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Schulentwicklung als Gemeinwesenarbeit

Die Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU), Partnerhochschule der Universität Oldenburg in Port Elizabeth (Südafrika), errichtet Center for the Community School (CCS).

Bildungskooperation mit südafrikanischem Partner: Die Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) errichtet Center for the Community School (CCS) 

Die Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU), Partnerhochschule der Universität Oldenburg in Port Elizabeth (Südafrika), setzt neue Maßstäbe bei der Förderung von Schulentwicklung und Lehrerbildung. Sie hat jetzt ein Center for the Community School (CCS) eingerichtet, dessen Leiter Dr. Allistair Witten bis zum 9. Dezember Gast der Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften ist. 

Bei einer öffentlichen Veranstaltung des Zentrums für Süd-Nord-Bildungskooperation (ZSN) am Mittwoch, 7. Dezember, 18.15 Uhr, (Raum A 4-4-403, Campus Haarentor) wird er die Einrichtung vorstellen.
Witten ist ein international anerkannter Experte für Schul- und Gemeinwesenarbeit in Entwicklungsländern. Er war Schulleiter in Kapstadt und hat die Principals Academy der Harvard University (USA) geleitet, der er weiterhin angehört. Der Oldenburger Pädagoge Prof. Dr. Karsten Speck wird mit ihm über Ansätze im Bereich der Schulsozialarbeit diskutieren. Dabei liegt der Akzent auf Theater- und Kulturarbeit als Bindeglied zwischen Schulen und lokaler Jugendarbeit.

Schulbildung für nachhaltige lokale Entwicklung ist ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit der NMMU und der Universität Oldenburg. Koordinatoren sind neben Speck die Biologiedidaktikerin Prof. Dr. Corinna Hößle und die Wirtschaftspädagogin Prof. Dr. Karin Rebmann. Außerdem ist der Pädagoge Prof. em. Dr. Wolfgang Nitsch beratend beteiligt. 

Höhepunkt der Kooperation beider Universitäten im Jahr 2011 war der zweiwöchige Forschungsaufenthalt einer Oldenburger Delegation in der Kap-Provinz. Drei Lehrende der Pädagogik, vier Studierende und vier Lehrbeauftragte bzw. FortbildungstrainerInnen führten an der NMMU Seminare zum Szenischen Spiel/Dramapädagogik durch, beteiligten sich an der Gründung eines Netzwerks für Jugendkulturarbeit in Townships und initiierten Vorhaben zur Lehrerbildungsforschung. 

Projektgruppen der Universität Oldenburg und der Verein Jugendkulturarbeit Oldenburg e.V. werden diese Arbeit künftig unterstützen. Für Oldenburger Studierende eröffnen sich neue Möglichkeiten, sich in Schulen und Jugendkulturprojekten in Port Elizabeth als PraktikantInnen und in Vorhaben pädagogischer Aktionsforschung zu engagieren. Zwei Lehrerinnen und ein Didaktik-Dozent aus Port Elizabeth bzw. Johannesburg, die im Januar/Februar als Gäste des Süd-Nord-Zentrums in Oldenburg sein werden, sowie Dr. Annika McPherson (Anglistik/Cultural Studies) beteiligen sich an der Vorbereitung solcher Praktikumsvorhaben.

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