Navigation

Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

  • Die Landtags-Vizepräsidentin Meta Janssen-Kucz (4.v.re.) und die Minister Reinhold Hilbers (2.v.l) und Björn Thümler (5.v.l.) zählten zu den rund 45 Gästen der Universitätsmedizin. Aus Oldenburg waren unter anderen Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper (vorne rechts), Universitätsvizepräsident Jörg Stahlmann (3.v.re.) und Dekan Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang (Bildmitte) nach Hannover gereist. Ebenfalls im Bild und Teil der Delegation (v.l.): Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin des Pius-Hospitals Oldenburg, Chiara Hallauer-Werner, Allgemeinärztin in einer der kooperierenden Lehrarztpraxen, Dr. Julia Gockel, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Versorgungsforscherin Prof. Dr. Lena Ansmann, Dr. Christiane Stehle, Medizinischer Vorstand des Klinikums Oldenburg, Mikrobiologe Prof. Dr. med. Axel Hamprecht sowie der Vorstandsvorsitzende des Klinikum Oldenburg, Rainer Schoppik. Foto: Oliver Vosshage/ Universität Oldenburg

Parlamentarischer Abend der Universitätsmedizin Oldenburg

Zu einem Parlamentarischen Abend in Hannover hatte am 14. September die Oldenburger Universitätsmedizin eingeladen. Die Resonanz war groß, wie auch der Gesprächsbedarf.

 

„Lassen Sie Taten folgen – der Nordwesten vertraut auf Sie!“

Zu einem Parlamentarischen Abend in Hannover hatte am 14. September die Oldenburger Universitätsmedizin eingeladen. Die Resonanz war groß, wie auch der Gesprächsbedarf.

Zu den rund 45 Gästen gehörten neben zahlreichen Landtagsabgeordneten, Akteuren aus Ärzteschaft und Gesundheitswesen und Vertretern des Wissenschaftsministeriums unter anderem auch Landtags-Vizepräsidentin Meta Janssen-Kucz, Wissenschaftsminister Björn Thümler, Sozialministerin Dr. Carola Reimann, Finanzminister Reinhold Hilbers und der Bundestagsabgeordnete Stephan Albani. Als Veranstaltungsort wurde eine Kirche mit großem Vorplatz unweit des Landtags gewählt, um den aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln Rechnung tragen zu können.

Nach einem herzlichen Willkommen und lobenden Worten über die Oldenburger Universitätsmedizin von Vizepräsidentin Janssen-Kucz und Minister Thümler präsentierten sich die Oldenburger Gastgeber engagiert und direkt. Mehrfach thematisiert wurde die fortwährende Unterfinanzierung der Universitätsmedizin Oldenburg: Vor wenigen Wochen hatte die Landesregierung entschieden, im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr angekündigte Mittel für den geplanten Bau eines dringend benötigten Forschungs- und Lehrgebäudes zu verwehren. Dies, obwohl Niedersachsen auf einen eklatanten Ärztemangel zusteuert und der Oldenburger Standort deshalb einen weiteren Studierendenaufwuchs realisieren soll. Thümler bekräftigte am Abend, dass durch Umschichtungen im Wissenschaftsetat nun 40 Mio. der für den Neubau benötigten 142 Millionen Euro zur Verfügung stünden. Dekan Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang forderte dennoch „mehr Planungssicherheit für den Budgetaufwuchs und die baulichen Infrastrukturmaßnahmen.“ Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper appellierte eindringlich an die Minister und Abgeordneten: „Lassen Sie Taten folgen – der Nordwesten vertraut auf Sie.“ Rainer Schoppik, Vorstandsvorsitzender des Klinikum Oldenburg, konstatierte: „Wir sind bereit für die nächsten Schritte, aber die finanziellen Rahmenbedingungen müssen stimmen.“ Diesen Forderungen wurde im Laufe des Abends auch kreativ Nachdruck verliehen – durch Videoclips und eine Wunschstein-Aktion mit Studierenden, anderen Mitgliedern der Fakultät und einer Hausärztin aus dem Lehrarztpraxen-Netzwerk der Universitätsmedizin.

Um einen der beiden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät – die Versorgungsforschung – ging es im Kurzvortrag der Oldenburger Wissenschaftlerin Prof. Dr. Lena Ansmann. Sie stellte das große Potenzial gemeinsamer Projekte in der deutsch-niederländischen Grenzregion heraus. Unter dem Dach des sich im Aufbau befindlichen gemeinsamen Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention analysieren Expertinnen und Experten aus Oldenburg und Groningen vergleichend das niederländische und deutsche Gesundheitssystem.

Durch das rund 90-minütige Programm führte gekonnt Medizinstudent Johannes Stalter. Der Abend stand ansonsten im Zeichen vieler intensiver Gespräche – dank spätsommerlicher Temperaturen überwiegend im Freien. Gäste und Gastgeber diskutierten ebhaft die aktuelle Lehr- und Forschungssituation wie auch die Besonderheiten des europaweit einzigartigen Studiengangs und die ehrgeizigen Pläne für die Zukunft. Zur Oldenburger Delegation gehörten neben Vertretern des Präsidiums und der Medizinischen Fakultät die Geschäftsführer der Oldenburger Krankenhäuser, der Hochschulratsvorsitzende Jörg Waskönig sowie der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO), Honorarprofessor Dr. Werner Brinker – und natürlich Studierende!

Presse & 54+oKommunirmytkagtpgtiobo6nlitq (presse@u1uol.de) (Stand: 25.09.2020)