Erfahrungsberichte aus dem FWJ in der Astronomie und medizinische Strahlenphysik

Erfahrungsberichte aus dem FWJ in der Astronomie und medizinische Strahlenphysik

Hier berichten Teilnehmende des Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahres (FWJ) von ihren Erfahrungen in der Arbeitsgruppe Astronomie und medizinische Strahlenphysik der Universität Oldenburg.

Enno Gronewold, FWJ 2025/2026

In welcher Arbeitsgruppe bin ich und was sind meine Aufgaben?

Ich verbringe mein FWJ in der Arbeitsgruppe Astronomie und medizinische Strahlenphysik, wobei ich hauptsächlich nur in der Astronomie arbeite.  Erstmal vorab: Ich bin der erste FWJler in meiner Arbeitsgruppe. Das heißt, es gibt noch keine altbewährte Formel für Aufgaben/Projekte, mit denen meine Arbeitsgruppe das FWJ vorher schon gestaltet hat. Dieses Jahr ist praktisch ein Testgang, wobei ich aber finde, dass es ziemlich gut gelingt!  Zu meinen Aufgaben gehört folgendes: 

  • Ein umfangreiches Projekt, in dem ich Wetterballons zusammenbaue, die Flüge plane und schließlich fliegen lasse. Der Ballon ist auch mit Messgeräten beladen, wobei ich viele mit einem Mikrocontroller selbst programmiere
  • Mithelfen in der Wissenschaftskommunikation unserer Arbeitsgruppe (bspw. In Form einer ASTRO-AG an einer Schule)
  • Viele kleinere Projekte, wo ich unterstützend mithelfe (z.B Datenauswertung)
  • Generell viel und auch spontan mithelfen und aushelfen, wo es das braucht
  • Ich habe aber auch genug Zeit und Freiheit, in der ich zum Beispiel in Physikvorlesungen gehe, diese auch nachbereiten kann und mir selbst (Physik-) Themen angucken kann, die mich interessieren 

Warum mache ich ein FWJ?

Viele, die ein FWJ/FSJ etc. machen, tun das zur Orientierung. Um herauszufinden, ob der Bereich/ das Fach etwas für einen ist. Bei mir war es zwar schon vor dem FWJ klar, dass es für mich in die Physik geht, auch gerne in den theoretischen Bereich, aber ich habe mich trotzdem aus folgenden Gründen für ein FWJ entschieden:

  • Ich hatte nach dem Abi keine Lust, direkt von der Schule in das Studium zu gehen. Ich wollte ein Jahr Pause, in der ich mich mit zwar mit ganz viel Physik beschäftigen kann, aber dabei wichtige Einblicke/Erfahrung gewinne und vor allem Praxis und Anwendung habe.
  • Man lernt schon den Alltag in der Uni und in der Wissenschaft kennen, bspw. das Arbeiten/Forschen in Arbeitsgruppen, Vorlesungen, Events etc. Dadurch bekommt man tatsächlich schon bisschen Vorfreude. 

Würde ich ein FWJ empfehlen?

Jo. Egal, ob man noch Orientierung sucht oder nicht und ob man schon einen Plan hat, wo es hingehen soll oder nicht, in einem FWJ, bzw. im Freiwilligendienst allgemein, bekommt man Einblicke und Erfahrung, die einem im Studium und in dem späteren Leben enorm helfen und die man woanders auch nur selten bekommt. Es gibt wirklich nur Vorteile.

(Stand: 11.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p117244
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page