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    Vizepräsident Jörg Stahlmann ist es wichtig, den „Beschäftigten Anlaufstellen bei besonderen Herausforderungen zu bieten“. Interessierte können sich daher an Dr. Astrid Beermann und Frank Haber wenden (von links). Foto: Markus Hibbeler/Universität Oldenburg

Mehr Beratung für Beschäftigte

Die Universität Oldenburg baut ihre psychologischen Beratungsangebote aus: Beschäftigte können sich künftig sowohl bei beruflichen als auch bei privaten Themen unterstützen lassen.

Die Universität Oldenburg baut ihre psychologischen Beratungsangebote aus: Beschäftigte können sich künftig sowohl bei beruflichen als auch bei privaten Themen unterstützen lassen. Neben Konfliktprävention und der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz stehen künftig auch Organisationsstrukturen im Fokus.

Streit mit den Kollegen, Zeitdruck oder Einsamkeit im Home-Office – im Arbeitsalltag wie im privaten Umfeld kann es zu belastenden Situationen oder Konflikten kommen. Die Universität Oldenburg begegnet dieser Tatsache mit dem Ausweiten ihrer Beratungsangebote: In der Abteilung Personal- und Organisationsentwicklung (PEOE) wurde eine Stelle für Psychosoziale Beratung und Konfliktprävention geschaffen. Darüber hinaus steht der Psychologische Beratungsservice (PBS) von Universität und Studentenwerk nun auch Beschäftigten offen.

„Als Universität haben wir den Anspruch eines fairen und wertschätzenden Zusammenwirkens aller Universitätsmitglieder“, erläutert Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen. „Unser Anliegen ist es, gute Arbeitsbedingungen zu ermöglichen und einen Beitrag zur humanen Arbeitswelt zu leisten. Daher ist es uns wichtig, unseren Beschäftigten Anlaufstellen bei besonderen Herausforderungen zu bieten, aber künftig auch einen stärkeren organisationsbezogenen Blick auf diese Themen zu werfen.“ Die neuen Beratungsangebote lösen dabei die frühere Betriebliche Sozial- und Suchtberatung (BSSB) ab. 

Bereits seit Oktober ist Dr. Astrid Beermann in der Abteilung PEOE Ansprechpartnerin für alle Beschäftigten, vom Auszubildenden bis zur Führungskraft. Interessierte können unverbindlich per Mail oder telefonisch Kontakt aufnehmen. Psychische Belastungen am Arbeitsplatz, individuelle Krisen in Teamsituationen, Konflikte unter Kollegen und Vorgesetzten oder Schwierigkeiten im Führungsalltag sind nur einige Beispiele von Themen, die im Austausch mit Beermann vertraulich zur Sprache kommen können. Auf Wunsch ist es möglich, Kollegen oder Vorgesetzte in die Gespräche einzubeziehen, um gemeinsam Konflikte zu klären.

Beermann ist bereits seit 20 Jahren als Systemische Beraterin und Therapeutin, Supervisorin, Coach und Mediatorin in Praxis und Lehre tätig, davon 14 Jahre an der Universität Oldenburg im Center für lebenslanges Lernen.

Psychologischer Beratungs-Service auch auf Englisch

Auch die gemeinsame psychologische Beratung von Universität und Studentenwerk wird erweitert: Ab sofort steht Frank Haber Beschäftigten als Ansprechpartner bei psychischen Belastungen und persönlichen Krisen zur Verfügung. Angesprochen sind dabei explizit auch internationale Kolleginnen und Kollegen in Forschung, Lehre und Verwaltung, da die Gespräche wahlweise auch auf Englisch sowie kultur- und diversitätssensibel angeboten werden. Neben Herausforderungen im Arbeitsalltag können hier auch beispielsweise Ängste oder depressive Verstimmungen, Konflikte im persönlichen Umfeld oder Abhängigkeitsproblematiken thematisiert werden. Haber ist Psychologe und arbeitet bereits seit mehr als 20 Jahren als psychologischer Berater und interkultureller Experte, zuletzt an der privaten Jacobs University in Bremen.

Eine dritte Anlaufstelle bei gesundheitlichen und psychischen Schwierigkeiten ist die betriebliche Gesundheitsförderung der Universität. Im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagement unterstützt Inga Rüdebusch unter anderem Beschäftigte, die nach einer längeren Krankheit wieder ins Berufsleben zurückkehren. Künftig wird es darum gehen, die verschiedenen Angebote stärker miteinander zu vernetzen und beispielsweise gemeinsame Workshops zu gesundheitlicher Prävention anzubieten.

(Stand: 24.06.2021)