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Als die Bürger frech geworden….

 

Als die Bürger frech geworden….

Die Revolution 1848 aus Kindersicht
Prof. Dr. Gunilla Budde (Institut für Geschichte)

BildLaut und aufgeregt ging es 1848 - also vor gut 160 Jahren - in vielen Ländern Europas zu. Läden und Schulen waren geschlossen, Väter gingen nicht zur Arbeit, sondern diskutierten lautstark auf der Straße und stellten politische Forderungen – nicht immer friedlich. Ab und an wurden Steine geworfen, gingen Scheiben zu Bruch. Manchmal fiel sogar ein Schuss, und es floss Blut – nicht nur im fernen Paris oder in Berlin, sondern auch in kleineren Städten wie Oldenburg. Was wollten die Bürger? Sie hatten viele Wünsche. Zwei davon waren ihnen besonders wichtig: Der erste Wunsch: Ihre Fürsten und Könige sollten nicht mehr „Alleinbestimmer“ sein. Das Volk sollte mitreden und mitentscheiden können. Und es sollte „Pressefreiheit“ geben, also jeder sollte sagen und schreiben können, was er dachte. Der zweite Wunsch: Die Menschen wollten nicht in vielen kleinen deutschen Ländern, sondern in einem geeinigten Deutschland leben, in dem es keine Grenzen gibt und in dem ein Kaiser herrscht, der seine Bürger fragt, bevor er Entscheidungen trifft. Wenn für so große Veränderungen in der Gesellschaft gekämpft wird, nennt man das „Revolution“. Wir werden erfahren, wie ein kleiner Professorensohn und eine Prinzessin, eine Bäckerstochter und ein junger Arbeiter diese Zeit gesehen haben. Und wir werden sehen, was von den Wünschen der damaligen Revolution heute Wirklichkeit ist.

Sonnabend, 24. Januar 2009, 15.30 Uhr
in der EWE-Arena 

Weohs7hbmastervzcx (katfija.braapnndtbhgg7@uolbaw.de) (Stand: 07.11.2019)