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Katharina Al-Shamery

Katharina Al-Shamery

Geburtsjahr: 1958

Beruf / Funktion:
Chemikerin, Professorin, zurzeit Präsidentin (m.d.W.d.G.b.)

Seit 1999 an der Uni

Mein schönstes Erlebnis an der Uni Oldenburg war …

Für mich ist jede erfolgreich abgeschlossene Promotion einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters ein bemerkenswertes Ereignis. Ich bin immer wieder stolz, dass ich bei der Disputation eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler vor mir sehe, die oder der eine sichtbare Persönlichkeitsentwicklung, oft auf einem nicht einfachen Weg mit Höhen und Tiefen, durchlaufen hat und jetzt beginnt, auf eigenen wissenschaftlichen Füßen zu stehen.

Schöne Erlebnisse ganz anderer Natur hatte ich 2001 und 2002, denn ich hatte meinen damals kleinen Sohn in Prüfungen mit den Studierenden auf dem Schoß und konnte wunderbar und mit der großen Toleranz der Studierenden die ersten Monate meines Kindes in der Stillzeit nach der Elternzeit mit meinem Beruf vereinbaren. Dafür bin ich den Studierenden sehr dankbar.

Und natürlich ist jede interessante, oft unerwartete wissenschaftliche Wendung in den Forschungsarbeiten meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufregend.

Wenn ich für eine Woche in einem anderen Bereich arbeiten könnte, würde ich mich entscheiden für …

die mechanischen Werkstätten, wo ich gerne Schweißen lernen und an der Dreh- und Fräsmaschine arbeiten würde. Für mich ist die Fertigung von Teilen für Ultrahochvakuummaschinen eine richtige Kunst.

Auch würde ich gerne bei den Treffen des Graduiertenkollegs „Praktiken der Subjektivierung“ zuhören. Und als drittes würde ich gerne einmal einen Tag lang den Hausmeister begleiten.

Mein Lieblingsort auf dem Campus ist …

der Weg zwischen Wechloy und dem Uhlhornsweg durch das Naturschutzgebiet, allerdings nicht bei starkem Regenwetter ohne Gummistiefel.

In der Mensa würde ich mich gern einmal unterhalten mit …

In der Mensa unterhalte ich mich gerne mit allen möglichen Leuten, aber am liebsten würde ich gerne den Dalai Lama treffen, allerdings darf das aber auch gerne an einem anderen Ort sein.

Besonders schätze ich an der Uni Oldenburg …

dass man schnell mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz anderen Disziplinen ins wissenschaftliche Gespräch kommt, empfinde ich als ausgesprochen horizonterweiternd. Ich erinnere mich noch immer gerne an gescheiterte, weil damals wahrscheinlich zu progressive Projektideen wie Untersuchungen zur Patina an Kunstgegenständen und Gebäuden gemeinsam mit Philosophen, Historikern, Archäologen und Mikrobiologen oder Ideen zur Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen, chemischen Verfahren mit Wirtschaftswissenschaftlern und Soziologen.

Unser erfolgreicher Exzellenzcluster verfolgt ja auch Forschungsansätze, die über ungewöhnliche Fachgrenzen hinweggehen.

An der Uni Oldenburg verbessern würde ich …

dass man so oft wie möglich die klügsten und charismatischen Köpfe unserer Zeit zu uns einlädt, damit unsere Studierenden dafür begeistert werden, sich mit den großen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen.

Auch fände ich es gut, wenn wir einen Tag des Ehrenamtes einführen würden, an dem alle eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben sollten.

In zehn Jahren wird die Uni Oldenburg 50 Jahre alt. Sie ist dann …

eine international sichtbare Profiluniversität mit Anziehungskraft für begeisterungsfähige Studierende aus der ganzen Welt, die nicht nur hervorragende Persönlichkeiten ausbildet, sondern auch als ungewöhnliche Ideenschmiede für eine Gesellschaft von morgen bekannt ist.

Webmasywvyter (inte7qx3rnet@uoa3r+l.dg+47e) (Stand: 07.11.2019)