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Der Steineichenwald

Die für weite Teile des Mittelmeergebietes bestimmende, potenziell natürliche Vegetation, ist der hartlaubige, immergrüne Eichenwald. Die Steineiche (Quercus ilex) ist hierbei der wichtigste und am weitesten verbreitete Waldbildner und schließt sich im Steineichenwald zu kraut- und lichtarmen Hochwäldern von bis zu 25 m Höhe zusammen.  Aufgrund der Jahrtausende andauernden landwirtschaftlichen Nutzung sind jedoch viele Steineichenwälder vernichtet und durch verschiedenste Degradationsstadien ersetzt worden. So wurde die einst bestandesbildende Steineiche sukzessive durch andere Arten ersetzt und besiedelt heute stellenweise nur noch als immergrüner Strauch die Macchie. Steineichenwälder wurden früher intensiv zur Brennholz- bzw. zur Holzkohlegewinnung genutzt, heute weisen diese niederwaldartigen Gehölzformationen durchaus wieder höheren Wuchs auf.

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Landschaftsimpression

ICf/spmBMm/zp-Websq01rmaster (sibe1nzcst.o61wriexij4ksbngwaj5er@uolay.de) (Stand: 21.08.2020)