium Fachmediation beläuft sich auf ebenfalls 2 Semester. Es wird durchgängig in einer festen Gruppe von max. 20 Teilnehmenden gelernt. Dabei werden sowohl der persönliche als auch der praktische Prozess im Rahmen der Seminare und Supervisionen unterstützt.

Neben den Präsenzveranstaltungen des Kontaktstudiums, das überwiegend freitags und samstags stattfindet, kann flexibel und individuell über die Lernorganisation entschieden werden. Innerhalb der Intervisionsgruppen findet im Sinne des selbstorganisierten Lernens und einer qualitätsfördernden Netzwerkarbeit eine eigenständige Arbeit statt, die 19 Zeitstunden je Studienstufe betragen sollte.

Das Kontaktstudium umfasst insgesamt 14 Seminare in einer festen Lerngruppe und steht unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Joseph Rieforth und Dr. Astrid Beermann.

Bestandteile des Kontaktstudiums sind im einzelnen (Angabe in Unterrichtseinheiten (1 UE=45 Min.):

  • 170 UE Theorie und Methodik
  •   50 UE Selbsterfahrung
  •   50 UE Supervision
  •   30 UE Mediationspraxis
  •   51 UE Intervision
  • Dokumentation von vier dokumentierten Mediationsfällen bis zu zwei Jahren nach Abschluss der Weiterbildung.
  • Abschlussarbeit und Kolloquium

Abschluss, Zertifikat und Anerkennung

Das Kontaktstudium Mediation und Systemisches Konfliktmanagement schließt mit einem Zertifikat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ab.
Die Weiterbildung ist anerkannt vom Bundesverband Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und der Bundes-Arbeitsgemeinschaft (BAFM) sowie von der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Das Kontaktstudium erfüllt darüber hinaus alle Voraussetzungen für den "Zertifizierte_n Mediator/zertifizierte Mediator_in (RVO)".

 

Zugangsvoraussetzungen und Bewerbung

Mit folgenden Voraussetzungen können Sie sich für das berufsbegleitende Kontaktstudium bewerben:

  • In der Regel Hochschul- oder Fachhochschulabschluss im Bereich der Humanwissenschaften, eine juristische Ausbildung (2. Staatsexamen) oder eine vergleichbare Qualifikation (Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich, z.B. bei qualifiziertem Berufsabschluss im psychosozialen Bereich und mind. 3-jähriger Praxiserfahrung)
  • Möglichkeit während der Weiterbildung im Bereich Mediation bzw. Konfliktmanagement praktisch tätig zu sein bzw. Praxisfälle zu akquirieren.
  • Bei bereits vorliegender Anerkennung als „Systemische/r Therapeut_in (DGSF)", „Systemische/r Berater_in (DGSF)", „Systemische/r Supervisor_in (DGSF)“ oder „Systemische/r Coach_in (DGSF)“ können Anteile der Weiterbildung vorab anerkannt werden. (Gesamt: Max. 5 Tage/50 UE für Systemische Berater_innen und Therapeut_innen, max. 3 Tage/30 UE für Systemische Supervisor_innen und Coaches.)

Über die Zulassung zum Kontaktstudium wird nach folgenden Kriterien entschieden:

  • Fachliche und persönliche Eignung
  •  Motivation für die Teilnahme am Kontaktstudium
  • Möglichkeiten für Anwendungsfelder im Praxisfeld Mediation und Konfliktmanagement

Bitte fügen Sie folgende Unterlagen Ihrer Bewerbung bei:

  • Nachweise über Studien- und Ausbildungsabschlüsse
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Stellungnahme zur Teilnahmemotivation (ca. 2 Seiten)
  • Beschreibung Ihrer Möglichkeiten, während des Kontaktstudiums im Bereich Mediation bzw. Konfliktmanagement praktisch tätig sein bzw. Praxisfälle akquirieren zu können

Kosten

Für das Kontaktstudium Mediation und Systemisches Konfliktmanagement werden folgende Gebühren erhoben:

  • Gebühren (für 4 Semester): 7.620 EUR (inkl. Supervision und Selbsterfahrung)                    
  • Abschlusskolloquium: 150 EUR

Die Gebühren werden semesterweise im Voraus bezahlt.

Neben den Seminarinhalten sind folgende Leistungen in den Gebühren enthalten:

  • Gedruckte Studienmaterialien
  • Unterstützung bei der persönlichen und professionellen Entwicklung für eine Tätigkeit als Mediator_in
  • Zugang zur internetgestützten Lernumgebung mit den dort bereitgestellten   Foren und Materialien
  • Einführung in die Lernumgebung und technischer Support
  • Intensive Beratung und Betreuung durch das Team des Kontaktstudiums Mediation und Systemisches Konfliktmanagement
  • Vergünstigte Teilnahme an Veranstaltungen der öffentlichen Reihe Impulse zum Weiterdenken in Therapie und Beratung

Weitere Aufwendungen, die nicht in den Semestergebühren enthalten sind:

  • Persönliche Aufwendungen für Lebensunterhalt, Reisen, Übernachtung und Internet
  • Kosten für Übernachtung und Verpflegung im Rahmen von zwei dreitägigen Seminaren im Seminarhaus.
     

Weiterbildungsförderung und steuerliche Absetzbarkeit

Ausgaben für Weiterbildungen können in der Regel steuerlich geltend gemacht werden. Ausgaben für Fortbildungen, die mit dem ausgeübten Beruf in Verbindung stehen, in denen Kenntnisse erweitert oder die berufliche Stellung sowie die Einnahmen gesichert werden, sind in der Regel als Werbungskosten steuerlich abzugsfähig.

Hinweise zu Möglichkeiten von Fördermitteln Ihrer Weiterbildung finden Sie unter folgendem Link:

Informationen zu Weiterbildungsprämie, WeiterbildungsScheck und Werbungskosten

Weiterbildungsprämie:

Mit Prämien-Gutscheinen unterstützt der Staat die berufliche Weiterbildung von Menschen mit niedrigem Einkommen. Ein Prämiengutschein kann einen Wert von bis zu 500,- EUR haben./p>

Ausführliche Informationen zur Bildungsprämie und den Beratungsstellen vor Ort erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2623000 und im Internet unter www.bildungspraemie.info.

WeiterbildungsScheck:

Die "Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft" bietet einen sog.  WeiterbildungsScheck für Beschäftigte in Elternzeit und Berufsrückkehrerinnen an.

Werbungskosten:

Ausgaben für Weiterbildung können in der Regel steuerlich geltend gemacht werden. Fortbildungskosten, die mit dem ausgeübten Beruf in Verbindung stehen, in denen Kenntnisse erweitert oder die berufliche Stellung sowie die Einnahmen gesichert werden, sind in der Regel als Werbungskosten steuerlich abzugsfähig.

Arbeitgeber/Selbständige sollten mit ihrem Steuerberater oder Finanzamt klären, ob diese Aufwendungen als Betriebsausgaben steuerlich geltend gemacht werden können.

Weiterbildung in Niedersachsen, Nbank:

www.nbank.de

Wissenschaftliche Leitung und Fachbeirat

Wissenschaftliche Leitung des Kontaktstudiums:

Priv.-Doz. Dr. Joseph Rieforth, Dipl.-Psychologe, Universität Oldenburg, Center für lebenslanges Lernen (C3L)

Dem Fachbeirat gehören an:

  • Dr. Astrid Beermann, Dipl.-Soziologin, Supervisorin und Coach (SG/DGSF/DGSv), Mediatorin, Lehrende für Systemische Therapie, Beratung, Supervision und Mediation (DGSF), European Certificate of Psychotherapie (ECP), wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Oldenburg
  • Manuela Pegel, Kauffrau, Mediatorin, Systemische Supervisorin und Coach
  • Priv.-Doz. Dr. Joseph Rieforth, Dipl.-Psychologie, Mediator (Wirtschaftsmediator und Lehrtrainer BMWA), Supervisor, Organisationsberater, wissenschaftlicher Leiter des Kontaktstudiums Mediation und Systemisches Konfliktmanagement Universität Oldenburg
  • Dr. Markus Troja, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Mediator und Ausbilder für Mediatior

 

BESUCHEN SIE DAS C3L AUCH HIER:

Webmaster (axjyfcel.k2wleinpnbsxschkpqrnmidtujp4@un1igol.dade/euf) (Stand: 07.11.2019)