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Veranstaltungsankündigung

  • 108/26 30. September 2026 Veranstaltungsankündigung Vortrag: Weltordnung im Umbruch Völkerrechtler Kai Ambos zu Gast an der Universität

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    30. September 2026   108/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag: Weltordnung im Umbruch

    Völkerrechtler Kai Ambos zu Gast an der Universität

    Oldenburg. Weltweit gerät das Völkerrecht unter Druck: Immer mehr Staaten missachten Normen wie das Gewaltverbot, ignorieren Urteile oder halten sich nur dann an bindendes Recht, wenn es gerade in die eigene politische Agenda passt. Wie diese Entwicklungen zu bewerten sind, ist Thema einer Veranstaltung am Dienstag, 6. Oktober, 18.30 Uhr, im Bibliotheksaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Der renommierte Straf- und Völkerrechtler Prof. Dr. Kai Ambos, Hochschullehrer an der Universität Göttingen und Richter an den Kosovo Specialist Chambers in Den Haag, befasst sich in seinem Vortrag unter anderem mit der Frage, wie Deutschland als Verfechter einer „regelbasierten Ordnung“ wieder Glaubwürdigkeit erlangen kann. Die Teilnahme an der kostenfreien Veranstaltung ist auch online möglich. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 4. Oktober auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg unter l.uol.de/weltordnung anzumelden.

    Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Zwischen autoritärem Libertarismus und demokratischem Faschismus – Weltordnung im Umbruch“ der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Vergleichende Politikwissenschaft von Prof. Dr. Torsten Selck, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen sowie der DGB Region Weser-Ems durchgeführt.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 106/26 25. September 2026 Veranstaltungsankündigung Jazzauftritt und Jam-Session in der Umbaubar

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    25. September 2026   106/26    Veranstaltungsankündigung

    Jazzauftritt und Jam-Session in der Umbaubar

    Oldenburg. Jazzbegeisterte mit und ohne eigenes Instrument lädt das Institut für Musik der Universität Oldenburg am Freitag, 9. Oktober, zu einem neuen Session-Format in die Umbaubar (Stau 25-27) ein. Den Auftakt macht das Quartett „Der Selumat“ um Sebastian Büscher, Saxophon-Dozent an der Uni, im ersten Set ab 20.00 Uhr mit modernem Jazz. Neben Büscher gehören Pianist Matthias Klause, Bassist Manuel Bürgel und Martain-Louis Seidel am Schlagzeug zum Quartett. Im Anschluss folgt eine Jam-Session mit noch mehr Jazz. Dabei dürfen Gäste mit Instrument gern das Ensemble vergrößern, so Gastgeber Büscher. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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    Sebastian Büscher, E-Mail:

  • 105/26 24. September 2026 Veranstaltungsankündigung Dialogkonzerte: Harfenklänge im Oktober

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    24. September 2026   105/26    Veranstaltungsankündigung

    Dialogkonzerte: Harfenklänge im Oktober

    Oldenburg. Die Harfe steht im Mittelpunkt der nächsten drei von der Universität Oldenburg veranstalteten „Dialogkonzerte“. Die Harfenistin Eva Bäuerle-Gölz tritt im Oktober mit unterschiedlichen Programmen in Oldenburg und Varel auf. Am Dienstag, 6. Oktober, spielt sie um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) unter der Überschrift „Der Klang der Freiheit – Harfenistinnen im 19. Jahrhundert“. Am darauffolgenden Wochenende ist sie in der „Börse der Ideen“ in Varel (Drostenstraße 11) zu Gast. Dort spielt sie am Samstag, 10. Oktober, ab 17.00 Uhr das Programm „Geschichte der Harfe in Wort und Klang“. Am Sonntag gibt es ab 11.30 Uhr eine auf rund 50 Minuten gekürzte Variante für Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Moderiert werden alle drei Veranstaltungen von der Musikjournalistin Barbara Overbeck.

    Die Dialogkonzerte werden in Kooperation mit dem Verein für Musiktheaterproduktionen am Institut für Musik der Universität veranstaltet. Die Stadt Oldenburg, die Landessparkasse zu Oldenburg und die Oldenburger Volksbank, sowie die Barthel Stiftung Varel und die Mariann Steegmann Foundation fördern die Konzerte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten.

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    Die Harfenistin Eva Bäuerle-Gölz. Foto: Wolfgang Gölz

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 103/26 21. September 2026 Veranstaltungsankündigung Themenabend: Einsamkeit als Herausforderung für die Gesellschaft Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität

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    21. September 2026   103/26    Veranstaltungsankündigung

    Themenabend: Einsamkeit als Herausforderung für die Gesellschaft

    Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität

    Oldenburg. Von Älteren, denen es an sozialen Kontakten mangelt, bis zu Jüngeren, die sich durch digitale Medien isolieren – von Einsamkeit sind ganz unterschiedliche Menschen betroffen. Um Ursachen des Phänomens und Auswege aus der Einsamkeit geht es am Donnerstag, 1. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Die kostenlose Veranstaltung mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion richtet sich an Interessierte aller Altersgruppen.

    Der Psychologe Dr. Sebastian Spanknebel, der an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik und am C3L – Center für lebenslanges Lernen tätig ist, spricht darüber, was Einsamkeit ist. Nevenka Wacker aus dem Schulungs- und Awarenessbereich von EWE TEL lenkt den Blick auf die Perspektive junger Menschen und das Zusammenspiel von Digitalität und Einsamkeit. Die Präventions- und Rehabilitationsforscherin Prof. Dr. Kathrin Börner vom Department für Versorgungsforschung der Universitätsmedizin Oldenburg referiert über soziale Beziehungen im hohen Alter.

    Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit den Vortragenden sowie mit Dagmar Sachse, ehemalige Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, statt.

    Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des C3L der Universität. Um eine Anmeldung unter uol.de/c3l/20-jahre wird gebeten.

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    Can Eroglu, Tel.: 0441/798-2276, E-Mail:

  • 098/26 15. September 2026 Veranstaltungsankündigung Die MAGA-Bewegung und die globale Rechte Vortrag im Kulturzentrum PFL beleuchtet Netzwerke, Dynamiken und Gegenstrategien

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    15. September 2026   098/26    Veranstaltungsankündigung

    Die MAGA-Bewegung und die globale Rechte

    Vortrag im Kulturzentrum PFL beleuchtet Netzwerke, Dynamiken und Gegenstrategien

    Oldenburg. Die Themen der extremen Rechten sind weltweit die gleichen: Anti-Immigration, Antifeminismus, die Leugnung des Klimawandels und der Kampf gegen eine vermeintlich international agierende Linke. Wer genau diese rechten Akteur*innen sind, wie sie sich organisieren und welche Ziele sie verfolgen, ist Thema einer Veranstaltung am Donnerstag, 24. September, 18.00 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3, Oldenburg). Der Berliner Journalist Ulli Jentsch erklärt in seinem Vortrag die Allianzen und Forderungen der globalen extremen Rechten und erläutert, wie lokaler Widerstand möglich ist. Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung bis zum 21. September unter uol.de/p116832 wird gebeten.

    Ulli Jentsch engagiert sich seit Jahrzehnten in verschiedenen antifaschistischen Initiativen und internationalen Netzwerken, unter anderem bei „Research against Global Authoritarianism“. Seit über zwanzig Jahren recherchiert er zur extremen Rechten in Deutschland. Dabei untersucht er die Strukturen und Ideologien des Rechtsterrorismus, des christlichen Fundamentalismus sowie der „Lebensschutz“-Bewegung.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 095/26 4. September 2026 Veranstaltungsankündigung Wie kann eine sozial gerechte Rente aussehen? Expertin stellt Empfehlungen der DGB-Rentenkommission vor

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    4. September 2026   095/26    Veranstaltungsankündigung

    Wie kann eine sozial gerechte Rente aussehen?

    Expertin stellt Empfehlungen der DGB-Rentenkommission vor

    Oldenburg. Nicht der demografische Wandel setzt die umlagefinanzierte Rente unter Druck, sondern die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen – das ist die These der Rentenexpertin Prof. Dr. Jutta Schmitz-Kießler von der Hochschule Bielefeld. Die Politikwissenschaftlerin, Mitglied in der Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), hält am Dienstag, 22. September, 18.30 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg einen Vortrag zum Thema „Verteilungsgerechte Rente“. Die Veranstaltung findet in der Reihe „Soziale Ungleichheit und Verteilungsgerechtigkeit” der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung bis zum 18. September unter l.uol.de/rente wird gebeten.

    Thema des Vortrags ist ein Konzept zur Zukunft der Rente, das eine Kommission aus Fachleuten im Auftrag des DGB erarbeitet hat. Im Juni legte das Gremium seine Empfehlungen vor. Schmitz-Kießler wird zentrale Aspekte der Rentendebatte vorstellen, die Vorschläge der DGB-Rentenkommission erläutern und die wesentlichen Eckpunkte der Reformpläne der Bundesregierung einer Kritik unterziehen.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

Verschiedene

  • 107/26 30. September 2026 Forschung Elektronen mit dreidimensionalen Lichtfeldern kontrolliert Oldenburger Physiker erweitern den Werkzeugkasten der Optik: 3D-Licht liefert neuen Weg zur Untersuchung von chiralen Molekülen
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    30. September 2026   107/26    Forschung

    Elektronen mit dreidimensionalen Lichtfeldern kontrolliert

    Oldenburger Physiker erweitern den Werkzeugkasten der Optik: 3D-Licht liefert neuen Weg zur Untersuchung von chiralen Molekülen

    Oldenburg. Durch Überlagerung von zwei extrem kurzen Laserpulsen, die aus unterschiedlichen Richtungen zusammentreffen, ist es einem Physikerteam der Universität Oldenburg gelungen, dreidimensionale Lichtfelder zu erzeugen. Zudem versetzten sie Elektronen damit in bislang experimentell nicht zugängliche Quantenzustände. Die Methode eröffne neue experimentelle Perspektiven, um sogenannte chirale Strukturen gezielt zu erkennen, Wechselwirkungen von Licht und Materie zu steuern oder spezielle elektronische Quantenzustände zu erzeugen, berichten die Forscher im Fachjournal Physical Review Research. „Mit unserer Methode können wir bisher nur theoretisch beschriebene elektronische Quantenzustände erzeugen und diese zudem räumlich sichtbar machen“, erklärt der Leiter des Teams, Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt. „Damit erweitern wir den experimentellen Werkzeugkasten der Optik um eine neue Klasse von dreidimensionalen Lichtfeldern.“

    Um diese Lichtfelder zu erzeugen, überlagerte das Team zwei speziell geformte Femtosekunden-Laserpulse. Dabei handelt es sich um extrem kurze Lichtblitze, die wenige Millionstel einer Milliardstel Sekunde lang sind. Die Forscher kombinierten zwei verschiedenfarbige Laserstrahlen so, dass sich ihre Strahlung an einem Punkt kreuzte. Dort entstanden die dreidimensionalen Lichtfelder, deren Form das Team kontrollieren konnte. „Die Felder schwingen in allen drei Raumrichtungen und eröffnen damit neue Möglichkeiten, bestimmte Licht-Materie-Wechselwirkungen zu untersuchen und zu kontrollieren“, erklärt Darius Köhnke, einer der beiden Hauptautoren und Doktorand in der Arbeitsgruppe „Ultraschnelle Kohärente Dynamik“. Der entscheidende Vorteil: Mit dreidimensionalen Lichtfeldern können Forschende bislang für Experimente unzugängliche quantenmechanische Zustände von Elektronen gezielt erzeugen.

    Das Team demonstrierte dies, indem es Elektronen von Kalium-Atomen mit ihrem 3D-Lichtfeld gezielt in Zustände höherer Energie – sogenannte angeregte Zustände – versetzte und aus dem Atom herauslöste. Gleichzeitig konnten die Forscher die Veränderungen der Elektronenzustände in kurzen Abständen beobachten. Ihr Verfahren funktionierte somit wie eine Ultra-Kurzzeit-Kamera für Quantenprozesse: Ähnlich wie mit einem Stroboskop-Blitz gelang es ihnen, die aufeinanderfolgenden Stadien der unterschiedlichen Elektronenzustände nach und nach abzubilden und somit den Prozess wie in einem Film sichtbar zu machen.

    Wie die Forscher schreiben, sei der Ansatz besonders vielversprechend, um sogenannte chirale Moleküle zu untersuchen, die eine zentrale Rolle in Biologie und Medizin spielen. Dabei handelt es sich um Substanzen, die in zwei Varianten vorkommen, die sich zueinander verhalten wie Bild und Spiegelbild oder rechte Hand und linke Hand. Zahlreiche Biomoleküle wie Aminosäuren, Zucker, aber auch Arzneimittelwirkstoffe können chiral sein. Die beiden Varianten haben häufig unterschiedliche Eigenschaften, wie etwa der Wirkstoff Thalidomid aus dem Medikament Contergan, dessen eine Variante Missbildungen in der Schwangerschaft verursacht, während die andere Form unschädlich ist. Sie zu trennen oder auseinanderzuhalten ist indessen oft schwierig.

    Dreidimensionale Lichtfelder könnten hier einen Fortschritt bringen: „Theoretische Studien zeigen, dass dreidimensionale Lichtfelder ebenfalls chirale Eigenschaften besitzen können“, erläutert Wollenhaupt. Die neuartigen Möglichkeiten, die dreidimensionale Lichtfelder für die Untersuchung und Kontrolle molekularer Chiralität eröffnen, rückte die Physikerin Prof. Dr. Olga Smirnova vom Max-Born-Institut in Berlin kürzlich in einem Perspektivartikel in der Zeitschrift Science unter dem Titel „A New Age of Molecular Chirality“ in den Fokus. Die aktuelle Arbeit, schreiben die Physiker, schaffe eine wichtige Grundlage für solche Anwendungen.

    Originalveröffentlichung:

    Darius Köhnke, Hans-Christian Ahlswede, Tim Bayer und Matthias Wollenhaupt: „Multiphoton ionization with three-dimensional light fields”, Physical Review Research 8, 033048 (2026). DOI: doi.org/10.1103/r36b-vw82

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    Die Physiker Darius Köhnke (l.) und Hans-Christian Ahlswede vor dem Versuchsaufbau, mit dem sie dreidimensionale Lichtfelder erzeugten. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Mit einem Interferometer zerlegten die Forschenden Laserlicht in zwei Strahlen unterschiedlicher Farbe. Diese überlagerten sie anschließend in einer Vakuumkammer zu 3D-Licht, um Elektronen zu manipulieren. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt, Tel.: 0441/798-3482, E-Mail:

  • 104/26 23. September 2026 Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung Wer zahlt den Preis für Energiewende und Versorgungssicherheit? Veranstaltung am 2. Oktober mit Fokus auf der Schlüsselrolle Niedersachsens

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    23. September 2026   104/26    Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung

    Wer zahlt den Preis für Energiewende und Versorgungssicherheit?

    Veranstaltung am 2. Oktober mit Fokus auf der Schlüsselrolle Niedersachsens

    Oldenburg. Die Zukunft der Energieversorgung ist Thema einer Veranstaltung des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg in der hallig hanken (August- Hanken-Str. 24, 26125 Oldenburg). Am Freitag, 2. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr, steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Transformation des Energiesystems mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit in Einklang bringen lässt. Eingeladen sind Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie alle Interessierten. Um Anmeldung unter uol.de/c3l/20-jahre wird gebeten, der Eintritt ist frei.

    Zum Auftakt gehen Studierende der Debattierclubs Hamburg und Münster in einer Show-Debatte der Frage nach, ob die aktuelle Versorgungssicherheit Vorrang vor der Vermeidung langfristiger Klimafolgen haben soll. Im Anschluss können die Teilnehmenden in vier Workshops ihr Wissen zu zentralen Aspekten der Energiewende vertiefen. Dabei geht es um Versorgungssicherheit, Energiegerechtigkeit, das Energiesystem der Zukunft und um den Beitrag von Wasserstoff zu mehr Resilienz.

    Um das Spannungsfeld zwischen sauberer Energie und globaler Sicherheit dreht sich der Expertentalk. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, ambitionierter Klimaziele und geopolitischer Spannungen nimmt er insbesondere die Rolle Niedersachsens in den Blick.

    Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des C3L der Universität.

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    Silke Welter, Tel.: 0441/798-3244, E-Mail:

  • 102/26 21. September 2026 Wissenschaftliche Tagung / Veranstaltungsankündigung 3. Oldenburger Klimatage: Wie die Energiewende sozial und wirtschaftsverträglich gelingen kann Symposium, Öffentlicher Vortrag mit Claudia Kemfert und Kinoabend – Eintritt frei

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    21. September 2026   102/26    Wissenschaftliche Tagung / Veranstaltungsankündigung

    3. Oldenburger Klimatage: Wie die Energiewende sozial und wirtschaftsverträglich gelingen kann

    Symposium, Öffentlicher Vortrag mit Claudia Kemfert und Kinoabend – Eintritt frei

    Oldenburg. „Klima, Mensch und Energie“ – unter dieser Überschrift steht die dritte Ausgabe der Oldenburger Klimatage von Mittwoch bis Freitag, 7. bis 9. Oktober. Das von der Universität Oldenburg ausgerichtete interdisziplinäre Symposium bringt Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zusammen – darunter viele renommierte Forschende aus dem In- und Ausland. Im Mittelpunkt stehen der Wandel des Energiesystems sowie politische und gesellschaftliche Fragen rund um die Energiewende. Zum Auftakt hält die bekannte Nachhaltigkeitsökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert am Mittwoch, 7. Oktober, um 18.00 Uhr im CORE Oldenburg (Heiligengeiststraße 6-8) einen öffentlichen Abendvortrag. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    „Ich freue mich sehr darüber, dass wir als Universität alle zwei Jahre die Oldenburger Klimatage ausrichten – ein besonderes Format, das vom großen Engagement unserer Forschenden getragen wird“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. „Es gehört zu unseren Aufgaben, wissenschaftliche Erkenntnisse in Debatten einzubringen und den Austausch zu fördern. Die Klimatage sind ein hervorragendes Beispiel dafür: Sie bringen Forschung, Praxis und Gesellschaft miteinander ins Gespräch, liefern wertvolle Impulse und strahlen in Stadt und Region aus.“

    Der Auftaktvortrag am 7. Oktober von Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität Lüneburg und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wirft die Frage auf, warum Klimaschutz und Energiewende zentrale Grundlagen für Wohlstand, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sind. Die Expertin wird dabei auch energiepolitische Fehlentscheidungen analysieren, verbreitete Mythen einordnen und Wege aufzeigen, wie die Energiewende sozial und wirtschaftlich erfolgreich gelingen kann.

    Am Tag darauf steht der wissenschaftliche Austausch im Hörsaalzentrum der Universität auf dem Campus Haarentor im Mittelpunkt. Insgesamt sieben englischsprachige Fachvorträge von internationalen Forschenden befassen sich etwa mit Energiegemeinschaften, mit der Nordsee als Ort der Energiewende, mit der Digitalisierung der Energiesysteme und mit der Frage, welche Politik Emissionsfreiheit bis 2050 ermöglichen könnte. Hinzu kommen wissenschaftliche Posterpräsentationen und Infostände von verschiedenen Netzwerken aus Oldenburg und darüber hinaus.

    Zum öffentlichen Programm gehört auch ein Filmabend: Am Donnerstagabend, 8. Oktober, 18.30 Uhr, zeigt das „Cine k“ (Bahnhofstraße 11, 26122 Oldenburg) den Dokumentarfilm „2040: Wir retten die Welt!“. Der australische Filmemacher Damon Gameau will in seinem Werk eine positive Zukunftsvision vermitteln. Er geht der Frage nach, welche Lösungsansätze schon heute für verschiedene ökologische Probleme existieren und wie sich eine lebenswerte Zukunft erschaffen lässt. Der Eintritt ist frei.

    Am Freitag enden die Klimatage mit zwei Dialogveranstaltungen für geladene Gäste zu den Themen Energiegemeinschaften und Generationengerechtigkeit in der Energiewende. Für die Ausgestaltung dieses Teils der Veranstaltung übernehmen Studierende eine tragende Rolle.

    „Mit den Klimatagen bringen wir Forschung und Gesellschaft zusammen, um unterschiedliche Perspektiven auf die Energiewende zu diskutieren. Zum Beispiel, welche technologischen Herausforderungen es gibt und wie wir sie am besten angehen können. Oder wie die Gesellschaft stärker in die Gestaltung des zukünftigen Energiesystems miteinbezogen werden kann. Dabei wollen wir insbesondere Themen wie Gerechtigkeit und Vertrauen berücksichtigen“, so die beiden Organisatorinnen Prof. Dr. Astrid Nieße (Energieinformatik) und Prof. Dr. Jannika Mattes (Sozialwissenschaften).

    Die Oldenburger Klimatage finden seit 2022 alle zwei Jahre statt – jedes Mal neben „Klima“ und „Mensch“ mit einem neuen Fokus in Titel und Programm. In diesem Jahr wird die Veranstaltung unterstützt von der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO), von den Oldenburger Unternehmen energy & meteo systems GmbH (emsys) und EWE AG, dem Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) und dem Alumni-Verein „OLDIES e.V.“ des Departments für Informatik. 

    Weblinks

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    Sabrina Paustian, Tel.: 0441/798-4502, E-Mail:

  • 101/26 18. September 2026 Wissenschaftliche Tagung Sprache ist, was uns miteinander verbindet Rund 500 Fachleute aus Sprachheilpädagogik, Sprachpädagogik und Bildung kommen zum 36. dgs-Bundeskongress an der Universität Oldenburg zusammen

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    18. September 2026   101/26    Wissenschaftliche Tagung

    Sprache ist, was uns miteinander verbindet

    Rund 500 Fachleute aus Sprachheilpädagogik, Sprachpädagogik und Bildung kommen zum 36. dgs-Bundeskongress an der Universität Oldenburg zusammen

    Oldenburg. Sprache eröffnet Bildungschancen und schafft gesellschaftliche Teilhabe. Was aber geschieht, wenn die Entwicklung erschwert ist? Wie können Kinder und Jugendliche mit Sprachentwicklungsstörungen wirksam unterstützt, Mehrsprachigkeit als Ressource genutzt und sprachliche Barrieren überwunden werden? Mit diesen und weiteren aktuellen Fragen beschäftigt sich der 36. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) an der Universität Oldenburg vom 24. bis 26. September. Unter dem Motto „Sprache ist, was uns verbindet“ werden rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis erwartet. Das Bundeskongressteam, zu dem auch Prof. Dr. Tanja Jungmann, Direktorin des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, gehört, richtet die Tagung im Hörsaalzentrum der Universität aus.

    Das Programm verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Impulsen für die pädagogische und sprachtherapeutische Praxis. In Fachvorträgen, 21 praxisorientierten Workshops, einer Postersession und verschiedenen Austauschformaten geht es unter anderem um Sprach- und Leseförderung, Schriftspracherwerb, sprachsensible Unterrichtsgestaltung, Mehrsprachigkeit, Elternpartizipation und Professionalisierung. Auch aktuelle Entwicklungen wie digitale und KI-basierte diagnostische Tools und Möglichkeiten der Sprachförderung stehen im Mittelpunkt.

    „Sprache verbindet Menschen und ist eine wesentliche Voraussetzung für Bildung, Beziehung und gesellschaftliche Teilhabe“, so Jungmann. „Mit dem Bundeskongress möchten wir Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch bringen und gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven darüber nachdenken, wie sprachliche Entwicklung bestmöglich unterstützt werden kann.“

    Möglichkeiten der Begegnung bieten das Sprach-Café und die sprachheilpädagogische Messe, auf der Teilnehmende eigene Praxiserfahrungen präsentieren und darüber miteinander ins Gespräch kommen können. Drei Hauptvorträge renommierter Forschender und die Verleihung des Preises „Gute Sprache“ sowie der Zukunftspreise der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik am feierlichen Eröffnungsabend zählen zu den Höhepunkten des wissenschaftlichen Programms.

    Weblinks

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    Prof. Dr. Tanja Jungmann, Tel.: 0441/798-2018, E-Mail:

  • 100/26 16. September 2026 Weiterbildung 20 Jahre C3L: Türöffner zur universitären Bildung Festveranstaltung mit prominenten Gästen in der hallig hanken
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    16. September 2026   100/26    Weiterbildung

    20 Jahre C3L: Türöffner zur universitären Bildung

    Festveranstaltung mit prominenten Gästen in der hallig hanken

    Oldenburg. Ein breites Angebot an wissenschaftlichen Bildungsangeboten für alle, exzellente Betreuung, flexibles Online-Studium und praxisrelevantes Know-how: Dafür steht das C3L – Center für lebenslanges Lernen an der Universität Oldenburg seit 2006. Den runden Geburtstag feierten gestern rund 150 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in der hallig hanken.

    „Mit der Gründung des C3L im Jahr 2006 als dauerhaftes Zentrum für Weiterbildung hat die Universität Oldenburg bundesweit neue Maßstäbe gesetzt“, betonte Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder gestern auf der Festveranstaltung in der hallig hanken. In den vergangenen 20 Jahren habe die Einrichtung die Weiterbildung professionalisiert und die Verbindung von beruflicher und akademischer Bildung gestärkt. „Angesichts des rasanten Wandels der Arbeitswelt wird lebenslanges Lernen weiter an Bedeutung gewinnen. Das C3L ist dafür bestens aufgestellt.“

    „Das C3L öffnet die Universität für möglichst viele Menschen und entwickelt innovative Formate für das Lehren und Lernen“, erklärte Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, Leitender Direktor des C3L auf der Veranstaltung. „Als Schnittstelle zwischen Hochschule, Arbeitswelt und Gesellschaft ermöglichen wir wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Weiterbildung über alle Lebensphasen hinweg.“ Seit der Gründung im Jahr 2006 haben viele tausend Menschen die Bildungsangebote des C3L für ihre berufliche und persönliche Entwicklung genutzt. Im vergangenen Jahr waren es 609 berufsbegleitend Studierende, 907 Teilnehmende in Weiterbildungen und 1.466 Gasthörende. 

    Bei der Festveranstaltung in der hallig hanken waren unter anderem der niedersächsische Wissenschaftsministers Falko Mohrs und Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann anwesend. Die Leitfrage der Veranstaltung: Wie kann Bildung in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, gesellschaftlichem Wandel und neuen Lernkulturen die Zukunft gestalten? Dazu gab es einen Vortrag des Zukunftsforschers und Autors Kai Gondlach sowie eine Podiumsdiskussion mit Vera Weidemann, Personalvorständin der EWE AG, Heiko Kroon, Personalleiter des Klinikums Oldenburg, und Prof. Dr. Anke Hanft, Gründerin des C3L.

    In seiner heutigen Form gibt es das C3L – Center für lebenslanges Lernen seit 2006. Erwachsenenbildung gehörte jedoch von Beginn an zum Profil der Universität Oldenburg. Bereits 1974 startete die „Kontaktstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung“ (später: Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung) mit der Idee, möglichst vielen Menschen einen Zugang zu wissenschaftlich fundierter Bildung eröffnen. In den folgenden Jahrzehnten öffnete sich die Hochschule auf vielen Wegen für nichttraditionelle Studierende. Auch bei der Erforschung neuer Lernformate setzte die Universität Maßstäbe, etwa, als sie bereits in den 1990er-Jahren das E-Learning einsetzte.

    Als das C3L 2006 entstand, wurden unieigene Einrichtungen wie das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung, das 1978 gegründete Fernstudienzentrum und das 2001 gegründete „Center for distributed E-Learning“ integriert. Heute erreicht das C3L mit seinen Angeboten unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen, etwa Berufstätige, Kinder sowie Seniorinnen und Senioren. Fünf berufsbegleitende Studiengänge und rund 50 Weiterbildungsprogramme auf universitärem Niveau umfassen Bereiche wie Management und Recht, Gesundheit und Soziales, Bildung und Wissenschaft, Psychotherapie sowie Energie und Nachhaltigkeit. Charakteristisch für die Angebote sind eine Verzahnung von Wissenschaft und Praxis sowie ein flexibles Online-Studium mit kompakten Präsenz-Workshops.

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    Feierten gemeinsam das 20-jährige Bestehen des C3L – Center für lebenslanges Lernen (v.l.): C3L-Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter, Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder, Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, C3L-Geschäftsführer Tim Zentner und C3L-Direktor Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter. Foto: Universität Oldenburg / Marcus Windus

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    Tim Zentner, Tel.: 0441/798-4433, E-Mail:

  • 099/26 15. September 2026 Studium und Lehre Jetzt für das Gasthörstudium an der Universität Oldenburg anmelden Öffentlicher Vortrag über autonomes Fahren zum Semesterstart

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    15. September 2026   099/26    Studium und Lehre

    Jetzt für das Gasthörstudium an der Universität Oldenburg anmelden

    Öffentlicher Vortrag über autonomes Fahren zum Semesterstart

    Oldenburg. Von Philosophie und Geschichte über Literatur und Musik bis zu Informatik und Naturwissenschaften – im Gasthörstudium an der Universität Oldenburg können sich Interessierte aus mehr als 600 Veranstaltungen ihr persönliches Studien- oder Weiterbildungsprogramm zusammenstellen. Die Anmeldung für das Wintersemester 2026 ist ab sofort und bis zum 31. Oktober möglich.

    Wer sich vorab über die Möglichkeiten des Gasthörstudium informieren möchte, hat dazu bereits bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 17. September, von 16.00 bis 17.00 Uhr die Möglichkeit. Sie findet im Gebäude V03 an der Ammerländer Heerstraße 136 in Raum E005 statt.

    Eine weitere Gelegenheit gibt es am Dienstag, 29. September, von 11.00 bis 12.30 Uhr. Dann eröffnet das C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg das Gasthörsemester mit einer öffentlichen Veranstaltung im Saal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg 49-55). In einem Vortrag gibt der Informatiker Prof. Dr. Martin Fränzle einen Einblick in die Forschung zu cyber-physischen Systemen. Am Beispiel des autonomen Fahrens zeigt er, welche Herausforderungen mit der Entwicklung und dem Einsatz smarter Systeme verbunden sind.

    Im Anschluss an die Veranstaltung können sich Gasthörende und Interessierte bei Kaffee und Kaltgetränken austauschen. Zudem erhalten sie Informationen über das Angebot im Wintersemester.

    Mit der Einschreibung erhalten die Gasthörende auch Zugang zu Angeboten rund um die Universität. Sie können die Mensen, Bibliotheken und das Angebot des Hochschulsports nutzen. Der Gasthörendenstatus ermöglicht außerdem den Besuch der Ringvorlesung Philosophie. Bei dieser Vortragsreihe kooperieren das Institut für Philosophie und das C3L – Center für lebenslanges Lernen mit der Karl Jaspers-Gesellschaft.

    Informationsbroschüren zum „Studium generale“ liegen in Buchhandlungen und zahlreichen weiteren Auslagestellen aus. Mit dem Gasthörstudium steht das Lehrangebot der Universität Oldenburg bereits seit über 40 Jahren allen Interessierten unabhängig von Alter, Bildungs- oder Berufsweg offen. Ein bestimmter Schulabschluss oder ein Studium sind nicht erforderlich. Die Semestergebühr beträgt 135 Euro. Die Lehrveranstaltungen lassen sich über die Webseite des Gasthörstudiums einsehen:

    Weblinks

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    Can Eroglu, Tel.: 0441/798-2276, E-Mail:

  • 097/26 11. September 2026 Forschung Medizin – auch eine Frage der Zeit Rund 200 Medizinethiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum zu Jahrestagung in Oldenburg zu Gast
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    11. September 2026   097/26    Forschung

    Medizin – auch eine Frage der Zeit

    Rund 200 Medizinethiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum zu Jahrestagung in Oldenburg zu Gast

    Oldenburg. Zeit kommt in Medizin und Gesundheitsversorgung eine zentrale ethische Bedeutung zu – ob in der vorgeburtlichen Diagnostik, bei Engpässen in der Pflege oder der Wahl des Zeitpunkts für die Erstellung einer Patientenverfügung. Mit Situationen wie diesen und damit verbundenen ethischen Fragen beschäftigen sich seit gestern rund 200 Medizinethiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum in Oldenburg. Ausgerichtet von der Abteilung Ethik in der Medizin der Universität Oldenburg und der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) findet noch bis einschließlich Samstag, 12. September, im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) die Jahrestagung der AEM statt. Sie ist die Fachgesellschaft für Ethik im Gesundheitswesen und bringt Fachleute aus Medizin, Pflege, Philosophie, Theologie und Recht zusammen. In diesem Jahr feiert die AEM ihren 40. Geburtstag: Sie wurde im Dezember 1986 in Göttingen gegründet.

    Mehr als 50 Vorträge und Workshops drehen sich um das Tagungsthema „Medizin und Zeit“. Dieses ist zugleich ein Forschungsschwerpunkt des Oldenburger Medizinethikers und Gastgebers Prof. Dr. Mark Schweda: „Zeit ist eine wichtige, noch zu wenig beachtete Dimension in der ethischen Betrachtung von Medizinthemen. So spielen etwa die bereits erlebte und noch erwartete Lebenszeit eine Rolle bei medizinischen Entscheidungen – ein 25-Jähriger trifft bei derselben Diagnose womöglich eine andere Entscheidung mit Blick auf die medizinische Behandlung als ein 90-Jähriger“, sagt Schweda.

    Aus wie vielen Perspektiven sich der gegenseitige Einfluss von Zeit und Medizin betrachten lässt, zeigt das Tagungsprogramm. Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing aus Tübingen beschäftigt sich in seinem Keynote-Vortrag mit der Bedeutung und Wahrnehmung von Zeit in einer Welt, in der Medizin immer schneller wird. Außerdem stehen ethische Fragen beim assistierten Doppelsuizid im hohen Alter ebenso auf der Tagesordnung wie die Suche nach dem richtigen Zeitpunkt für operative Eingriffe bei Kindern, die sich noch in der Entwicklung befinden. Welche Auswirkungen gesundheitspolitische Entscheidungen auf nachfolgende Generationen haben, ist eine weitere Frage, die medizinethische Diskussionen ebenfalls um eine wichtige zeitliche Komponente erweitert.

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    Der Oldenburger Medizinethiker Mark Schweda bei der Eröffnung der Jahrestagung in Oldenburg. Foto: Tobias Weidner

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    Prof. Dr. Mark Schweda, E-Mail:

  • 096/26 7. September 2026 Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung Veranstaltungswochen am C3L – Center für lebenslanges Lernen Zum 20. Geburtstag bietet das Zentrum ein abwechslungsreiches öffentliches Programm

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    7. September 2026   096/26    Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung

    Veranstaltungswochen am C3L – Center für lebenslanges Lernen

    Zum 20. Geburtstag bietet das Zentrum ein abwechslungsreiches öffentliches Programm

    Oldenburg. Ein breites Angebot an wissenschaftlichen Bildungsangeboten für alle, exzellente Betreuung, flexibles Online-Studium und praxisrelevantes Know-how: Dafür steht das C3L – Center für lebenslanges Lernen an der Universität Oldenburg seit 2006. Unter dem Motto „Bilde deine Zukunft“ feiert das wissenschaftliche Zentrum ab Mitte September seinen 20. Geburtstag mit einem dreiwöchigen öffentlichen Programm. Es beginnt mit einer Festveranstaltung am 15. September in der hallig hanken, zu der unter anderem der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs erwartet wird.

    Das restliche Geburtstagsprogramm ist offen für alle Interessierten und richtet sich an verschiedene Zielgruppen; die Teilnahme ist kostenlos.

    Die Veranstaltungen im Überblick:

    Workshoptag „Wissenschaft trifft Schule“

    Mittwoch, 23.September, 8.30 bis 13.00 Uhr, Gebäude V02/V03 (Ammerländer Heerstraße 136/138)

    Ein Angebot für Schulklassen des 8. und 9. Jahrgangs. Thema: Wie beeinflussen digitale Medien den Alltag, das Lernen und das Zusammenleben? Anmeldung und weitere Informationen:

    Die Entwicklung des Aus- und Weiterbildungsinstituts für Psychotherapie

    Dienstag, 29. September, 19.00 Uhr, BIS-Saal (Uhlhornsweg 49-55)

    Unter dem Motto „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“ können sich Fachleute sowie die interessierte Öffentlichkeit über die Meilensteine der bisherigen Ausbildungspraxis, die Perspektiven der psychotherapeutischen Weiterbildung nach der Approbation und zukünftige Herausforderungen informieren.

    Workshoptag „Future Readiness – Anspruch trifft Umsetzung“

    Donnerstag, 1. Oktober, 14.00 bis 21.00 Uhr, C3L / Innovationscampus (Ammerländer Heerstraße 138, Gebäude V03, Trakt W)

    Im Fokus der Veranstaltung steht die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Teilnehmenden reflektieren in mehreren Workshop-Sessions, wie Firmen vorausschauend, anpassungsfähig und innovationsorientiert auf technologischen Fortschritt, demografischen Wandel und veränderte Arbeitswelten reagieren können. Ein Netzwerkabend beschließt den Workshoptag.

    Themenabend „Einsamkeit als gesellschaftliche Herausforderung“

    Donnerstag, 1. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr, BIS-Saal (Uhlhornsweg 49-55)

    Drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion befassen sich mit Ursachen und Erscheinungsformen der Einsamkeit, der Rolle digitaler Medien sowie veränderten sozialen Beziehungen im hohen Alter. Eingeladen sind Interessierte aller Altersgruppen.

    Abschlussveranstaltung „Versorgungssicherheit und Energiewende: Wer zahlt den Preis?“

    Freitag, 2. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr, hallig hanken (August- Hanken-Str. 24, 26125 Oldenburg)

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie sich die Energiewende mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit in Einklang bringen lässt. Auf dem Programm stehen vier Workshops, eine Show-Debatte und ein Expertentalk. Die Veranstaltung richtet sich an Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, Alumni des C3L und alle Interessierten.

    Über das C3L – Center für lebenslanges Lernen

    Das C3L ist das wissenschaftliche Zentrum der Universität Oldenburg für die wissenschaftliche Weiterbildung. Jedes Jahr bilden sich hier rund 2.000 Menschen weiter und nutzen dabei eine eigene Online-Lernwelt. Das Angebot reicht von berufsbegleitenden Studiengängen über Weiterbildungsprogramme auf universitärem Niveau bis zum Gasthörstudium und Veranstaltungen für Kinder, die Lust auf Wissenschaft machen. Die Forschung am C3L befasst sich mit neuen Bildungstechnologien sowie Bildungs- und Wissenschaftsmanagement.

    Hinweis für Medienvertreter: Sie sind herzlich eingeladen zur Festveranstaltung am Dienstag, 15.9., 17.30 bis 21.00 Uhr in der halling hanken (August-Hanken-Straße 24, 26125 Oldenburg). Gegen 18.45 Uhr besteht Gelegenheit für ein Pressefoto.

    Mehr Informationen zur Geschichte des C3L und zu den Veranstaltungen:

    Weblinks

    Kontakt

    Sabine Joos, Tel.: 0441/798-4747, E-Mail:

  • 094/26 1. September 2026 Forschung Pflegeprozesse verbessern nach dem Vorbild der Industrie Forschende untersuchen Ansätze, um Prozesse in Pflegeheimen zu automatisieren und Pflegefachpersonen durch Assistenzsysteme zu entlasten

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    1. September 2026   094/26    Forschung

    Pflegeprozesse verbessern nach dem Vorbild der Industrie

    Forschende untersuchen Ansätze, um Prozesse in Pflegeheimen zu automatisieren und Pflegefachpersonen durch Assistenzsysteme zu entlasten

    Oldenburg. Wie lassen sich Sensoren, Echtzeitdaten und Automatisierung nutzen, um die Qualität der Versorgung in Pflegeheimen zu verbessern, und inwiefern können Konzepte aus der Industrie auf pflegerische Kontexte übertragen werden? Das untersuchen Forschende der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) jetzt in einem Pflegeheim für Senior*innen. Für eine Einrichtung aus Ganderkesee erschaffen sie einen digitalen Zwilling, mit dem sie die Auswirkungen technischer Innovationen auf die gewohnten Pflegeheimabläufe vorab am Computer modellieren können. So erhalten sie eine Einschätzung dazu, ob Innovationen geeignet sind, das Personal zu entlasten und die Versorgung zu verbessern. Ein weiteres Ziel besteht darin, durch technologische Innovationen regionale Unternehmen aus der Pflegebranche zu stärken. Die Europäische Union und das Land Niedersachsen fördern die Forschung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

    Prof. Dr. Andreas Hein, Robotik-Experte und Ingenieur am Department für Versorgungsforschung der Universität, leitet das Team. Zu diesem gehören auch die Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Rebecca Palm, die Ernährungswissenschaftlerin PD Dr. Rebecca Diekmann, der Medizinethiker Prof. Dr. Mark Schweda, der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Michael Freitag (alle ebenfalls am Department für Versorgungsforschung) sowie der Virologe Prof. Dr. Axel Hamprecht aus dem Department Humanmedizin. Gemeinsam schaffen sie im Rahmen des Projekts „Industrie 4.0 meets Pflegeheim“ (I4mP) einen digitalen Zwilling des Pflegeheims Wichernstift in Ganderkesee. In dieser virtuellen Umgebung will das Team die Auswirkungen von Innovationen testen, die auf Sensorik, Echtzeitdaten, Vernetzung, Automatisierung und intelligenten Systemen beruhen – also Technologien, die in der Industrie längst etabliert sind.

    Statt um optimierte Massenproduktion geht es den Forschenden um bessere und individuellere Versorgung in den Pflegeheimen – analog zur Einzelstückfertigung bei Industrie 4.0. Der Bedarf ist enorm: „Die Zahl der Pflegebedürftigen liegt schon heute bei 5,7 Millionen, von denen knapp 800.000 in Heimen leben, Tendenz steigend. Dass zeitgleich die Zahl der verfügbaren Pflegekräfte sinkt, reißt eine Lücke zwischen Versorgungsbedarf und realisierbarer Pflegequalität“, erklärt Hein.

    Im Mittelpunkt von I4mP stehen daher technische Lösungen, die dabei helfen sollen, das verbleibende Pflegepersonal zu entlasten. In der Simulation erproben die Forschenden beispielsweise, wie sich Arbeitsabläufe verändern, wenn das Pflegepersonal beim Umlagern von Bewohner*innen durch robotische Assistenzsysteme entlastet wird. Außerdem untersuchen die Forschenden den Einsatz vernetzter Trainingsgeräte, um herauszufinden, ob die Menschen dadurch selbstständig trainieren und so ihre Mobilität bewahren können. Digitale Sensoren am Geschirr oder in der Umgebung kommen zum Einsatz, um die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme der Bewohner*innen zu dokumentieren. Andere Sensoren messen ihre Schlafqualität. Das Team untersucht ebenso, inwieweit Abwasseruntersuchungen auf Viren und Bakterien dazu beitragen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und eine großflächige Übertragung zu verhindern. Solche automatisierten Datenerhebungen und -auswertungen könnten nicht zuletzt das Pflegepersonal entlasten, weil sie etwa Dokumentationspflichten abnehmen oder Krankheitswellen verhindern.

    Das Projekt schließt an zahlreiche Vorarbeiten der Oldenburger Forschenden an – etwa an das vom Bundesforschungsministerium geförderte Pflegeinnovationszentrum (PIZ), das neue bedarfsgerechte Pflege- und Assistenztechnologien erforscht, oder das vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium geförderte „Zukunftslabor Gesundheit“, an dem die Universität Oldenburg beteiligt ist. „Dadurch haben wir bereits sehr gute Einblicke in die Prozesse eines Pflegeheims“, erklärt Hein. Dieses fundierte Praxiswissen kann nun in die Modellierung des digitalen Zwillings und die Entwicklung neuer Prozesse einfließen.

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    Prof. Dr. Andreas Hein, E-Mail:

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(Stand: 19.09.2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79
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