Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Mehr zum Thema

Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ)

Kontakt

Janneke Mertens-Fabian
GIZ
Tel: 0441/798-5483

Gleich drei Vorteile auf einmal

Mit einem neuartigen Fischfutter die Meeresbestände schonen und zugleich in der Zucht Wasser- wie Antibiotikaverbrauch verringern: Das ist Ziel des jüngsten Start-ups an der Universität Oldenburg, das nun ein sechsstelliges Gründerstipendium erhält.

Mit einem neuartigen Fischfutter die Meeresbestände schonen und zugleich in der Zucht Wasser- wie Antibiotikaverbrauch verringern: Das ist Ziel des jüngsten Start-ups an der Universität Oldenburg, das nun ein sechsstelliges Gründerstipendium erhält.

Das Trio entwickelt ein Fischfutter, das ohne Fischmehl auskommen, nebenbei das Beckenwasser reinigen und Antibiotika in der Fischzucht nahezu überflüssig machen soll. Die vom Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Universität gecoachten Gründer erhalten eine einjährige EXIST-Förderung in Höhe von 126.000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Europäischen Sozialfonds.

Hinter der Idee des Oldenburger Studenten und Mitbegründers Oscar Aragon Paredes steht die Tatsache, dass der Fischkonsum weltweit steigt. Der hohe Fischmehlanteil in herkömmlichem Fischfutter birgt einerseits Risiken für die Artenvielfalt der Meere und bedeutet andererseits hohe Futterkosten etwa für Fischzuchtbetriebe. Genau an dieser Stelle setzen Paredes und seine beiden Mitstreiter, Fischernährungs- und Aquakultur-Expertin Dr. Sabine Haas sowie Betriebswirt Martin Ruder, an: Sie kombinieren pflanzliche Rohstoffe zu einem nährstoffreichen Fischfutter.

Dessen Komposition lässt sich an artspezifischen Nährstoffbedarf, Alter und Größe der zu kultivierenden Fische anpassen. Antimikrobiell wirkende Stoffe reinigen das Wasser und ermöglichen es auf diese Weise, bis zu 35 Prozent des Wasserverbrauchs einzusparen. Zugleich minimieren sie das Krankheitsrisiko der Fische und machen so Antibiotika entbehrlich.

Mentoren des Start-ups an der Universität Oldenburg sind Prof. Dr. Klaus Fichter, außerplanmäßiger Professor für Innovation und Nachhaltigkeit, sowie Prof. Dr. Alexander Nicolai, Stiftungsprofessor Entrepreneurship.

Das Trio Haas, Paredes und Ruder hatte bereits 2014 mit seiner Gründungsidee erfolgreich am Wettbewerb der Gründer-Garage teilgenommen und unter mehr als 800 eingereichten Ideen den 9. Platz erreicht. Das damalige Urteil eines Jurors: „Mein absoluter Favorit. Logisch und einfach genial!“

Das könnte Sie auch interessieren:

Matej Kastelic / AdobeStock
Campus-Leben Studium und Lehre

Ausgezeichnete Lehre sichtbar machen

Wer studiert, wird sich oft noch Jahre später an Lehrende erinnern, die mit ihrer Art der Vermittlung besonders prägend waren. Oldenburger Studierende…

mehr: Ausgezeichnete Lehre sichtbar machen
Zwei Frauen und vier Männer stehen in einer Reihe in einem Gebäude und lächeln in die Kamera. Die Männer tragen dunkelblaue Jacketts und weiße Hemden, eine Frau eine helle Bluse und eine blaue Hose, die andere einen hellgrünen Blazer und eine helle Hose.
Universität Oldenburg / Daniel Schmidt
Top-Thema Hochschulpolitik Menschen

Senat stellt Weichen für neue Uni-Leitung

Das Oldenburger Universitätspräsidium wird ab September aus sechs statt fünf Mitgliedern bestehen. Der Senat entschied heute: Auf Katharina Al-Shamery…

mehr: Senat stellt Weichen für neue Uni-Leitung
Erstsemester, Ersties, Studienbeginn, Start, Orientierung
Universität Oldenburg / Matthias Knust
Campus-Leben Kultur Musik

Viel Musik zum Semester-Ausklang

Noch drei Wochen bis zum Ende der Lehrveranstaltungen: Wer sich den Lehr- und Lernendspurt mit Live-Musik verschönern möchte, ist fast täglich zu…

mehr: Viel Musik zum Semester-Ausklang
(Stand: 02.07.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n1125
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page