Sie kommen aus Brasilien, Spanien oder Indonesien: Gut 500 internationale Studierende haben in diesem Semester ihr Studium in Oldenburg begonnen – als reguläre Studierende in einem Bachelor- oder Masterstudiengang oder im Rahmen eines Austauschprogramms. Das International Office der Uni begleitet ihren Start – unter anderem mit einem Empfang, der jedes Jahr während der Welcome Week stattfindet.
International zu sein bedeutet „offen zu sein für das Unbekannte und sich einzulassen auf die Anderen und das Andere“, sagte die Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität, Professorin Andrea Strübind, in ihrer Begrüßungsrede für die internationalen Studierenden. „Einander kennenzulernen und gerade dabei das bisher Fremde schätzen zu lernen, den Anderen mit seiner Geschichte, seiner Kultur, seiner Religion anzunehmen: Dies ist nach unserer Meinung die beste Voraussetzung für eine friedliche Welt.“
Derzeit gibt es rund 1.750 internationale Studierende auf dem Campus, so viele wie noch nie zuvor in der 52-jährigen Universitätsgeschichte. Insgesamt ist die Universität mit 321 Partnerinstitutionen weltweit aktiv verbunden. Viele dieser Hochschulen haben in diesem Semester Studierende nach Oldenburg entsandt.
Um Austauschstudierenden und regulären internationalen Studierenden den Start und den Aufenthalt an der Uni und in der Stadt zu erleichtern, bietet das International Office praktische Hilfe etwa zur Organisation des Studierendenlebens und verschiedene Möglichkeiten, sich zu vernetzen und mit anderen Studierenden auszutauschen.