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Veranstaltungsankündigung

  • 088/26 12. August 2026 Veranstaltungsankündigung Konzerte mit „Romantischer Klarinette“ Emily Worthington und Daniel Grimwood aus England spielen in Varel und Oldenburg
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    12. August 2026   088/26    Veranstaltungsankündigung

    Konzerte mit „Romantischer Klarinette“

    Emily Worthington und Daniel Grimwood aus England spielen in Varel und Oldenburg

    Oldenburg. Die Instrumente, auf denen Emily Worthington und Daniel Grimwood von der University of York (England) spielen, sind genauso alt wie die Werke, die bei den beiden bevorstehenden Veranstaltungen der Reihe „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ im Mittelpunkt stehen: Sie stammen aus dem 19. Jahrhundert. Am Donnerstag, 20. August, 19.00 Uhr, spielen die Klarinettistin und der Pianist in der Schlosskirche Varel (Schloßplatz 1, Varel), zwei Tage später, am Samstag, 22. August, 19.30 Uhr, im PFL Oldenburg (Peterstr. 3, Oldenburg).

    Ihr Programm mit dem Titel „Romantische Klarinette“ konzentriert sich auf Werke für Klarinette und Klavier von Carl Maria von Weber und Johannes Brahms sowie auf virtuose Soloklaviermusik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Sigismund Thalberg, Ignaz Moscheles und Adolph von Henselt.

    Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

    Das Institut für Musik der Universität Oldenburg veranstaltet die Konzerte gemeinsam mit dem Verein für Musiktheaterproduktionen und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Unterstützt werden die Konzerte von der Barthel Stiftung, Piano Rosenkranz, der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde in Varel, der Mariann Steegmann Foundation, der Landessparkasse zu Oldenburg und der Oldenburger Volksbank.

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    Emily Worthington und Daniel Grimwood spielen Konzerte in Varel und Oldenburg. Foto: Emily Brown Photography

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 087/26 11. August 2026 Veranstaltungsankündigung Von Tango bis Jazz: Lieder auf Jiddisch entführen auf musikalische Weltreise Sängerin Sharon Brauner und Pianist Harry Ermer gastieren im PFL – Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
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    11. August 2026   087/26    Veranstaltungsankündigung

    Von Tango bis Jazz: Lieder auf Jiddisch entführen auf musikalische Weltreise

    Sängerin Sharon Brauner und Pianist Harry Ermer gastieren im PFL – Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

    Oldenburg. Lieder auf Jiddisch mit Ursprüngen in Berlin und Wien, Tel Aviv und Buenos Aires, in Hollywood und am Broadway bietet das Konzert „Jiddish Soulfood“ am Donnerstag, 27. August, im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3). Im kleinen Vortragssaal steht ab 19.00 Uhr die Berliner Sängerin Sharon Brauner auf der Bühne und singt Lieder jüdischer Komponist*innen aus dem 20. Jahrhundert, begleitet von Pianist Harry Ermer. Veranstalter sind die Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien der Universität Oldenburg und das Leo-Trepp-Lehrhaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Der Eintritt ist frei, das Platzangebot allerdings begrenzt; eine namentliche Anmeldung per E-Mail bis zum 26. August an und das Mitbringen eines Ausweises sind erforderlich. Einlass ist am Konzertabend bereits ab 18.00 Uhr, das Café im PFL ist an diesem Abend geöffnet.

    Brauner tritt seit ihrer Kindheit als Sängerin und Schauspielerin auf. Als Kind zweier Holocaust-Überlebender hat sie sich schon früh mit der jiddischen Kultur und der dazugehörigen „Jiddischkeit“ beschäftigt – vor allem derjenigen, die sich auch in bekannten nichtjiddischen Liedern jüdischer Komponist*innen finden lässt. Es waren Musik und Texte jener Kreativen, die im 20. Jahrhundert längst assimiliert in der Moderne angekommen waren und die Kultur des jeweiligen Landes mitprägten, ob in der Heimat oder im Exil. Für Brauner ist das gesamte 20. Jahrhundert ohne den Einfluss jüdischer Kreativer schwer vorstellbar. Gemeinsam mit ihrem Pianisten greift sie auf diesen umfangreichen Fundus zurück und möchte die Zuhörenden im PFL auf eine musikalische Weltreise mitnehmen – vom polnischen „Stetl“ und Tel Aviv über Berlin und Wien, Moskau und Miami, mit einer stilistischen Bandbreite von Tango bis Jazz.

    Das Konzert ist Teil der aktuellen Veranstaltungsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“, in deren Rahmen Universität und Jüdische Gemeinde noch bis in den Januar 2027 hinein unter anderem zu Vorträgen einladen. Für den November ist ein Theaterabend geplant. Nähere Informationen zum Programm für 2026/2027 finden sich auf den Webseiten der Interkulturellen Jüdischen Studien und des Leo-Trepp-Lehrhauses:

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    An den Broadway in New York, nach Hollywood und an eine Reihe anderer Orte versetzt Sängerin Sharon Brauner die Zuhörenden am 27. August im PFL. Gemeinsam mit Pianist Harry Ermer intoniert sie Lieder jüdischer Komponist*innen aus dem 20. Jahrhundert - "Jiddish Soulfoud". Foto: Mathias Botor

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: , Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 083/26 29. Juli 2026 Veranstaltungsankündigung Partielle Sonnenfinsternis und Sternschnuppen über Oldenburg Universität und Partner laden zu gemeinsamer Beobachtung und Rahmenprogramm rund um den Utkiek
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    29. Juli 2026   083/26    Veranstaltungsankündigung

    Partielle Sonnenfinsternis und Sternschnuppen über Oldenburg

    Universität und Partner laden zu gemeinsamer Beobachtung und Rahmenprogramm rund um den Utkiek

    Oldenburg. Sonnenfinsternis über Europa: Am Mittwoch, 12. August, wird dieses Ereignis am Abend auch in Oldenburg zu sehen sein – während einige Stunden später außerdem die Chancen besonders gut stehen, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken. Anlässlich dieser astronomischen Ereignisse lädt die Universität Oldenburg gemeinsam mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Niedersachsen, der Freien Schule Oldenburg und den Oldenburger Sternfreunden zu Aktionen rund um den Utkiek.

    Auf dem Schulhof der Freien Schule (Burmesterstr. 5-7, 26135 Oldenburg) öffnet das Tiny Observatorium von LEB und Universität ab 16.30 Uhr seine Türen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können in der mobilen Sternwarte erleben, wie Teleskope und astronomische Beobachtungen funktionieren. „Wir möchten Astronomie nicht nur erklären, sondern gemeinsam erlebbar machen“, sagt Prof. Dr. Björn Poppe von der Universitätssternwarte. Dazu gehört auch, dass Besucher*innen echte Steine aus dem Weltall betrachten können. Außerdem lässt das Team des Tiny Observatoriums kurz vor dem Sonnenuntergang einen Wetterballon steigen, der bis zum Rand der Atmosphäre hinaufsteigen soll, um dort Bilder von der Sonnenfinsternis zu machen.

    Besucher*innen können kurze Zeit später vom Schulhof aus auch selbst beobachten, wie sich der Mond vor die Sonne schiebt. „Wir gehen davon aus, dass die Sonne gegen 20.15 Uhr von unserem Beobachtungspunkt aus bis zu 86 Prozent bedeckt sein wird. Eine so eindrucksvolle partielle Sonnenfinsternis wird es in den kommenden Jahren in unserer Region nicht noch einmal geben“, erklärt Poppe. Wie eine totale Sonnenfinsternis aussieht, zeigt das Team im Tiny Observatorium per Videostream aus Spanien, wo der Mond an diesem Abend vollständig die Sonne bedeckt.

    Wer den Ereignissen am Himmel noch etwas näher sein möchte, kann nur wenige Gehminuten entfernt den Utkiek erklimmen. Ab 19.00 Uhr laden die Mitglieder der Astronomie-AG der Universität und die Oldenburger Sternfreunde zur gemeinsamen Live-Beobachtung am Helen-Voskuhl-Gipfel. Sie beantworten auch Fragen zum Thema und gewähren einen Blick durch ihre Teleskope. An beiden Standorten gibt das Team kostenlos Schutzbrillen ab – solange der Vorrat reicht.

    Etwas mehr Zeit mitzubringen, lohnt sich: Auch wenn die Perseiden erst am 13. August ihren Höhepunkt erreichen, stehen bei klarem Himmel am späten Abend des 12. Augusts die Chancen gut, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken. Der bekannte Sternschnuppenstrom entsteht, wenn die Erde durch Staubspuren des Kometen Swift-Tuttle fliegt.

    Die Aktionen in Oldenburg finden im Rahmen der Langen Nacht der Astronomie statt, die in ganz Deutschland dazu einlädt, den Kosmos zu entdecken.

    Wer vor Ort nicht selbst dabei ist, kann das Ereignis auch über das Live-Bild der Universitätssternwarte auf YouTube unter www.youtube.com/@sternwarteuniversitatolden5698 verfolgen.

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    Das Bild von der Universitätssternwarte zeigt die partielle Sonnenfinsternis im März 2025. Damals waren nur 22 Prozent der Sonne bedeckt.Am 12. August wird der Mond hingegen mehr als 80 Prozent der Sonne verdecken. Foto: Universität Oldenburg

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Personalie

  • 085/26 6. August 2026 Personalie 17 neue Auszubildende an der Universität
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    6. August 2026   085/26    Personalie

    17 neue Auszubildende an der Universität

    Oldenburg. Ob Technik, Handwerk, Verwaltung, IT oder Labor: Die Universität Oldenburg bietet in insgesamt 13 Berufsfeldern attraktive Ausbildungsmöglichkeiten. Heute konnte sie 17 neue Auszubildende begrüßen.

    „Exzellente Forschung und Lehre fallen nicht vom Himmel. Es sind die Menschen in unseren Werkstätten, Laboren, Büros und Archiven, die den Campus jeden Tag am Laufen halten. Ein starkes Team, das von unseren neuen Auszubildenden hervorragend ergänzt wird“, sagte Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen, anlässlich der offiziellen Einführung. „Wir nehmen unsere Verantwortung als Ausbildungsbetrieb sehr ernst und stehen für eine qualifizierte Betreuung, abwechslungsreiche Aufgaben und moderne Arbeitsbedingungen“, so Stahlmann weiter.

    Mit rund 3.000 Beschäftigten in Forschung, Lehre, Technik und Verwaltung zählt die Universität Oldenburg zu den größten Arbeitgebern im Nordwesten. In diesem Jahr beginnen ihre Ausbildung: vier angehende Elektroniker*innen für Geräte und Systeme, drei Verwaltungsfachangestellte, zwei Chemielaborantinnen, zwei Fachinformatiker, zwei Feinwerkmechaniker*innen, zwei Gärtner*innen (Fachrichtung Stauden sowie Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau), eine angehende Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Bibliothek) sowie ein Auszubildender zum Mediengestalter Bild und Ton.

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    Vizepräsident Jörg Stahlmann begrüßte die 17 neuen Auszubildenden heute offiziell an der Universität. Foto: Daniel Schmidt / Universität Oldenburg

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    Petra Siemer, Tel.: 0441/798-2942, E-Mail:

Verschiedene

  • 091/26 18. August 2026 Forschung Stabile Lichtfelder erlauben Experimente zur Kontrolle einzelner Elektronen Forschende aus Oldenburg entwickeln zukunftsweisenden Laboraufbau
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    18. August 2026   091/26    Forschung

    Stabile Lichtfelder erlauben Experimente zur Kontrolle einzelner Elektronen

    Forschende aus Oldenburg entwickeln zukunftsweisenden Laboraufbau

    Oldenburg. Das elektrische Feld von Licht präzise zu kontrollieren, um damit wiederum die Bewegung einzelner Elektronen in Experimenten kontrollieren zu können: Das ist eine Herausforderung, an der Forschende am Institut für Physik der Universität Oldenburg arbeiten und bei der ein Team der Forschungsgruppe Attosekundenmikroskopie um Dr. Jan Vogelsang nun einen entscheidenden Schritt weitergekommen ist. Die Forschenden stellen in der Fachzeitschrift „Applied Physics B – Lasers and Optics“ ein selbst entwickeltes Lasersystem vor, das 200.000 Lichtpulse pro Sekunde erzeugt. Bei der detaillierten Charakterisierung des Lasersystems haben insgesamt sechs Oldenburger Forschende mit Mitgliedern der Forschungsgruppe von Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Anne L’Huillier an der Universität Lund (Schweden) zusammengearbeitet. Dabei erwies sich die genaue Lage der Lichtwelle – es geht um fürs menschliche Auge unsichtbares Licht im Infrarotbereich – auch über Stunden als außerordentlich stabil. Die stabilen Lichtfelder mit stets identischen Lichtblitzen erlauben es künftig, Experimente zur Elektronenkontrolle durchzuführen – Grundlagenforschung, die perspektivisch etwa die Entwicklung ultraschneller Transistoren mit Lichtgeschwindigkeit ermöglichen könnte.

    Neu an der Arbeit sei die rekordverdächtige Ähnlichkeit aller 200.000 Laserpulse pro Sekunde zueinander, so Erstautorin Katrin Meier. Dabei sei es gelungen, die Stabilität der Schwingungen des elektrischen Felds von einzelnen Laserschüssen bis hin zu Stunden zu bestimmen. Zentral dabei sei die sogenannte Träger-Einhüllenden-Phase (englisch: Carrier-Envelope-Phase, CEP), die die genaue Form der Lichtwelle zusammen mit anderen Parametern beschreibt: „Man kann sich den Puls wie einen kurzen Blitz vorstellen, in dem nur wenige Wellenberge und Wellentäler der Schwingung des elektromagnetischen Feldes Platz haben. Die CEP bestimmt, an welcher Stelle diese Wellenberge und -täler innerhalb des Blitzes liegen“, erläutert die Doktorandin in der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsgruppe. „Ohne stabile CEP sähe ein Puls oder Blitz ganz anders aus als der nächste – und gezielte Experimente, die die Felder in dem Puls nutzen, wären unmöglich.“

    Da die CEP äußerst empfindlich auf Temperaturschwankungen, Luftbewegungen oder kleinste Erschütterungen reagiert, tragen ein gewissenhaft geplanter und ausgeführter Laseraufbau sowie die besonders konstanten Bedingungen im Oldenburger Attosekunden-Labor zu ihrer Stabilität bei. Dennoch habe die außerordentlich hohe Stabilität der CEP das Team überrascht, so Meier. Obwohl diese nur eine sehr kleine Größe beschreibe, könne sie einen großen Einfluss auf Messergebnisse haben: „Eine minimale Verschiebung der CEP kann darüber entscheiden, wie Elektronen auf den Laserpuls reagieren – ähnlich wie ein exakt getimter „Anschubser“ darüber entscheidet, in welche Richtung eine Schaukel schwingt.“ Dass die CEP sich beim nun erprobten Aufbau als derart stabil erwies, ermöglicht künftig Experimente, bei denen sich bisher gar kein Messsignal aufnehmen ließ.

    Originalpublikation: Meier, K., Klösgen, A., Harland, K. et al. Multiscale carrier-envelope phase characterization of 2-µm pulses delivered by a 200-kHz optical parametric amplifier. Appl. Phys. B 132, 97 (2026). doi.org/10.1007/s00340-026-08699-w

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    Physik-Doktorandin Katrin Meier vor dem Lasersystem, das in der Arbeit detailliert charakterisiert wird. Foto: Universität Oldenburg / Marcus Windus

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    Ausgehend von einem leeren Tisch haben die Forschenden für den Aufbau des Lasersystems insgesamt circa 100 Spiegel und weitere optische Komponenten präzise angeordnet. Foto: Universität Oldenburg / Arvid Klösgen

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    Katrin Meier, E-Mail: ; Dr. Jan Vogelsang, E-Mail:

  • 090/26 18. August 2026 Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung Web-Seminare mit Anregungen für das Innovationsmanagement Veranstaltungen geben Einblick in betriebswirtschaftliche berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität Oldenburg  

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    18. August 2026   090/26    Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung

    Web-Seminare mit Anregungen für das Innovationsmanagement

    Veranstaltungen geben Einblick in betriebswirtschaftliche berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität Oldenburg  

    Oldenburg. Wie lassen sich Chatbots für Kundenanfragen und ähnliche automatisierte Interaktionen möglichst menschlich gestalten? Zu diesem und weiteren Themen aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Innovationsmanagement und Entrepreneurship können sich Interessierte demnächst bei drei Web-Seminaren an der Universität Oldenburg informieren. Die jeweils einstündigen Veranstaltungen des C3L – Center für Lebenslanges Lernen finden von Ende August bis Ende Oktober unter dem Motto „Lunch and Learn“ jeweils von 12.00 bis 13.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung unter uol.de/c3l/web-seminare wird gebeten.

    Die einzelnen Termine:

    Dienstag, 25. August: „Automatisierung mit Empathie – Schick deinen Chatbot zum Psychologen“ mit Jan Christian Halfbrodt (CEWE Group)

    Mittwoch, 23. September: „KI für Business Angels: Wie ChatGPT & Co. das Screening von Start-ups effizienter und professioneller machen können“ mit Mario van Zadel (selbstständiger Softwareentwickler)

    Donnerstag, 29. Oktober: „Das Potenzial des Scheiterns: Warum gescheiterte Start-ups Gründungsökosysteme stärken“ mit Elmar Hackmann (IT-Projektmanager bei worldiety)

    Die Veranstaltungen richten sich an Projektverantwortliche, Innovationsmanager*innen und alle, die an den berufsbegleitenden Studiengängen Betriebswirtschaftslehre sowie Innovationsmanagement und Entrepreneurship des C3L interessiert sind. Ziel der Web-Seminare ist es, aktuelle Anregungen für die berufliche Praxis zu geben und gleichzeitig einen Einblick in die berufsbegleitenden Studienangebote des C3L zu vermitteln. Im Anschluss an einen Impulsvortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und Austausch.

    Anmeldung und weitere Informationen:

    Weblinks

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    Nicola Seitz, Tel.: 0441/798-5045, E-Mail:

  • 089/26 13. August 2026 Neubau Spatenstich für Neubau der Universitätsmedizin Oldenburg Im Technologiepark entstehen bis Mitte 2030 zunächst Forschungsflächen und eine Anatomie für die Medizin
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    13. August 2026   089/26    Neubau

    Spatenstich für Neubau der Universitätsmedizin Oldenburg

    Im Technologiepark entstehen bis Mitte 2030 zunächst Forschungsflächen und eine Anatomie für die Medizin

    Oldenburg. Dieser Spatenstich hat für Forschende und Studierende der Humanmedizin gleichermaßen eine wegweisende Bedeutung: Im Beisein von Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs sind heute an der Straße Am Technologiepark die Arbeiten für die neuen Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) mit einem symbolischen Spatenstich gestartet. Der erste von insgesamt drei Bauabschnitten beherbergt neben Forschungsflächen auch eine Anatomie. Der Baubeginn markiert zugleich den nächsten Entwicklungsschritt der Universitätsmedizin Oldenburg,

    „Mit dem heutigen Spatenstich beginnt ein neues Kapitel für die Universitätsmedizin Oldenburg: Wir als Land investieren hier gezielt und in großem Maße in moderne Bedingungen für Spitzenforschung und eine hochwertige Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte von morgen. Damit erhält die Universität Schritt für Schritt endlich die bauliche Infrastruktur, die sie für ihre weitere Entwicklung benötigt. Davon profitieren nicht nur Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern langfristig die gesamte Gesundheitsversorgung im Nordwesten. Der Neubau ist ein starkes Bekenntnis des Landes zum Wissenschaftsstandort Oldenburg und zur Zukunft der hiesigen Universitätsmedizin“, sagte Minister Mohrs.

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 haben die Mitarbeitenden und Studierenden der Universitätsmedizin im Gebäudebestand der Universität, in angemieteten Räumen in der ganzen Stadt, in Modulbauten und Laborcontainern gelehrt, geforscht und gearbeitet – während die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften stetig weitergewachsen ist. In den kommenden Jahren entsteht auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder, zunächst ein Gebäudeteil mit rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche, der dringend benötigten Raum für die medizinische Forschung schafft. Außerdem beherbergt er die neue Anatomie: Sie ermöglicht, dass angehende Ärztinnen und Ärzte erstmals in Oldenburg an Spenderkörpern die Anatomie des Menschen studieren können. Bislang fahren sie dafür regelmäßig mit Bussen nach Groningen.

    „Wir freuen uns sehr, dass der Bau des ersten Gebäudeteils nun beginnt und damit die benötigte Lehr- und Forschungsinfrastruktur für die Universitätsmedizin Oldenburg entsteht. Unser besonderer Dank geht an die Region, die die Universitätsmedizin permanent und beispiellos in allen Belangen unterstützt hat – so auch bei ihrem dringenden Appell, die erforderlichen Gebäude zu finanzieren“, sagte Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität.

    Die Stadt Oldenburg gehört zu den Unterstützerinnen der Baumaßnahme. Sie hatte das Grundstück bewusst gesichert und 2022 an das Land verkauft, damit dort der Neubau für die UMO entstehen kann. „Ich freue mich, dass diese vorausschauende Entscheidung heute sichtbare Früchte trägt. Von der Weiterentwicklung der Universitätsmedizin profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Menschen in der gesamten Region, deren medizinische Versorgung langfristig gestärkt wird. Dass künftig 200 Studierende pro Jahr ihr Medizinstudium in Oldenburg beginnen, unterstreicht die wachsende Bedeutung unseres Universitätsmedizin-Standorts“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

    Verantwortlich für das Großprojekt ist das Staatliche Baumanagement Region Nord-West. „Mit dem neuen Campus für die Universitätsmedizin schaffen wir optimale Bedingungen für die wissenschaftliche Forschung und die Ausbildung künftiger Medizinerinnen und Mediziner“, sagte Cedrik Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West. „Zugleich setzen wir ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen. Denn der Campus wird weitestgehend klimaneutral sein, was dieses Bauprojekt weit über die Region hinaus zu einem Vorzeigeprojekt macht.“ Entworfen hat das Gebäude das Büro Gerber Architekten aus Dortmund.

    Eine große Bedeutung hat der Spatenstich auch für Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften. „Der Spatenstich ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in diesem Jahr und steht gleichzeitig symbolisch für die konsequente und stetige Weiterentwicklung der UMO: Mit einer neuen Rahmenvereinbarung haben das Land, die Universität und die Krankenhäuser erst kürzlich die Unimedizin organisatorisch auf ein neues Fundament gestellt. Der Herbst steht ganz im Zeichen unserer erstmals 200 Studienanfänger*innen“, sagte er.

    Der erste Bauabschnitt im Überblick

    Der erste Bauabschnitt umfasst ein Gebäude mit Untergeschoss, Erdgeschoss und drei Obergeschossen. Im Keller sind nicht nur Technikräume, sondern auch ausreichend Platz für mehr als 500 Fahrräder vorgesehen.

    Im Erdgeschoss ist neben einem Foyer in erster Linie die Anatomie untergebracht. An 13 Untersuchungstischen werden Studierende dort künftig anhand von Spenderkörpern lernen, was die Anatomie des Menschen ausmacht. Neben der dafür benötigten Infrastruktur wie etwa Kühlvorrichtungen und Seziertischen findet im Erdgeschoss auch ein Körperspender-Sekretariat seinen Platz. Es ist künftig die erste Anlaufstelle für Menschen, die ihren Körper nach dem Tod für die medizinische Lehre und Forschung zur Verfügung stellen wollen.

    In den oberen Geschossen finden verschiedene Forschungsabteilungen des Departments für Humanmedizin mit ihren Laboren ein neues Zuhause. Für rund 150 Personen ist das Gebäude nach Fertigstellung ihr Arbeitsplatz.

    Eine Fassade aus beigem Klinker im unteren Bereich und Metall in den oberen Etagen prägen den langgezogenen Bau. Wie ein Balkon ragt ein Gebäudevorsprung über den Haupteingang hinaus: Dort befindet sich ein großer Seminarraum für 50 Personen. An das Kerngebäude schließt sich außerdem eine Energieleitzentrale an, die diesen und die beiden weiteren Gebäudeteile mit Energie versorgen wird. Strom kommt unter anderem aus der Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach. Erdwärme und Wärmepumpen sorgen für Heizenergie.

    Mitte 2030 soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Er kostet 85 Millionen, von denen die Universität rund 18 Millionen Euro aus eigenen Mitteln bestreitet. Sie fließen in den Bau der Anatomie.

    Die weiteren Bauabschnitte

    Während im Technologiepark die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt laufen, schreitet auch die Planung für die beiden weiteren Gebäudeteile voran. Ein zweites Forschungsgebäude mit rund 3.400 Quadratmetern Nutzfläche soll zwischen 2029 und 2032 entstehen. Die Kosten belaufen sich auf voraussichtlich 76 Millionen Euro. In den Gebäuden des ersten und zweiten Bauabschnitts entstehen neue Flächen für zahlreiche klinische und nicht-klinische Forschungsgruppen des Departments für Humanmedizin – von chirurgischen und internistischen Fächern bis zur Kinder- und Jugendmedizin. Dadurch können bestehende räumliche Übergangslösungen aufgegeben oder an neue Forschungsgruppen weitergegeben werden. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts entsteht auf dem Gelände auch ein Parkhaus mit etwa 130 Stellplätzen.

    Der dritte Bauabschnitt bringt zusätzliche Flächen für die medizinische Lehre. Außerdem entsteht dort eine Cafeteria. Die UMO will das Gebäude mit 5.400 Quadratmetern Nutzfläche Mitte der 2030er-Jahre in Betrieb nehmen. Die Kosten dafür belaufen sich nach aktueller Schätzung auf 77 Millionen Euro.

    Rückblick

    Der Weg bis zum heutigen Spatenstich war lang. Seit der Gründung der Fakultät im Jahr 2012 machte die Universität immer wieder deutlich, dass eine wachsende Universitätsmedizin eigene Forschungs- und Lehrgebäude benötigt. Schon damals hatte ein externes Gutachten ein erhebliches Flächendefizit belegt. Als die Landesregierung 2020 zunächst keine Mittel für einen Neubau bereitstellen wollte, formierte sich in der gesamten Region ein außergewöhnlich breites Bündnis aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Wenige Wochen später sagte das Land die Finanzierung des ersten Bauabschnitts zu. Mit dem weiteren Ausbau der Universitätsmedizin und der Entscheidung für dauerhaft 200 Medizinstudierende pro Jahr folgten anschließend auch die Mittel für die weiteren Gebäude.

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    Spatenstich für das erste Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg (v.l.): Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, Cedric Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West, Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität, Anja Bräuer, Professorin für Anatomie, Falko Mohrs, Niedersächsischer Wissenschaftsminister, und Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister von Oldenburg. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Spatenstich für das erste Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg (v.l.): Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, Cedric Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West, Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität, Anja Bräuer, Professorin für Anatomie, Falko Mohrs, Niedersächsischer Wissenschaftsminister, und Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister von Oldenburg. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    So wird das neue Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg nach Fertigstellung aussehen. Es bietet Platz für Forschungsflächen und die Anatomie. Visualisierung: Gerber Architekten

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  • 086/26 6. August 2026 Forschung Forschungsprojekt beleuchtet KiTa-Alltag von Kindern mit Hörhilfen und Talkern

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    6. August 2026   086/26    Forschung

    Forschungsprojekt beleuchtet KiTa-Alltag von Kindern mit Hörhilfen und Talkern

    Oldenburg. Wie können Kinder mit und ohne Hörbeeinträchtigungen von Beginn an gleichberechtigt miteinander kommunizieren, spielen und lernen? Diese Frage steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts von Prof. Dr. Ulla Licandro von der Universität Oldenburg. Sie ist Hochschullehrerin für Heterogenität und Diversität unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg und Mitglied des Exzellenzclusters Hearing4all.connects.

    Im Zentrum des Projekts „KOMMIT-talk: Kommunikation unter Peers im KiTa-Alltag – Partizipationsmuster von Kindern mit Hörhilfen und Talkern“ steht die Frage, wie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen im letzten Kindergartenjahr gemeinsame Spiel- und Alltagssituationen gestalten. Licandro leitet das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Imke Niediek vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben für drei Jahre mit insgesamt rund 565.000 Euro.

    Die Forschenden untersuchen, wie gemeinsame Spielideen entstehen, welche Kinder in Interaktionen einbezogen werden oder welche Strategien ihnen dabei helfen, Kommunikationsbarrieren zu überwinden. Während die Forschenden an der Universität Hannover Kinder mit elektronischen Kommunikationshilfen, den sogenannten Talkern, in den Mittelpunkt stellen, richtet das Oldenburger Team seinen Fokus auf Kinder mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten. Von diesem Vergleich erwarten die Forschenden neue Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Hör- und Kommunikationstechnologien das soziale Miteinander und die Teilhabe beeinflussen. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, herauszufinden, wie Inklusion im Kita-Alltag gelingt. Damit rücken die Forschenden die frühe Kindheit als bislang wenig erforschten Lebensabschnitt in der Hörforschung stärker in den Fokus.

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    Prof. Dr. Ulla Licandro, Tel.: 0441/798-5733, E-Mail:

  • 084/26 3. August 2026 Forschung Wie sich die Ideologie der Tech-Milliardäre verbreitet hat Forschungsprojekt an der Universität Oldenburg untersucht die Wurzeln und dynamische Entwicklung der Bewegung im digitalen Raum

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    3. August 2026   084/26    Forschung

    Wie sich die Ideologie der Tech-Milliardäre verbreitet hat

    Forschungsprojekt an der Universität Oldenburg untersucht die Wurzeln und dynamische Entwicklung der Bewegung im digitalen Raum

    Oldenburg. In den USA üben Gründer und Investoren aus dem Silicon Valley einen großen Einfluss auf die Politik aus – mit weltweiten Folgen. Wie sich ihr antiliberales, techno-optimistisches Weltbild entwickelt hat, ist bislang kaum erforscht. Nun widmet sich ein Team um die Philosophin Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff und den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Marius Sältzer, beide von der Universität Oldenburg, dieser Frage mit einer neuen Methode. Die Forschenden verknüpfen theoretische Analysen mit einer empirischen Untersuchung von Onlinemedien und Onlineforen. Das Forschungsprojekt „Mapping the Ideological Online Dynamics of the Tech Right: Tracing the Evolution, Influence, and Normalization of Silicon Valley's Neo-Reactionary Thought” wird von der VolkswagenStiftung in der Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ für 18 Monate mit 300.000 Euro unterstützt.

    Nosthoff und Sältzer wollen in ihrem Vorhaben herausfinden, wie sich die wichtigsten ideologischen Strömungen der oft als „Tech Right“ oder „Technofaschisten“ bezeichneten Gruppe gebildet haben und wie es ihren Protagonisten gelungen ist, ihre extremistischen, teils widersprüchlichen und antidemokratischen Ideen zu normalisieren – und Einfluss auf die reale Welt zu nehmen. Die Forschenden kombinieren dafür verschiedene Herangehensweisen, etwa aus politischer Theorie, Ideologietheorie und empirischen Sozialwissenschaften. „Diese komplexen Denkbewegungen unterlaufen teils herkömmliche ideologische Verortungen und sind hochdynamisch. Sie stellen die Ideologieforschung vor Herausforderungen, deshalb wählen wir einen multiperspektivischen Ansatz“, erklärt Nosthoff, Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung am Institut für Philosophie sowie Ko-Direktorin des in Berlin und Oldenburg angesiedelten Critical Data Lab.

    Um aufzuzeigen, wie sich die Tech-Ideologien in digitalen Räumen verbreitet haben, planen die Oldenburger Forschenden etwa, große Textmengen aus Onlinemedien wie Reddit, 4chan, Telegram oder X teilautomatisch mit Hilfe von KI-Sprachmodellen und parallel über interpretative theoretische Methoden zu analysieren. „Da Online-Textquellen Kommentare, Zitate und Links enthalten, können wir durch diesen Ansatz Netzwerkstrukturen und ideologische Querverbindungen aufdecken“, erklärt Sältzer, Juniorprofessor für digitale Sozialwissenschaften. Ziel der Forschenden ist es insbesondere, die dynamische Entwicklung der Tech-Ideologien möglichst unmittelbar nachzuvollziehen.

    Die Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ der VolkswagenStiftung sucht Projekte mit einem „Aufbruchcharakter“, die neue Forschungsthemen explorieren. Die Stiftung möchte kreative, wagemutige und neugierige Wissenschaftler*innen ermutigen, unkonventionelle Ideen voranzubringen, Risiko zu wagen und mit unorthodoxen Fragestellungen und experimentellen Ansätzen zur Lösung großer, wissenschaftsgetriebener Herausforderungen beizutragen.

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    Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff, Tel.: 0441/798-4794, E-Mail: ; Prof. Dr. Marius Sältzer, Tel.: 0441/798-2635, E-Mail:

  • 082/26 23. Juli 2026 Weiterbildung Informationsrecht: Berufsbegleitend studieren und weiterbilden

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    23. Juli 2026   082/26    Weiterbildung

    Informationsrecht: Berufsbegleitend studieren und weiterbilden

    Oldenburg. Internetrecht, Computerstrafrecht oder Vergaberecht – diese und weitere Module können im Wintersemester als Weiterbildung oder im berufsbegleitenden Masterstudiengang Informationsrecht (LL.M.) der Universität Oldenburg belegt werden. Immaterialgüterrecht, KI-Recht und E-Government werden ebenfalls angeboten. Alle Module schließen mit dem international anerkannten Certificate of Advanced Studies (CAS) ab. Bei einem späteren Einstieg ins Masterstudium lassen sich die Weiterbildungen anrechnen. Eine Online-Informationsveranstaltung kann am 11. August kostenlos ab 18.30 Uhr besucht werden. Eine Anmeldung ist unter uol.de/informationsrecht möglich.

    Aktuelle Entwicklungen der Rechtspraxis infolge der Digitalisierung stehen im Fokus des Studiengangs, der bereits seit 17 Jahren besteht. Das Bildungsangebot des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg richtet sich an Berufstätige mit juristischer, betriebswirtschaftlicher und informationstechnischer Ausbildung. Mit dem renommierten Abschluss LL.M. können sich die Absolventinnen und Absolventen hervorragend auf dem juristischen Arbeitsmarkt positionieren.

    In allen Modulen lehren Teams aus Wissenschaft und Praxis. Mit diesen Lehrtandems ist eine persönliche Betreuung gewährleistet. Die Studierenden lernen in vier Semestern überwiegend online, eine kompakte Veranstaltung vor Ort ermöglicht einen intensiven fachlichen Austausch. Die Prüfungen sind in die Module integriert und müssen nicht gesondert abgelegt werden. Bewerbungen für den Studiengang sind noch bis zum 1. September möglich, für die Weiterbildungen bis zu deren Beginn im Herbst.

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    Nadine Dembski, Tel.: 0441/798-2375, E-Mail:

  • 081/26 10. Juli 2026 Studium und Lehre / Hochschulpolitik Erfolgreicher Europäischer Masterstudiengang zu Migration wird weiter gefördert Neun Partner, drei Kontinente: Universität Oldenburg koordiniert internationales Konsortium
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    10. Juli 2026   081/26    Studium und Lehre / Hochschulpolitik

    Erfolgreicher Europäischer Masterstudiengang zu Migration wird weiter gefördert

    Neun Partner, drei Kontinente: Universität Oldenburg koordiniert internationales Konsortium

    Oldenburg. Seit 15 Jahren bringt der Studiengang EMMIR, European Master in Migration and Intercultural Relations (Migration und interkulturelle Beziehungen), Studierende aus aller Welt nach Oldenburg. 278 junge Menschen aus 89 Ländern haben das Programm inzwischen absolviert, 71 weitere werden bald abschließen. Das europäische Exzellenzprogramm Erasmus Mundus fördert den von der Universität Oldenburg koordinierten Studiengang nun für fünf weitere Jahre mit rund 4,6 Millionen Euro.

    Der Masterstudiengang EMMIR vermittelt interdisziplinär wissenschaftliche Theorien, Konzepte und Methoden zum Thema Migration und ermöglicht es den Studierenden, umfangreiche praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Universität Oldenburg bietet das Programm gemeinsam mit fünf europäischen, drei afrikanischen und zwei indischen Partnerinstitutionen an.

    „Wir sind dankbar und stolz, den Studiengang gemeinsam mit unseren internationalen Partnern weiterzuführen“, sagt Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Internationales an der Universität Oldenburg. „Die EMMIR-Studierenden sind nach ihrem Abschluss auf dem globalen Arbeitsmarkt äußerst erfolgreich. Knapp ein Fünftel der bisherigen Absolvent*innen arbeiten in renommierten internationalen Organisationen wie dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, Ärzte ohne Grenzen oder dem Internationalen Roten Kreuz. Hier bringen sie ihre vielfältigen Perspektiven ein und tragen so dazu bei, die gesellschaftspolitischen Herausforderungen zu bewältigen, die mit Migration zusammenhängen.“

    Das erneuerte Konzept des Studiengangs verknüpfe äußerst überzeugend die Themen Migration, Klimawandel, Digitalisierung sowie Demokratie mit dem Bedarf an Expertise von verschiedenen Kontinenten, heißt es in der Evaluation des Vorhabens. „Unser Ziel ist es, mit EMMIR im internationalen und interdisziplinären Austausch theoretisch reflektierte zugleich praxisnahe Perspektiven auf das Thema Migration in einer Zeit zu vermitteln, die geprägt ist von zunehmendem Nationalismus, Desinformation, Militarisierung und Angriffen auf unsere demokratischen Grundsätze und die akademische Freiheit“, betont der für das Projekt verantwortliche Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Martin Butler.

    In den kommenden Jahren liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf neuen politischen Herausforderungen, etwa der klimabedingten Vertreibung von Menschen oder den Auswirkungen von KI auf Prozesse und Praktiken der Migration. „Wir richten dabei unseren Fokus bewusst auch auf Chancen und nachhaltige Lösungen“, erläutert Dr. Lydia Potts, langjährige EMMIR-Koordinatorin. Ein anderer wichtiger Aspekt sei ein diversitätssensibler Umgang mit Mehrsprachigkeit im Kontext von Migration, um das Bewusstsein für die vielfältigen Wege des Wissenserwerbs und den interkulturellen Austausch im Sinne epistemischer Gerechtigkeit zu fördern. Im Studiengang wird es künftig vermehrt auch um die Rolle von KI in der Migrationsforschung gehen.

    Das Besondere des Studiengangs ist die Mobilität der Studierenden selbst: Die Teilnehmenden eines Jahrgangs verbringen das erste Semester gemeinsam in Oldenburg, das zweite gemeinsam an der Universität Stavanger (Norwegen). Daran schließt sich eine Projektphase an, in der die Studierenden individuell ein Modul an einer der zehn beteiligten Institutionen wählen. Die Masterarbeit in einem frei gewählten Partnerland im vierten Semester bildet den Abschluss.

    Bis zu 1100 Interessierte aus allen Regionen der Welt bewerben sich jährlich auf den Studiengang. Die Projektkoordination und die Partnerinstitutionen wählen in einem aufwändigen und sorgfältig abgestimmten Prozess rund 34 Studierende aus.

    Für die künftige Förderperiode haben die Verantwortlichen neben dem regulären Programm Konferenzen zu Themen wie Populismus in Prag (Tschechien), Klimawandel in Accra (Ghana) sowie Migration und Gesundheit in Johannesburg (Südafrika) und zu Forschungsmethoden in Kolkata (Indien) geplant. Von der Fördersumme fließt gut die Hälfte in insgesamt 70 Vollstipendien für je 24 Monate. Den zweiten Teil der Fördergelder nutzen die Partner, um den Studiengang vor Ort zu realisieren. 120.000 Euro stehen für Studierende mit besonderen Bedürfnissen zur Verfügung.

    EMMIR verleiht seit dem ersten Abschlussjahrgang einen sogenannten Joint Degree aller beteiligten Partnerinstitutionen. Damit zählt der Studiengang zu den weltweit exzellenten, transnationalen Masterstudiengängen mit einem Doppel-, Mehrfach- oder gemeinsamen Abschluss (Erasmus Mundus Joint Master Degrees EMJM).  Diese Studienprogramme richten sich an hervorragende Studierende aus der ganzen Welt.

    Neben den neun beteiligten Partnerinstitutionen pflegt das von der Universität Oldenburg koordinierte Programm Austausch mit 44 assoziierten Partnern in 17 Ländern, darunter Universitäten und Forschungszentren, die zu Lehre sowie Forschungsberatung und -betreuung in Bereichen beitragen, die im Konsortium unterrepräsentiert sind. Das EMMIR-Netzwerk umfasst zudem 28 Partner aus der Arbeitswelt, etwa Regierungsorganisationen sowie internationale Organisationen beziehungsweise Nichtregierungsorganisationen.

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    Der Studiengang EMMIR, European Master in Migration and Intercultural Relations, bringt Studierende aus aller Welt nach Oldenburg. Im Wintersemester 2025/26 haben 43 junge Menschen aus 23 Ländern den Masterstudiengang in Oldenburg begonnen. Foto: EMMIR / Universität Oldenburg

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    Dr. Lydia Potts, E-Mail: , Prof. Dr. Martin Butler, Tel.: 0441/798-2320, E-Mail:

  • 080/26 14. Juli 2026 Forschung Digitale Wasserüberwachung für die Zukunft Neue EU-Richtlinie: Oldenburger Forschende entwickeln mit niederländischen Partnern datengestützte Lösungen für kommunale Abwasserüberwachung

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    14. Juli 2026   080/26    Forschung

    Digitale Wasserüberwachung für die Zukunft

    Neue EU-Richtlinie: Oldenburger Forschende entwickeln mit niederländischen Partnern datengestützte Lösungen für kommunale Abwasserüberwachung

    Oldenburg. Die EU stellt strengere Anforderungen an die Überwachung von Abwasser, Abwasserüberläufen und Regenwasserableitungen. Eine Anfang 2025 verabschiedete neue Richtlinie sieht vor, dass Kommunen und Wasserverbände bis 2032 ihre Wasserdaten intensiver monitoren müssen – um Abwasser beispielsweise auf bestimmte Viren hin überprüfen oder die Wasserqualität nach einem Hochwasser besser beurteilen zu können. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Andreas Winter vom Department für Informatik der Universität Oldenburg will vor diesem Hintergrund digitale Lösungen zur Überwachung von kommunalem Abwasser entwickeln.

    Im Rahmen des Projekts „Smart Monitoring of Urban Wastewater“ (SMUt) sind auch Partner aus den Niederlanden beteiligt: die NHL Stenden Hochschule, die Gemeinde Emmen und der Wasserverband Vechtstromen. Auf deutscher Seite ist zudem die Stadt Oldenburg involviert. Das mit 50.000 Euro Fördersumme bewilligte Projekt wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande und dessen Programmpartner ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.

    „Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist unerlässlich, um die wasserbezogenen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen“, sagt Winter. „Dabei ist es wichtig, dass die Lösungen nicht zu unnötig hohen Kosten oder getrennten Datensystemen auf beiden Seiten der Grenze führen.“ Im bis Dezember 2026 laufenden Projekt sollen deshalb zunächst die Weichen für eine intensive Zusammenarbeit gestellt werden.

    Die Projektpartner bauen ein Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und Praxisorganisationen auf. Ziel ist es unter anderem, einen öffentlich zugänglichen Kompetenzatlas zu entwickeln. Dieses Dokument soll einen Überblick darüber geben, welche Organisationen in der Ems-Dollart-Region, der nördlichsten deutsch-niederländischen Grenzregion, tätig sind, über welches Fachwissen sie verfügen und vor welchen wasserbezogenen Herausforderungen sie stehen. „Dadurch entsteht ein besserer Überblick über das bereits vorhandene Wissen und die Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit“, betont Winter.

    Auch eine erste Sondierung hinsichtlich eines sicheren Datenraums für Wasserinformationen ist geplant. Dabei untersuchen die Partner die Möglichkeiten für eine sogenannte „Trusted Community“. In dieser könnten Organisationen in Zukunft Wasserdaten sicher und zuverlässig austauschen und nutzen. Darüber hinaus arbeiten die Projektbeteiligten an einem Konzept für einen umfangreicheren Interreg-Folgeantrag. Dieser soll die Grundlage für neue grenzüberschreitende Projekte im Bereich datengestützter Anwendungen für das Hochwasser- und Dürremanagement bilden.

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    Prof. Dr. Andreas Winter, Tel.: 0441/798-2992, E-Mail:

  • 079/26 9. Juli 2026 Forschung Digitale Infrastrukturen demokratisch gestalten Internationales Forschungsvorhaben unter Leitung der Universität Oldenburg entwickelt neue Perspektiven

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    9. Juli 2026   079/26    Forschung

    Digitale Infrastrukturen demokratisch gestalten

    Internationales Forschungsvorhaben unter Leitung der Universität Oldenburg entwickelt neue Perspektiven

    Oldenburg. Technische Infrastrukturen wie Cloud‑Plattformen, KI‑Chatbots oder Satellitennetze prägen unseren Alltag immer stärker. Welche Folgen diese Entwicklungen für demokratische Entscheidungsprozesse hat und wie sich digitale Infrastrukturen demokratischer gestalten lassen, ist Thema des Forschungsvorhabens „INFRADEM – Reconfiguring Digital Infrastructure as a Site of Democratic Transformation“ unter Leitung der Philosophin und Sozialtheoretikerin Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff von der Universität Oldenburg. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt in der Initiative „Transformationswissen über Demokratien im Wandel“ ab Januar 2027 für fünf Jahre mit insgesamt 1,4 Millionen Euro. Weitere Projektpartner sind die Universität Luxemburg, das Waag Futurelab in den Niederlanden, das Center für Monitoring, Analyse und Strategie gGmbH (CeMAS) in Berlin und die Universität Paderborn. 

    Der Fokus von INFRADEM liegt auf der Frage, wie digitale Infrastrukturen so gestaltet werden können, dass sie die Demokratie fördern statt gefährden. „Technologien bestimmen zunehmend, wie wir kommunizieren, uns organisieren und politisch handeln – häufig jedoch ohne demokratische Kontrolle“, erklärt Nosthoff, Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung an der Universität Oldenburg. Ziel der Projektpartner ist es, konkrete Alternativen zu den bisherigen intransparenten und zentralisierten Technologiemodellen zu entwickeln, die von wenigen privaten Akteuren gesteuert werden. Die Forschenden planen, Ideen für öffentliche digitale Werkzeuge zu entwerfen, Formate für Bürgerbeteiligung zu entwickeln sowie Handlungsempfehlungen für die Politik zu erarbeiten. Dabei verbinden sie Methoden aus der Philosophie, den Medienwissenschaften, den Rechtswissenschaften, der Kulturanalyse und der Demokratietheorie. Projektsprecherin Nosthoff betont: „Wir wollen herausfinden, wie sich digitale Infrastrukturen von Machtinstrumenten in demokratische Gestaltungsspielräume verwandeln lassen.“

    Das Förderprogramm „Transformationswissen über Demokratien im Wandel“ unterstützt Vorhaben, in denen Forschende und außerwissenschaftliche Partner gemeinsam aktuelle Fragestellungen zu Transformationsprozessen von Demokratien bearbeiten, Szenarien und Handlungsempfehlungen entwickeln sowie aktiv zu ihrer Umsetzung beitragen.

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    Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff, E-Mail:

  • 078/26 8. Juli 2026 Weiterbildung Berufsbegleitend studieren: Master Innovationsmanagement und Entrepreneurship

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    8. Juli 2026   078/26    Weiterbildung

    Berufsbegleitend studieren: Master Innovationsmanagement und Entrepreneurship

    Oldenburg. Wie lassen sich Innovationen rechtlich schützen? Warum ist das eigene Umfeld entscheidend für den Gründungserfolg? Und wie können Innovationsprozesse wirksam gestaltet werden? Der berufsbegleitende Studiengang Innovationsmanagement und Entrepreneurship an der Universität Oldenburg vermittelt Kenntnisse zu diesen und weiteren Themen. Interessierte können sich noch bis zum 1. September am C3L – Center für lebenslanges Lernen bewerben.

    Der Studiengang richtet sich an Beschäftigte etablierter Unternehmen sowie an Gründerinnen und Gründer, die ihre Kompetenzen im Innovations- und Gründungsmanagement wissenschaftlich fundiert und praxisnah erweitern möchten. Das Studium umfasst fünf Semester und schließt mit dem akademischen Grad Master of Business Administration (MBA) ab.

    Ein flexibler Einstieg ist auch möglich über einzelne Weiterbildungsangebote in den Bereichen strategisches Management, Organisationswandel, Controlling, Leadership und Personalmanagement. Diese können zunächst unabhängig vom MBA-Studium auch am C3L belegt und bei einer späteren Einschreibung angerechnet werden. Die nächsten Weiterbildungsangebote starten im Herbst.

    Das Studienkonzept ist auf die Anforderungen Berufstätiger ausgerichtet. Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend online statt, wobei die Teilnehmenden auf dem digitalen Campus gemeinsam an praxisnahen Projekten arbeiten. Prüfungsleistungen sind in die Module integriert und müssen nicht gesondert abgelegt werden.

    Die Universität Oldenburg zählt seit 2011 zu den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) etablierten EXIST-Gründungshochschulen in Deutschland. Sie hat wiederholt Spitzenplatzierungen im bundesweiten Gründungsradar erreicht. Mehrere Professuren forschen zu Innovationen und Entrepreneurship und bringen ihre Expertise in den Studiengang ein.

    Weitere Informationen zum Masterstudiengang sowie zu den Weiterbildungsangeboten gibt es online unter uol.de/innovationsmanagement.

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    Nicola Seitz, Tel.: 0441/798-5045, E-Mail:

  • 077/26 3. Juli 2026 Forschung / Hochschulpolitik Forschungsplattform Spiekeroog wird erneuert Universität Oldenburg ersetzt Dauermessstation zwischen Langeoog und Spiekeroog durch Neubau
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    3. Juli 2026   077/26    Forschung / Hochschulpolitik

    Forschungsplattform Spiekeroog wird erneuert

    Universität Oldenburg ersetzt Dauermessstation zwischen Langeoog und Spiekeroog durch Neubau

    Oldenburg. Von der Südwestspitze Spiekeroogs aus ist der etwa zehn Meter hohe schwarz-gelbe Pfahl nicht zu übersehen: Seit 2002 ragt im Seegatt vor der Nordseeinsel die „Forschungsplattform Spiekeroog“ des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg aus dem Wasser. Auf dem Pfahl befindet sich ein Seecontainer, ausgestattet mit verschiedenen Messgeräten, einer kleinen Windturbine und Solarmodulen. Er liefert kontinuierlich Langzeitdaten aus dem Übergangsbereich zwischen Wattenmeer und offener Nordsee. Noch in diesem Jahr soll die einzigartige Forschungsinfrastruktur durch einen Neubau ersetzt werden. Das Bundesforschungsministerium (BMFTR) stellt dafür 2,7 Millionen Euro bereit.

    „Die Messplattform erfasst seit über zwei Jahrzehnten wichtige Umweltdaten in einem ökologisch hochsensiblen Gebiet. Die Erneuerung ermöglicht es uns, bestehende Messreihen fortzuführen und die Folgen von Klimaveränderungen und dem Meeresspiegelanstieg auf die Ökosysteme im Wattenmeer weiterhin erfassen, verstehen und bewerten zu können“, erklärte der wissenschaftliche Leiter des Vorhabens, der Ozeanograf Dr. Thomas Badewien vom ICBM.

    Bis Dezember soll die gesamte Anlage nun komplett ausgetauscht und modernisiert werden. Auf der neuen Plattform sollen Sensoren weiterhin kontinuierlich Daten wie Temperatur, Leitfähigkeit, Druck, Sauerstoffgehalt und Strömungsgeschwindigkeit des Meerwassers erfassen, dazu meteorologische Daten und optische Eigenschaften des Meerwassers sowie den Gehalt verschiedener Nährstoffe. Geplant ist, Mess- und Sensortechnik zu modernisieren und die Energieversorgung zu verbessern, etwa durch ein autonomes Notstromsystem und einen Landanschluss. Die erhobenen Daten sollen in Zukunft in Echtzeit per Glasfaserkabel an nationale und internationale Beobachtungsnetzwerke übermittelt werden, unter anderem an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie an das European Marine Observation and Data Network (EMODNet). Das ICBM übernimmt Betrieb und Wartung der Station.

    Mit Hilfe der erhobenen Daten wollen die Forschenden weiterhin langfristig wichtige Grundlagendaten für Küstenschutz, Umweltmanagement und die nachhaltige Nutzung des Meeres liefern. „Der Neubau der Messstation bietet einen besonderen Mehrwert, weil wir in Zukunft klimarelevante Zeitreihen mit hochaufgelösten Echtzeitdaten kombinieren können“, erklärt Badewien. Das ermögliche es, regionale Klimamodelle zu verbessern, die Auswirkungen von Extremereignissen wie Hitzewellen oder auch der Offshore-Nutzung auf die Meeresökosysteme noch besser zu verstehen.

    Der Zeitplan sieht vor, die neue Anlage ab September an Land zu zusammenzusetzen und im Dezember am alten Standort direkt nach der Demontage der alten Station aufzubauen.   

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    Die Messstation des ICBM registriert seit 2002 Umweltdaten vor der Südwestspitze Spiekeroogs, Noch in diesem Jahr wird sie durch einen Neubau ersetzt. Foto: Thomas Badewien

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    Dr. Thomas Badewien, Tel.: 04421/944-240, E-Mail:

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Laserpulse rekordverdächtig stabil

Das elektrische Feld von Licht präzise zu kontrollieren, um damit die Bewegung einzelner Elektronen in Experimenten kontrollieren zu können: Bei dieser Herausforderung ist ein Team am Institut für Physik einen entscheidenden Schritt weitergekommen. 

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Spatenstich für wichtigen Neubau der Universitätsmedizin

Ein ganz besonderer Tag für die Universitätsmedizin: Der Spatenstich markierte den Baustart im Technologiepark. Dort entstehen bis Mitte 2030 dringend benötigte Forschungsflächen und eine Anatomie.  

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Für Kinder, die eingeschult werden, besteht seit 1. August ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. Schulexperte Till-Sebastian Idel im Interview über die pädagogische Qualität – und Schulen als künftige Zentren im Stadtteil oder Dorf. 

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Die International Offices der Universitäten Oldenburg und Bremen nutzen in vielen Bereichen Synergien. Jenka Schmidt und Marejke Baethge-Assenkamp berichten von strategischen Partnerschaften in Europa und weltweit.

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Digitale Infrastrukturen und die Ideologie der Tech-Milliardäre

Zwei neue Forschungsprojekte an der Universität befassen sich mit digitalen Monopolen und ihrem Einfluss auf die Demokratie. Beide werden von der VolkswagenStiftung gefördert.

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Ein Mann in Schwimmweste, orangefarbener Spezialjacke und  mit einer Schirmmütze auf dem Kopf steht am Steuer eines größeren Schlauchbootes. Das Wasser ist relativ glatt, im Hintergrund rechts das Forschungsschiff Heincke, links ein paar etwas weiter entfernte WIndräder und die untergehende Sonne, die die Szenerie in ein goldenes Licht taucht.
Thomas Badewien
Forschung Energie Top-Thema Meereswissenschaften

Zwischen Wellen und Windrädern

Eine besondere Forschungsreise führte ein Oldenburger Team kürzlich in ein Meeresgebiet nördlich von Helgoland. Zwischen den riesigen Anlagen eines Offshore-Windparks mussten die Forschenden ungewöhnliche Herausforderungen meistern.

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Leona Hoffmann
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We Are Connected – Chemie

Von der Chemie bis zum Produkt: Melanie Walther, Uni Oldenburg, und David May, Uni Bremen berichten im Video, wie sie mit ihrer Forschung zu einer umwelt- und klimafreundlichen Wirtschaft beitragen möchten.

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Eine Person mit einem Kopfhörer auf dem Kopf hockt auf einer schattigen Wiese am Fuße eines Baumes. Vor ihr steht ein kleines Kästchen auf dem Gras, mit dem das Bodenmikrofon verbunden ist.
Renske de Jonge
Forschung Top-Thema Biologie

Neue Wurzeln wachsen lassen

Die Verbindung zwischen Mensch und Natur stärken – das ist das Ziel eines deutsch-niederländischen EU-Projekts mit Oldenburger Beteiligung. Der Hintergrund: Wer sich als Teil der Umwelt fühlt, setzt sich auch eher für ihren Erhalt ein. 

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(Stand: 24.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79
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