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Beratung zu Auslandsaufenthalten in Afrika, Asien, Ozeanien, Naher Osten, Russland und Zentralasien

Roman Behrens

+49 (0)441-798-4266

Austauschprogramm: wann bewerben?

Eine Bewerbung für ein Auslandssemester im außereuropäischen Ausland (ausgenommen Nordamerika) ist im Mai/Juni eines Jahres für das darauf folgende (kalendarische) Jahr möglich. Die aktuelle Ausschreibung veröffentlichen wir auf unserer Website sowie über unseren "Studyabroad"-Newsletter.

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China, Shenzhen: Shenzhen Technology University

Bewerbung

Bewerben können sich Studierende aller Fachrichtungen auf Bachelor- und Masterniveau (mindestens 3. Bachelorsemester). Das Studium findet primär in englischer, aber auch (nach Wunsch) in chinesischer Sprache statt. Der fachliche Fokus des Austauschs liegt in der Informatik, aber auch Studierende anderer Fächer können sich auf einen Austausch bewerben. Ein Sprachnachweis in Englisch (B2) ist notwendig. Der akademische Kalender der SZTU folgt im Allgemeinen dem landesweiten Hochschulkalender, beginnend im September und endend im Januar bzw. März bis Juli.

Eine Bewerbung für das Austauschprogramm ist immer im Mai/Juni eines Jahres für das darauffolgende (kalendarische) Jahr möglich.

Im Rahmen der Bewerbung muss auf jeden Fall ein Sprachnachweis Englisch (mindestens Niveau B2) eingereicht werden.

Studium

Die Shenzhen Technology University (SZTU) ist eine im Jahr 2018 vom chinesischen Bildungsministerium offiziell genehmigte, staatliche Hochschule im Distrikt Pingshan der chinesischen Megacity Shenzhen (Provinz Guangdong). Die Universität wurde mit dem Ziel gegründet, das Modell internationaler Fachhochschulen (Universities of Applied Sciences) – insbesondere nach deutschem und Schweizer Vorbild – auf das chinesische Hochschulwesen zu übertragen. 

Nach der Aufnahme der ersten regulären Studierenden im Jahr 2019 umfasst die Studierendenschaft heute (Stand: 2026) rund 16.200 Personen (ca. 14.900 im Bachelor- und ca. 1.290 im Postgraduiertenbereich). Das akademische Angebot gliedert sich in 17 Fakultäten (Schools) mit insgesamt 40 Bachelor-Studiengängen. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf anwendungsorientierten Disziplinen wie Ingenieurwissenschaften, Informationstechnologie, Materialwissenschaften, Mechatronik, Halbleitertechnologie, Wirtschaftswissenschaften und Design.

Der Lehrbetrieb ist stark praxis- und industrieorientiert ausgelegt. Die SZTU unterhält Partnerschaften mit über 260 Industrieunternehmen (darunter regional ansässige Konzerne wie BYD, Tencent und Huawei), um Laborarbeiten, Industrieprojekte und Praktika fest in die Lehrpläne zu integrieren. 

Die Unterrichtssprache in den regulären Studiengängen ist überwiegend Chinesisch. Für internationale Studierende und Austauschstudierende stehen viele ausgewählte englischsprachige Module sowie Sprachkurse für Chinesisch als Fremdsprache zur Verfügung.

Alltägliches Leben

Das Studierendenleben in Shenzhen unterscheidet sich stark von traditionelleren chinesischen Universitätsstädten. Als modernste High-Tech-Metropole des Landes bietet die Stadt eine extrem internationale, dynamische Infrastruktur.

Bis 1980 war die Region um Shenzhen ein von Fischerei und Landwirtschaft geprägter Grenzort mit etwa 30.000 Einwohner*innen. Mit der Deklarierung zur ersten Sonderwirtschaftszone Chinas (Special Economic Zone) im Jahr 1980 erlebte die Stadt ein historisch beispielloses Wachstum. Innerhalb von vier Jahrzehnten entwickelte sich Shenzhen von einem Fertigungszentrum zur führenden Technologie- und Innovationsmetropole Asiens („Silicon Valley Chinas“). Die Zahl der registrierten Einwohner*innen liegt mittlerweile bei über 18 Millionen (im erweiterten Ballungsraum über 20 Millionen). 

Als Metropole der höchsten Kategorie (Tier 1) gehört Shenzhen zu den teureren Städten Chinas. Im Vergleich zu vielen westeuropäischen Großstädten bleiben die Ausgaben – insbesondere bei einer Unterbringung auf dem Campus – für Studierende jedoch überschaubar. Pro Monat sollte man bei einem Wohnheimplatz auf dem Campus mit ca. 500-700 EUR rechnen. Bei der Nutzung einer privaten Wohnung steigt das Budget etwas und beträgt ca. 700-900 EUR.

Formalia & Wissenswertes

Sobald Sie Ihre Zulassung erhalten haben, können Sie einen Antrag auf ein Studentenvisum (Typ X1) bei der chinesischen Botschaft in Deutschland stellen. Dieses Visum ist mehr als 180 Tage gültig. Dafür benötigen Sie Ihren Zulassungsbescheid, ein Visumantragsformular, Ihren Reisepass, ein Passfoto und möglicherweise andere Dokumente, je nach den Anforderungen der chinesischen Behörden. 

Beachten Sie zudem, dass Sie sich innerhalb der ersten 30 Tage in China offiziell registrieren müssen. 

Im Rahmen eines Auslandssemesters ist es verpflichtend, eine Krankenversicherung vorweisen zu können. Diese muss die medizinischen Kosten in China decken können.

Der Abschluss einer zusätzlichen Auslands- oder Reisekrankenversicherung wird dringend angeraten. Zudem empfiehlt sich die Überprüfung möglicherweise bestehender anderer Versicherungen (Unfall- sowie Haftpflichtversicherung).

Die Anrechnung von studienrelevanten Leistungen für das eigene Studium in Deutschland ist ganz bequem über das Akademische Prüfungsamt der Universität Oldenburg durchführbar. Informationen zur Anrechnung für das Studium in Oldenburg

Erfahrungsberichte von Oldenburger Studierenden

-folgen-

(Stand: 11.08.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p120818
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