Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Ausstellungsprojekt: Migration in Afrika

Afrikanische Migration spielt sich - anders als man annehmen könnte - überwiegend innerhalb der oder zwischen dortigen Regionen ab. Dieses Phänomen rückt ein internationales Ausstellungsprojekt der Universität ins Bewusstsein.

Afrikanische Migration – da denken viele zuerst an Flüchtlingsboote, die über das Mittelmeer versuchen, Europa zu erreichen. Dass sich die Migration in Afrika aber überwiegend innerhalb der oder zwischen dortigen Regionen abspielt, rückt ein internationales Ausstellungsprojekt der Universität ins Bewusstsein.

„Kabbo ka Muwala – Zeitgenössische künstlerische Perspektiven auf Migration und Mobilität im östlichen und südlichen Afrika“ heißt das Projekt in Kooperation mit der National Gallery of Zimbabwe, der Makerere Art Gallery (Uganda) und der Städtischen Galerie Bremen, das die Kulturstiftung des Bundes mit rund 120.000 Euro unterstützt. Die von Wissenschaftlerinnen des Oldenburger Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung und dem Masterstudiengang EMMIR (European Master in Migration and Intercultural Relations) initiierte und koordinierte Ausstellung wird – nach Simbabwe und Uganda – nun vom 24. September bis 11. Dezember in Bremen gezeigt.

Der Titel „Kabbo ka Muwala“ ist der ugandischen Hauptsprache Luganda entnommen und lässt sich als „Korb des Mädchens“ übersetzen. Der Begriff verweist auf die Tradition, dass die Braut ihre Aussteuer in einem Korb transportiert und diesen auch benutzt, wenn sie ihre Herkunftsfamilie besucht oder zu dieser zurückkehrt. Im metaphorischen Sinne verweist der Korb auf Erwartungen und Hoffnungen, materiellen Erfolg, aber auch auf Enttäuschungen und Fehlschläge, die mit Migrationsprozessen verbunden sind.

Die Künstlerinnen und Künstler behandeln das Thema in Fotoarbeiten, Videos, Skulpturen, Installationen und Performances. „Sie differenzieren mit ihren Werken eine Diskussion, die in der bundesrepublikanischen gesellschaftlichen Realität in hohem Maß von Klischees, verkürzten Annahmen und häufig schrillen Tönen geprägt ist“, so Rose Pfister, Leiterin der Städtischen Galerie Bremen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Erstsemester, Ersties, Studienbeginn, Start, Orientierung
Universität Oldenburg / Matthias Knust
Campus-Leben Kultur Musik

Viel Musik zum Semester-Ausklang

Noch drei Wochen bis zum Ende der Lehrveranstaltungen: Wer sich den Lehr- und Lernendspurt mit Live-Musik verschönern möchte, ist fast täglich zu…

mehr: Viel Musik zum Semester-Ausklang
Mehrere Menschen stehen auf einer Bühne.
Universität Oldenburg/ Markus Hibbeler
Universität Top-Thema Menschen Kultur

Science Slam kürt unterhaltsame Forschung

Beifall für die Forschung: Gleich zwei Formate bestaunte das Publikum beim 14. Science Slam. Ein Projekt zur Zugvogelforschung, das den…

mehr: Science Slam kürt unterhaltsame Forschung
Eiko Braatz Fotografie
Campus-Leben Kultur ICBM

Tanz und Mikroalgen im Tropenhaus

Eine besonders ungewöhnliche Verbindung aus Kunst und Wissenschaft erlebte das Publikum bei der dritten Ausgabe der Reihe „wissenskunst“ im…

mehr: Tanz und Mikroalgen im Tropenhaus
(Stand: 02.07.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n1587
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page