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Stadtradeln 2025

Die Universität Oldenburg nimmt an der Aktion „Stadtradeln” teil - vom 5. bis zum 25. September 2025. Studierende, Mitarbeitende und alle Fahrradbegeisterten sind eingeladen, mitzuradeln und gemeinsam Kilometer für ein gutes Klima zu sammeln. 

Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm: 

Um Diebstählen vorzubeugen, können Interessierte ihr Fahrrad codieren lassen – am Dienstag, 23. September zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Treffpunkt ist die Radabstellanlage vor dem Gebäude A01 auf dem Campus Haarentor. Weitere Informationen sind auf der Homepage des universitären Klimaschutzmanagements zu finden.

Eine „Feierabend-Radtour“ startet am Dienstag, 9. September um 16.00 Uhr. Startpunkt ist der Mensa-Vorplatz. Alle Universitätsangehörigen sind herzlich eingeladen. Es wird um eine Anmeldung bei STUD.IP gebeten. (Veranstaltung abgesagt)

Ein Fahrrad-Sicherheitstraining findet statt am Mittwoch, 17. September zwischen 10.00 und 14.00 Uhr. Anmeldung und weitere Infos sind auch bei STUD.IP zu finden. (Veranstaltung abgesagt) 

Kontakt: 

Kikan Nelle 

Klimaschutzmanagement mit Schwerpunkt Alltagsmobilität

+49 441 798-4320

  • Sechs Menschen stehen nebeneinander mit einem Fahrrad und einem Zertifikat.

    ADFC-Auditor Uwe Schmidt (3.v.l.) überreicht Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen, das Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Mit dabei (v.l.): Ajana Behrend, Gebäudemanagement, Anna Krämer, Referentin Klimaschutzmanagement, Wolf Wiegand, Vorstand ADFC Oldenburg, Kikan Nelle, Referentin Klimaschutzmanagement mit Schwerpunkt Alltagsmobilität. Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

Uni als fahrradfreundlicher Arbeitgeber prämiert

Die Uni Oldenburg ist nun offiziell „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Ein Zertifikat des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs würdigt die aktive Förderung des Radverkehrs auf dem Campus. Weitere Ziele sind anvisiert.

Die Universität Oldenburg ist als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ nach EU-weitem Standard ausgezeichnet worden. Anfang September erhielt sie vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ein entsprechendes Zertifikat der Stufe „Silber“. Es würdigt die zahlreichen Aktivitäten, mit denen die Universität das Fahrradfahren fördert.

„Wir haben uns diesem anspruchsvollen Zertifizierungsprozess gestellt, weil wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und als Arbeitgeber noch attraktiver werden wollen. Das Fahrradfahren ist für uns eng verbunden mit unserem Einsatz für Klimaschutz, Gesundheit und Nachhaltigkeit“, sagt Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen. Nächstes Ziel sei das Siegel der Stufe „Gold“, für das weitere Maßnahmen bereits geplant seien.

„Die Uni Oldenburg hat umfassende Maßnahmen implementiert, um das Fahrradfahren zu einem attraktiven und sicheren Teil des Arbeitswegs zu machen“, sagt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC. „Dieses Engagement wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit der Mitarbeitenden aus, sondern stärkt auch die Position als fortschrittlicher und umweltbewusster Arbeitgeber.“

Viele Radwege und Stellplätze 

Die Universität Oldenburg unterstützt Studierende wie Beschäftigte aktiv dabei, auf nachhaltige Mobilität „umzusatteln“. Das belegt ein ADFC-Bericht, der Grundlage der Zertifizierung ist. Die Campus-Standorte sind demnach zügig und sicher über das örtliche Radwegenetz mit vielen separaten Radwegen erreichbar. 55 Prozent der Mitarbeitenden und 60 Prozent der Studierenden fahren bereits mit dem Fahrrad zu den Standorten Haarentor und Wechloy. 

Es gibt eine große Zahl an Abstellanlagen für Räder – mit insgesamt 4.330 Stellplätzen. 25 Prozent der Anlagen sind bereits überdacht, teils beleuchtet und modernisiert. Erst im September 2024 wurde eine neue überdachte Anlage mit 340 Stellplätzen zwischen Hörsaalzentrum und Gebäude A1 eröffnet. Mitarbeitende und Studierende können defekte Räder dort auch selbst in einer Servicestation, die dauerhaft zugänglich ist, wieder flott machen.

Großes Engagement unter Mitarbeitenden, weitere Pläne 

Auch der AStA bietet Studierenden besondere Services durch eine von einem Fahrradmechaniker betreute Selbsthilfewerkstatt. Das Engagement der Mitarbeitenden sei zudem sehr hoch – mit besonderen Stärken in der Kommunikation, heißt es in dem Bericht. Dazu tragen verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung bei, etwa bei Feierabend-Radtouren und Verkehrssicherheitstrainings. Nicht zuletzt ist die Universität in diesem Jahr auch wieder mit einem eigenen Team bei der Aktion „Stadtradeln“ in Oldenburg vertreten. 

Die Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ wird in Deutschland exklusiv vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) im Rahmen einer EU-weiten Initiative vergeben und ist drei Jahre gültig. Das Zertifikat bewertet unter anderem die Anzahl und Qualität von Fahrradabstellanlagen, Umkleide- und Duschmöglichkeiten, Anreize zur Fahrradnutzung sowie Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. Je nach Erfüllungsgrad wird das Siegel in den Kategorien „Bronze“, „Silber“ und „Gold“ verliehen.

„Wir werden die Universität in den kommenden Jahren noch fahrradfreundlicher gestalten“, sagt Kikan Nelle, universitäre Klimaschutzmanagerin mit Schwerpunkt Alltagsmobilität. Um dem Siegel „Gold“ näher zu kommen, plant die Universität bereits mit einer weiteren Fahrradservicestation an der Mensa auf dem Campus Wechloy sowie zusätzlichen überdachten Stellplätzen an beiden Standorten. Außerdem können Uni-Mitarbeitende künftig von einem Fahrradleasing-Angebot profitieren – laut aktuellem Plan des Landes Niedersachsen soll das im Laufe des Jahres 2026 umgesetzt werden. 
 

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