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  • 095/26 4. September 2026 Veranstaltungsankündigung Wie kann eine sozial gerechte Rente aussehen? Expertin stellt Empfehlungen der DGB-Rentenkommission vor

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    4. September 2026   095/26    Veranstaltungsankündigung

    Wie kann eine sozial gerechte Rente aussehen?

    Expertin stellt Empfehlungen der DGB-Rentenkommission vor

    Oldenburg. Nicht der demografische Wandel setzt die umlagefinanzierte Rente unter Druck, sondern die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen – das ist die These der Rentenexpertin Prof. Dr. Jutta Schmitz-Kießler von der Hochschule Bielefeld. Die Politikwissenschaftlerin, Mitglied in der Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), hält am Dienstag, 22. September, 18.30 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg einen Vortrag zum Thema „Verteilungsgerechte Rente“. Die Veranstaltung findet in der Reihe „Soziale Ungleichheit und Verteilungsgerechtigkeit” der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung bis zum 18. September unter l.uol.de/rente wird gebeten.

    Thema des Vortrags ist ein Konzept zur Zukunft der Rente, das eine Kommission aus Fachleuten im Auftrag des DGB erarbeitet hat. Im Juni legte das Gremium seine Empfehlungen vor. Schmitz-Kießler wird zentrale Aspekte der Rentendebatte vorstellen, die Vorschläge der DGB-Rentenkommission erläutern und die wesentlichen Eckpunkte der Reformpläne der Bundesregierung einer Kritik unterziehen.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 093/26 25. August 2026 Veranstaltungsankündigung Neue Ausgabe von „Hirn vom Hahn“: Wissenschaft kommt in die Kneipe Vorträge in acht Oldenburger Bars bieten Einblicke in aktuelle Forschung
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    25. August 2026   093/26    Veranstaltungsankündigung

    Neue Ausgabe von „Hirn vom Hahn“: Wissenschaft kommt in die Kneipe

    Vorträge in acht Oldenburger Bars bieten Einblicke in aktuelle Forschung

    Oldenburg. Ein Abend, acht Kneipen, 16 Vorträge: Am Donnerstag, 10. September geht „Hirn vom Hahn – Wissen frisch gezapft!“ in die sechste Runde. In gemütlicher Atmosphäre erzählen Oldenburger Forschende ihrem Publikum kurzweilig und unterhaltsam von aktuellen Projekten. In jeder Kneipe gibt es zwei Vorträge, der erste startet jeweils um 19.30 Uhr, der zweite um 20.45 Uhr. 20 Minuten lang erzählen die Forschenden von aktuellen wissenschaftlichen Zusammenhängen aus ihrem Fachgebiet, Kuriositäten aus dem Arbeitsalltag und faszinierenden Forschungsergebnissen. Im Anschluss hat das Publikum die Gelegenheit, Fragen zu stellen und tiefer ins Gespräch zu kommen.

    Die Fülle der Themen ist so vielfältig wie der Hintergrund der teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es geht beispielsweise um die globalisierte Welt der Schifffahrt, autonomes Fahren, den Einfluss unserer Atmung auf unser Wohlbefinden, das Potenzial von Dampfkraftwerken oder die Folgen der sogenannten Baseballschlägerjahre. Die Palette der Fachgebiete reicht von Neurowissenschaften, Meeresforschung und Geschichte bis hin zu Informatik, Energieforschung und Medizin. Drei Vorträge finden in englischer Sprache statt.

    Die beteiligten Kneipen und Bars sind: Artischocke Weinbar, Buddel Jungs Bar, Garda Gourmet Weinbar, das Marvin’s, Karin’s Kneipe, die Ule, The Pub und die UmBAUbar. Zwischen den beiden Vorträgen haben Interessierte genug Zeit, um in eine andere der teilnehmenden Kneipen und Bars zu wechseln. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Es empfiehlt sich, frühzeitig vor Ort zu sein.

    „Hirn vom Hahn“ ist eine Veranstaltungsreihe des Oldenburger Netzwerks für Wissenschaftskommunikation (OLWIK). Das OLWIK ist ein Zusammenschluss von Institutionen aus Wissenschaft und Forschung in Oldenburg. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Arbeit für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck organisiert das OLWIK Veranstaltungen und produziert den Podcast „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“ mit Forschenden aus Oldenburg und der Region.

    Die Veranstaltung „Hirn vom Hahn“ wird gefördert von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, der Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung und der OLB-Stiftung. Weitere Informationen zum Programm der diesjährigen Ausgabe von „Hirn vom Hahn – Wissen frisch gezapft“ finden sich unter:

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    Volle Kneipen und interessante Themen: Im vergangenen Jahr war „Hirn vom Hahn – Wissen frisch gezapft!“ ein voller Erfolg. Foto: Andreas Rothaus / Jade Hochschule

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    Lennart Book, Tel.: 0441/9987-33980, E-Mail:

  • 088/26 12. August 2026 Veranstaltungsankündigung Konzerte mit „Romantischer Klarinette“ Emily Worthington und Daniel Grimwood aus England spielen in Varel und Oldenburg
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    12. August 2026   088/26    Veranstaltungsankündigung

    Konzerte mit „Romantischer Klarinette“

    Emily Worthington und Daniel Grimwood aus England spielen in Varel und Oldenburg

    Oldenburg. Die Instrumente, auf denen Emily Worthington und Daniel Grimwood von der University of York (England) spielen, sind genauso alt wie die Werke, die bei den beiden bevorstehenden Veranstaltungen der Reihe „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ im Mittelpunkt stehen: Sie stammen aus dem 19. Jahrhundert. Am Donnerstag, 20. August, 19.00 Uhr, spielen die Klarinettistin und der Pianist in der Schlosskirche Varel (Schloßplatz 1, Varel), zwei Tage später, am Samstag, 22. August, 19.30 Uhr, im PFL Oldenburg (Peterstr. 3, Oldenburg).

    Ihr Programm mit dem Titel „Romantische Klarinette“ konzentriert sich auf Werke für Klarinette und Klavier von Carl Maria von Weber und Johannes Brahms sowie auf virtuose Soloklaviermusik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Sigismund Thalberg, Ignaz Moscheles und Adolph von Henselt.

    Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

    Das Institut für Musik der Universität Oldenburg veranstaltet die Konzerte gemeinsam mit dem Verein für Musiktheaterproduktionen und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Unterstützt werden die Konzerte von der Barthel Stiftung, Piano Rosenkranz, der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde in Varel, der Mariann Steegmann Foundation, der Landessparkasse zu Oldenburg und der Oldenburger Volksbank.

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    Emily Worthington und Daniel Grimwood spielen Konzerte in Varel und Oldenburg. Foto: Emily Brown Photography

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 087/26 11. August 2026 Veranstaltungsankündigung Von Tango bis Jazz: Lieder auf Jiddisch entführen auf musikalische Weltreise Sängerin Sharon Brauner und Pianist Harry Ermer gastieren im PFL – Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
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    11. August 2026   087/26    Veranstaltungsankündigung

    Von Tango bis Jazz: Lieder auf Jiddisch entführen auf musikalische Weltreise

    Sängerin Sharon Brauner und Pianist Harry Ermer gastieren im PFL – Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

    Oldenburg. Lieder auf Jiddisch mit Ursprüngen in Berlin und Wien, Tel Aviv und Buenos Aires, in Hollywood und am Broadway bietet das Konzert „Jiddish Soulfood“ am Donnerstag, 27. August, im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3). Im kleinen Vortragssaal steht ab 19.00 Uhr die Berliner Sängerin Sharon Brauner auf der Bühne und singt Lieder jüdischer Komponist*innen aus dem 20. Jahrhundert, begleitet von Pianist Harry Ermer. Veranstalter sind die Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien der Universität Oldenburg und das Leo-Trepp-Lehrhaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Der Eintritt ist frei, das Platzangebot allerdings begrenzt; eine namentliche Anmeldung per E-Mail bis zum 26. August an und das Mitbringen eines Ausweises sind erforderlich. Einlass ist am Konzertabend bereits ab 18.00 Uhr, das Café im PFL ist an diesem Abend geöffnet.

    Brauner tritt seit ihrer Kindheit als Sängerin und Schauspielerin auf. Als Kind zweier Holocaust-Überlebender hat sie sich schon früh mit der jiddischen Kultur und der dazugehörigen „Jiddischkeit“ beschäftigt – vor allem derjenigen, die sich auch in bekannten nichtjiddischen Liedern jüdischer Komponist*innen finden lässt. Es waren Musik und Texte jener Kreativen, die im 20. Jahrhundert längst assimiliert in der Moderne angekommen waren und die Kultur des jeweiligen Landes mitprägten, ob in der Heimat oder im Exil. Für Brauner ist das gesamte 20. Jahrhundert ohne den Einfluss jüdischer Kreativer schwer vorstellbar. Gemeinsam mit ihrem Pianisten greift sie auf diesen umfangreichen Fundus zurück und möchte die Zuhörenden im PFL auf eine musikalische Weltreise mitnehmen – vom polnischen „Stetl“ und Tel Aviv über Berlin und Wien, Moskau und Miami, mit einer stilistischen Bandbreite von Tango bis Jazz.

    Das Konzert ist Teil der aktuellen Veranstaltungsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“, in deren Rahmen Universität und Jüdische Gemeinde noch bis in den Januar 2027 hinein unter anderem zu Vorträgen einladen. Für den November ist ein Theaterabend geplant. Nähere Informationen zum Programm für 2026/2027 finden sich auf den Webseiten der Interkulturellen Jüdischen Studien und des Leo-Trepp-Lehrhauses:

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    An den Broadway in New York, nach Hollywood und an eine Reihe anderer Orte versetzt Sängerin Sharon Brauner die Zuhörenden am 27. August im PFL. Gemeinsam mit Pianist Harry Ermer intoniert sie Lieder jüdischer Komponist*innen aus dem 20. Jahrhundert - "Jiddish Soulfoud". Foto: Mathias Botor

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: , Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 083/26 29. Juli 2026 Veranstaltungsankündigung Partielle Sonnenfinsternis und Sternschnuppen über Oldenburg Universität und Partner laden zu gemeinsamer Beobachtung und Rahmenprogramm rund um den Utkiek
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    29. Juli 2026   083/26    Veranstaltungsankündigung

    Partielle Sonnenfinsternis und Sternschnuppen über Oldenburg

    Universität und Partner laden zu gemeinsamer Beobachtung und Rahmenprogramm rund um den Utkiek

    Oldenburg. Sonnenfinsternis über Europa: Am Mittwoch, 12. August, wird dieses Ereignis am Abend auch in Oldenburg zu sehen sein – während einige Stunden später außerdem die Chancen besonders gut stehen, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken. Anlässlich dieser astronomischen Ereignisse lädt die Universität Oldenburg gemeinsam mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Niedersachsen, der Freien Schule Oldenburg und den Oldenburger Sternfreunden zu Aktionen rund um den Utkiek.

    Auf dem Schulhof der Freien Schule (Burmesterstr. 5-7, 26135 Oldenburg) öffnet das Tiny Observatorium von LEB und Universität ab 16.30 Uhr seine Türen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können in der mobilen Sternwarte erleben, wie Teleskope und astronomische Beobachtungen funktionieren. „Wir möchten Astronomie nicht nur erklären, sondern gemeinsam erlebbar machen“, sagt Prof. Dr. Björn Poppe von der Universitätssternwarte. Dazu gehört auch, dass Besucher*innen echte Steine aus dem Weltall betrachten können. Außerdem lässt das Team des Tiny Observatoriums kurz vor dem Sonnenuntergang einen Wetterballon steigen, der bis zum Rand der Atmosphäre hinaufsteigen soll, um dort Bilder von der Sonnenfinsternis zu machen.

    Besucher*innen können kurze Zeit später vom Schulhof aus auch selbst beobachten, wie sich der Mond vor die Sonne schiebt. „Wir gehen davon aus, dass die Sonne gegen 20.15 Uhr von unserem Beobachtungspunkt aus bis zu 86 Prozent bedeckt sein wird. Eine so eindrucksvolle partielle Sonnenfinsternis wird es in den kommenden Jahren in unserer Region nicht noch einmal geben“, erklärt Poppe. Wie eine totale Sonnenfinsternis aussieht, zeigt das Team im Tiny Observatorium per Videostream aus Spanien, wo der Mond an diesem Abend vollständig die Sonne bedeckt.

    Wer den Ereignissen am Himmel noch etwas näher sein möchte, kann nur wenige Gehminuten entfernt den Utkiek erklimmen. Ab 19.00 Uhr laden die Mitglieder der Astronomie-AG der Universität und die Oldenburger Sternfreunde zur gemeinsamen Live-Beobachtung am Helen-Voskuhl-Gipfel. Sie beantworten auch Fragen zum Thema und gewähren einen Blick durch ihre Teleskope. An beiden Standorten gibt das Team kostenlos Schutzbrillen ab – solange der Vorrat reicht.

    Etwas mehr Zeit mitzubringen, lohnt sich: Auch wenn die Perseiden erst am 13. August ihren Höhepunkt erreichen, stehen bei klarem Himmel am späten Abend des 12. Augusts die Chancen gut, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken. Der bekannte Sternschnuppenstrom entsteht, wenn die Erde durch Staubspuren des Kometen Swift-Tuttle fliegt.

    Die Aktionen in Oldenburg finden im Rahmen der Langen Nacht der Astronomie statt, die in ganz Deutschland dazu einlädt, den Kosmos zu entdecken.

    Wer vor Ort nicht selbst dabei ist, kann das Ereignis auch über das Live-Bild der Universitätssternwarte auf YouTube unter www.youtube.com/@sternwarteuniversitatolden5698 verfolgen.

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    Das Bild von der Universitätssternwarte zeigt die partielle Sonnenfinsternis im März 2025. Damals waren nur 22 Prozent der Sonne bedeckt.Am 12. August wird der Mond hingegen mehr als 80 Prozent der Sonne verdecken. Foto: Universität Oldenburg

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Personalie

  • 085/26 6. August 2026 Personalie 17 neue Auszubildende an der Universität
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    6. August 2026   085/26    Personalie

    17 neue Auszubildende an der Universität

    Oldenburg. Ob Technik, Handwerk, Verwaltung, IT oder Labor: Die Universität Oldenburg bietet in insgesamt 13 Berufsfeldern attraktive Ausbildungsmöglichkeiten. Heute konnte sie 17 neue Auszubildende begrüßen.

    „Exzellente Forschung und Lehre fallen nicht vom Himmel. Es sind die Menschen in unseren Werkstätten, Laboren, Büros und Archiven, die den Campus jeden Tag am Laufen halten. Ein starkes Team, das von unseren neuen Auszubildenden hervorragend ergänzt wird“, sagte Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen, anlässlich der offiziellen Einführung. „Wir nehmen unsere Verantwortung als Ausbildungsbetrieb sehr ernst und stehen für eine qualifizierte Betreuung, abwechslungsreiche Aufgaben und moderne Arbeitsbedingungen“, so Stahlmann weiter.

    Mit rund 3.000 Beschäftigten in Forschung, Lehre, Technik und Verwaltung zählt die Universität Oldenburg zu den größten Arbeitgebern im Nordwesten. In diesem Jahr beginnen ihre Ausbildung: vier angehende Elektroniker*innen für Geräte und Systeme, drei Verwaltungsfachangestellte, zwei Chemielaborantinnen, zwei Fachinformatiker, zwei Feinwerkmechaniker*innen, zwei Gärtner*innen (Fachrichtung Stauden sowie Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau), eine angehende Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Bibliothek) sowie ein Auszubildender zum Mediengestalter Bild und Ton.

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    Vizepräsident Jörg Stahlmann begrüßte die 17 neuen Auszubildenden heute offiziell an der Universität. Foto: Daniel Schmidt / Universität Oldenburg

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    Petra Siemer, Tel.: 0441/798-2942, E-Mail:

Verschiedene

  • 096/26 21. August 2026 Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung Veranstaltungswochen am C3L – Center für lebenslanges Lernen Zum 20. Geburtstag bietet das Zentrum ein abwechslungsreiches öffentliches Programm

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    21. August 2026   096/26    Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung

    Veranstaltungswochen am C3L – Center für lebenslanges Lernen

    Zum 20. Geburtstag bietet das Zentrum ein abwechslungsreiches öffentliches Programm

    Oldenburg. Ein breites Angebot an wissenschaftlichen Bildungsangeboten für alle, exzellente Betreuung, flexibles Online-Studium und praxisrelevantes Know-how: Dafür steht das C3L – Center für lebenslanges Lernen an der Universität Oldenburg seit 2006. Unter dem Motto „Bilde deine Zukunft“ feiert das wissenschaftliche Zentrum ab Mitte September seinen 20. Geburtstag mit einem dreiwöchigen öffentlichen Programm. Es beginnt mit einer Festveranstaltung am 15. September in der hallig hanken, zu der unter anderem der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs erwartet wird.

    Das restliche Geburtstagsprogramm ist offen für alle Interessierten und richtet sich an verschiedene Zielgruppen; die Teilnahme ist kostenlos.

    Die Veranstaltungen im Überblick:

    Workshoptag „Wissenschaft trifft Schule“

    Mittwoch, 23.September, 8.30 bis 13.00 Uhr, Gebäude V02/V03 (Ammerländer Heerstraße 136/138)

    Ein Angebot für Schulklassen des 8. und 9. Jahrgangs. Thema: Wie beeinflussen digitale Medien den Alltag, das Lernen und das Zusammenleben? Anmeldung und weitere Informationen:

    Die Entwicklung des Aus- und Weiterbildungsinstituts für Psychotherapie

    Dienstag, 29. September, 19.00 Uhr, BIS-Saal (Uhlhornsweg 49-55)

    Unter dem Motto „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“ können sich Fachleute sowie die interessierte Öffentlichkeit über die Meilensteine der bisherigen Ausbildungspraxis, die Perspektiven der psychotherapeutischen Weiterbildung nach der Approbation und zukünftige Herausforderungen informieren.

    Workshoptag „Future Readiness – Anspruch trifft Umsetzung“

    Donnerstag, 1. Oktober, 14.00 bis 21.00 Uhr, C3L / Innovationscampus (Ammerländer Heerstraße 138, Gebäude V03, Trakt W)

    Im Fokus der Veranstaltung steht die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Teilnehmenden reflektieren in mehreren Workshop-Sessions, wie Firmen vorausschauend, anpassungsfähig und innovationsorientiert auf technologischen Fortschritt, demografischen Wandel und veränderte Arbeitswelten reagieren können. Ein Netzwerkabend beschließt den Workshoptag.

    Themenabend „Einsamkeit als gesellschaftliche Herausforderung“

    Donnerstag, 1. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr, BIS-Saal (Uhlhornsweg 49-55)

    Drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion befassen sich mit Ursachen und Erscheinungsformen der Einsamkeit, der Rolle digitaler Medien sowie veränderten sozialen Beziehungen im hohen Alter. Eingeladen sind Interessierte aller Altersgruppen.

    Abschlussveranstaltung „Versorgungssicherheit und Energiewende: Wer zahlt den Preis?“

    Freitag, 2. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr, hallig hanken (August- Hanken-Str. 24, 26125 Oldenburg)

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie sich die Energiewende mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit in Einklang bringen lässt. Auf dem Programm stehen vier Workshops, eine Show-Debatte und ein Expertentalk. Die Veranstaltung richtet sich an Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, Alumni des C3L und alle Interessierten.

    Über das C3L – Center für lebenslanges Lernen

    Das C3L ist das wissenschaftliche Zentrum der Universität Oldenburg für die wissenschaftliche Weiterbildung. Jedes Jahr bilden sich hier rund 2.000 Menschen weiter und nutzen dabei eine eigene Online-Lernwelt. Das Angebot reicht von berufsbegleitenden Studiengängen über Weiterbildungsprogramme auf universitärem Niveau bis zum Gasthörstudium und Veranstaltungen für Kinder, die Lust auf Wissenschaft machen. Die Forschung am C3L befasst sich mit neuen Bildungstechnologien sowie Bildungs- und Wissenschaftsmanagement.

    Hinweis für Medienvertreter: Sie sind herzlich eingeladen zur Festveranstaltung am Dienstag, 15.9., 17.30 bis 21.00 Uhr in der halling hanken (August-Hanken-Straße 24, 26125 Oldenburg). Gegen 18.45 Uhr besteht Gelegenheit für ein Pressefoto.

    Mehr Informationen zur Geschichte des C3L und zu den Veranstaltungen:

    Weblinks

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    Sabine Joos, Tel.: 0441/798-4747, E-Mail:

  • 094/26 1. September 2026 Forschung Pflegeprozesse verbessern nach dem Vorbild der Industrie Forschende untersuchen Ansätze, um Prozesse in Pflegeheimen zu automatisieren und Pflegefachpersonen durch Assistenzsysteme zu entlasten

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    1. September 2026   094/26    Forschung

    Pflegeprozesse verbessern nach dem Vorbild der Industrie

    Forschende untersuchen Ansätze, um Prozesse in Pflegeheimen zu automatisieren und Pflegefachpersonen durch Assistenzsysteme zu entlasten

    Oldenburg. Wie lassen sich Sensoren, Echtzeitdaten und Automatisierung nutzen, um die Qualität der Versorgung in Pflegeheimen zu verbessern, und inwiefern können Konzepte aus der Industrie auf pflegerische Kontexte übertragen werden? Das untersuchen Forschende der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) jetzt in einem Pflegeheim für Senior*innen. Für eine Einrichtung aus Ganderkesee erschaffen sie einen digitalen Zwilling, mit dem sie die Auswirkungen technischer Innovationen auf die gewohnten Pflegeheimabläufe vorab am Computer modellieren können. So erhalten sie eine Einschätzung dazu, ob Innovationen geeignet sind, das Personal zu entlasten und die Versorgung zu verbessern. Ein weiteres Ziel besteht darin, durch technologische Innovationen regionale Unternehmen aus der Pflegebranche zu stärken. Die Europäische Union und das Land Niedersachsen fördern die Forschung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

    Prof. Dr. Andreas Hein, Robotik-Experte und Ingenieur am Department für Versorgungsforschung der Universität, leitet das Team. Zu diesem gehören auch die Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Rebecca Palm, die Ernährungswissenschaftlerin PD Dr. Rebecca Diekmann, der Medizinethiker Prof. Dr. Mark Schweda, der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Michael Freitag (alle ebenfalls am Department für Versorgungsforschung) sowie der Virologe Prof. Dr. Axel Hamprecht aus dem Department Humanmedizin. Gemeinsam schaffen sie im Rahmen des Projekts „Industrie 4.0 meets Pflegeheim“ (I4mP) einen digitalen Zwilling des Pflegeheims Wichernstift in Ganderkesee. In dieser virtuellen Umgebung will das Team die Auswirkungen von Innovationen testen, die auf Sensorik, Echtzeitdaten, Vernetzung, Automatisierung und intelligenten Systemen beruhen – also Technologien, die in der Industrie längst etabliert sind.

    Statt um optimierte Massenproduktion geht es den Forschenden um bessere und individuellere Versorgung in den Pflegeheimen – analog zur Einzelstückfertigung bei Industrie 4.0. Der Bedarf ist enorm: „Die Zahl der Pflegebedürftigen liegt schon heute bei 5,7 Millionen, von denen knapp 800.000 in Heimen leben, Tendenz steigend. Dass zeitgleich die Zahl der verfügbaren Pflegekräfte sinkt, reißt eine Lücke zwischen Versorgungsbedarf und realisierbarer Pflegequalität“, erklärt Hein.

    Im Mittelpunkt von I4mP stehen daher technische Lösungen, die dabei helfen sollen, das verbleibende Pflegepersonal zu entlasten. In der Simulation erproben die Forschenden beispielsweise, wie sich Arbeitsabläufe verändern, wenn das Pflegepersonal beim Umlagern von Bewohner*innen durch robotische Assistenzsysteme entlastet wird. Außerdem untersuchen die Forschenden den Einsatz vernetzter Trainingsgeräte, um herauszufinden, ob die Menschen dadurch selbstständig trainieren und so ihre Mobilität bewahren können. Digitale Sensoren am Geschirr oder in der Umgebung kommen zum Einsatz, um die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme der Bewohner*innen zu dokumentieren. Andere Sensoren messen ihre Schlafqualität. Das Team untersucht ebenso, inwieweit Abwasseruntersuchungen auf Viren und Bakterien dazu beitragen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und eine großflächige Übertragung zu verhindern. Solche automatisierten Datenerhebungen und -auswertungen könnten nicht zuletzt das Pflegepersonal entlasten, weil sie etwa Dokumentationspflichten abnehmen oder Krankheitswellen verhindern.

    Das Projekt schließt an zahlreiche Vorarbeiten der Oldenburger Forschenden an – etwa an das vom Bundesforschungsministerium geförderte Pflegeinnovationszentrum (PIZ), das neue bedarfsgerechte Pflege- und Assistenztechnologien erforscht, oder das vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium geförderte „Zukunftslabor Gesundheit“, an dem die Universität Oldenburg beteiligt ist. „Dadurch haben wir bereits sehr gute Einblicke in die Prozesse eines Pflegeheims“, erklärt Hein. Dieses fundierte Praxiswissen kann nun in die Modellierung des digitalen Zwillings und die Entwicklung neuer Prozesse einfließen.

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    Prof. Dr. Andreas Hein, E-Mail:

  • 092/26 20. August 2026 Veranstaltungsankündigung / Lehrkräftebildung Lernen neu denken Zahlreiche Ideenwerkstätten beim 3. Tag der Oldenburger Lehrkräftebildung am 1. Oktober

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    20. August 2026   092/26    Veranstaltungsankündigung / Lehrkräftebildung

    Lernen neu denken

    Zahlreiche Ideenwerkstätten beim 3. Tag der Oldenburger Lehrkräftebildung am 1. Oktober

    Oldenburg. Wie gelingt es Schülerinnen und Schülern, sich selbst Ziele zu setzen, ihre Ressourcen einzuteilen und Lernprozesse zu planen – kurzum, das Lernen zu lernen? Das ist Thema des dritten Tags der Oldenburger Lehrkräftebildung (TOLL). Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 1. Oktober, von 8.45 bis 15.45 Uhr im Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Gebäude A14, Uhlhornsweg 86) statt. Der TOLL richtet sich an Personen, die an der Universität, an Studienseminaren und Schulen in der Lehrkräftebildung aktiv sind. Interessierte können sich unter uol.de/diz/toll-2026 bis zum 20. September anmelden.  Die Teilnahmegebühr liegt bei 35 Euro, ermäßigt 15 Euro. Getränke und ein Mittagessen in der Mensa sind inklusive. Die Plätze sind aufgrund des Workshopcharakters begrenzt.

    Das Programm startet mit einem Vortrag des Lernexperten Dr. Johannes Hellenbrand vom Städtischen Gymnasium Straelen zum Thema „Warum selbstreguliertes Lernen der Schlüssel zu nachhaltigem Lernerfolg ist – und welche Rolle KI dabei spielen kann“. Auf dem Programm stehen außerdem ein Podiumsgespräch zu neuen Lernstrategien, zehn Ideenwerkstätten, in denen die Teilnehmenden nach kurzen Impulsvorträgen etwa über die veränderte Rolle der Lehrkräfte, neue Lernumgebungen oder Feedbackkultur diskutieren können.

    Weitere Informationen zum Ablauf des TOLL und zu den Ideenwerkstätten finden sich unter

    Weblinks

    Kontakt

    Dr. Verena Niesel, Tel.: 0441/798-4080, E-Mail:

  • 091/26 18. August 2026 Forschung Stabile Lichtfelder erlauben Experimente zur Kontrolle einzelner Elektronen Forschende aus Oldenburg entwickeln zukunftsweisenden Laboraufbau
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    18. August 2026   091/26    Forschung

    Stabile Lichtfelder erlauben Experimente zur Kontrolle einzelner Elektronen

    Forschende aus Oldenburg entwickeln zukunftsweisenden Laboraufbau

    Oldenburg. Das elektrische Feld von Licht präzise zu kontrollieren, um damit wiederum die Bewegung einzelner Elektronen in Experimenten kontrollieren zu können: Das ist eine Herausforderung, an der Forschende am Institut für Physik der Universität Oldenburg arbeiten und bei der ein Team der Forschungsgruppe Attosekundenmikroskopie um Dr. Jan Vogelsang nun einen entscheidenden Schritt weitergekommen ist. Die Forschenden stellen in der Fachzeitschrift „Applied Physics B – Lasers and Optics“ ein selbst entwickeltes Lasersystem vor, das 200.000 Lichtpulse pro Sekunde erzeugt. Bei der detaillierten Charakterisierung des Lasersystems haben insgesamt sechs Oldenburger Forschende mit Mitgliedern der Forschungsgruppe von Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Anne L’Huillier an der Universität Lund (Schweden) zusammengearbeitet. Dabei erwies sich die genaue Lage der Lichtwelle – es geht um fürs menschliche Auge unsichtbares Licht im Infrarotbereich – auch über Stunden als außerordentlich stabil. Die stabilen Lichtfelder mit stets identischen Lichtblitzen erlauben es künftig, Experimente zur Elektronenkontrolle durchzuführen – Grundlagenforschung, die perspektivisch etwa die Entwicklung ultraschneller Transistoren mit Lichtgeschwindigkeit ermöglichen könnte.

    Neu an der Arbeit sei die rekordverdächtige Ähnlichkeit aller 200.000 Laserpulse pro Sekunde zueinander, so Erstautorin Katrin Meier. Dabei sei es gelungen, die Stabilität der Schwingungen des elektrischen Felds von einzelnen Laserschüssen bis hin zu Stunden zu bestimmen. Zentral dabei sei die sogenannte Träger-Einhüllenden-Phase (englisch: Carrier-Envelope-Phase, CEP), die die genaue Form der Lichtwelle zusammen mit anderen Parametern beschreibt: „Man kann sich den Puls wie einen kurzen Blitz vorstellen, in dem nur wenige Wellenberge und Wellentäler der Schwingung des elektromagnetischen Feldes Platz haben. Die CEP bestimmt, an welcher Stelle diese Wellenberge und -täler innerhalb des Blitzes liegen“, erläutert die Doktorandin in der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsgruppe. „Ohne stabile CEP sähe ein Puls oder Blitz ganz anders aus als der nächste – und gezielte Experimente, die die Felder in dem Puls nutzen, wären unmöglich.“

    Da die CEP äußerst empfindlich auf Temperaturschwankungen, Luftbewegungen oder kleinste Erschütterungen reagiert, tragen ein gewissenhaft geplanter und ausgeführter Laseraufbau sowie die besonders konstanten Bedingungen im Oldenburger Attosekunden-Labor zu ihrer Stabilität bei. Dennoch habe die außerordentlich hohe Stabilität der CEP das Team überrascht, so Meier. Obwohl diese nur eine sehr kleine Größe beschreibe, könne sie einen großen Einfluss auf Messergebnisse haben: „Eine minimale Verschiebung der CEP kann darüber entscheiden, wie Elektronen auf den Laserpuls reagieren – ähnlich wie ein exakt getimter „Anschubser“ darüber entscheidet, in welche Richtung eine Schaukel schwingt.“ Dass die CEP sich beim nun erprobten Aufbau als derart stabil erwies, ermöglicht künftig Experimente, bei denen sich bisher gar kein Messsignal aufnehmen ließ.

    Originalpublikation: Meier, K., Klösgen, A., Harland, K. et al. Multiscale carrier-envelope phase characterization of 2-µm pulses delivered by a 200-kHz optical parametric amplifier. Appl. Phys. B 132, 97 (2026). doi.org/10.1007/s00340-026-08699-w

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    Physik-Doktorandin Katrin Meier vor dem Lasersystem, das in der Arbeit detailliert charakterisiert wird. Foto: Universität Oldenburg / Marcus Windus

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    Ausgehend von einem leeren Tisch haben die Forschenden für den Aufbau des Lasersystems insgesamt circa 100 Spiegel und weitere optische Komponenten präzise angeordnet. Foto: Universität Oldenburg / Arvid Klösgen

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    Kontakt

    Katrin Meier, E-Mail: ; Dr. Jan Vogelsang, E-Mail:

  • 090/26 18. August 2026 Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung Web-Seminare mit Anregungen für das Innovationsmanagement Veranstaltungen geben Einblick in betriebswirtschaftliche berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität Oldenburg  

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    18. August 2026   090/26    Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung

    Web-Seminare mit Anregungen für das Innovationsmanagement

    Veranstaltungen geben Einblick in betriebswirtschaftliche berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität Oldenburg  

    Oldenburg. Wie lassen sich Chatbots für Kundenanfragen und ähnliche automatisierte Interaktionen möglichst menschlich gestalten? Zu diesem und weiteren Themen aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Innovationsmanagement und Entrepreneurship können sich Interessierte demnächst bei drei Web-Seminaren an der Universität Oldenburg informieren. Die jeweils einstündigen Veranstaltungen des C3L – Center für Lebenslanges Lernen finden von Ende August bis Ende Oktober unter dem Motto „Lunch and Learn“ jeweils von 12.00 bis 13.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung unter uol.de/c3l/web-seminare wird gebeten.

    Die einzelnen Termine:

    Dienstag, 25. August: „Automatisierung mit Empathie – Schick deinen Chatbot zum Psychologen“ mit Jan Christian Halfbrodt (CEWE Group)

    Mittwoch, 23. September: „KI für Business Angels: Wie ChatGPT & Co. das Screening von Start-ups effizienter und professioneller machen können“ mit Mario van Zadel (selbstständiger Softwareentwickler)

    Donnerstag, 29. Oktober: „Das Potenzial des Scheiterns: Warum gescheiterte Start-ups Gründungsökosysteme stärken“ mit Elmar Hackmann (IT-Projektmanager bei worldiety)

    Die Veranstaltungen richten sich an Projektverantwortliche, Innovationsmanager*innen und alle, die an den berufsbegleitenden Studiengängen Betriebswirtschaftslehre sowie Innovationsmanagement und Entrepreneurship des C3L interessiert sind. Ziel der Web-Seminare ist es, aktuelle Anregungen für die berufliche Praxis zu geben und gleichzeitig einen Einblick in die berufsbegleitenden Studienangebote des C3L zu vermitteln. Im Anschluss an einen Impulsvortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und Austausch.

    Anmeldung und weitere Informationen:

    Weblinks

    Kontakt

    Nicola Seitz, Tel.: 0441/798-5045, E-Mail:

  • 089/26 13. August 2026 Neubau Spatenstich für Neubau der Universitätsmedizin Oldenburg Im Technologiepark entstehen bis Mitte 2030 zunächst Forschungsflächen und eine Anatomie für die Medizin
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    13. August 2026   089/26    Neubau

    Spatenstich für Neubau der Universitätsmedizin Oldenburg

    Im Technologiepark entstehen bis Mitte 2030 zunächst Forschungsflächen und eine Anatomie für die Medizin

    Oldenburg. Dieser Spatenstich hat für Forschende und Studierende der Humanmedizin gleichermaßen eine wegweisende Bedeutung: Im Beisein von Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs sind heute an der Straße Am Technologiepark die Arbeiten für die neuen Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) mit einem symbolischen Spatenstich gestartet. Der erste von insgesamt drei Bauabschnitten beherbergt neben Forschungsflächen auch eine Anatomie. Der Baubeginn markiert zugleich den nächsten Entwicklungsschritt der Universitätsmedizin Oldenburg,

    „Mit dem heutigen Spatenstich beginnt ein neues Kapitel für die Universitätsmedizin Oldenburg: Wir als Land investieren hier gezielt und in großem Maße in moderne Bedingungen für Spitzenforschung und eine hochwertige Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte von morgen. Damit erhält die Universität Schritt für Schritt endlich die bauliche Infrastruktur, die sie für ihre weitere Entwicklung benötigt. Davon profitieren nicht nur Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern langfristig die gesamte Gesundheitsversorgung im Nordwesten. Der Neubau ist ein starkes Bekenntnis des Landes zum Wissenschaftsstandort Oldenburg und zur Zukunft der hiesigen Universitätsmedizin“, sagte Minister Mohrs.

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 haben die Mitarbeitenden und Studierenden der Universitätsmedizin im Gebäudebestand der Universität, in angemieteten Räumen in der ganzen Stadt, in Modulbauten und Laborcontainern gelehrt, geforscht und gearbeitet – während die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften stetig weitergewachsen ist. In den kommenden Jahren entsteht auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder, zunächst ein Gebäudeteil mit rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche, der dringend benötigten Raum für die medizinische Forschung schafft. Außerdem beherbergt er die neue Anatomie: Sie ermöglicht, dass angehende Ärztinnen und Ärzte erstmals in Oldenburg an Spenderkörpern die Anatomie des Menschen studieren können. Bislang fahren sie dafür regelmäßig mit Bussen nach Groningen.

    „Wir freuen uns sehr, dass der Bau des ersten Gebäudeteils nun beginnt und damit die benötigte Lehr- und Forschungsinfrastruktur für die Universitätsmedizin Oldenburg entsteht. Unser besonderer Dank geht an die Region, die die Universitätsmedizin permanent und beispiellos in allen Belangen unterstützt hat – so auch bei ihrem dringenden Appell, die erforderlichen Gebäude zu finanzieren“, sagte Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität.

    Die Stadt Oldenburg gehört zu den Unterstützerinnen der Baumaßnahme. Sie hatte das Grundstück bewusst gesichert und 2022 an das Land verkauft, damit dort der Neubau für die UMO entstehen kann. „Ich freue mich, dass diese vorausschauende Entscheidung heute sichtbare Früchte trägt. Von der Weiterentwicklung der Universitätsmedizin profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Menschen in der gesamten Region, deren medizinische Versorgung langfristig gestärkt wird. Dass künftig 200 Studierende pro Jahr ihr Medizinstudium in Oldenburg beginnen, unterstreicht die wachsende Bedeutung unseres Universitätsmedizin-Standorts“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

    Verantwortlich für das Großprojekt ist das Staatliche Baumanagement Region Nord-West. „Mit dem neuen Campus für die Universitätsmedizin schaffen wir optimale Bedingungen für die wissenschaftliche Forschung und die Ausbildung künftiger Medizinerinnen und Mediziner“, sagte Cedrik Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West. „Zugleich setzen wir ein starkes Zeichen für nachhaltiges Bauen. Denn der Campus wird weitestgehend klimaneutral sein, was dieses Bauprojekt weit über die Region hinaus zu einem Vorzeigeprojekt macht.“ Entworfen hat das Gebäude das Büro Gerber Architekten aus Dortmund.

    Eine große Bedeutung hat der Spatenstich auch für Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften. „Der Spatenstich ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in diesem Jahr und steht gleichzeitig symbolisch für die konsequente und stetige Weiterentwicklung der UMO: Mit einer neuen Rahmenvereinbarung haben das Land, die Universität und die Krankenhäuser erst kürzlich die Unimedizin organisatorisch auf ein neues Fundament gestellt. Der Herbst steht ganz im Zeichen unserer erstmals 200 Studienanfänger*innen“, sagte er.

    Der erste Bauabschnitt im Überblick

    Der erste Bauabschnitt umfasst ein Gebäude mit Untergeschoss, Erdgeschoss und drei Obergeschossen. Im Keller sind nicht nur Technikräume, sondern auch ausreichend Platz für mehr als 500 Fahrräder vorgesehen.

    Im Erdgeschoss ist neben einem Foyer in erster Linie die Anatomie untergebracht. An 13 Untersuchungstischen werden Studierende dort künftig anhand von Spenderkörpern lernen, was die Anatomie des Menschen ausmacht. Neben der dafür benötigten Infrastruktur wie etwa Kühlvorrichtungen und Seziertischen findet im Erdgeschoss auch ein Körperspender-Sekretariat seinen Platz. Es ist künftig die erste Anlaufstelle für Menschen, die ihren Körper nach dem Tod für die medizinische Lehre und Forschung zur Verfügung stellen wollen.

    In den oberen Geschossen finden verschiedene Forschungsabteilungen des Departments für Humanmedizin mit ihren Laboren ein neues Zuhause. Für rund 150 Personen ist das Gebäude nach Fertigstellung ihr Arbeitsplatz.

    Eine Fassade aus beigem Klinker im unteren Bereich und Metall in den oberen Etagen prägen den langgezogenen Bau. Wie ein Balkon ragt ein Gebäudevorsprung über den Haupteingang hinaus: Dort befindet sich ein großer Seminarraum für 50 Personen. An das Kerngebäude schließt sich außerdem eine Energieleitzentrale an, die diesen und die beiden weiteren Gebäudeteile mit Energie versorgen wird. Strom kommt unter anderem aus der Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach. Erdwärme und Wärmepumpen sorgen für Heizenergie.

    Mitte 2030 soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Er kostet 85 Millionen, von denen die Universität rund 18 Millionen Euro aus eigenen Mitteln bestreitet. Sie fließen in den Bau der Anatomie.

    Die weiteren Bauabschnitte

    Während im Technologiepark die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt laufen, schreitet auch die Planung für die beiden weiteren Gebäudeteile voran. Ein zweites Forschungsgebäude mit rund 3.400 Quadratmetern Nutzfläche soll zwischen 2029 und 2032 entstehen. Die Kosten belaufen sich auf voraussichtlich 76 Millionen Euro. In den Gebäuden des ersten und zweiten Bauabschnitts entstehen neue Flächen für zahlreiche klinische und nicht-klinische Forschungsgruppen des Departments für Humanmedizin – von chirurgischen und internistischen Fächern bis zur Kinder- und Jugendmedizin. Dadurch können bestehende räumliche Übergangslösungen aufgegeben oder an neue Forschungsgruppen weitergegeben werden. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts entsteht auf dem Gelände auch ein Parkhaus mit etwa 130 Stellplätzen.

    Der dritte Bauabschnitt bringt zusätzliche Flächen für die medizinische Lehre. Außerdem entsteht dort eine Cafeteria. Die UMO will das Gebäude mit 5.400 Quadratmetern Nutzfläche Mitte der 2030er-Jahre in Betrieb nehmen. Die Kosten dafür belaufen sich nach aktueller Schätzung auf 77 Millionen Euro.

    Rückblick

    Der Weg bis zum heutigen Spatenstich war lang. Seit der Gründung der Fakultät im Jahr 2012 machte die Universität immer wieder deutlich, dass eine wachsende Universitätsmedizin eigene Forschungs- und Lehrgebäude benötigt. Schon damals hatte ein externes Gutachten ein erhebliches Flächendefizit belegt. Als die Landesregierung 2020 zunächst keine Mittel für einen Neubau bereitstellen wollte, formierte sich in der gesamten Region ein außergewöhnlich breites Bündnis aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Wenige Wochen später sagte das Land die Finanzierung des ersten Bauabschnitts zu. Mit dem weiteren Ausbau der Universitätsmedizin und der Entscheidung für dauerhaft 200 Medizinstudierende pro Jahr folgten anschließend auch die Mittel für die weiteren Gebäude.

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    Spatenstich für das erste Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg (v.l.): Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, Cedric Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West, Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität, Anja Bräuer, Professorin für Anatomie, Falko Mohrs, Niedersächsischer Wissenschaftsminister, und Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister von Oldenburg. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Spatenstich für das erste Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg (v.l.): Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, Cedric Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West, Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität, Anja Bräuer, Professorin für Anatomie, Falko Mohrs, Niedersächsischer Wissenschaftsminister, und Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister von Oldenburg. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    So wird das neue Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg nach Fertigstellung aussehen. Es bietet Platz für Forschungsflächen und die Anatomie. Visualisierung: Gerber Architekten

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  • 086/26 6. August 2026 Forschung Forschungsprojekt beleuchtet KiTa-Alltag von Kindern mit Hörhilfen und Talkern

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    6. August 2026   086/26    Forschung

    Forschungsprojekt beleuchtet KiTa-Alltag von Kindern mit Hörhilfen und Talkern

    Oldenburg. Wie können Kinder mit und ohne Hörbeeinträchtigungen von Beginn an gleichberechtigt miteinander kommunizieren, spielen und lernen? Diese Frage steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts von Prof. Dr. Ulla Licandro von der Universität Oldenburg. Sie ist Hochschullehrerin für Heterogenität und Diversität unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg und Mitglied des Exzellenzclusters Hearing4all.connects.

    Im Zentrum des Projekts „KOMMIT-talk: Kommunikation unter Peers im KiTa-Alltag – Partizipationsmuster von Kindern mit Hörhilfen und Talkern“ steht die Frage, wie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen im letzten Kindergartenjahr gemeinsame Spiel- und Alltagssituationen gestalten. Licandro leitet das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Imke Niediek vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben für drei Jahre mit insgesamt rund 565.000 Euro.

    Die Forschenden untersuchen, wie gemeinsame Spielideen entstehen, welche Kinder in Interaktionen einbezogen werden oder welche Strategien ihnen dabei helfen, Kommunikationsbarrieren zu überwinden. Während die Forschenden an der Universität Hannover Kinder mit elektronischen Kommunikationshilfen, den sogenannten Talkern, in den Mittelpunkt stellen, richtet das Oldenburger Team seinen Fokus auf Kinder mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten. Von diesem Vergleich erwarten die Forschenden neue Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Hör- und Kommunikationstechnologien das soziale Miteinander und die Teilhabe beeinflussen. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, herauszufinden, wie Inklusion im Kita-Alltag gelingt. Damit rücken die Forschenden die frühe Kindheit als bislang wenig erforschten Lebensabschnitt in der Hörforschung stärker in den Fokus.

    Kontakt

    Prof. Dr. Ulla Licandro, Tel.: 0441/798-5733, E-Mail:

  • 084/26 3. August 2026 Forschung Wie sich die Ideologie der Tech-Milliardäre verbreitet hat Forschungsprojekt an der Universität Oldenburg untersucht die Wurzeln und dynamische Entwicklung der Bewegung im digitalen Raum

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    3. August 2026   084/26    Forschung

    Wie sich die Ideologie der Tech-Milliardäre verbreitet hat

    Forschungsprojekt an der Universität Oldenburg untersucht die Wurzeln und dynamische Entwicklung der Bewegung im digitalen Raum

    Oldenburg. In den USA üben Gründer und Investoren aus dem Silicon Valley einen großen Einfluss auf die Politik aus – mit weltweiten Folgen. Wie sich ihr antiliberales, techno-optimistisches Weltbild entwickelt hat, ist bislang kaum erforscht. Nun widmet sich ein Team um die Philosophin Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff und den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Marius Sältzer, beide von der Universität Oldenburg, dieser Frage mit einer neuen Methode. Die Forschenden verknüpfen theoretische Analysen mit einer empirischen Untersuchung von Onlinemedien und Onlineforen. Das Forschungsprojekt „Mapping the Ideological Online Dynamics of the Tech Right: Tracing the Evolution, Influence, and Normalization of Silicon Valley's Neo-Reactionary Thought” wird von der VolkswagenStiftung in der Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ für 18 Monate mit 300.000 Euro unterstützt.

    Nosthoff und Sältzer wollen in ihrem Vorhaben herausfinden, wie sich die wichtigsten ideologischen Strömungen der oft als „Tech Right“ oder „Technofaschisten“ bezeichneten Gruppe gebildet haben und wie es ihren Protagonisten gelungen ist, ihre extremistischen, teils widersprüchlichen und antidemokratischen Ideen zu normalisieren – und Einfluss auf die reale Welt zu nehmen. Die Forschenden kombinieren dafür verschiedene Herangehensweisen, etwa aus politischer Theorie, Ideologietheorie und empirischen Sozialwissenschaften. „Diese komplexen Denkbewegungen unterlaufen teils herkömmliche ideologische Verortungen und sind hochdynamisch. Sie stellen die Ideologieforschung vor Herausforderungen, deshalb wählen wir einen multiperspektivischen Ansatz“, erklärt Nosthoff, Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung am Institut für Philosophie sowie Ko-Direktorin des in Berlin und Oldenburg angesiedelten Critical Data Lab.

    Um aufzuzeigen, wie sich die Tech-Ideologien in digitalen Räumen verbreitet haben, planen die Oldenburger Forschenden etwa, große Textmengen aus Onlinemedien wie Reddit, 4chan, Telegram oder X teilautomatisch mit Hilfe von KI-Sprachmodellen und parallel über interpretative theoretische Methoden zu analysieren. „Da Online-Textquellen Kommentare, Zitate und Links enthalten, können wir durch diesen Ansatz Netzwerkstrukturen und ideologische Querverbindungen aufdecken“, erklärt Sältzer, Juniorprofessor für digitale Sozialwissenschaften. Ziel der Forschenden ist es insbesondere, die dynamische Entwicklung der Tech-Ideologien möglichst unmittelbar nachzuvollziehen.

    Die Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ der VolkswagenStiftung sucht Projekte mit einem „Aufbruchcharakter“, die neue Forschungsthemen explorieren. Die Stiftung möchte kreative, wagemutige und neugierige Wissenschaftler*innen ermutigen, unkonventionelle Ideen voranzubringen, Risiko zu wagen und mit unorthodoxen Fragestellungen und experimentellen Ansätzen zur Lösung großer, wissenschaftsgetriebener Herausforderungen beizutragen.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff, Tel.: 0441/798-4794, E-Mail: ; Prof. Dr. Marius Sältzer, Tel.: 0441/798-2635, E-Mail:

  • 082/26 23. Juli 2026 Weiterbildung Informationsrecht: Berufsbegleitend studieren und weiterbilden

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    23. Juli 2026   082/26    Weiterbildung

    Informationsrecht: Berufsbegleitend studieren und weiterbilden

    Oldenburg. Internetrecht, Computerstrafrecht oder Vergaberecht – diese und weitere Module können im Wintersemester als Weiterbildung oder im berufsbegleitenden Masterstudiengang Informationsrecht (LL.M.) der Universität Oldenburg belegt werden. Immaterialgüterrecht, KI-Recht und E-Government werden ebenfalls angeboten. Alle Module schließen mit dem international anerkannten Certificate of Advanced Studies (CAS) ab. Bei einem späteren Einstieg ins Masterstudium lassen sich die Weiterbildungen anrechnen. Eine Online-Informationsveranstaltung kann am 11. August kostenlos ab 18.30 Uhr besucht werden. Eine Anmeldung ist unter uol.de/informationsrecht möglich.

    Aktuelle Entwicklungen der Rechtspraxis infolge der Digitalisierung stehen im Fokus des Studiengangs, der bereits seit 17 Jahren besteht. Das Bildungsangebot des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg richtet sich an Berufstätige mit juristischer, betriebswirtschaftlicher und informationstechnischer Ausbildung. Mit dem renommierten Abschluss LL.M. können sich die Absolventinnen und Absolventen hervorragend auf dem juristischen Arbeitsmarkt positionieren.

    In allen Modulen lehren Teams aus Wissenschaft und Praxis. Mit diesen Lehrtandems ist eine persönliche Betreuung gewährleistet. Die Studierenden lernen in vier Semestern überwiegend online, eine kompakte Veranstaltung vor Ort ermöglicht einen intensiven fachlichen Austausch. Die Prüfungen sind in die Module integriert und müssen nicht gesondert abgelegt werden. Bewerbungen für den Studiengang sind noch bis zum 1. September möglich, für die Weiterbildungen bis zu deren Beginn im Herbst.

    Weblinks

    Kontakt

    Nadine Dembski, Tel.: 0441/798-2375, E-Mail:

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(Stand: 24.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79
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