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Exzellent forschen an der Universität Oldenburg

  • Tobias Janßen moderiert die Veranstaltung, er läuft mit einem Mikrofon durch das Publikum.

    Die Exzellenz-Edition der Quiznight im CORE wurde moderiert von Tobias Janßen. Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Ein Musik-Duo spielt live auf der Bühne Gitarre und Gesang.

    Das Duo Nils Brandenburg und Elli Hasler hat die Musikrunde live begleitet. Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Zwei Quiz-Teilnehmer geben sich lachend High Five.

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Ein Becher auf einer Waage

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Eine Person mit Kopfhörern sitzt auf auf einem Stuhl, dem Vibro-Chair. Ein Wissenschaftler erklärt der sitzenden Person etwas. Der Moderator hockt daneben.

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Ein Wissenschaftler stellt dem Publikum eine Frage

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Nahaufnahme einer Hand mit einem Stift, die einen Antwort-Zettel ausfüllt

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Ein Quiz-Team unterhält sich an einem Tisch. Ein Teammitglied formt mit den Händen eine Kugel.

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Einer Person wird ein Virations-Gurt um die Taille gelegt.

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

  • Ein Quiz-Team berät sich, die Personen schauen nachdenklich.

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

Spiel, Spannung, Spitzenforschung

Die vier Exzellenzcluster der Northwest Alliance stehen für international sichtbare Spitzenforschung. Dass sie auch Unterhaltungswert haben, erlebten mehr als 30 Teams bei der „Exzellenz-Edition“ der QuizNight im Oldenburger CORE.

Die vier Exzellenzcluster der Northwest Alliance stehen für international sichtbare Spitzenforschung – und für äußerst komplexe Themen. Dass sie auch Unterhaltungswert haben, erlebten mehr als 30 Teams bei der „Exzellenz-Edition“ der QuizNight im Oldenburger CORE. 

Traditionell verwandelt sich die Markthalle der Coworking- und Eventlocation CORE einmal im Monat in eine Quizarena. Moderator Tobias Janßen lädt dann mit Fragen aus allen Wissensgebieten zum geistigen Kräftemessen. Am vergangenen Freitag stand dieses Quiz unter einem besonderen Motto: „Exzellenz“. Neben Fragen zu den Städten Oldenburg und Bremen, deren Universitäten sich als Northwest Alliance (NWA) gerade gemeinsam im Rennen um eine Förderung als Universitärer Exzellenzverbund befinden, gab es insbesondere Fragen aus den bekanntesten Forschungsbereichen der beiden Universitäten. Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales der Uni Oldenburg, begrüßte die Teilnehmenden nicht nur, sondern stellte ihnen auch selbst eine Quizfrage: „Die Northwest Alliance betreibt Spitzenforschung in vier Bereichen: Tiernavigation, Meeresforschung, Ressourcenknappheit – und welchem Forschungsbereich?“

Natürlich lautet die richtige Antwort „Hörforschung“. Passend dazu hatte Moderator Tobias im Laufe des Abends Unterstützung unter anderem von dem Oldenburger Hörforscher Dr. Thomas Schwarz, der vor Ort zum Beispiel erklärte, wie genau aktives Noise Cancelling funktioniert – eine Funktion, die viele täglich nutzen, wenn ihre Kopfhörer alle Außengeräusche ausblenden. „Mikrofone an den Kopfhörern registrieren diese Geräusche, zu denen der Kopfhörer dann den passenden Gegenschall produziert, der das Außengeräusch aufhebt.“, erklärte er. Dieser hebt das unerwünschte Außengeräusch auf und man kann sich zum Beispiel ausschließlich auf die Musik oder das Telefonat konzentrieren. Auch sogenannte Shepard-Töne waren den meisten Teilnehmenden bestimmt schon vor der QuizNight begegnet – ohne, dass sie es bemerkt haben. Diese akustische Täuschung klingt wie eine unendliche Tonleiter. In Filmen dient sie etwa dazu, Spannung aufzubauen. Schwarz hatte einen kurzen Ausschnitt aus „Batman – The Dark Knight“ mitgebracht. Die scheinbar unendliche Beschleunigung des Batpods, eine Art Motorrad, ist ein Beispiel für Shepard-Töne.

Ebenfalls vor Ort dabei war Musikwissenschaftler Dr. Michel Bürgel. Er hatte einen an der Universität Oldenburg entwickelten Vibro-Chair mitgebracht, den die Besucher*innen auch mit großem Interesse selbst ausprobierten – natürlich erst, nachdem sie beantwortet hatten, welche Funktion das ungewöhnliche Sitzmöbel haben könnte. Wer anschließend Platz nahm, bekam einen Kopfhörer aufgesetzt und konnte die abgespielte Musik nicht nur hören, sondern auch fühlen. Verschiedene Vibrationsplatten unter den Armstützen, der Rückenlehne und am Gesäß wandeln die Instrumente und den Gesang in Vibrationen um. Mit diesem Ansatz wollen die Forschenden Menschen mit Höreinschränkungen eine zusätzliche Möglichkeit geben, Musik wahrzunehmen.

Traditionelles Highlight jeder QuizNight ist die Musikrunde. Anders als sonst gab es dazu dieses Mal sogar Live-Musik. Die Musikstudierenden Nils Brandenburg und Elli Hasler hatten zahlreiche Songs einstudiert und sich knifflige Fragen dazu ausgedacht. Mal sollten die Quizzer*innen Songtitel und -interpret erraten, dann Songzeilen vervollständigen und außerdem erkennen, welche zwei Songs Nils und Elli in einem Song zusammengeführt haben.

Wer jetzt neugierig geworden ist, ob er oder sie selbst das Zeug gehabt hätte, eine der vier Quizrunden für sich zu entscheiden, kann das eigene Wissen mit diesen 12 von insgesamt 70 gestellten Fragen testen. Die Antworten befinden sich im Text unter jeder Frage, die ausgeklappt werden kann.

Runde 1: Bremen und Oldenburg

Die Dienstzeit von Jürgen Krogmann endet am 31. Oktober. Wie heißt sein Bremer Pendant?

Antwort: Andreas Bovenschulte (Bürgermeister und Präsident des Bremer Senats)

Wer ist der größte Arbeitgeber in Oldenburg - und wer in Bremen?

Antwort: EWE (rund 9.000 Mitarbeitende) in Oldenburg und Mercedes (rund 11.000 Mitarbeitende) in Bremen

Der Präsident der Universität Oldenburg heißt Ralph Bruder. Jutta Günther leitet die Universität Bremen - aber sie ist nicht Präsidentin, sondern was?

Antwort: Rektorin

Runde 2: Multiple Choice

Was hat vermutlich einen Einfluss darauf, wie gut oder schlecht Menschen Sprache in lauten Umgebungen verstehen?
a) ob sie selbst viel oder wenig reden
b) ob sie bilingual aufgewachsen sind
c) ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben

Antwort b) Die Oldenburger Sprachwissenschaftlerin Esther Ruigendijk und Hanin Karawani Khoury von der Uni Haifa (Israel) wollen herausfinden, ob das Phänomen besonders Menschen betrifft, die verwandte Sprachen sprechen, also etwa Hebräisch und Arabisch oder Deutsch und Niederländisch.

Wovon ernähren sich Mikroorganismen im Guaymas-Becken im Golf von Kalifornien?
a) Von Holz von gesunkenen Schiffen
b) Von Nährstoffen im Sand des Meeresbodens
c) Von sickerndem Erdöl

Antwort c) Das Guaymas-Becken ist ein aktives tektonisches Becken mit hydrothermalen Quellen, das bekannt ist für seine natürlichen Öl-Austrittsstellen.

Wie machen sich Unechte Karettschildkröten ihre Reise durch den Atlantischen Ozean leichter?
a) Sie schwimmen einzelne Passagen per Anhalter auf dem Rücken von Walhaien.
b) Sie lassen sich vom Golfstrom treiben.
c) Sie schwimmen in der Bugwelle von Booten und Schiffen.

Antwort b)

Runde 3: Wahr/falsch

Die Durchschnittstemperatur auf dem Mars liegt bei etwa -60 Grad Celsius – wahr oder falsch?

Antwort: Wahr

Die längste getrackte Route eines Kängurus wurde 2016 in Australien gemessen – es hüpfte mit 2,6 Millionen Sprüngen von St. George nach Capricorn. Wahr oder falsch?

Antwort: Falsch

Weltweit gibt es insgesamt drei Standorte, an denen Sedimentkerne archiviert werden. Einer davon ist die Universität Bremen. Wahr oder falsch?

Antwort: Wahr

Runde 4: Musikrunde


Welcher dieser beiden Songs ist älter: „Killing me softly“ (Roberta Flack) oder „I wish“ (Stevie Wonder)?

Antwort: „Killing me softly“ (1973, „I wish“ ist von 1976)

Wie lautet der Text in den Lücken?
Traveling in a fried-out Kombi
On a hippie trail, head full of zombie
I met a strange lady, she made me nervous
She took me in and gave me breakfast
And she said
Do you come from a land down under
Where (…)?
Can't you hear, can't you hear the thunder?
You (…).

Antwort: Where women glow and men plunder? / You better run, you better take cover

„I will always love you“ wurde 1992 in der Version von Whitney Houston zum Welthit. Wer schrieb und sang es rund 20 Jahre vorher?

Antwort: Dolly Parton

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(Stand: 02.07.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n13614
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