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  • Abdul Abbasi und Allaa Faham (v.l.) setzen sich unter anderem als Videoblogger aktiv für einen deutsch-syrischen Dialog ein. Foto: Samuel Zuder

Geflüchtete berichten von ihren Erlebnissen

Was bedeutet es, aus seiner Heimat zu fliehen? Abdul Abbasi und Allaa Faham haben genau das erlebt. Die beiden Syrer berichten von ihren Erfahrungen als Geflüchtete am Dienstag in der Kulturetage.

Was bedeutet es, aus seiner Heimat zu fliehen? Abdul Abbasi und Allaa Faham haben genau das erlebt. Die beiden Syrer berichten von ihren Erfahrungen als Geflüchtete am Dienstag, 15. November, in der Kulturetage. Wie ist es, aus einem Land zu fliehen, in dem Hunger, Armut und Unsicherheit den Alltag bestimmen? Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft anzukommen, in der es andere Wertvorstellungen, Rechte und Lebensbedingungen gibt? Auf Einladung des Instituts für Pädagogik der Universität beantworten die beiden jungen Geflüchteten diese und weitere Fragen am Mittwoch in der Oldenburger Kulturetage. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Life Back Home“, bei dem – gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – junge Geflüchtete von ihrem Leben vor, nach und während der Flucht erzählen. Abdul Abbasi (21) und Allaa Faham (19) leben seit zwei Jahren in Deutschland und setzen sich  aktiv für einen deutsch-syrischen Dialog an Schulen und Hochschulen ein. Kürzlich waren die beiden jungen Männer auch in der ARD-Talksendung „Anne Will“ zu sehen. Sie berichten von ihren Erfahrungen in Deutschland, um das gegenseitige Verständnis zwischen Zugewanderten und Alteingesessenen zu verbessern. Außerdem möchten sie über die entwicklungspolitischen Hintergründe von Flucht und Vertreibung aufklären. Im Laufe des Nachmittags werden Abdul und Allaa aber nicht nur erzählen, sondern mit Teilnehmenden auch kurze Videos drehen, die im Anschluss ins Internet gestellt werden. Ziel der Veranstaltung ist es, künftige Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Multiplikatoren im Bildungssektor für Interkulturalität zu sensibilisieren, die angebliche Flüchtlingskrise kritisch zu hinterfragen, so die Organisatorin Julia Egbers vom Institut für Pädagogik. Zudem gehe es darum, die künftige kulturelle Zusammensetzung von Schulklassen und anderen Gruppen als Chance für einen interkulturellen Dialog wahrzunehmen. Die deutschsprachige Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Lehramtsstudierende, steht aber auch der interessierten Öffentlichkeit offen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Los geht es am Dienstag, 15. November, um 14.15 im Studio der Kulturetage (Bahnhofstraße 11). Allaa und Abdul setzen sich neben dem Projekt „Life Back Home“ auch über ihren Video-Blog „German Lifestyle“ für einen interkulturellen Dialog ein.

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