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Aus dreien einen gemacht

Die Universitätsbibliothek führt eine neue Suchmaschinentechnologie ein. Die Nutzer erhalten Zugriff auf mehr als 50 Millionen Datensätze - und müssen nicht mehr in verschiedenen Datenbanken recherchieren.

Die Universitätsbibliothek führt eine neue Suchmaschinentechnologie ein. Die Nutzer erhalten Zugriff auf mehr als 50 Millionen Datensätze - und müssen nicht mehr in verschiedenen Datenbanken recherchieren.

Es klingt nach Science Fiction, und ein bisschen ist es das auch. ORBISplus heißt die neue Suchmaschinentechnologie, die die Universitätsbibliothek, die Bibliotheken der Jade Hochschule und die Landesbibliothek Oldenburg eingeführt haben. Das Neue: ORBISplus vereinfacht die Suche durch einen zentralen Einstieg in die Recherche nach elektronischer und gedruckter Literatur ähnlich der Suchmaschine Google.

Während ORBIS, der bisherige Katalog, die Recherche in 1,7 Millionen Datensätzen bot, greifen die Nutzerinnen mit ORBISplus jetzt auf über 50 Millionen Datensätze zu. Und: ORBIS – das Akronym steht für das „Oldenburgische Regionale Bibliotheks- und Informationssystem“ – enthielt zwar den verfügbaren Literaturbestand der drei Einrichtungen in Oldenburg, die Artikel in den gedruckten und elektronischen Zeitschriften waren darin jedoch nicht enthalten.

Das wird nun anders. „ORBISplus macht aus drei Katalogen einen und vervielfacht das Informationsangebot auf komfortable Weise. Die Artikel in den fast 31.000 elektronischen Zeitschriften der Universitätsbibliothek konnten bisher nur in verschiedenen Datenbanken recherchiert werden. Jetzt sind alle in ORBISplus enthalten“, erklärt Hans-Joachim Wätjen, Direktor der Universitätsbibliothek, die die Einführung der neuen Suchmaschinentechnologie federführend organisierte.

„Mit der Einführung von ORBISplus gehören unsere Bibliotheken zu den innovativsten in Deutschland“, ergänzt Corinna Roeder, Leiterin der Landesbibliothek. „Nur wenige haben bisher ihren Online-Katalog durch eine Suchmaschine ersetzt. Die Vielfalt und der Reichtum an aktuellen Medien, aber auch an historischen und landeskundlichen Dokumenten in der Region werden so erstmals mit einem Klick sichtbar.“ Mit ORBISplus würden auch die drei, bisher getrennten Bibliothekskataloge der Jade Hochschule integriert, betont Walburgis Fehners, Leiterin der Bibliotheken der Jade Hochschule.

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