Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Mehr

Abteilung Digitalisierte Energiesysteme 

Abteilung Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit

C3L – Center für Lebenslanges Lernen 

Kontakt

Prof. Dr. Astrid Nieße

Department für Informatik 

Prof. Dr. Klaus Fichter

Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Tim Zentner

C3L – Center für Lebenslanges Lernen

  • Die Anlagen eines Umspannwerks von unten gegen den Himmel fotografiert, der blau und orange gefärbt ist.

    Wie lassen sich Stromnetze resilienter machen? Damit befassen sich zwei neue Forschungsprojekte an der Universität. iStock/wx-bradwang

Niedersachsens Energiesystem soll krisenfester werden

Mehr Resilienz für Strom- und Wärmenetze: An zwei von fünf neu geförderten Projekten des Energieforschungszentrums Niedersachsen (efzn) ist die Uni Oldenburg beteiligt. In einem Vorhaben wirkt die Universität Bremen als assoziierter Partner mit.

Mehr Resilienz für Strom- und Wärmenetze: An zwei von fünf neu geförderten Projekten des Energieforschungszentrums Niedersachsen (efzn) ist die Uni Oldenburg beteiligt. In einem Vorhaben wirkt die Universität Bremen als assoziierter Partner mit.

Ob Extremwetter, Unfälle, Terroranschläge oder gar kriegerische Angriffe: Die Energieversorgungssysteme sind vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt. Um Strom- und Wärmenetze in Niedersachsen besser gegen Krisen zu wappnen, fördert das Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) in diesem Jahr fünf kleine, agile Projekte, die sich mit dem Thema „Resiliente Energiesysteme“ befassen. Ziel ist es, disziplinübergreifende Forschung zu stärken und der niedersächsischen Landespolitik Handlungsoptionen aufzuzeigen. Die Universität Oldenburg hat die Federführung an einem der fünf ausgewählten Projekte und ist an einem zweiten beteiligt. Die Uni Bremen wirkt an diesem als assoziierter, aber nicht selbst geförderter Partner mit. 

„Wir freuen uns über das rege Interesse an unserer Projektausschreibung. Es unterstreicht das hohe Verantwortungsbewusstsein der Antragstellenden für die Stärkung der Krisenfähigkeit des Energiesystems in Niedersachsen“, erklärt der efzn-Vorstandssprecher Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Professor für Energieinformatik an der Universität Oldenburg. 

In dem Projekt mit Oldenburger und Bremer Beteiligung geht es um ein neues Konzept für Verteilnetze. Ein weiteres, von Oldenburger Forschenden geleitetes Vorhaben befasst sich mit dem Weiterbildungsbedarf zum Thema resiliente Energienetze.

Mehr Flexibilität im Stromnetz

Im Projekt „ReKoMi – Resilienz in gekoppelten Mittelspannungsnetzen: leistungs-elektronisch gekoppelte, digitalisierte, zellulare aktive Verteilungsnetze“ wollen die Projektbeteiligten in einer Kurzstudie ermitteln, wie sich ein zellulares Netzkonzept bei der Stromversorgung sinnvoll umsetzen lässt. Die Forscherinnen untersuchen, ob die Verbindung von Mittelspannungszellen über Gleichstromkopplung die Resilienz der Niedersächsischen Stromnetze verbessern könnte. Beteiligt sind die Energieinformatikerin Prof. Dr. Astrid Nieße von der Universität Oldenburg und die Elektrotechnikerin Prof. Dr. Johanna Myrzik von der Universität Bremen. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Regine Mallwitz von der Universität Braunschweig. 

Weiterbildungen für unterschiedliche Zielgruppen

Die Kompetenzen, die Fachleute in Verwaltung, Unternehmen, Politik und Wissenschaft in Zukunft benötigen, um Krisen bei kritischen Infrastrukturen und Energiesystemen erfolgreich zu bewältigen, stehen im Mittelpunkt des Projekts „Resilienz-Kompetenzen für ein krisenfestes Energiesystem Niedersachsen: Analyse des Kompetenzbedarfs & Entwicklung einer Weiterbildungs-Map“ unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Fichter, Mitglied des Direktoriums des C3L – Center für Lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg und Tim Zentner, Geschäftsführer des C3L. 

Das Projektteam ermittelt zum einen, welche Kompetenzen für eine resiliente Energieversorgung von Bedeutung sind und erstellt zum anderen einen Katalog von relevanten Kompetenzen für unterschiedliche Zielgruppen. Ziel ist es, bereits bestehende Weiterbildungsangebote systematisch zu erfassen und Empfehlungen für zukünftige Qualifizierungsprogramme zu formulieren.

Die Förderung der Projekte beginnt am 1. August und ist auf maximal sechs Monate befristet. 

Das könnte Sie auch interessieren:

Grafik eines Quantenmaterials, das mit Licht interagiert: Eine rote Lichtwelle trifft auf eine rechteckige Platte, die aus einer Lage aus grauen Atomenkernen besteht. Da, wo die LIchtwelle und das Material zusammetreffen, breitet sich ein rötliches Glimmen aus..
Alberto de la Torre, Dante M. Kennes, Martin Claassen
NWA EXU Exzellenzstrategie Top-Thema Physik

Schub für computergestützte Forschung an Quantenmaterialien

Den Nordwesten auf der Landkarte der Quantenphysik sichtbarer zu machen – das ist das Ziel von Forschenden aus Oldenburg und Bremen. Vor kurzem haben…

mehr: Schub für computergestützte Forschung an Quantenmaterialien
Daniel Schmidt / Universität Oldenburg
NWA EXU Top-Thema Hochschulpolitik

Ralph Bruder vorzeitig als Uni-Präsident wiedergewählt

Senat und Hochschulrat haben heute dafür votiert, Präsident Ralph Bruder vorzeitig und unter Verzicht auf Ausschreibung für eine zweite Amtszeit zu…

mehr: Ralph Bruder vorzeitig als Uni-Präsident wiedergewählt
studio v-zwoelf/AdobeStock
Lehre Forschung Sprachwissenschaft NWA Top-Thema

Mehrsprachigkeit ist Alltag

Wie geht eine mittelgroße Stadt mit der Vielfalt der dort gesprochenen Sprachen um, und wie wird sie von der Mehrsprachigkeit der Menschen geprägt?…

mehr: Mehrsprachigkeit ist Alltag
(Stand: 15.07.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n13727
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page