Navigation

Laura Holderied

Standort

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Ammerländer Heerstraße 114-118

26129 Oldenburg

Raum V03-1-116A

+49 (0)441 798 4207

laura.holderaqk5ied(at)uxvj06ol.dejot (laura.ilogholdebf8e8rie6ued@uol.de)

Laura Holderied

Wissenschaftliche Ausbildung

Laura Holderied studierte sozialwissenschaftliche Europastudien (B.A.), Politikwissenschaft und Transnationale Kulturwissenschaften (M.A.) an den Universitäten Bremen und Salamanca. Seit April 2017 ist sie Stipendiatin des Promotionsprogramms „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen“ an der Universität Oldenburg sowie assoziiertes Mitglied am „International Graduate Centre for the Study of Culture“ an der Universität Gießen, wo sie zuvor als Research Assistant tätig war.

Laura arbeitete als Lehrbeauftragte im „European Master in Migration and Intercultural Relations“ sowie als Schreibberaterin für Studierende der Universität Oldenburg. Seit September 2019 ist sie Gastdoktorandin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Kopenhagen. Ihre Forschungsinteressen bewegen sich an der Schnittstelle von (globaler) Politik und Kultur mit einem Fokus auf critical migration and border studiescritical security studies, visual global politics, post-structuralist International Relations sowie discourse analysis and research

Projektskizze

Visual practices as bordering practices. Visual politics and EU border governance in the “summer of migration” and its aftermath (Arbeitstitel)

In meinem Promotionsprojekt beschäftige ich mich mit der Rolle von Bildern im Diskurs im EUropäischen Migrations- und Grenzpolitik während und nach dem „Sommer der Migration“ 2015. Ich analysiere, wie die EUropäische Außengrenze von staatlichen und nicht-staatlichen Akteur*innen durch Bezugnahmen auf fotojournalistische Bilder im Diskurs spezifisch sichtbar, verstehbar, vorstellbar und „regierbar“ gemacht wird. Dafür verbinde ich Perspektiven der Critical Border and Security Studies, der poststrukturalistischen Internationalen Beziehungen und dem Forschungsprogramm der Visual Global Politics.

 

Vorträge

2020, Oktober (angenommen): Europäische Ikonen und B/ordering-Prozesse. Eine Analyse multivalenter Grenzformationen in policy Diskursen während des 'Sommers der Migration' 2015. 6. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft: „B/ordering Cultures. Alltag, Politik, Ästhetik“, Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder

2020, Juli (angenommen): European icons during the ‘summer of migration’ 2015. An analysis of visual representations of German ‘Welcome culture’ in Germany and the UK. Workshop „Zwischen Willkommenskultur und Restriktion: Migrationsdiskurse im und nach dem langen Sommer der Migration“, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin

2020, März: Visual identity politics as border politics: Analyzing Alan Kurdi and other European icons during the EU ‘border crisis’ 2015. Meeting “Ethnography Apprentice Class”, Department of Political Science, University of Copenhagen

2020, Februar: Visual Identity Politics as Border Politics. European Icons in the ‘Summer of Migration’ 2015. Concluding Conference of the PhD program “Boundary Formations in Migration Societies”: “The Formation of Boundaries in Migration Societies and the Responsibility of Scholarship”, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

2019, Mai: Doing Border – Bildpolitiken im EUropäischen Grenzregime. Expertinnengespräch beim Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen der Mobilen Akademie Berlin zum Thema „Niemandsland. Migration und Grenzarbeit an den Rändern der Ordnung“ am Staatstheater Oldenburg

2018, Oktober: Migration, Grenze und Demokratie in Europa. Umrisse einer demokratietheoretischen Grenzregimeanalyse, zusammen mit David Niebauer und Simon Sperling. 27. Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) „Grenzen der Demokratie / Frontiers of Democracy“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

2018, Juli: What can Political Science contribute to Border Studies?, zusammen mit David Niebauer und Simon Sperling. 2nd World Conference der Association for Borderland Studies an den Universitäten Wien und Budapest.

2017, Dezember: Repräsentationspolitiken und doing border im Film. Eine Analyse filmischer Position im Diskurs über das EUropäische Grenzregime. Workshop „Faces of Migration – Repräsentationen von Migration und Migrationserfahrung“ des DFG-Projekts „Narrating Migration“ an der Universität Bielefeld 

2017, Juni: Interdisciplinarity as Translation: The Case of Visual Securitization in the EUropean Border Regime, VII Lisbon Summer School for the Study of Culture des Lisbon Consortiums an der Universidade Católica Lisboa: “Global Translations”

Publikationen

2020 (im Erscheinen): Borders, Migration, Struggles: A Heuristic for Analysis of Border Politics, in: Journal Borders in Perspective, Thematic Issue: Identities and Methodologies of Border Studies: Recent Empirical and Conceptual Approaches (mit Simon Sperling und David Niebauer).

Webmrtl0yastjler (internet@ui8aol0z.dehd) (Stand: 24.04.2020)