Geschichte

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Geschichte

Die Geschichte des UniChors begann im Sommersemester 1990 auf einem der Flure des Musiktraktes, noch ohne festen Probenraum. Die mutigen etwa 20 Sängerinnen und Sänger saßen auf ausrangierten Sofas und auf Stühlen, die aus den angrenzenden Seminarräumen herbeigesucht werden mußten.

In diesem Gründungssemester galt es zu prüfen, ob genügend StudentInnen (mehr oder weniger) zuverlässig und (nicht immer) begeistert die erste Probenphase bis zu einer kleinen Aufführung durchstehen würden. Der Versuch war erfolgreich : in einem der sog. KMS-Vorspiele präsentierte der Chor einige leichtere a-cappella-Werke aus verschiedenen Epochen.

Damit begann der stufenweise Aufbau. Zunächst wurde die Alte Aula als ständiger Probenraum belegt. Die Idee des FORUMs als Aufführungs- und Konzertkonzept nahm langsam Formen an. Der erste inhaltliche Schwerpunkt kristallisierte sich heraus : die Förderung studentischer bzw. lokaler KomponistInnen und MusikerInnen, denen das FORUM für Aufführungen zur Verfügung stehen sollte.

Die Fixierung des Arbeitsrhythmus des UniChors (doppelsemestrige Probenphasen etc.) und die Manifestierung des Aufnahmemodus (kein Vorsingen, offene Anfangsphasen etc.) vollzog sich Mitte der 90er Jahre.

Der Aufführungsanteil der zeitgenössischen Musik und regelmäßige Uraufführungen hatten bis dahin stetig zugenommen. 1996 installierte der UniChor einen eigenen Kompositionswettbewerb um den "Carl-von-Ossietzky-Preis des uniChors", der dann alle zwei bis drei Jahre ausgeschrieben wurde.

Ein weitergehender systematischer Ausbau der UniChor-Arbeit scheiterte an administrativen und finanziellen Schwierigkeiten, so daß der Kompositionswettbewerb an Prof. Violeta Dinescu übergeben wurde und die Chorarbeit sich immer stärker auf die Vorbereitung und Durchführung der inzwischen traditionellen Forum-Konzerte beschränkte.

Seit dem Wintersemester 21/22 ist der UniChor unter der Führung von Silja Stegemeier.

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