Aktuelles
„Impact & Insights – Nachhaltigkeit im Job“ #7
Als erstes im Sommersemester dürfen wir am 19.05.2026 SEM-Alumna Nele Feldkamp und Jule Hüneke bei uns begrüßen. Beide arbeiten als Community- und Eventmanagerinnen bei der Deutschen KlimaStiftung. Dort betreuen sie vor allem das Projekt YES! Young Economic Solutions, ein Schülerwettbewerb für ökonomisch nachhaltige Lösungen in Zusammenarbeit mit Forschenden aus ganz Deutschland. Generell setzt sich die Stiftung für Klimabildung und Dialog im In- und Ausland ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – wir freuen uns auf euch! Wenn ihr weiter auf dem Laufenden bleiben wollt, tragt euch gerne in die zugehörige Veranstaltung https://elearning.uni-oldenburg.de/dispatch.php/course/overview?cid=519e648534b15879ca1c07068103f9d2 auf Stud.IP ein.
„Impact & Insights – Nachhaltigkeit im Job“ geht für dieses Semester in die letzte Runde!
Als letztes Highlight in diesem Semester durften wir am 08.01.2026 Johann Tölle bei unserem Diskussions- und Netzwerk-Format „Impact & Insights – Nachhaltigkeit im Job“ begrüßen. Johann Tölle ist Junior ESG-Manager bei der Builtech Holding GmbH, einer Gruppe von über 30 Handwerksunternehmen, die in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA, insbesondere Elektrotechnik, SHK und Gebäudehülle) im DACH-Raum sowie in Schweden tätig ist. Als Teil des dreiköpfigen ESG-Teams gab Johann Tölle spannende Einblicke in seine Expertise – insbesondere in gruppenweite THG-Bilanzierung, Nachhaltigkeitsreporting, Diversitätsmaßnahmen und Kreislaufwirtschaftsansätze.
Mit diesem gelungenen Abschluss freuen wir uns darauf, euch im nächsten Semester wieder begrüßen zu dürfen!
„Impact & Insights – Nachhaltigkeit im Job“ #5
Am 27.11.2025 durften wir die SEM-Alumna Annika Strehl bei unserem Diskussions- und Netzwerkformat „Impact & Insights – Nachhaltigkeit im Job“ begrüßen. Annika arbeitet als Junior Sustainability Managerin bei der Bültel Worldwide Fashion Group GmbH & Co. KG und konnte uns erfolgreich einen Einblick geben, wie Nachhaltigkeit in einem Fashion-Konzern aussieht. Die Bültel Gruppe produziert und vertreibt weltweit Kleidung, Schuhe und weitere Fashion-Produkte.
Bereichert wurde die Veranstaltung zum Schluss durch eine offene Diskussions- und Fragerunde.
Bleibt immer auf dem Laufenden und tragt euch auf Stud.IP in der Veranstaltung 2.12.050 Impact & Insights - Nachhaltigkeit im Job ein.
Sophie Berg und Hendrik Wolter gewinnen Peis der Lehre
Sophie Berg und Hendrik Wolter wurden 2025 erneut mit dem Preis der Lehre für ihre Veranstaltung: „Entscheidungen unter Unsicherheit: Dilemmata der Nachhaltigkeit spielerisch erfahrbar machen“ ausgezeichnet. Das innovative Konzept verbindet Serious Games mit reflektierenden Diskussionen und vermittelt Studierenden komplexe Entscheidungsprozesse sowie wichtige Softskills – mit anhaltendem Erfolg.
Hier stellen die Preisträger*innen sich und ihre Veranstaltung vor:
„Impact & Insights – Nachhaltigkeit im Job“ startet in die zweite Runde!
Mit großem Zuspruch startet das Diskussions- und Netzwerk-Format „Impact & Insights - Nachhaltigkeit im Job“ zum Wintersemester 2025/26 in eine neue Runde. Unser Ziel: Nachhaltigkeit im Beruf erlebbar und greifbar zu machen, im direkten Austausch zwischen Studierende und Fachleuten aus der Praxis.
Zum Semesterauftakt freuen wir uns, Cathrin Westermann am 23.10.2025 als Referentin begrüßen zu dürfen. Sie bringt vielfältige Erfahrungen mit: Als ehemalige Nachhaltigkeitsberaterin für Banken und Unternehmen der Agrar- und Ernährungsindustrie kennt sie die Herausforderungen verschiedenster Wirtschaftsbereiche. Heute ist sie als Referentin für Nachhaltigkeit bei Alterric tätig, einem Gemeinschaftsunternehmen der EWE AG und der Aloys Wobben Stiftung. Alterric zählt mit über 2.400 Megawatt installierter Leistung im eigenen Bestand zu den größten Onshore-Grünstromerzeugern in Zentraleuropa. Frau Westermann wird spannende Einblicke in ihre Arbeit geben und über die Vorbereitung des ersten Nachhaltigkeitsberichts des Unternehmens berichten.
Bereichert wird diese Veranstaltung zum Schluss von einer offenen Diskussions- und Fragerunde.
Bleibt immer auf dem Laufenden und tragt euch auf Stud.IP in der Veranstaltung 2.12.050 Impact & Insights - Nachhaltigkeit im Job ein.
Wir freuen uns auf euch!
Semester Wrap-up Sommersemester 2025
Bevor wir mit O-Woche, neuen Gesichtern und frischem Schwung ins nächste Semester starten, möchten wir noch einmal kurz auf die vergangenen Monate zurückblicken. Denn das Sommersemester 2025 hatte wirklich einiges zu bieten. Los ging alles, wie es bei uns Tradition ist, mit der RO-Woche. Gemeinsam ankommen, sich wieder austauschen und mit verschiedenen Aktionen (von Müll SEMmeln bis Spieleabend) der perfekte Rahmen, um gut ins Semester zu starten.
Im Mai machten sich dann Jakob und Jasna auf den Weg zur Bundesfachschaftenkonferenz in Bayreuth. Dort trafen sie andere Fachschaften aus ganz Deutschland, tauschten Erfahrungen aus und nahmen an verschiedenen Workshops teil.
Ein echtes Highlight war unsere Fachschaftsfahrt in den Lebensgarten Steyerberg. Die Mischung aus Natur, Gemeinschaft und spannenden Einblicken in alternative Lebens- und Arbeitsweisen hat uns alle inspiriert und manche Diskussion angeregt.
Ende Juni stand dann unser FSR Teambuilding bei dem wir uns zu verschieden Spielen, und Picknick auf den Dobbenwiesen getroffen haben.
Sportlich wurde es ebenfalls: Der 1. FC SEM/WCM/NÖK holte in der Uniliga einen großartigen zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch an alle, die auf dem Platz standen!
Ausklingen haben wir das Semester bei unserem Sommerfest, bevor es dann für einige auch ins Ausland oder nach Studiumsende zum Arbeiten in eine andere Stadt ging. Oder halt erstmal aufs Apple Tree Garden Festival, wo wir mit zwei Camps mit Aktiven und Alumni wieder zahlreich präsent waren und uns auch von Matsch und Regen nicht die Laune verderben lassen haben.
Wir sind gespannt, was das neue Semester für uns bereithält.
Hands on NachDenkstatt: Nachhaltigkeit zum Anfassen – Ein Rückblick und Ausblick
Während Politik und Gesellschaft über Klimaziele und Transformation ringen, zeigte die NachDenkstatt 2024, wie Veränderung ganz praktisch beginnt. Vom 1. bis 3. November bot die Universität Oldenburg unter dem Motto „Hands On“ Raum für Diskussionen, Ideen und erlebbare Ansätze rund um den ökologischen Handabdruck – das positive Gegenstück zum Fußabdruck. Statt nur den eigenen Verbrauch zu reduzieren, geht es hier darum, durch bewusstes Handeln aktiv positive Veränderungen anzustoßen.
Vom 1. bis 3. November 2024 stand die Universität Oldenburg ganz im Zeichen der nachhaltigen Transformation. Unter dem Motto „Hands On“ lud die NachDenkstatt 2024 Studierende, Expert:innen und Interessierte dazu ein, Nachhaltigkeit nicht nur zu diskutieren, sondern praktisch erlebbar zu machen. Im Zentrum stand der ökologische Handabdruck – das positive Gegenstück zum bekannten ökologischen Fußabdruck.
In drei Workshops mit jeweils zwei angebotenen Alternativen konnten die Teilnehmenden sich mit unterschiedlichen Aspekten nachhaltigen Handelns auseinandersetzen. Das Spektrum reichte dabei von persönlichen Lebensbereichen bis zu globalen Fragen.
- Hands on – Das Konzept des ökologischen Handabdrucks führte in die Idee ein, wie individuelles und kollektives Handeln messbar zu positiven Effekten beitragen kann.
- In Hamsterrad oder gutes Leben – wofür arbeitest du? wurde der Wandel der Arbeitswelt in Richtung Postwachstumsgesellschaft beleuchtet und diskutiert, wie sinnvolle Arbeit innerhalb planetarer Grenzen gestaltet werden kann.
- Der Workshop Weniger wird Mehr hinterfragte aktuelle Bau- und Wohnkonzepte und suchte nach nachhaltigen Alternativen in Architektur und Stadtplanung.
- Regionale Lieferketten nahm den Lebensmittelmarkt unter die Lupe und prüfte, was „regional“ wirklich bedeutet und wo vermeintliche Nähe auch Fallstricke birgt.
- Mit Besser miteinander reden erhielten Teilnehmende Werkzeuge für konstruktive Gespräche – von Familienfeiern bis zur gesellschaftlichen Debatte.
- After Work schließlich öffnete den Blick auf die Rolle von Arbeit selbst und fragte nach Lebensmodellen jenseits klassischer Erwerbslogik.
Die Workshops machten deutlich, dass nachhaltiges Handeln viele Ansatzpunkte bietet – von der Wahl des Arbeitsplatzes über den Umgang mit Sprache bis zu Fragen des Bauens und Konsums.
Wie schon in den Vorjahren brachten sich zahlreiche Studierende des Studiengangs Sustainability Economics & Management wieder bei der engagiert ein – ob in der Eventlogistik, der inhaltlichen Vorbereitung oder ganz praktisch in der Verpflegung der Gäste. Doch auch auf Teilnehmendenseite fanden sich wieder einige SEM Studierende bei dieser inzwischen 11. NachDenkstatt die einst aus dem SEM Studiengang hervorgegangen ist.
Während die NachDenkstatt 2024 die Teilnehmenden mit neuen Ideen und handfesten Strategien entließ, richtet sich der Blick für unser Team bereits nach vorn: Die Planungen für 2025 laufen. Wer Lust hat an spannenden Workshops mitzuwirken oder eigene Impulse einzubringen ist herzlich eingeladen. Denn die NachDenkstatt lebt von gemeinsamer Gestaltung – und davon, dass ganz viele Hand anlegen um was Großes zu schaffen.
Natürlich kann man aber auch einfach als Teilnehmer:in dabei sein, wenn am 24. und 25. Oktober 2025 die NachDenkstatt wieder ihre Tore öffnet und dieses Mal alles unter dem Oberthema „Raum für Inklusion“ steht.
Infos zu Tickets und Workshops findet ihr in kürze auf der Website (www.nachdenkstatt.de/) bei Instagram (@nachdenkstatt) und LinkedIn.
Praxis erleben - Auf Exkursion nach Kopenhagen und Hiddensee
Als Teil des SEM & WCM Studiums ist es immer auch möglich an Exkursionen teilzunehmen und so Einblicke in die Praxis zu gewinnen. Im Folgenden möchten wir also ein paar Eindrücke teilen die Studierende bei Exkursionen nach Kopenhagen und Hiddensee im Rahmen von zwei Modulen sammeln konnten.
Exkursion „Nachhaltige Stadtentwicklung“ vom 3. bis 7. März 2025 nach Kopenhagen
Im März machten sich die Studis aus den Studiengängen WCM und SEM im Rahmen des Moduls „Urban development, water management and climate crisis“ mit Prof. Ingo Mose gemeinsam auf den Weg nach Kopenhagen, um die dänische Hauptstadt besser kennenzulernen.
Ein Highlight war der Besuch des dänischen Architekturmuseums. Dort wurden die aktuellen Trends der skandinavischen Architektur ausgestellt, die Nachhaltigkeit und funktionales Design miteinander verbinden. Zentral ist dabei auch der Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Beim Bau stellt sich damit die Frage, wie muss Architektur aussehen, wenn der Meeresspiegel steigt.
Generell sieht Kopenhagen aber auch mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Um sich gegen Starkregen und Überflutungen zu schützen, wurde daher der Skybrudsplan entwickelt.
Überall in der Stadt gibt es Ablaufrinnen zu gut vernetzten, unterirdischen Anlagen zur Ableitung von Wasser, Parks können als Rückhalteflächen dienen und Straßen werden so gebaut, dass sie im Notfall wie Flüsse/Pipelines funktionieren. Kopenhagen hat hier also bereits interessante Lösungen gefunden, die sich mit Sicherheit auch auf andere Städte übertragen lassen.
Die Führung am CopenHill, der modernen Skianlage auf einem Kraftwerk, war genauso beeindruckend. Natürlich durfte auch eine Fahrradtour durch Kopenhagen und über die Dächer der Stadt nicht fehlen.
Zwischendurch wurden Kaffepäuschen mit Kardamom-Croissants eingelegt. Abends gab es dann Bierchen, Spielerunden und Strick-Sessions in der Hostelbar.
Exkursion „Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft“ vom 7. bis 11. April 2025 nach Hiddensee
Eine weitere Exkursion von der wir hier berichten möchten, fand im Rahmen des Moduls Naturschutz in der Praxis statt, welches sich aus einem Seminar und einer Exkursion zusammensetzt.
„Im Frühjahr ging es für uns auf die Ostseeinsel Hiddensee. Diese ist Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und so konnten wir uns hier vor Ort anschauen wie Tourismus und Naturschutz zusammengeht. Dazu hatten wir verschiedene Treffen z.B. mit einer Nationalparkrangerin oder dem ehrenamtlichen Bürgermeister und der Kurdirektorin von Hiddensee. Wir haben gelernt wie die Insel entstanden ist und sich bis heute verändert, sowohl in Hinblick auf Natur und Gestalt als auch Kulturell.
Untergebracht waren wir in der Biologischen Station der Universität Greifswald, die wir dann auch bei einem Arbeitseinsatz unterstützen durften. In Zusammenarbeit mit der Leiterin der Biologischen Station haben wir den Rootslayer (ein Werkzeug was Schaufel & Säge kombiniert) in die Hand genommen und machten uns daran invasive Pflanzen und kleine Bäume in der Heidelandschaft zu entfernen, um diese zu erhalten.
Neben der Arbeit blieb genug Zeit für gemeinsame Spieleabende und Ausflüge (mit dem Fahrrad) über die Insel. Wir sind zu beiden Leuchttürmen gewandert, haben das Heimatmuseum und das Nationalparkhaus besucht. Natürlich gab es nachmittags ein Eis oder Spaßgetränk am Strand – und zur Insel gehört einfach eine Sanddorn-Schorle (auch wenn der Sanddorn wie wir lernen mussten auf der Insel inzwischen von Krankheit befallen ist und so rar wird.)
Insgesamt Blicken wir auf eine spannende Woche zurück mit vielen verschiedenen Einblicken inklusive Inseltalk (von dem wir dann aber auch ein bisschen selbst teil waren). Hiermit entschuldigen wir uns auch noch einmal beim Insel-Kiosk für den übermäßigen Bananenkonsum.“