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Ulrike Sienknecht

Ulrike Sienknecht

Geburtsjahr: 1966

Beruf / Funktion:
Biologin mit Schwerpunkt Entwicklungsbiologie und Evolution / Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department für Neurowissenschaften

Seit 2010 an der Uni

Mein schönstes Erlebnis an der Uni Oldenburg war …

und ist der Moment, in dem ich in den Gesichtern der Studierenden sehen kann, wie der Funke der Begeisterung überspringt, den Rätseln der Natur nachzuforschen.

Es freut mich, wenn ich dazu beitragen kann, die Bereitschaft zu fördern, die kindliche Neugierde wieder frei werden zu lassen, das Staunen wieder zu finden, das sich Wundern und die Lust am Hinterfragen wieder zu beleben und gleichzeitig das Lernen von systematisch wissenschaftlichem Arbeiten anzuleiten.

Wenn ich für eine Woche in einem anderen Bereich arbeiten könnte, würde ich mich entscheiden für …

einen Arbeitsplatz, wo Graphikdesign eingesetzt wird, damit ich meine rudimentäre Fertigkeit in graphischer Illustration vertiefen könnte, um auch die visuelle Kommunikation von Wissenschaft voran zu bringen.

Mein Lieblingsort auf dem Campus ist …

an meinem mobilen Computer, egal wo ich ihn gerade hin bringe, weil er für mich tatsächlich ein erstaunlich unerschöpfliches Motivationsreservoir darstellt. Ein Werkzeug, das ein diverses Spektrum an Herangehensweisen und Verknüpfungsmöglichkeiten im Fundus des angesammelten Wissens bereit stellt, das mich immer wieder reizt, neue Zugangswege zu finden. Ein virtueller Ort spielerischen Lernens.

In der Mensa würde ich mich gern einmal unterhalten mit …

Nelson Mandela, der erkannt hat, dass Vergeltungsdrang überhaupt kein sinnvoller Ratgeber ist für das eigene Handeln, sondern dass Einsicht beim Gegenüber am effektivsten erreichbar scheint durch Souveränität und durch Demut im Spiegel des eigenen Verhaltens.

Ich möchte daraus eine Maxime machen, an der wir im alltäglichen Leben üben mögen. Nelson Mandela, ein Mensch, der seine Erkenntnis bewundernswert gelebt hat - souverän, friedvoll und doch keineswegs phlegmatisch, vielmehr mutig und solidarisch.

Oder mit Steven Jobs, dem Gründer von Apple Inc., einem Visionär, der es schaffte, Menschen derart zu motivieren, dass sie über sich selbst hinaus wuchsen.

Besonders schätze ich an der Uni Oldenburg…

die Aufbaustimmung und das Umfeld exzellenter Köpfe, die wichtige Kristallisationspunkte sind.

An der Uni Oldenburg verbessern würde ich …

den Mut und den Willen, das Festhalten an starren Kategorien weiter aufzugeben, um das Potential der individuellen Vielfalt aller Mitarbeiter besser für die gemeinsame Sache nutzen zu können und Raum zu geben für eine unbeschränktere Entfaltungsmöglichkeit und Würdigung auch der Menschen, deren Lebenskonzept sich nicht auf einen uniformen Karriereweg reduzieren lässt.

Wünschenswert wäre mehr Freiraum für unkonventionelles Denken und Handeln im Vertrauen darauf, dass nicht nur die Geradlinigkeit die Wissenschaft befruchten kann.

In zehn Jahren wird die Uni Oldenburg 50 Jahre alt. Sie ist dann …

hoffentlich ein Ort, der für Offenheit und Kreativität steht und von dem man sagen kann, dass er ein bedeutsamer Ausgangspunkt sein will, von dem kritisch denkende, couragierte Menschen in die Welt entlassen werden.

Webmastemiuyrhdgx (interneggkwt@uol.de) (Stand: 07.11.2019)