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Ausstellungsprojekt: Migration in Afrika

Afrikanische Migration spielt sich - anders als man annehmen könnte - überwiegend innerhalb der oder zwischen dortigen Regionen ab. Dieses Phänomen rückt ein internationales Ausstellungsprojekt der Universität ins Bewusstsein.

Afrikanische Migration – da denken viele zuerst an Flüchtlingsboote, die über das Mittelmeer versuchen, Europa zu erreichen. Dass sich die Migration in Afrika aber überwiegend innerhalb der oder zwischen dortigen Regionen abspielt, rückt ein internationales Ausstellungsprojekt der Universität ins Bewusstsein.

„Kabbo ka Muwala – Zeitgenössische künstlerische Perspektiven auf Migration und Mobilität im östlichen und südlichen Afrika“ heißt das Projekt in Kooperation mit der National Gallery of Zimbabwe, der Makerere Art Gallery (Uganda) und der Städtischen Galerie Bremen, das die Kulturstiftung des Bundes mit rund 120.000 Euro unterstützt. Die von Wissenschaftlerinnen des Oldenburger Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung und dem Masterstudiengang EMMIR (European Master in Migration and Intercultural Relations) initiierte und koordinierte Ausstellung wird – nach Simbabwe und Uganda – nun vom 24. September bis 11. Dezember in Bremen gezeigt.

Der Titel „Kabbo ka Muwala“ ist der ugandischen Hauptsprache Luganda entnommen und lässt sich als „Korb des Mädchens“ übersetzen. Der Begriff verweist auf die Tradition, dass die Braut ihre Aussteuer in einem Korb transportiert und diesen auch benutzt, wenn sie ihre Herkunftsfamilie besucht oder zu dieser zurückkehrt. Im metaphorischen Sinne verweist der Korb auf Erwartungen und Hoffnungen, materiellen Erfolg, aber auch auf Enttäuschungen und Fehlschläge, die mit Migrationsprozessen verbunden sind.

Die Künstlerinnen und Künstler behandeln das Thema in Fotoarbeiten, Videos, Skulpturen, Installationen und Performances. „Sie differenzieren mit ihren Werken eine Diskussion, die in der bundesrepublikanischen gesellschaftlichen Realität in hohem Maß von Klischees, verkürzten Annahmen und häufig schrillen Tönen geprägt ist“, so Rose Pfister, Leiterin der Städtischen Galerie Bremen.

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