Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Mehr

Die IT-Dienste

Zum IT-Service-Desk

Kontakt

IT-Service-Desk

+49 441 798-5555

Den IT-Service-Desk bitte bevorzugt per E-Mail kontaktieren, da nur eine Telefonleitung zur Verfügung steht. Die IT-Dienste rufen Sie zurück, wenn Sie Ihre Telefonnummer hinterlassen.

  • Das Bild zeigt Friedrich Hinrichs. Er sitzt dem Interviewer gegenüber und erklärt diesem etwas. Dabei gestikuliert er leicht mit seinen Händen. Rechts von ihm befindet sich ein aufgeklappter Laptop, der bunte Reihen zeigt, hinter ihm steht eine Topfpflanze.

    Friedrich Hinrichs ist Teamleiter des First Level Supports der universitären IT-Dienste. Er hat in Oldenburg studiert und bereits als Student bei den IT-Diensten gearbeitet. Universität Oldenburg / Matthias Knust

Vom Nebenjob zur Teamleitung

Friedrich Hinrichs ist als Teamleiter des First Level Supports der IT-Dienste erste Anlaufstelle für viele Themen. Im Interview spricht er über typische Herausforderungen, die Umstellung auf Windows 11 und das Mittelalter als Ausgleich.

Friedrich Hinrichs ist als Teamleiter des First Level Supports der IT-Dienste erste Anlaufstelle für viele Themen. Im Interview spricht er über typische Herausforderungen, die Umstellung auf Windows 11 und das Mittelalter als Ausgleich zur Arbeit.

 

Sie sind die erste Anlaufstelle für Menschen mit IT-Problemen. Was ist die größte Herausforderung?

Die konkreten Anliegen zu verstehen. Wir kommunizieren ja mit Menschen, die oft nur geringe IT-Kenntnisse haben, und müssen uns oftmals erst herantasten, welcher Ablauf hakt oder worin der Wunsch besteht. Erst nachdem wir die Menschen und das Anliegen kennengelernt haben, können wir gemeinsam eine individuelle Lösung erarbeiten. Empathie ist für diese Arbeit genauso wichtig wie technische Kompetenzen. Unser Ansatz ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Jüngst hat die Uni ihr Betriebssystem auf Windows 11 umgestellt. Wie haben Sie die Umstellungszeit erlebt?

Für die konkrete Umstellung blieben uns nur neun Monate Zeit und damit nur etwa halb so viel Zeit wie für die Umstellung von Windows 7 auf Windows 10. Es war für uns zeitlich nicht drin, alle Geräte selbst umzustellen. Daher haben wir eine automatische Aktualisierung eingerichtet und alle um Mithilfe gebeten. Zudem haben wir Anleitungen angeboten und waren für Fragen offen. Die Erfahrungen aus den Beratungsgesprächen sind wieder in die Anleitungen eingeflossen. Insgesamt ist die Umstellung gut gelaufen, auch dank der durchgehend guten Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitenden.

Nahezu zeitgleich kam auch die Einführung der Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)…

Ja, das wurde von vielen verständlicherweise zunächst als Last empfunden. Mit zunehmender Umsetzung werden nun Anmeldeprozesse zusammengeführt, sodass der Aufwand sinkt. Die 2FA einzuführen war dringend notwendig. Wir hatten immer mehr Druck durch Spam, Phishing-Mails und andere Risiken. Die 2FA hilft, diese einzudämmen.

Was macht Ihnen Freude an Ihrer Arbeit?

Das Schöne ist die Mischung – der Umgang mit Menschen und Technik. Es bereitet mir Freude, zu unterstützen, Probleme zu lösen, sich gemeinsam zu orientieren – kein Tag ist gleich. Jeden Tag probiere ich gemeinsam mit den Menschen, die sich an uns wenden, auch für mich Neues aus und lerne dabei hinzu.

Welcher Weg führte Sie zu den IT-Diensten?

Ich habe hier an der Uni Sozialwissenschaften, Philosophie und Informatik studiert und einen studentischen Nebenjob gesucht. Den habe ich hier bei den IT-Diensten in der Beratung gefunden. Dies hat mir so viel Spaß bereitet, dass ich später regulär hier angefangen habe.

Wie schalten Sie von der Arbeit ab?

Ich setze mich gerne mit vergangenen Epochen und insbesondere mit dem Mittelalter auseinander – der perfekte Kontrast und Ausgleich zur Arbeit in der IT. Ich segele historische Rahsegler, bin in einer Fechtsportgruppe aktiv und gestalte historische Nachstellungen, sogenannte Reenactments. Jüngst etwa in der ehemaligen Wikingersiedlung Haithabu in Schleswig-Holstein. Ich finde es spannend, mich in die Menschen aus anderen Epochen hineinzuversetzen und mir gefällt auch die museale Vermittlung dieser Perspektiven.

Interview: Henning Kulbarsch

Das könnte Sie auch interessieren:

Kinder stehen auf einer Bühne und singen, davor zwei Geigenspieler.
Universität Oldenburg/ Matthias Knust
Campus-Leben Kultur

„Kinderoper kann auch Plattdeutsch“

Oldenburger Schüler*innen und ein Profiorchester bringen „Der Leuchtturm auf den Hummerklippen“ auf die Bühne, gemeinsam mit Studierenden. Eine…

mehr: „Kinderoper kann auch Plattdeutsch“
Im Hintergrund das schwarze All, darunter die Erde umhüllt von einer leichten Wolkendecke.
Astro-AG
Campus-Leben

Im Freiwilligen Jahr hoch hinaus

Einen Einblick ins wissenschaftliche Arbeiten gewinnen, die Universität kennenlernen und Klarheit über Studien- und Berufswahl finden: Mit diesen…

mehr: Im Freiwilligen Jahr hoch hinaus
Kind springt in die Luft. Erwachsene Person sitzt hinter Laptop und beobachtet Jungen.
Universität Oldenburg / Daniel Schmidt
Campus-Leben

Zukunftstag: Kinder erkunden Arbeitsplatz Universität

Beim „Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Niedersachsen“ erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Studien- und…

mehr: Zukunftstag: Kinder erkunden Arbeitsplatz Universität
(Stand: 27.04.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n12855
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page