Erfahrungsberichte aus dem FWJ in der Abteilung Ökologische Ökonomie

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Erfahrungsberichte aus dem FWJ in der Abteilung Ökologische Ökonomie

Hier berichten Teilnehmende des Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahres (FWJ) von ihren Erfahrungen in der Abteilung Ökologische Ökonomie an der Uni Oldenburg.

Lea H., FWJ 2025/2026

Mein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr absolviere ich im Bereich der Ökologischen Ökonomie. Besonders daran ist, dass mein Einsatzort einer der wenigen ist, der nicht in Richtung Medizin oder klassische Naturwissenschaften geht, sondern interdisziplinär geprägt ist, wodurch ich erst während meines FWJ gemerkt habe, wie vielfältig der Begriff „Wissenschaft“ eigentlich ist.
Ich habe mich vor allem für das FWJ entschieden, weil ich mir bei meiner Berufswahl unsicher war. Ich habe mich grundsätzlich schon für ein Studium im wirtschaftlichen Bereich interessiert, wusste aber nicht genau, ob ein duales oder ein klassisches Studium besser zu mir passt. Durch die Einblicke und den Austausch mit Studierenden habe ich gemerkt, dass ein duales Studium besser zu mir passt als ein klassisches Vollzeitstudium. Inzwischen habe ich einen Platz für ein duales Studium im Bereich BWL.
Mein Alltag ist sehr abwechslungsreich: Neben Aufgaben wie Social-Media-Arbeit, Webseitenpflege, Literaturrecherchen und Datenauswertungen arbeite ich auch mit Studierenden zusammen und unterstütze bei der Vorbereitung von Vorlesungen und Workshops. Diese Mischung aus Routine und neuen Einblicken gefällt mir besonders gut. Ein besonderes Highlight war eine Exkursion mit Studierenden ins Werder-Stadion, die mir gezeigt hat, wie praxisnah und vielseitig wissenschaftliches Arbeiten sein kann.
Ein großer Pluspunkt ist für mich das Team. Ich wurde von Anfang an offen aufgenommen und fühle mich als fester Bestandteil, dessen Arbeit sehr wertgeschätzt wird. 
Ich kann das FWJ allen empfehlen, die sich orientieren möchten. Es bietet die Möglichkeit, viele Erfahrungen zu sammeln, unterschiedliche Menschen kennenzulernen und sich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln. Besonders durch den Austausch mit anderen FWJler*innen bekommt man Einblicke in ganz verschiedene Bereiche und merkt, dass man mit seiner Orientierungslosigkeit nicht allein ist.


Paul Kohler, FWJ 2024/2025

Warum hast du dich entscheiden, ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr (FWJ) zu machen

Ich habe mich dazu entschieden, ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr zu absolvieren, da ich zu diesem Zeitpunkt hinsichtlich meiner Studien- und Berufswahl noch unsicher war. In dieser Phase der Orientierungslosigkeit erhielt ich eine E-Mail von meiner Schule, die über das Angebot des FWJ informierte. Diese Nachricht kam zu einem idealen Zeitpunkt und half mir, eine wertvolle Perspektive für meine berufliche und akademische Zukunft zu gewinnen.

Wo bist du eingesetzt und was sind deine Aufgabenbereiche

Ich bin in der Arbeitsgruppe der Ökologischen Ökonomie tätig und unterstütze das Team in verschiedenen Bereichen. Meine Aufgaben reichen von der Öffentlichkeitsarbeit, wie der Leitung eines YouTube-Kanals und der Pflege der Webseite, über Literaturrecherchen bis hin zur qualitativen und quantitativen Auswertung von Daten. Zudem unterstütze ich bei Stakeholder-Meetings und leiste technische Hilfe bei auftretenden Problemen. Weitere Tätigkeiten umfassen gestalterische Aufgaben, wie das Designen von Vorlesungsfolien und Plakaten.

Was hat dich positiv überrascht

Besonders positiv überrascht hat mich die Offenheit und Freundlichkeit meiner Arbeitsgruppe sowie die Art und Weise, wie ich in die tägliche wissenschaftliche Arbeit integriert wurde. Ich habe das Gefühl, ein vollwertiges Teammitglied zu sein, was sehr geschätzt wird. Dabei bekomme ich sowohl Unterstützung als auch ausreichend Freiraum, um mich individuell weiterzuentwickeln, was mir sehr hilft, neue Fähigkeiten zu erlernen und Klarheit bei der Orientierung in meiner beruflichen Zukunft zu gewinnen.

Was hast du bisher in deinem Freiwilligendienst gelernt

Ich habe einen tiefgehenden Einblick in die Forschung und Lehre an einer Universität erhalten und konnte bereits vor Beginn meines Studiums Erfahrungen im Universitätsumfeld sammeln. Dabei habe ich sowohl die Vor- als auch die Nachteile des akademischen Arbeitsalltags kennengelernt. Zudem habe ich eine deutliche Verbesserung meiner technischen Fähigkeiten festgestellt, insbesondere im Umgang mit Programmen wie Typo3 und Excel. Die größte Veränderung bemerkte ich jedoch in meiner Herangehensweise an berufliche Herausforderungen, bei denen ich nun mit neuen Strukturen und mehr Kreativität vorgehe, was meine Leistungsfähigkeit erheblich gesteigert hat.

Was würdest du zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Ich würde zukünftigen Freiwilligen empfehlen, in diesem Jahr möglichst viel Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Die Einblicke, die man in dieser Zeit gewinnen kann, sind Gold wert, und man hat die Möglichkeit, interessante Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Hintergründen und Qualifikationen kennenzulernen. Es ist wichtig, das FWJ nicht als klassischen nine-to-five-job zu betrachten, sondern als eine Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln, die einen erheblich in der persönlichen Entwicklung voranbringen können. Wenn man sich auf das Konzept einlässt und aktiv die Orientierungsmöglichkeiten, wie das Beobachten von Vorlesungen und das Führen von Gesprächen, wahrnimmt, wird man sowohl fachlich als auch persönlich enorm profitieren.

(Stand: 13.04.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p112061
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