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Orientierungswoche

  • Kurze Pause im Grünen: Student Manuel Kock vor dem StudierendenServiceCenter auf dem Campus Haarentor. Foto: Universität Oldenburg Thorsten Helmerichs

Reingeschubst und aufgefangen

Lehramtsstudent Manuel Kock über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Studienanfang.

Lehramtsstudent Manuel Kock über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Studienanfang.

Wie finde ich mich auf dem Campus zurecht? Wie organisiere ich mein Studium? Fragen, die sich auch Manuel Kock zu Beginn gestellt hat. „Das ist ein völlig neues System, in das man reingeschubst wird. Man muss plötzlich seinen eigenen Stundenplan machen …und nicht nur den“,  erinnert er sich an den Studienstart. In der Orientierungswoche, der sogenannten O-Woche, werde man aber schon gut aufgefangen. Die Fachschaften laden ihre neuen Studierenden zu Campus-Ralleys und Kneipenabenden ein und erklären, wie man Stundenpläne zusammenstellt. „Das nimmt einem schon viel Unsicherheit“, sagt Manuel. Außerdem hat er in der O-Woche mit Stud.IP Bekanntschaft gemacht, dem Campus-Management-System. „Das ist super hilfreich. Ein Uni-Leben ohne kann ich mir nicht mehr vorstellen“, erklärt Manuel lachend. „Das ganze Studium lässt sich darüber organisieren. Man trägt sich für Seminare und Vorlesungen ein, kann auf Formulare und Noten zugreifen und die Nachrichtenfunktion nutzen. Und es gibt ein Schwarzes Brett: Vom Fahrrad bis zum WG-Zimmer ist da alles zu finden."

Manuel studiert Musik und Mathe auf Lehramt für Gymnasien. Die auf den ersten Blick ungewöhnliche Fächerkombination passt für ihn optimal zusammen: „Das eher praktische Musikstudium ist eine dankbare Abwechslung zu den sehr intensiven Mathe-Veranstaltungen. Außerdem sind beide Fächer sehr logisch, sie gehören zu den präzisesten Sprachen“, erklärt der 21-Jährige. Vor allem von der Mathematik sollte man sich  nicht abschrecken lassen –  auf den Einstieg komme es an. „Ich empfehle jedem Mathe-Studenten, den Mathe-Vorkurs zu besuchen. Der erleichtert die den Start enorm.“ Ein schöner Nebeneffekt: In diesen zwei Wochen vor Studienbeginn hat Manuel auch schon Mitstudierende kennengelernt. Mit einigen von ihnen ist er bis heute befreundet.

Nicht verrückt machen lassen

Seine Erfahrungen aus den ersten Semestern: Auf jeden Fall von Beginn an kontinuierlich mitarbeiten. Auf die Prüfungen sollte man sich systematisch vorbereiten. „Es ist wichtig, strukturiert zu sein, wenn man anfängt zu lernen, sonst arbeitet man viel länger als nötig.“ Und noch einen Rat hat er für die Studierenden: „Lasst euch im Vorfeld nicht verrückt machen!“ Während der Schulzeit heißt es häufig, dass im Studium alles viel anstrengender sei. Manuels Erfahrung: „Es ist zwar mehr zu tun, aber die Arbeit ist nicht mehr so negativ besetzt. Man hat mehr Freude dabei, muss sich nicht – wie häufig in der Schule – permanent zu irgendetwas zwingen“. Gerade als Musikstudent hätte man viele Möglichkeiten, sich neben dem Unterricht musikalisch zu verwirklichen: Auf Vorspielabenden oder in diversen Musik-Ensembles. Die Uni bietet die Möglichkeit, auch verschiedene Instrumente auszuprobieren und zu erlernen. „Ich spiele eigentlich Klavier. Mittlerweile habe ich aber auch mit Schlagzeug angefangen und Gitarre gelernt“, erzählt Manuel. 

„Insgesamt bin ich jetzt zufriedener. Ich mache den ganzen Tag weitestgehend Dinge, die ich mir ausgesucht und auf die ich Lust habe. Mein Rat daher: bloß nicht die Fächer nach Arbeitsaufwand bewerten und aussuchen.“ Das Mathestudium sei zwar sehr arbeitsintensiv, hat aber auch unschlagbare Vorteile: „Später geht das Korrigieren schneller“, lacht er. Außerdem bereite er sich mit seinen Kommilitonen viel in Lerngruppen vor – Teamwork ist das Zauberwort. Entsprechend groß sei der Zusammenhalt. 

Wenn zwischen den Vorlesungen genügend Zeit ist oder die Köpfe vor lauter Formeln rauchen, bietet die Uni und ihre Lage im Grünen viele Möglichkeiten, abzuschalten und die freie Zeit zu genießen. Auf dem Campus Wechloy gibt es zum Beispiel Volleyballplätze, die Umgebung lädt zum Grillen und Ausruhen ein. Auf ein Eis oder Kaffee in die Innenstadt? Kein Problem, mit Fahrrad oder Bus ist man in zehn Minuten mittendrin. 

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