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Koordination der Angebote für Studierende

Robert Mitschke

S 1-130

+49 (0)441 798-5481

Das Programm 'Nach dem Studium promovieren?' ist vorerst ausgelaufen. Sollte es in Zukunft weitere Durchgänge geben können, werden wir darüber hier und auf allen anderen gängigen Kanälen informieren.

Was sind Ziele und Inhalte?

Mit der studiumsbegleitenden Maßnahme sollen sich Studierende der Fakultäten I–IV*, die sich in der Abschlussphase ihres Masterstudiums befinden, in Bezug auf eine wissenschaftliche Karriere beziehungsweise Promotion orientieren können. Sie zielt darauf ab, sowohl ein grundlegendes Wissen über die Promotionsphase (Finanzierungsmöglichkeiten, Arbeitstechniken und -strategien, Lebenssituation etc.) zu vermitteln, als auch einen Erprobungs- und damit Reflexionsraum für die eigenen Stärken und Schwächen zu schaffen.

In einem Zeitraum von sechs Monaten und nach Möglichkeit parallel zum Verfassen der Abschlussarbeit

  • nehmen die Studierenden an Workshops teil (Kick-Off, Klärung der Motivation für eine Promotion, Ideenskizze verfassen, Bewerbungs- und Präsentationstechniken, Entscheidungsfindung), 

  • werden sie durch MentorInnen (Postdocs) begleitet sowie vernetzt,
  • können sie sich in selbstorganisierten Arbeitsgruppen austauschen und 

  • besuchen sie weitere Veranstaltungen wie Vorträge, Doktorandenkolloquien, Workshops und Konferenzen. 


Über diese Elemente machen sich die TeilnehmerInnen mit den Promotionskulturen weiter vertraut. Als Resultat kann eine Ideenskizze stehen, die zu einem Exposé ausgebaut werden kann – oder auch die wohlüberlegte Entscheidung gegen eine Promotion.

Was ist der Hintergrund?

In der Übergangsphase von Studium und Beruf fragen sich insbesondere Fachgmasterstudierende der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die üblicherweise keine klaren Berufsbilder wie etwa JuristInnen, LehrerInnen oder Ärztinnen vor Augen haben, was sie mit ihrem erworbenen Wissen und Können zukünftig anfangen sollen.

Eine angeleitete Berufsorientierung für das Feld Wissenschaft/Promotion sowie die damit einhergehende Vernetzung mit potentiellen BetreuerInnen ermöglicht bereits in der Endphase des Studiums eine entsprechende inhaltliche wie methodologische Ausrichtung und trägt damit zu einer Qualitätsverbesserung der Dissertation bei.

Aus welchen Elementen besteht das Angebot?

Workshops (obligatorisch)

WS1: Kick-Off 'Nach dem Studium promovieren?'

Kennenlernen, Hintergrund und Aufbau des Beratungsangebots, Grundhaltung im Mentorenprogramm/ Coachinghaltung und Feedbackregeln, Hilfestellung für Entscheidungen 

WS2: Motivation, individueller Fahrplan und Finanzierung

Klärung der individuellen Motivation und Erstellung eines Fahrplans; Input zu Finanzierungsmöglichkeiten und Strategien für die Betreuersuche

WS3: Bewerbungs- und Präsentationstechniken für
Hochschul- und Stipendienwerbungen

Kommunikation von Forschungsinhalten: inhaltlicher und stilistischer Aufbau einer Präsentation, Einsatz von Stimme, Körper und Materialien/Technik; Gestaltung von Bewerbungsmappen, Übungen zur Selbstpräsentation in Interviewsituationen

WS4: Entscheidungsfindung/
Planung der nächsten Schritte

Klärung individueller Stärken und Schwächen in Bezug auf Wissenschaftliches Arbeiten, Abwägen der Gründe für und gegen eine Promotion sowie Erörterung von Alternativen, Planung der nächsten bis mittelfristigen Schritte 

WS5: Themenfindung und Ideenskizze

Strategien für die Themenfindung, Überlegungen zur Positionierung im (Wissenschafts)Feld bzw. innerhalb der Disziplinen; Strukturierung einer Ideenskizze

bei Bedarf WS6: Außeruniversitäre Arbeitsfelder

Überblick über außeruniversitäre Arbeitsfelder von Gesellschafts- und GeisteswissenschaftlerInnen; Bewerbungsstrategien und -techniken

 Mentoring

Mentoring-Gruppen (MG) (obligatorisch)

In Kleingruppen, die  hinsichtlich fachlicher, thematischer oder methodischer Überschneidungen gebildet werden, treffen sich die Studierenden vierzehntägig mit einem/einer promovierten MentorIn zu selbstgewählten Themen.

Plenum aller Beteiligten (P) (obligatorisch)

Das Plenum stellt einen kontinuierlichen interdisziplinären Austausch zwischen allen Beteiligten sicher, trägt zur Vernetzung zwischen den Fächern bei und ermöglicht ein wechselseitiges Lernen. Zentrale Themen werden für die ganze Gruppe aufbereitet.

Individuelle Beratung (freiwillig)


Fragen und Probleme, die von den Studierenden nicht in den Arbeitsgruppen erörtert werden möchten, können in Einzelgesprächen mit einem/einer MentorIn besprochen werden.

sonstige Formate

Studentische Kleingruppen (freiwillig)

Selbstorganisierte, informelle Treffen der Stu-dierenden bieten weitere Möglichkeiten des Austauschs. Ob es dabei um inhaltliche Diskussionen, die Weiterentwicklung der Skizze oder die Erörterung von Vor- und Nachteilen einer Promotion geht, bleibt den Gruppen überlassen. 


Besuch weiterer Veranstaltungen (freiwillig)

Über das Netzwerk der MentorInnen knüpfen die Studierenden Kontakte zu anderen WissenschaftlerInnen, um zum Beispiel an  Doktorandenkolloquien, Vorträgen oder Konferenzen teilzunehmen und sich mit den Promotionskulturen der Fächer weiter vertraut zu machen.

Wie ist die Maßnahme organisiert?

Die Termine finden Sie hier.

3GO-Webgumaster (3GO@bwkduolf4l.desv23) (Stand: 21.08.2020)