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Informationen zum Deutschlandstipendium an der Universität Oldenburg

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Laura Haak

Dezernat 3 - Studentische und akademische Angelegenheiten

  • Das Bild zeigt Vizepräsidentin Al-Shamery, die Geförderten sowie die Fördererinnen und Förderer im Prunksaal des Oldenburger Schlosses. Sie stehen vor einer Wand mit dem Wappen des Landes Oldenburg. Sie halten ihre Urkunden in den Händen und lächeln in die Kamera.

    Insgesamt 84 Studierende der Universität Oldenburg und damit so viele wie seit 2013 nicht mehr erhalten in diesem akademischen Jahr ein Deutschlandstipendium. Die Urkunden wurden bei einer Feierstunde im Oldenburger Schloss übergeben. Universität Oldenburg / Jannis Dirksen

  • Das Bild zeigt Al-Shamery. Sie steht neben einer weißen Leinwand an einem Rednerpult und spricht zum Publikum.

    Vizepräsidentin Katharina Al-Shamery bei ihrer Rede. Sie stellte insbesondere heraus, dass die Universität Oldenburg bundesweite Vorreiterin darin ist, neuen Zielgruppen den Zugang zum Studium zu ebnen. Universität Oldenburg / Jannis Dirksen

  • Das Bild zeigt den Saal im Schloss während der Rede von Frau Al-Shamery. Die Anwesenden hören ihr aufmerksam zu. Die Stuhlreihen sind sehr gut gefüllt, im Saal herrscht eine festliche Atmosphäre. Die Fenster sind mit roten Vorhängen behangen, von der Decke hängt ein großer Kronleuchter.

    Die Feierstunde zur Verleihung der Stipendien war sehr gut besucht. Universität Oldenburg / Jannis Dirksen

Universität vergibt Deutschlandstipendien

Insgesamt 84 Studierende der Universität erhalten ein Jahr lang ein Deutschlandstipendium – nur in einem Jahr waren es noch mehr. Bei einer Feierstunde wurden ihnen die Urkunden überreicht.

Insgesamt 84 Studierende der Universität erhalten ein Jahr lang ein Deutschlandstipendium – nur in einem Jahr waren es noch mehr. Bei einer Feierstunde wurden ihnen die Urkunden überreicht.

 

84 besonders begabte und engagierte Studierende der Universität Oldenburg erhalten in diesem akademischen Jahr ein Deutschlandstipendium – so viele wie seit dem Jahr 2013 nicht mehr. Die Förderung beträgt 300 Euro monatlich und währt ein Jahr. Die Hälfte der Summe kommt vom Bund, die andere Hälfte hat die Universität bei privaten Geldgeberinnen und Geldgebern eingeworben. Insgesamt hatten sich 744 junge Menschen auf ein Stipendium beworben – fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

„Ein Deutschlandstipendium erleichtert nicht nur das Studium, sondern es schafft auch Freiraum für das Engagement außerhalb der Universität. Davon profitieren nicht nur die Stipendiatinnen und Stipendiaten, sondern die ganze Gesellschaft“, sagte Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales, bei der feierlichen Übergabe der Stipendienurkunden im Oldenburger Schloss. Rund 81 Prozent der Geförderten würden sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren, so Al-Shamery weiter.

Im Namen der Universität bedankte sich Al-Shamery ausdrücklich bei den Fördernden: 17 Einzelpersonen, sieben Unternehmen und 21 weitere Stiftungen, Vereine und Institutionen engagierten sich in diesem Jahr beim Deutschlandstipendium. „Wer eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten unterstützt, tut nicht nur etwas sehr Sinnvolles, sondern bekommt auch die Möglichkeit, die Geförderten persönlich kennenzulernen“, sagte Al-Shamery. Dieser persönliche Austausch, der oft auch nach Ende des Studiums anhalte und in Freundschaften oder eine berufliche Zusammenarbeit münde, mache das Deutschlandstipendium so besonders und für alle Beteiligten bereichernd.

Die Universität Oldenburg ist seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren bundesweite Vorreiterin darin, neuen Zielgruppen den Zugang zum Studium zu ebnen: Sowohl Studierende mit einer nicht-traditionellen Bildungsbiographie als auch Studierende mit eingeschränktem Zeitbudget sind an der Universität Oldenburg deutlich stärker vertreten als an anderen Präsenzuniversitäten. So haben rund ein Drittel der Studierenden zuvor einen Berufsabschluss erworben oder anderweitige Berufserfahrung gesammelt. Laut der jüngsten Studieneingangsbefragung sind zudem viele Oldenburger Erstsemester die ersten in ihrer Familie, die ein Studium beginnen – unter den Geförderten sind es sogar rund 63 Prozent, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. „Das ist besonders bemerkenswert und bedeutsam, weil in Deutschland die Kinder von akademisch ausgebildeten Eltern rund drei Mal häufiger ein Studium beginnen als diejenigen, deren Eltern keine Universität besucht haben“, erläuterte Al-Shamery.

Die Universität Oldenburg beteiligt sich seit 2011 am Deutschlandstipendium und hat seither gemeinsam mit den Fördernden in dem Programm bereits über 900 Studierenden finanziellen Rückenwind geben können.

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