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Professur Forschungsmethoden
Prof. Dr. Karsten Speck
Büromanagement:

Raum A06 5-519

2174

Team

Die Büros der Arbeitsgruppe finden sich im Gebäude A6 auf der 5. Etage.
→ Lageplan Gebäude A6 

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften
Institut für Pädagogik
Gebäude A6
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg

Die Postfächer der Arbeitsgruppe befinden sich im Erdgeschoss des A6, hinter den Aufzügen.

Projekte bis 2008

Abgeschlossene Forschungsprojekte bis 2008

Forschungsprojekt: "Kooperationsmodelle zwischen Jugendhilfe und Schule im Land Brandenburg (2007-2008)"

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (http://www.mbjs.brandenburg.de)
Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe im Land Brandenburg
(http://www.kobranet.de)

Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)

Laufzeit:
06/2007 - 01/2008

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Nicole Vogel

Studentische Mitarbeiterin:
Susanne Hamann

Projektbeschreibung:
Die in der Fachliteratur beschriebene Vielfalt und Dynamik im Bereich der Kooperation von Schule und Jugendhilfe und die aktuellen Veränderungen im Land Brandenburg bildeten den Ausgangspunkt des Forschungsprojekts zu den Kooperationsmodellen von Jugendhilfe und Schule. Das Forschungsprojekt verfolgte mittels eines qualitativen Ansatzes im Einzelnen folgende vier Ziele:
Erstens sollten die umgesetzten bzw. angestrebten Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einschließlich der damit verbundenen Zielsetzungen erfasst werden.
Zweitens sollten die Stärken und Schwächen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg mit den zu erwartenden Ergebnissen gegenüberstellt werden.
Drittens sollte eruiert werden, welchen Stellenwert der Schulsozialarbeit im Rahmen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einnimmt.
Viertens sollten aus den Untersuchungsergebnissen Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger auf der Landesebene und kommunalen Ebene abgeleitet werden.

Im Projektzeitraum wurden - neben einer Dokumentenanalyse - Interviews mit 21 ExpertInnen aus Schule und Jugendhilfe in vier Regionen Brandenburgs geführt. Dabei waren in den Regionen zwei ExpertInnengruppen von besonderer Bedeutung, zum einen die Steuerungsebene (Schulamt, Jugendamt) und zum anderen die Handlungsebene (SozialarbeiterInnen, SchulsozialarbeiterInnen, Schulleitung).

Forschungsprojekt: "Wissenschaftliche Evaluation des Programms `Service Learning - Schule gestaltet Gemeinwesen`" (2006-2007)

Auftraggeber:
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (http://www.dkjs.de)

Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Laufzeit:
10/2006 - 05/2007

Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Jan Reichenau (Berlin/Halle)

Projektbeschreibung:
Die wissenschaftliche Evaluation bezog sich auf das Lehr- und Lernkonzept Service Learning, das im Rahmen des von der DKJS geförderten Programms von einer Freiwilligen-Agentur seit 2003 an Schulen im Land Sachsen-Anhalt eingesetzt wird. Ziel der Evaluation war es, die Erfahrungen der unterschiedlichen Beteiligten mit qualitativ-partizipativen Erhebungsinstrumenten und Verfahren zu untersuchen. Darüber hinaus sollten Erkenntnisse generiert werden, die sich auf die Zielerreichung, die Wirkungen und die Kooperationsschnittstellen des Programms bezogen und somit eine Gesamteinschätzung erst möglich machten. Konkret wurden folgende Fragen geklärt:

1.) Welche individuellen und kollektiven Erfahrungen haben Schüler/innen, Lehrer/innen, Kooperationspartner, Projektleitung und Förderer mit dem Programm Service Learning gemacht und wie wird das Programm von diesen Akteuren hinsichtlich subjektiver und konzeptioneller Zielvorstellungen beurteilt?
2.) Welche Entwicklungsprozesse hat es während des Programms gegeben und - vor allem - wie gestaltete sich die Kooperation zwischen den unterschiedlichen Akteursgruppen, insbesondere zwischen Lehrern/Lehrerinnen und Projektmitarbeitern/-mitarbeiterinnen?
3.) Inwiefern ist es mit Hilfe unterschiedlicher Angebotsformen gelungen, die Potenziale des Service Learning für die Schulprogrammentwicklung im Sinne einer "institutionellen Öffnung" zu nutzen?
4.) Welche förderlichen und hinderlichen Faktoren kristallisieren sich hinsichtlich der Konzept-, Struktur-, und Prozessqualität des Programms heraus und wo zeigt sich ein Veränderungs- und Unterstützungsbedarf?

Mittels der erhobenen Daten und der Analyse des Programms "Service Learning - Schule gestaltet Gemeinwesen" wurden Schlussfolgerungen für eine Implementierung des Programms und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements an Schulen formuliert.

Forschungsprojekt: "Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat" (2004-2006)

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (http://www.mbjs.brandenburg.de)

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (stellv. Projektleitung, Universität Potsdam)

Laufzeit:
08/2004 - 12/2006

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dr. Andreas Seidel (Universität Potsdam)
Ulrike Gladasch (Universität Potsdam)
Dr. Charlotte Gemsa (Universität Potsdam)
Daniela Kunze (Universität Potsdam)

Studentische Mitarbeiterinnen:
Daniele Schultz
Nicole Vogel
Sina Abraham

Projektbeschreibung:
In Anbetracht der anhaltenden bundesweiten Debatte zur Reform der Lehrerausbildung sollten in dem Forschungsprojekt zum Ersten Stärken und Schwächen der zweiten Phase der Lehrerausbildung (Vorbereitungsdienst) im Land Brandenburg aus der Perspektive der Lehramtskandidatinnen, Seminarleiterinnen, Ausbildungslehrerinnen und Schulleiterinnen identifiziert werden. Zum Zweiten sollten Vergleiche zwischen den Perspektiven aller vier Befragtengruppen gezogen und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden. Zum Dritten war schließlich beabsichtigt, Reformvorschläge und Empfehlungen für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst zu erfassen bzw. zu entwickeln sowie Einschätzungen zu bestehenden Reformvorschlägen zu erhalten. Für die Untersuchung war darüber hinaus von besonderem Interesse, wie intensiv in der Ausbildung bestimmte Kompetenzen vermittelt wurden und wie kompetent die Lehramtskandidatinnen hinsichtlich dieser Kompetenzen sind.


Literatur:
Schubarth, Wilfried/Speck, Karsten/Seidel, Andreas (Hrsg.) 2007: Endlich Praxis! Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat, Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag
Schubarth, Wilfried/ Speck, Karsten/ Gladasch, Ulrike/ Seidel, Andreas 2006: Ausbildungsprozess und Kompetenzen. Ergebnisse der Potsdamer LehramtskandidatInnen-Studie 2004/05, In: Seifried, Jürgen/ Abel, Jürgen (Hrsg.): Empirische Lehrerbildungsforschung. Stand und Perspektiven, Münster, S. 161-180

Forschungsprojekt: "Engagementpotenziale in den Diensten und Einrichtungen der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin" (2004-2005)

Auftraggeber:
Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin (http://www.paritaet-berlin.de)

Projektleitung:
Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)

Laufzeit:
10/2004-5/2005

Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt setzte sich aus einem quantitativen und einem qualitativen Untersuchungsansatz zusammen. Das Ziel der quantitativen Untersuchung der Einrichtungen und Dienste der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin bestand vor allem darin, eine Bestandsaufnahme des bürgerschaftlichen Engagements vorzunehmen. Dabei ging es insbesondere um den Stellenwert sowie den Umfang des Engagements in den Mitgliedsorganisationen. Mittels des qualitativen Untersuchungsansatzes wurde herauskristallisiert, über welches engagementpolitische Organisationswissen die Führungs- und Leitungskräfte im Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin verfügen und wie sie das Engagement in ihren Einrichtungen und Diensten steuern und managen. Dabei ging es nicht zuletzt um die Perspektiven, Optionen und Strategien zur Weiterentwicklung des Engagements in den Einrichtungen und Diensten der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Literatur:

Backhaus-Maul, H./Speck, K. 2005: Bürgerschaftliches Engagement 2005. Eine empirische Untersuchung zum bürgerschaftlichen Engagement in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Abschlussbericht. Berlin.


Backhaus-Maul, Holger/ Speck, Karsten 2006: Engagement als Ressource. In der freien Wohlfahrtspflege wird das Engagement wieder entdeckt und neu in den Organisationen verortet, In: Blätter der Wohlfahrtspflege, 153. Jg., H. 6, S. 203-208.

Weitere abgeschlossene Forschungsprojekte

- Jugend und Jugendforschung: Eine Erkundungsstudie in Brandenburg
- wissenschaftliche Begleitung von Xenos-Projekten
- Jugendliche in peripheren Regionen Brandenburgs (Eigenmittel)
- Soziale Probleme Jugendlicher in Deutschland, Polen, und Russland (DAAD)
- Qualität und Evaluation in der Schulsozialarbeit (Eigenmittel)
- Evaluation interkultureller Moderation in sozialen Brennpunkten (Kiez e.V. Berlin)
- Evaluation außerschulischer politische Bildung (Bildungsstätte Werftpfuhl)
- Bestandsaufnahme in der Familienbildung des Landes Sachsen-Anhalt und Entwicklung von Zuwendungsverträgen in der Familienbildung des Landes Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (05/2002-12/2002)
- Forschungsprojekt Qualitätsentwicklung in der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung des Landes Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (11/2000 - 12/2001)
- Wissenschaftliche Begleitung zur Entwicklung und Erprobung von Zuwendungsverträgen in der Kinder- und Jugendbildung im Land Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (01/2002 - 12/2003)
- Evaluation der Umsetzung des LandesprogrammsZusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe - Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt (10/1998 - 07/2003)

(Stand: 02.12.2021)