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Falkor FK191120

Das primäre Ziel dieses Projekts war die Untersuchung der physikalischen Folgen des Oberflächenschlicks auf den Wärmehaushalt der Meeresoberfläche und die gemischte Schichtdynamik.  Ein komplementäres, aber ebenso wichtiges Ziel ist die Entwicklung von Fernerkundungsalgorithmen für den Nachweis eines biogeochemisch wichtigen Cyanobakteriums Trichodesmium. Wir schlugen vor die Studie im Südwestpazifik in der Nähe von Tonga/Fidschi oder an der Westküste der USA vor, wo Oberflächenteppiche häufig vorkommen, durchzuführen. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt werden die Modelle von täglichen Zyklen im Wärmehaushalts der gemischten Schichten an der Oberfläche und der globalen biogeochemischen Zyklen, sowie der Meeresoberflächentemperatur verbessern, um damit unser Verständnis in Bezug auf die Auswirkungen kleinräumiger Merkmale und fraktaler Fäden in Satellitenbildern zu erwitern. Auf Schiffen eingesetzte unbemannte Flugzeugsysteme (UAS), die mit hyperspektralen Kameras im sichtbaren und nahen Infrarot sowie mit Breitband-Wärme-Infrarotkameras ausgestattet sind, untersuchten die Albedos von biogenen Meeresoberflächen-Schlicks. Die Fachhochschule hat die Wärme- und Strahlungsflüsse zwischen Luft und Meer gemessen, sowie die Reflexionen der Fernerkundung. Mithilfe eines autonomen Katamarans wurden die Mikroschicht-Tenside an der Meeresoberfläche beprobt, Drifter haben die Reaktion der oberen Meerestemperatur, des Salzgehalts und der kinetischen Energie der Turbulenzen gemessen, und es wurden Proben zur Messung der biogeochemischen Raten genommen. Diese umfangreichen Methoden stellen einen Quantensprung in der Nutzung der Fachhochschultechnologie für die Wissenschaft dar.

https://schmidtocean.org/cruise/studying-the-sea-surface-microlayer-2/

ICBzocM-Webmlkaster15 (sibw39net.ridv9exizbxgnger@uol.de) (Stand: 23.03.2020)