Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Mehr zum Thema

Kontaktstudium „Interkulturelle Kompetenz in Bildung, Beratung und Sozialarbeit“

Kontakt

Friederike Walther
Institut für Pädagogik
Tel: 0441-798/4962

  • Die AbsolventInnen des Kontaktstudiums mit Eckhardt Lotze (1. v. l.), Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Erich Bode (5. v. l.), Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Dr. Ayça Polat (7. v. l.), Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, Winfried Schulz-Kaempf (9. v. l.), Koordinationsstelle Kooperative Migrationsarbeit in Niedersachsen, sowie Projekt-Mitarbeiterinnen des Kontaktstudiums „Interkulturelle Kompetenz in Bildung, Beratung und Sozialarbeit“.

16 Absolventen aus zwölf Nationen

Das Kontaktstudium „Interkulturelle Kompetenz in Bildung, Beratung und Sozialarbeit“ der Universität richtet sich an höher qualifizierte Flüchtlinge. Kürzlich wurden 16 Absolventen des Weiterbildungsprogramms verabschiedet. Der neue Durchgang startet im April.

Das Kontaktstudium „Interkulturelle Kompetenz in Bildung, Beratung und Sozialarbeit“ der Universität richtet sich an höher qualifizierte Flüchtlinge. Kürzlich wurden 16 Absolventen des Weiterbildungsprogramms verabschiedet. Der neue Durchgang startet im April.

Die AbsolventInnen stammen aus Pakistan, Iran, Irak, Syrien, Aserbaidschan, Ruanda, Süd-Sudan, Afghanistan, Weißrussland, der Ukraine und Türkei sowie aus dem Kongo und leben zwischen zwei und 18 Jahren in Deutschland. In ihren Heimatländern arbeiteten sie beispielsweise als Lehrerin, Apotheker oder Universitätsdozent. In den vergangenen neun Monaten wurden sie in dem Ausbildungsprogramm auf eine Tätigkeit in pädagogischen und sozialpädagogischen Arbeitsfeldern vorbereitet. „In Deutschland leben viele Flüchtlinge und Asylberechtigte, die in ihren Herkunftsländern schon eine Hochschulausbildung absolviert und im sozialen Bereich Berufserfahrung gesammelt haben. Dieses Potenzial wird in Deutschland kaum genutzt. Das Weiterbildungsprogramm trägt dieser Tatsache Rechnung und ist auf die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer genau abgestimmt: Es orientiert sich an den bisherigen beruflichen Erfahrungen und Fähigkeiten sowie an der Migrationsbiographie“, so Prof. Dr. Rudolf Leiprecht, Hochschullehrer für Sozialpädagogik / Rassismusprävention und Leiter des Projekts. Auf diese Weise würden die TeilnehmerInnen zielgenau auf den Bedarf und die Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarktes vorbereitet.

Ende April startet ein neuer Durchgang des Kontaktstudiums. Interessierte können sich ab sofort bei Friederike Walther, Telefon 0441/798-4962 anmelden. Zulassungsvoraussetzungen sind ein Studium oder eine Ausbildung in pädagogischen, sozialpädagogischen oder sozialen Berufsfeldern sowie gute Deutschkenntnisse. Die Gesamtzahl der Teilnehmenden ist auf 25 Personen begrenzt. Ihre Auswahl erfolgt aufgrund der schriftlichen Bewerbungsunterlagen und eines Beratungsgesprächs. In der Weiterbildung erhalten die Studierenden Kompetenzen unter anderem in den Bereichen „Ansätze und Konzepte rassismuskritischer Bildung“, „Theorien und Methoden der Beratungsarbeit“ sowie „Diversitätsbewusste Ansätze in der sozialen Arbeit“.

Die EU unterstützt das Projekt mit Geldern aus dem Europäischen Flüchtlingsfond (EFF).

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Stadtmuseum Oldenburg
Campus-Leben Kultur

Ein Stückchen Uni im Museum

Die Uni ist Teil der Oldenburger Stadtgeschichte – und zwei Objekte aus dem Uni-Archiv sind seit diesem Sommer Teil der Ausstellung im neu eröffneten…

mehr: Ein Stückchen Uni im Museum
Jannik Ohmes in der Bibliothek der Uni Oldenburg. Er hält ein Buch mit dem Titel "Versorgungsforschung" in der Hand.
Universität Oldenburg / Daniel Schmidt
Universitätsmedizin Campus-Leben Versorgungsforschung

Von der Versorgung in die Forschung

Eine Mini-OP vor zehn Jahren, durchgeführt auf dem Billardtisch im Keller eines Landschulheims, hat Jannik Ohmes zum Rettungsdienst gebracht – und…

mehr: Von der Versorgung in die Forschung
Ein Smartphone zeigt die Startseite des Portals „Wohnen Oldenburg“
Zielgruppe Studierende Campus-Leben

Neues Portal unterstützt Studierende bei der Wohnungssuche

Wenig Geld, viele Mitbewerber*innen, ein hoher Zeitdruck und noch keine Erfahrung mit Mietverträgen: Nach der Zulassung zum Studium beginnt für viele…

mehr: Neues Portal unterstützt Studierende bei der Wohnungssuche
(Stand: 18.08.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n101
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page