Zum Deutschen Lesepreis

Der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Deutsche Lesepreis ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung und wurde in diesem Jahr zum 11. Mal in verschiedenen Kategorien verliehen. Der Preis wird unterstützt von Schirmfrau Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien, sowie den weiteren Kategoriepartnern Arnulf Betzold GmbH, Deutscher Städtetag und Deutsche Fernsehlotterie, FRÖBEL e.V. und PwC-Stiftung.

Zur KIBUM

Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM) ist die größte nicht-kommerzielle Messe ihrer Art in Deutschland. Jedes Jahr im November präsentiert sie rund 2.500 Neuerscheinungen deutschsprachiger Verlage im Segment der Kinder- und Jugendliteratur, begleitet von einem großen Lesungs- und Veranstaltungsprogramm mit jährlich wechselnden Themen- oder Länderschwerpunkten. Der Besuch der Messe und ihrer zahlreichen Veranstaltungen sind generell kostenfrei. Die KIBUM wird seit 1975 von Stadt und Universität Oldenburg gemeinsam veranstaltet.

Kontakt

Christian Kühn

Bibliotheks- und Informationssystem

Prof. Dr. Thomas Boyken

Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur / Institut für Germanistik

  • Große Freude über die Auszeichnung beim KIBUM-Veranstalterteam (von links): Thomas Boyken, Heike Janssen, Regina Peters, Christian Kühn, Christiane Cordes, Jürgen Krogmann und Ralph Bruder. Foto: Stadt Oldenburg

"Lesefreude ist die schönste Freude"

Deutscher Lesepreis für die KIBUM: Die Kinder- und Jugendbuchmesse sei „Synonym für die Förderung des Lesens und der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur”, befand die Jury. Das Team von Stadt und Uni erhielt die Auszeichnung in Berlin.

Deutscher Lesepreis für die KIBUM: Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse sei längst „Synonym für die Förderung des Lesens und der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur”, befand die Jury. Das KIBUM-Team von Stadt und Universität erhielt die Auszeichnung gestern in Berlin.

In der Kategorie Herausragendes kommunales Engagement in der Leseförderung erlangte die KIBUM den 1. Platz.  Die Jury lobte die überregionale Ausstrahlung der Messe – etwa mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis oder den prominenten Schirmfrauen und Schirmherren – ebenso wie das kosten- und barrierefreie Angebot an Lesungen, sei es auf der Messe, in Schule oder Kita: „So erhält das Lesen seinen Platz in unserer Gesellschaft und im Leben der Leserinnen und Leser von morgen.“

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder nahmen den mit 2.000 Euro dotierten Preis der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung entgegen, stellvertretend für das ebenfalls mitgereiste Veranstalterteam der Stadtbibliothek Oldenburg, der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi) und des Bibliotheks- und Informationssystems der Universität.

„Lesen ist eine der wichtigsten Kompetenzen für soziale Teilhabe, im Beruf und alltäglichen Leben. Man kann nicht früh genug anfangen, das Lesen zu fördern. Dass wir mit der KIBUM den richtigen Weg eingeschlagen haben, beweisen die seit Jahrzehnten hohen Besucherzahlen und das immer wieder begeisterte junge Publikum. Wir freuen uns daher sehr über diese wichtige Würdigung unseres Engagements durch die Stiftung Lesen, die uns auch für die Zukunft in unseren Zielen bestärkt“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Lesefreude ist die schönste Freude, wenn es nach dem KIBUM-Team von Stadt und Universität Oldenburg geht“, ergänzt Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. „In diesem Sinne ist der Deutsche Lesepreis eine große Auszeichnung für alle Beteiligten und für unser gemeinsames Engagement, das sich aktuell bereits auf die bevorstehende Jubiläumsauflage der KIBUM richtet: Denn passend zu den Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Universität steht in diesem Jahr auch die 50. Kinder- und Jugendbuchmesse bevor. Wir freuen uns drauf!“

Unter dem Motto „KIBUM feiert! 50 Jahre Lesespaß“ findet die Jubiläumsausgabe der KIBUM vom 9. bis 19. November statt – mit prominenter Unterstützung: Schirmfrau der 50. KIBUM ist die international erfolgreichste deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke. Neben verschiedenen Veranstaltungen mit Funke können sich ihre Fans unter anderem auf eine exklusiv für die KIBUM geschriebene Geschichte freuen. Das Programm zur diesjährigen KIBUM wird voraussichtlich im August bekanntgegeben.

Aus 419 Bewerbungen für den Deutschen Lesepreis waren insgesamt 50 Projekte und Personen aus ganz Deutschland als Nominierte ausgewählt worden. Der Deutsche Lesepreis wird in sechs Kategorien vergeben, im Bereich „Herausragendes kommunales Engagement“ würdigt die Jury Kindertagesstätten, Bibliotheken, Vereine, Unternehmen, Universitäten sowie weitere Organisationen und kommunale Träger, die sich in außergewöhnlicher Art und Weise für die Leseförderung vor Ort verdient gemacht haben. Besondere Berücksichtigung gilt dabei der Bildung lokaler Netzwerke im Sinne einer institutionsübergreifenden und sich wechselseitig ergänzenden Projektzusammenarbeit.

Das könnte Sie auch interessieren:

Campus-Leben Germanistik

Mehr als ein „Klöönkring“

Das Niederdeutsche Forum will die Regionalsprache im kulturellen Leben der Universität sichtbarer machen – alle Interessierten sind zu den…

mehr
Top-Thema Germanistik

„Für viele selbstverständlich eine eigene Sprache”

„Niederdeutsch macht Schule” – unter dieser Überschrift treffen sich heute Fachleute aus Politik, Kultur und Bildungswesen an der Universität. Was ist…

mehr
Luftbild mit Blick über das Dach der Universität mit Statuen von drei Flussgöttinnen auf einen herbstlichen Park, wo auch die Statue von Iwan Franko steht.
Ukraine Top-Thema Germanistik

„Wir sind Zeitzeugen eines Epochenumbruchs“

Die Kultur galt lange als völkerverbindende Kraft. Der Krieg in der Ukraine habe diese Gewissheit zerstört, sagt die Germanistin Silke Pasewalck. Im…

mehr
(Stand: 12.04.2024)  | 
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page