Erfahrungsberichte aus dem FWJ in der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Erfahrungsberichte aus dem FWJ in der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Hier berichten Teilnehmende des Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahres (FWJ) von ihren Erfahrungen in der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Uni Oldenburg.

Sofie Metzger, FWJ 2025/2026

Mein FWJ in drei Worten

Vielfältig, spannend, cool

Warum ich gedacht hab: „Ja, das probier ich!“

Ich war mir nach der Schule noch unsicher, was ich machen möchte und hatte überlegt ein Freiwilliges Jahr zu absolvieren. Bei Recherchen bin ich dann auf das FWJ gestoßen und das erschien mir wie die perfekte Möglichkeit, praktische Einblicke in Forschung zu bekommen und verschiedene Bereiche kennenzulernen.

Mein Platz an der Uni ist…

…vor allem im Büro und im Krankenhaus angesiedelt, mit Einblicken in Forschung, Lehre und sogar den OP.

So sieht ein ganz normaler Tag bei mir aus

Morgens starte ich mit der Frühbesprechung der Ärzte im Krankenhaus, bei der die aktuellen Fälle im Team besprochen werden. Danach gehe ich ins Büro und erledige meine Aufgaben. Dazu gehören vor allem, Patient:innen telefonisch für Studien zu rekrutieren, Fragebögen zu verschicken, Daten zu codieren und in Datenbanken einzutragen sowie Datenbanken zu erstellen und zu pflegen.  Zwischendurch fallen auch immer mal kleinere organisatorische Aufgaben an, die den Arbeitsalltag abwechslungsreicher gestalten. Manchmal habe ich auch die Möglichkeit, bei Vorlesungen dabei zu sein oder Veranstaltungen zu besuchen. Gelegentlich darf ich sogar im OP mithelfen. 
Langweilig wird es eher selten, auch weil das Team und die Menschen, mit denen ich im Büro sitze, immer für eine offene und lustige Arbeitsatmosphäre sorgen. Besonders schön ist auch, dass alle immer sehr nett sind. Ich habe mich von Anfang an wie ein Teil des Teams gefühlt und mir wurde dementsprechend auch Vertrauen und Unterstützung von allen entgegengebracht. :)

Mein „Aha!“-Moment des Jahres

Mir wurde klar, wie viel Organisation und Abstimmung hinter Forschung steckt. Es ist nicht nur „im Labor stehen“, sondern vor allem Teamarbeit, Planung und strukturierte Datenerhebung.

Ohne _ läuft hier gar nichts!

Ohne gute Organisation und Kommunikation im Team läuft hier gar nichts!

Das war mein „Wow, ich bin wirklich in der Wissenschaft!“-Moment

Als ich gesehen habe, wie aus gesammelten Daten tatsächlich Ergebnisse entstehen und man Veränderungen nachweisen kann – das war ein richtig beeindruckender Moment.

Das habe ich über mich gelernt

Ich habe gemerkt, dass ich Spaß daran habe, Teil eines wissenschaftlichen Prozesses zu sein. Außerdem habe ich gelernt, wie wichtig Genauigkeit und Geduld in der Forschung sind.

Wenn ich an Forschung denke, denke ich jetzt an…

…Teamarbeit, Organisation, Datenauswertung und die spannende Möglichkeit, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Mein Tipp an alle, die überlegen, ein FWJ zu machen

Ein FWJ lohnt sich auf jeden Fall – besonders, wenn man sich noch unsicher ist, was man später machen möchte. Man bekommt wertvolle Einblicke und entdeckt vielleicht ganz neue Interessen von sich. Wichtig ist aber auch, mutig sein und Fragen zu stellen.  So versteht man wirklich Schritt für Schritt was hinter den Abläufen steckt und wie wissenschaftliche Arbeit funktioniert.

Und danach? So geht’s für mich weiter

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber das FWJ hat mir viele neue Möglichkeiten aufgezeigt. Aktuell kann ich mir gut vorstellen, Medizin zu studieren.


Jayna Brünings, FWJ 2023/2024

Warum hast du dich dazu entschieden, ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr zu machen?

Ich war mir unsicher, was ich nach dem Abitur studieren sollte. Per Zufall erfuhr ich dann vom Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr und entschied mich dafür, mich zu bewerben, nachdem ich mich darüber informiert hatte. Ich dachte, dass es eine gute Möglichkeit wäre, um erste Einblicke in die medizinische Wissenschaft zu bekommen, und dass es mir bei der Studienorientierung helfen könnte.

Wo bist du eingesetzt und was sind deine Aufgabenbereiche?

Ich bin in der Arbeitsgruppe der Orthopädie und Unfallchirurgie des Pius-Hospitals. Mein Hauptprojekt ist (grob zusammengefasst) das Verwalten digitaler Fragebögen von Patient*innen (Apollo/MoveUp), bei welchen Patientendaten gesammelt werden, um wertvolle Informationen über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zu erhalten. Zwischendurch übernehme ich aber auch Aufgaben wie z.B. die Unterstützung von Studierenden/Doktorand*innen bei der Datenerhebung, Mitarbeit bei der WinterSchool und viele weitere, kleinere Aufgaben.
Außerdem habe ich auch schon öfter im OP zugeschaut (was ziemlich cool war) und durfte auch bereits mit am Tisch stehen. Mein Aufgabenbereich ist also meist relativ abwechslungsreich :)

Welchen Herausforderungen musstest du dich bis jetzt stellen?

Besonders im Kontakt mit Patient*innen (telefonisch und persönlich) hatte ich anfangs Probleme und Ängste, da dies zumindest auf diese Art eine völlig neue Situation für mich war. Jedoch habe ich diese mit Hilfe von meinen Kolleg*innen überwunden und habe jetzt keine Angst mehr, Patient*innen anzurufen :D

Was hat dich positiv überrascht?

Wie hilfsbereit und freundlich das Team ist! Auf Fragen jeglicher Art wird immer eingegangen und man wurde immer „mitgenommen“.

Was glaubst du, bringt dir dieses Jahr?

Ich denke, dass ich noch sehr viele hilfreiche Dinge lernen werde. Außerdem werde ich meine sozialen Kompetenzen bis zum Ende des Jahres auf jeden Fall weiterhin verbessert haben, was immer sehr hilfreich ist. Zudem lernt man am allerbesten aus Erfahrungen und davon werde ich sicherlich noch viele mitnehmen können :)

Was hast du bisher in deinem Freiwilligendienst gelernt?

Sehr viel. Einerseits habe ich viel über verschiedene Programme gelernt sowie meine generellen EDV-Kenntnisse bereichern können. Andererseits konnte ich mir Fachwissen aneignen, Abläufe im OP und in der Wissenschaft kennenlernen und den Umgang mit Menschen und Patient*innen üben. Ich glaube aber, alles, was ich gelernt habe, in einem kurzen Erfahrungsbericht aufzuzählen, wäre etwas zu viel!

Was würdest du zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Habt keine Angst und seid bereit, euch neuen Situationen zu stellen. Ihr werdet so vieles lernen, außerdem gibt es auch viele tolle Angebote von der Uni, an denen ihr teilnehmen könnt! :)

(Stand: 27.04.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p104803
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