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Das „Bewegende Klassenzimmer“ befindet sich im Gebäude FT (Forschungs- und Trainingszentrum Sport) und bietet Platz für Seminare mit bis zu 23 Teilnehmenden. Zusätzlich stehen drei separate Kleingruppenlabore für Gruppenarbeitsphasen oder ähnliches zur Verfügung, die durch die Öffnung mobiler Trennwände verbunden werden können.

Bei Interesse oder Fragen sowie für eine Buchung können sich Interessierte an den Laborkoordinator Dr. Till Koopmann wenden. 

Open Lab „Sport und Bewegung“

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Dr. Till Koopmann

 

 

  • Blick von der hinteren linken Raumecke in den Seminarraum. Vorne ist eine Präsentationsfolie von einem Beamer an die Wand projiziert. Hinten an der Wand stehen fünf Deskbikes nebeneinander, davor einige Tische, an denen sich Pezzibälle und Stühle abwechseln. EIn Tisch ist hochgefahren, am Boden darunter befinden sich nebeneinander zwei Laufbänder.

    Das „Bewegende Klassenzimmer“zeichnet sich nicht nur durch sein besonderes Mobiliar, sondern auch durch einen Blick in die Haarenniederung aus. Till Koopmann

  • Blick in einen kleineren Raum mit zwei Tischen und sechs Pezzibällen.

    Für Gruppenarbeiten stehen drei kleinere Räume wie dieses Labor zur Verfügung. Sie können bei Bedarf verbunden werden. Till Koopmann

Beim Lernen in Schwung kommen

Im Gebäude „Forschungs- und Trainingszentrum Sport“ befindet sich ein Seminarraum, in dem niemand stillsitzen muss. Dieses „Bewegende Klassenzimmer“ kann von allen Fachbereichen für Lehrveranstaltungen gebucht werden. 

Im Gebäude „Forschungs- und Trainingszentrum Sport“ befindet sich ein Seminarraum, in dem niemand stillsitzen muss. Dieses „Bewegende Klassenzimmer“ kann von allen Fachbereichen für Lehrveranstaltungen gebucht werden.

Die beliebtesten Plätze in Klassenzimmern und Seminarräumen sind traditionell ganz hinten. Das ist im „Bewegenden Klassenzimmer“ der Universität nicht anders: „Man kann den Eindruck haben, dass einige Studierende besonders pünktlich sind, um einen Platz in der letzten Reihe zu bekommen“, berichtet Prof. Dr. Jörg Schorer vom Institut für Sportwissenschaften. Der Grund hier sind allerdings fünf sogenannte Deskbikes – Fahrradergometer mit einer kleinen Tischplatte, die sich an der Rückwand des hellen Seminarraums im „Forschungs- und Trainingszentrum Sport“ der Universität befinden. Auf diesen Geräten kann man unten strampeln, während man oben in seinen Laptop tippt oder einer Präsentation folgt. Ganz ohne Lärmbelästigung: Selbst energische Beinaktivität erzeugt nur ein leises Surren. 

Das „Bewegende Klassenzimmer“ ist ein Lehr-Lern-Labor, das grundsätzlich von allen Lehrenden der Universität Oldenburg gebucht werden kann. „Wir haben noch einige Zeitfenster frei und würden uns freuen, wenn auch Veranstaltungen anderer Fachbereiche hier stattfänden“, betont Schorer. Seine Abteilung „Sport und Bewegung“ ist Hauptnutzer der Räumlichkeiten und sportwissenschaftlichen Labore, die das Forschungs- und Trainingszentrum Sport am südwestlichen Rand des Campus Haarentor beherbergt.

Warum Lernen und Bewegen gut zusammenpassen

Neben den Deskbikes bietet der Raum weitere Möglichkeiten, beim Lernen aktiv zu sein, darunter zwei Laufbänder, eine Vielzahl von bunten Pezzibällen und ein Yogakissen. Wer möchte, kann aber auch einfach auf einem Stuhl sitzen. Die Tische sind höhenverstellbar und besitzen Rollen – sie können auch im Stehen genutzt werden, lassen sich schnell verschieben und an die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe anpassen.  

Für Schorer ist klar, dass konzentriertes Lernen und Bewegung gut zusammenpassen. „Studien zeigen zum Beispiel, dass man Vokabeln besser behält, wenn man gleichzeitig auf einem Fahrradergometer aktiv ist“, berichtet er. Das lässt sich auch physiologisch erklären: Bewegung regt die Durchblutung an, wodurch das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt wird. Zudem sinkt das Stresslevel und das Wachstum von Nervenverbindungen wird angeregt. Übrigens: Für die Lehrenden steht auch ein Deskbike zur Verfügung. 

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