Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Mehr

Homepage zum Science Slam 

Kontakt 

Prof. Dr. Miriam Liedvogel/ „kids4kids“

Institut für Biologie und Umweltwissenschaften 

Dr. Nina Gaßmann/ Science Slam

Forschungszentrum Neurosensorik

+49 (0) 441 798-5475

  • Mehrere Menschen stehen auf einer Bühne.

    Windräder, Hörakustik, leuchtendes Lego: Geslammt haben Kristin Ohlmann, Simon Jacobsen, David Onnen, Gregor Wöhle und Maximilian Pérez Prada. Universität Oldenburg/ Markus Hibbeler

  • Drei Personen schauen lächelnd in die Kamera.

    Doktorand David Onnen setzte sich durch und erhielt den Preis „Das Goldene Gehirn". Zum Sieg gratulierten ihm Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder und UGO-Vorsitzende Stefanie Abke. Universität Oldenburg/ Markus Hibbeler

  • Erhielten für ihr Projekt „kids4kids“ den Open-Science-Preis: Prof. Dr. Miriam Liedvogel (v.r.), Dr. Sabrina Satzinger, Dr. Wiebke Endres (l.). UGO-Vorsitzende Stefanie Abke (2.v.l.) würdigte den vorbildlichen Ansatz in der Wissenschaftskommunikation. Universität Oldenburg/ Markus Hibbeler

  • Highlight „Power-Point-Karaoke“: Prof. Dr. Tanja Zieschang vom Department für Versorgungsforschung musste „Zur Alltäglichkeit des Materiellen" sprechen - obwohl das eigentlich nicht ihr Fachgebiet ist. Universität Oldenburg/ Markus Hibbeler

Science Slam kürt unterhaltsame Forschung

Beifall für die Forschung: Gleich zwei Formate bestaunte das Publikum beim 14. Science Slam. Ein Projekt zur Zugvogelforschung, das den Open-Science-Preis erhielt – sowie fünf Forschende, die ihre Wissenschaft unterhaltsam auf die Bühne brachten. 

Gleich zwei Formate wurden im Rahmen des 14. Science Slams der Uni Oldenburg Mitte Juni gebührend beklatscht: Ein Projekt zur Zugvogelforschung, das den Open Science Preis erhielt – sowie fünf Forschende, die ihre komplexe wissenschaftliche Arbeit unterhaltsam auf die Bühne brachten. Windräder, Hörakustik, leuchtendes Lego: Sie hatten vielfältige Themen mit im Gepäck.

Vom Publikum mit Applaus zum Sieger gekürt wurde schließlich David Onnen, Doktorand am Institut für Physik und am Zentrum für Windenergieforschung - ForWind. Der Slammer erhielt den Preis „Das Goldene Gehirn“, dotiert mit 500 Euro und gestiftet von der Graduiertenakademie der Universität. Mit seinem Thema „Das Sozialleben der Windräder. Eine literarische Spurensuche“ überzeugte Onnen die Menge auf besonders unterhaltsame und kreative Weise: etwa, indem er rappte und selbst verfasste Gedichte vortrug.

Publikum bewertet Slams mit Applaus

Zehn Minuten Zeit hatten die Slam-Teilnehmenden für ihre Kurzvorträge. Die 320 Gäste bewerteten diese mit Applaus in unterschiedlicher Intensität. Auch die anderen Beiträge waren auf sehr hohem Niveau und lagen bei der Wertung nah beieinander. So erfuhr das Publikum von Kristin Ohlmann, Doktorandin am Department für Medizinische Physik und Akustik, etwas darüber, wie lange ein Hörgerät rechnen darf. Simon Jacobsen, ebenfalls dort Doktorand, beschäftigte sich damit, wie sich Musikinstrumente heraushören lassen. Biologiestudent Gregor Wöhle berichtete davon, wie man mit Lego Leuchten erzeugt. Und Dr. Maximilian Pérez Prada, Physiker am Deutschen Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt, ging der Frage nach, wie man kosmische Strahlung dafür nutzen kann, Container in Häfen zu durchleuchten.

Ein Highlight im Rahmenprogramm war das „Power-Point-Karaoke“. Dabei präsentierten zwei Professorinnen der Uni Oldenburg den Vortrag der jeweils anderen – ohne Vorbereitung und ohne vorab das Thema zu kennen. Prof. Dr. Stefanie Samida, eigentlich am Institut für Materielle Kultur zuhause, wagte sich in das Themenfeld moderner Sturzprävention bei älteren Menschen von Prof. Dr. Tanja Zieschang vom Department für Versorgungsforschung. Diese wiederum referierte gekonnt „Zur Alltäglichkeit des Materiellen. Von sichtbar-unsichtbaren Dauerbegleitern“.

Der Science Slam wurde organisiert vom Forschungszentrum Neurosensorik, der Graduiertenakademie und den Graduiertenschulen für Gesellschafts- und Geisteswissenschaften (3GO) sowie für Naturwissenschaft, Medizin und Technik (OLTECH). Die Preisverleihung haben zudem die Klaus Tschira Stiftung und die Universitätsgesellschaft (UGO) unterstützt.

Open Science-Preis für Pilotprojekt „kids4kids“

Die Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO) verlieh im Rahmen der Veranstaltung außerdem den Open-Science-Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Damit ehrt die UGO seit 2023 Projekte und Initiativen an der Universität Oldenburg, die sich in ihrer Arbeit aktiv für eine transparente und öffentlich zugängliche Kommunikation von Forschungsergebnissen einsetzen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an das partizipative Pilotprojekt „kids4kids“ und einem interdisziplinären Team um die Zugvogelexpertin Prof. Dr. Miriam Liedvogel.

Schüler*innen aus Wilhelmshaven entwickeln in „kids4kids“ gemeinsam mit Forschenden eigene Wege, das Thema Vogelzug verständlich und kreativ an die Öffentlichkeit zu vermitteln. „Wir sprechen Kinder nicht nur als Zielgruppe an, sondern beziehen sie aktiv in die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte ein“, sagt Liedvogel. „Sie setzen sich dabei mit aktuellen Forschungsthemen auseinander, entwickeln ihren eigenen Fokus, stellen eigene Fragen und kommunizieren ihre Erkenntnisse in ihrer eigenen Sprache an andere Kinder weiter.“  Entstanden sind bereits eine mobile Ausstellung und ein Podcast, wofür die Kinder selbst Interviews führten und Inhalte gestalteten.

Die UGO-Jury lobte den vorbildlichen Ansatz des Projekts. „kids4kids“ zeige, „dass Wissenschaftskommunikation auch anders funktionieren kann: offen, partizipativ und nah an den Interessen junger Menschen“, begründete UGO-Vorsitzende Stefanie Abke die Entscheidung. „Kinder werden auf originelle Weise in hochrelevante Forschung aus Oldenburg eingebunden und selbst zu überzeugenden Vermittler*innen von Wissenschaft.“

Ausstellung kommt auch nach Oldenburg

Projektidee und Umsetzung stammen von der Evolutionsbiologin Dr. Miriam Liedvogel, Ornithologie-Professorin am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) der Universität Oldenburg und Direktorin des Instituts für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“. Sie entwickelte „kids4kids“ in Zusammenarbeit mit Dr. Wiebke Endres, Studiendirektorin am Neuen Gymnasium in Wilhelmshaven mit Lehrauftrag an der Uni Oldenburg, und Wissenschaftskommunikatorin Dr. Sabrina Satzinger vom Institut für Vogelforschung in Wilhelmshaven. Gefördert wurde das Projekt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Die daraus entstandene Ausstellung zum Vogelzug wird am Freitag, 19. Juni, 16.00 Uhr, am Neuen Gymnasium Wilhelmshaven eröffnet, ehe Museen, andere Schulen oder Bildungsorte sie als Wanderausstellung buchen können – so auch in Oldenburg, wo die Ausstellung vom 5. bis 17. Oktober im Schlauen Haus (Schlossplatz 16) gastiert.

Das könnte Sie auch interessieren:

Jenka Schmidt und Marejke Baethge-Assenkamp stehen nebeneinander, im Hintergrund ein Kartenausschnitt des südlichen Afrikas
Sebastian Welp / Universität Oldenburg
EXU Top-Thema Menschen

We Are Connected – International Office

Die International Offices der Universitäten Oldenburg und Bremen nutzen in vielen Bereichen Synergien. Jenka Schmidt und Marejke Baethge-Assenkamp…

mehr: We Are Connected – International Office
Berufsausbildung Campus-Leben Menschen

Universität begrüßt 17 neue Auszubildende

Diese Woche haben 17 junge Menschen ihre Ausbildung an der Universität begonnen. Das Spektrum der Ausbildungsberufe ist breit – es reicht von der…

mehr: Universität begrüßt 17 neue Auszubildende
Leona Hoffmann
EXU Top-Thema Menschen

We Are Connected – Chemie

Von der Chemie bis zum Produkt: Melanie Walther, Uni Oldenburg, und David May, Uni Bremen berichten im Video, wie sie mit ihrer Forschung zu einer…

mehr: We Are Connected – Chemie
(Stand: 18.08.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n13606
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page