Erfahrungsberichte aus dem FWJ am Institut für Physik in der Ultraschnellen Nano-Optik

Erfahrungsberichte aus dem FWJ am Institut für Physik in der Ultraschnellen Nano-Optik

Hier berichten Teilnehmende des Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahres (FWJ) von ihren Erfahrungen am Institut für Physik in der Ultraschnellen Nano-Optik.

Katrin Nagel, FWJ 2025/2026

Warum ich gedacht habe: „Ja, das probiere ich!“

Ich wollte nach der Schule nicht direkt studieren und habe mich erstmal nach Möglichkeiten eines freiwilligen Jahres umgeschaut. Ich wusste aber schon, dass Physik eine gute Richtung für mich wäre und dass ich kein soziales Jahr absolvieren wollte. Als ich dann auf das Angebot der Uni gestoßen bin, wusste ich sofort, dass das die perfekte Möglichkeit für mich ist, die Forschungsarbeit und das Feld kennenzulernen. Ich komme aus Aachen, habe aber Familie in Oldenburg, deswegen war die Entscheidung schnell für mich getroffen. Zwar gab es keine Stellenausschreibungen für Physik, aber ich habe Marina (also unsere FWJ-Koordinatorin) angeschrieben und sie meinte, dass ich einfach mal die AGs anschreiben soll. Das hat super funktioniert uns jetzt mache ich mein FWJ in der AG „Ultraschnelle Nano-Optik“. 

Mein „Wow, ich bin wirklich in der Wissenschaft!“-Moment

Wir hatten im Dezember eine große Messkampagne, wo zwei AGs miteinander an einem Experiment gearbeitet haben und ich durfte dabei sein, als es endlich losging mit messen. Ich saß im Labor und hatte schon längst den Überblick über die Physik hinter dem ganzen verloren. Außerdem wurde es schon spät und den ganzen Tag im Labor zu sein hängt einem doch etwas nach. Ich war in Gedanken schon bei meinem Abendessen als mir richtig auffiel, wo ich eigentlich bin: In einem Physik Labor mit waschechten Physikern, die alle gespannt auf einen Bildschirm schauen und sich über die Ergebnisse freuen. Die drei Kollegen waren irgendwas am Diskutieren und ich dachte wirklich eins zu eins „Wow, ich bin in der Wissenschaft. Was ein Privileg, mir das ansehen zu dürfen, obwohl ich nicht studiert habe oder irgendwas anderes beitragen könnte.“ 

Mein Tipp für zukünftige FWJler*innen

Mein Tipp für zukünftige FWJler*innen wäre, habt keine Angst davor, Leute anzusprechen. Vor allem wenn ihr in eine Gruppe geht, die vorher noch keine FWJler*innen hatte, ist es besonders sinnvoll, Eigeninitiative zu zeigen. Die Leute müssen sich genauso an euch gewöhnen, wie ihr euch an sie. Scheut euch also nicht davor, Bescheid zu sagen, wenn ihr etwas nicht versteht oder wenn euch langweilig wird. Eure Kollegen*innen wollen, dass ihr etwas mitnehmt, also gebt ihnen die Möglichkeit.

(Stand: 11.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p117243
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