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Volker Burggräf
Internetkoordinator

Text-Inhalte

Für die Bearbeitung ganz "normaler" Text-Inhalte steht ein Word-ähnliches Editor-Modul zur Verfügung. Viele darin enthaltene Formatierungselemente entsprechen den aus der Textverarbeitung gewohnten Funktionen.

Checkliste - was grundsätzlich zu beachten ist

Die angebotenen Formatierungsmöglichkeiten sollten nicht missbräuchlich eingesetzt werden. Hier eine Checkliste von Dingen, die bei der Formatierung von Texten zu beachten sind:

  • Überschriften niemals ganz in Versalien (Großbuchstaben) schreiben 
    Stattdessen die normale Groß-/Kleinschreibung verwenden. 
    ⇒ Nicht so: ÜBERSCHRIFT (falsch), sondern so: Überschrift (richtig)
  • Leerzeilen vermeiden
    Ziehen Sie Textabsätze innerhalb eines Inhaltselements nicht optisch auseinander, indem Sie dazwischen Leerzeilen einfügen. In aller Regel wirken diese Leerzeilen ungewollt, erzeugen unerwartete Leerräume und ergeben dadurch ein eher unausgewogenes Erscheinungsbild.
    Vergrößerte Abstände sind nur zwischen unterschiedlichen Inhaltsabschnitten sinnvoll, d.h. also zwischen zwei Inhaltselementen. Bei Bedarf können Sie den Abstand eines Inhaltselements nach oben oder unten einstellen. Bitte verzichten Sie jedoch auf manuell eingefügte Leerzeilen!
  • Gehäufte Leerzeichen vermeiden
    Durch mehrmaliges Tippen der Leertaste kann der Abstand zwischen Worten vergrößert werden. Es werden dabei allerdings sogenannte feste Leerzeichen eingefügt, die den automatischen Textumbruch beeinträchtigen. Auf kleinen Bildschirmen (z.B. Smartphone) kann die bezweckte Einrückung dadurch auch zu einem unbeabsichtigten, chaotisch wirkenden Erscheinungsbild führen. Bleiben Sie daher lieber beim normalen Textfluss, und verwenden Sie bitte keine gehäuften Leerzeichen! 
  • Wortungetüme (lange Worte) trennbar machen
    Lange Worte machen überall dort Probleme, wo wenig Platz ist, z.B. auf Smartphones. Es ist dann sinnvoll, Sollbruchstellen in diese Worte einzufügen, um bei Bedarf eine Art Silbentrennung zu ermöglichen. Beschreibung dazu
  • Teaser-Absatz 
    Die Überschrift 5 aus dem Format-Menü des Editors ist dazu da, den Einleitungsabsatz eines Textes größer zu schreiben (siehe z.B. die Seite Profil der Universität). Dieses Überschriftformat ist nur für diesen Zweck da und soll nicht in anderen Zusammenhängen (etwa als Binnen-Überschrift im Textkörper) oder über längere Textabschnitte hinweg verwendet werden.
  • Absatzüberschrift
    Wenn in einem Text eine Absatzüberschrift erzeugt werden soll, geschieht dies über die Überschrift 4 im Format-Menü des Editors. Bitte immer in dieser Weise ein Überschrift-Format zuweisen und nicht den gesamten Text eines Absatzes fett markieren.
  • Kleinschrift
    Text niemals über längere Passagen hinweg als Kleinschrift (aus dem Stil-Menü) markieren, nur weil einem dies vielleicht optisch hübscher vorkommt. Kleinschrift ist tatsächlich nur für das "Kleingedruckte" da.
    → Dies ist ein Text in Kleinschrift. Diese Formatierung gilt für das "Kleingedruckte" und sollte nur ausnahmsweise verwendet werden. Dies zu beherzigen ist aus Gründen der Barrierefreiheit sehr wichtig!
  • Überschriften nicht verlinken
    Es ist die Aufgabe von Überschriften, den nachfolgenden Inhalt einzuleiten - und nicht von diesem weg zu verweisen. Daher sollten Überschriften grundsätzlich nicht verlinkt werden. Wenn ein weiterführender Link erzeugt werden soll, kann dieser stattdessen am Ende des der Überschrift folgenden Textes ergänzt werden.
  • E-Mail-Adressen kurz und ohne Spamschutz schreiben
    Sofern Sie Kontaktdaten nicht über das Stud.IP-Plugin einbinden (z.B. wenn keine persönlichen Daten, sondern ein Funktionskonto verlinkt wird), schreiben Sie Uni-Mailadressen bitte mit kurzer Domainendung (also  und nicht mehr ).
    Außerdem verwenden Sie bitte keinen selbstgemachten (vermeintlichen) Spamschutz wie z.B. konto(at)uol.de! Unser TYPO3 CMS versieht automatisch alle verlinkten Mailadressen mit einem auf den ersten Blick nicht erkennbaren Spamschutz. Wenn Sie daran jedoch von Hand Änderungen vornehmen, wird dieser Spamschutz u.U. verhindert!

Text formatieren

Im normalen Text können, wie aus WinWord u. ä. bekannt, die üblichen Textformatierungen wie Fettdruck, Kursivdruck usw. über die entsprechenden Symbole auf vorher mit der Maus selektierten Text angewandt werden. 

Darüberhinaus bietet der Editor so genannte "Textstile", über die einige zusätzliche Formatierungen möglich sind, z.B. Kapitälchen, farbig hervorgehobener oder durchgestrichener Text.

Hyperlinks

Hyperlinks setzen

Das charakteristischste Element auf Webseiten ist der Hyperlink. Über anklickbare Texte oder Bilder gelangt man zu weiteren Informationen. 

Alle Arten von Hyperlinks - egal, ob zu E-Mail-Adressen, zu Download-Dokumenten, zu externen und TYPO3-eigenen Webseiten sind im TYPO3-Editor über das Kettenglied-Symbol zu bearbeiten (Bild 1).

Es öffnet sich das "Link einfügen"-Fenster, in welchem über die entsprechenden Reiter die gewünschte Hyperlink-Variante gewählt werden kann (Bild 2).

Wollen Sie einen Link zu einer bestimmten Position innerhalb einer Webseite erzeugen, dann klicken Sie im Reiter [Seite] auf das kleine schwarze Pfeil-Symbol links neben dem Dokumentsymbol der Seite, um die darin enthaltenen Inhaltselemente zu sehen (Bild 3). Klicken Sie nun auf das gewünschte Element, um einen Link dorthin zu erzeugen.

Hinweis: Um Hyperlinks nach dem Erzeugen zu testen, muss die Seite in der Vorschau betrachtet werden.

Hyperlinks als Buttons formatieren

Für vorhandene Hyperlinks stehen über das Stil-Menü Spezialformatierungen bereit. So kann ein Link als Button ausgegeben werden. Mit Ausnahme des Inline-Buttons werden die Buttons automatisch in einer neuen Zeile dargestellt und teilweise auf die volle verfügbare Breite ausgedehnt:

Link als heller Button

Innerhalb eines Textabsatzes: Inline-Button

Link als grüner Aktions-Button

mehr über Buttons

Hyperlinks überprüfen

Hyperlinks, die auf externe Ziele zeigen, können ungültig werden, wenn sich bei den externen Zielen etwas verändert. Um zu überprüfen, ob diese Hyperlinks noch funktionieren, läuft regelmäßig ein Linkchecker, der fehlerhafte Links findet und protokolliert.

Für Ihre Webseiten können Sie nun prüfen, ob sich darin defekte Links befinden:

Absätze und Zeilenumbrüche

Durch Drücken der Return-Taste (Eingabe-Taste) am Ende einer eingetippten Zeile wird ein Absatzumbruch erzeugt, der durch einen ...

... optischen Abstand zum vorhergehenden Absatz gekennzeichnet ist. Will man keinen solchen Abstand, sondern lediglich einen Zeilenumbruch, ist stattdessen die Tastenkombination Shift-Return zu verwenden:
[neue Zeile] Dadurch wird eine neue Zeile innerhalb des aktuellen Textabsatzes erzeugt.

Textabsätze können als ganzes auf bestimmte Art formatiert werden. Als Hervorhebung kann hin und wieder der "Stil"-Menü-Eintrag namens "Rahmen" verwendet werden. Dieser Stil meint aber wirklich immer nur einen Absatz.

Hinweis: Die Hervorhebung durch Umrahmung sollte sparsam eingesetzt werden: der Effekt funktioniert nur dann sinnvoll, wenn nicht gleich mehrere Absätze umrahmt sind - "weniger ist mehr."

In seltenen Fällen können Absätze auch auf Kleinschrift umgestellt werden, indem der "Stil"-Menü-Eintrag "Kleinschrift" ausgewählt wird:

Am Ende steht manchmal das "Kleingedruckte". Dies darf jedoch nur in geeigneten Fällen verwendet werden, also keinesfalls im kompletten Text einer Webseite.

Listen

Listen werden häufig für Aufzählungen verwendet. Sie können mit Gliederungspunkten oder nummeriert sein. Auch die Schachtelung von Listen ist möglich, indem Teile von Listen mittels des "Einzug vergrößern"-Symbols nach rechts gerückt werden:

  • Unsortierte
  • Liste
  • mit
  • mehreren
  • Elementen
    1. die auch gemischt
    2. und geschachtelt
    3. sein können
  • Schluss der ...
  • umgebenden Liste!

Listen formatieren

Die Formatierung von Listen kann bei Bedarf beeinflusst werden: Listeneinträge können geweitet dargestellt werden, und statt bei nummerierten Listen mit Zahlen zu arbeiten, können auch Buchstaben (a,b,c bzw. A,B,C bzw. α,β,γ) verwendet werden.

In beiden Fällen wird die Formatierung wie im folgenden Beispiel beschrieben durchgeführt:

  • Eine Besonderheit sind "geweitete" Listen.
  • Hierbei werden die einzelnen Listenelemente durch einen vertikalen Abstand voneinander getrennt (ca. eine halbe Leerzeile zwischen Listenelementen)
  • Dies sieht insbesondere dann übersichtlicher aus, wenn die einzelnen Listenpunkte mehrzeilig sind.
  • Um der Liste insgesamt den Blockstil "geweitet" zuweisen zu können, ist ein kleiner Trick erforderlich:
    1. Variante: 
      Markieren Sie zunächst mit der Maus Text aus der Liste, so dass mindestens zwei Listenpunkte von der Markierung erfasst werden. 
    2. Variante: 
      In der "Pfad"-Zeile am unteren Rand des Editor-Fensters muss zunächst das Element "ul" (bei nummerierten Listen: "ol") angeklickt werden - hierdurch wird die gesamte Liste markiert. 
    3. Dann kann unter "Blockstil" der Eintrag "Liste geweitet" gewählt werden.

Tabellen

Ein eingeeignetes Mittel sind Tabellen immer dann, wenn tabellarische Daten dargestellt werden sollen - und nur dann! Bitte verwenden Sie Tabellen nicht zu Layoutzwecken! Um Inhalte in Spalten darzustellen, erzeugen Sie bitte entsprechende Inhaltselemente vom Typ "Rasterelement".

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Feste Leerzeichen und Silbentrennung

Die Flexibilität der Webseiten, Bildschirmen unterschiedlichster Breite dargestellt werden zu können, bringt einen (gefühlten) Nachteil mit sich: Zeilenumbrüche in Fließtexten erfolgen automatisch, dadurch hat man nicht so viel Kontrolle über das Aussehen des Textes.

Drei Sonderfälle sollen hier beschrieben werden:

  1. Der Zeilenumbruch soll bestimmte Worte nicht trennen. Dies kann erreicht werden, indem anstatt normaler Leerzeichen feste Leerzeichen zwischen den Worten eingesetzt werden.
    Beispiele: Uni Oldenburg; von Ossietzky.
  2. Bei sehr langen Worten soll eine Silbentrennung ermöglicht werden. Webbrowser beherrschein dies oft noch nicht von selbst, aber die Trennbarkeit kann erreicht werden, indem man an den gewünschten "Sollbruchstellen" bedingte Trennstriche einfügt.
    Beispiel: Gesellschaftswissenschaften → Gesellschafts- wissenschaften.
  3. Bei bestimmten Passagen soll eine automatische Trennung ohne Trennstrich ermöglicht werden. Hierfür wird ein breitenloses Leerzeichen eingefügt.
    Beispiel: Natur-/Geistes-/Sozialwissenschaften → Natur-/_Geistes-/_Sozialwissenschaften. (Der Unterstrich symbolisiert hier die Stelle, wo das breitenlose Leerzeichen einzufügen ist.)

Technisch gesehen sind diese speziellen Leerzeichen ebenso wie bedingte Trennstriche normale Zeichen (ähnlich wie Buchstaben usw.). Durch ihre Unsichtbarkeit bekommt man sie jedoch nicht so leicht zu fassen.

Besonders wichtig:
Lange Worte werden auf Smartphone-Bildschirmen bzw. in Seitentiteln oder Navigationsmenüs werden oft schlecht dargstellt, da nicht viel Platz für sie vorhanden ist. Es sollten daher "Sollbruchstellen" eingefügt werden mittels bedingter Trennstriche!

Hilfsmittel

Mit den nachfolgenden Buttons können Sie diese speziellen Zeichen in die Zwischenablage kopieren und dann mit der üblichen Tastenkombination Strg+v in beliebigen Textfeldern einfügen.

Festes Leerzeichen Breitenloses Leerzeichen Bedingter Trennstrich

Internetkoordinator (Stand: 29.10.2020)