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Universitätsgesellschaft Oldenburg e. V.

Open-Science-Preis

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  • Die Personen stehen nebeneinander auf der Bühne mit ihrer Urkunde in der Hand.

    Die UGO vergab auch in diesem Jahr verschiedene Preise. Ausgezeichnet wurden (v. l.) Lars Mohrhusen, Thomas Boyken, Mario Dunkel, Jingjing Xu, Antje Wulff, Miriam Liedvoge und Falk Hoffmann. Cassie Short (2. v. r.) nahm den Preis für die „Open Science Interest Group“ von der UGO-Vorsitzende Wiebke Schneidewind entgegen. Markus Hibbeler

UGO-Preise vergeben

Die Universitätsgesellschaft Oldenburg würdigte bei der Auftakt-Veranstaltung hervorragende akademische Leistungen mit insgesamt acht Preisen. Erstmals vergab sie den Open-Science-Preis.

Die Universitätsgesellschaft Oldenburg würdigte hervorragende akademische Leistungen mit insgesamt acht Preisen. Erstmals vergab sie den Open-Science-Preis.

Im Rahmen der Auftakt-Veranstaltung zum Universitätsjubiläum hat die Universitätsgesellschaft Oldenburg e. V. (UGO) sieben Forschende und eine Initiative an der Universität ausgezeichnet. Den „Preis für exzellente Forschung“ in der Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften teilten sich der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Mario Dunkel und der Germanist Prof. Dr. Thomas Boyken, in der Kategorie Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin wurde die Medizininformatikerin Prof. Dr. Antje Wulff gewürdigt. Den „Preis für herausragende Promotion“ erhielten die Biologin Dr. Jingjing Xu und der Chemiker Dr. Lars Mohrhusen. Mit dem Preis für hervorragende Promotionsbetreuung wurden die Biologin Prof. Dr. Miriam Liedvogel und der Versorgungsforscher Prof. Dr. Falk Hoffmann ausgezeichnet. Erstmals vergab die UGO außerdem den „Open-Science-Preis“. Er ging an die Open Science Interest Group (OSIG) am Department für Psychologie.

 Preis für exzellente Forschung

Mario Dunkel, Professor für Musikpädagogik, erhielt den „Preis für exzellente Forschung“ für seine breit aufgestellten Forschungsleistungen in verschiedenen Teilen der Musikpädagogik, die auch Aspekte von Diversität und Intersektionalität beinhalten, sowie für seine große internationale Vernetzung.

Thomas Boyken, Professor für Kinder- und Jugendliteratur, erhielt die Auszeichnung für seinen innovativen Zugang zur wissenschaftlichen Untersuchung der Kinder- und Jugendliteratur sowie für den Transfer in die Region, insbesondere im Rahmen der Kinderbuchmesse Kibum.

Antje Wulff, seit 2022 Juniorprofessorin für Big Data in der Medizin am Department für Versorgungsforschung, erhielt die Auszeichnung für ihre zukunftsweisenden Ansätze im Bereich der Integration und Analyse medizinischer Daten sowie für die Entwicklung von klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen.

Preis für herausragende Promotion

Jingjing Xu wurde für ihre Doktorarbeit ausgezeichnet, die zeigt, dass Zugvögel quantenmechanische Mechanismen nutzen, um präzise über tausende von Kilometern ihr Ziel zu finden. Xu promovierte an der University of the Chinese Academy of Sciences in Peking und am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Henrik Mouritsen.

Lars Mohrhusen wurde für seine Doktorarbeit ausgezeichnet, die sich mit Defekten in Katalysatoren auf Basis von Titandioxid beschäftigt. Er promovierte bei Prof. Dr. Katharina Al-Shamery in der Arbeitsgruppe Nanophotonik und Grenzflächenchemie.

Preis für hervorragende Promotionsbetreuung

Für ihr überdurchschnittliches Engagement bei der Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses erhielten Miriam Liedvogel und Falk Hoffmann den Preis für hervorragende Promotionsbetreuung. Liedvogel wurde 2020 auf die Professur für Ornithologie berufen, Hoffmann 2015 auf die Professur für Versorgungsforschung.

Forschung transparent machen

Ziel des neuen „Open-Science-Preises“ ist es, Initiativen an der Universität zu fördern, die sich darum bemühen, Forschung und Forschungsergebnisse transparent und frei zugänglich zu machen und so die Qualität wissenschaftlicher Arbeit sicherzustellen. Zu den sogenannten Open-Science-Prinzipien zählt es beispielsweise, Forschungsdaten und Informationen zu Forschungsmethoden auf Online-Plattformen so bereitzustellen, dass sie auffindbar und gut zugänglich sind und später wiederverwendet werden können.

Die ausgezeichnete Open Science Interest Group (OSIG) ist eine Initiative von Promovierenden, Postdoktorandinnen und Postdoktoranden am Department für Psychologie. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und haben es sich zum Ziel gesetzt, Wissen über Open Science zu verbreiten, den Austausch innerhalb des Departments zu erleichtern und Interessierte dabei zu unterstützen, die Open-Science-Prinzipien in ihrer Arbeit zu implementieren.

 

 

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