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Vera Konferenz-Workshop am 15. und 16. Februar 2018

Der Vera Konferenz Workshop findet am 15. und 16. Februar 2018 im Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg statt. Das Programm steht für Sie zum download bereit.

Konferenzprogramm

Konferenz: Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung.

08. bis 10. Februar 2017 in Lüneburg.

Anmeldung bis zum 05. Januar 2017 an nico.ldug1vuedzfdtkl+joke(at)urleuphana.decto (nico.lul9edlnfrjtke@leuxg8mphana.0mde)

Call For Papers 

Konferenzprogramm

Workshop: "Verantwortung für Nachhaltigkeit im Gespräch zwischen Wissenschaft und Praxis"

11. Nov. 2015, 10:00 –17:00 Uhr
Schlaues Haus Oldenburg

Der Ausgangspunkt des interdisziplinären Forschungsprojekts „Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ ist, die Vielfalt und Heterogenität lokal situierter Alltagspraktiken und Wissensformen zum Forschungsgegenstand zu machen. Dies gelingt durch die Verbindung einer Perspektive auf konkrete Praktiken mit der expliziten Zusammenführung des Nachhaltigkeits- und des Verantwortungsdiskurses. Der Fokus richtet sich dabei auf das Responsibilisierungsgeschehen im Positionengeflecht der beteiligten Akteure: Wie wird versucht, Menschen zu verantwortlichen Subjekten für nachhaltiges Verhalten zu machen und wie machen sie sich selbst dazu – oder eben auch nicht? Das Projekt stellt mit Blick auf die Transformationsszenarien, die den Nachhaltigkeitsdiskurs seit Beginn prägen, folgende Kernfragen:

Wie werden Transformationsprogramme konkret umgesetzt und welche Auswirkungen haben sie in der Praxis?

Welche heterogenen nachhaltigkeitsrelevanten Praktiken und Verantwortungsverhältnisse existieren unabhängig von diesen Programmen?

Wie ist eine nachhaltige Gesellschaft jenseits von ze ntralistischen Steuerungslogiken und hegemonialen Expertenkulturen denkbar?

Für den Workshop konnten wir verschiedene Experten und Expertinnen der Praxis im Nachhaltigkeitsbereich gewinnen, um die Frage der Verantwortung für nachhaltige Entwicklung sowie die Konzeption des Gesamtprojektes gemeinsam zu reflektieren und zu diskutieren. Das Ziel ist ein Austausch zwischen Praxis - und wissenschaftlicher Perspektive. Hierzu sind neben Kurzvorträgen mit Diskussion eine moderierte Gruppendiskussion (World - Café) sowie eine Podiumsdiskussion vorgesehen. Mögliche Themenschwerpunkte des Workshops sind z.B.:

- Verständnis weisen von ‚Nachhaltigkeit‘ in den jeweiligen Praxisbereichen

- Bedeutung marktförmiger und alternativer Wirtschaftsformen

- Verhältnis zwischen Top-Down-Steuerungslogiken und Bottom-up-Nachhaltigkeitsinitiativen

- Akteure und Formen der Verantwortungsübernahme für Nachhaltigkeit

KICK-OFF (intern)

Am 15.07.2015 wird das Kick-Off mit allen Arbeitsgruppen und Professuren stattfinden!

Projekt "Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung" bewilligt

Der Antrag "Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung" den Frau Prof. Dr. Anna Henkel federführend im Team mit Prof. Dr. Gesa Lindemann, Prof. Dr. Thomas Alkemeyer, Prof. Dr. Niko Paech, Prof. Dr. Reinhard Schulz und Prof. Dr. Reinhard Pfriem an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen der Ausschreibung "Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" beantragt hat wurde bewilligt.

Erfolg für zwei Nachhaltigkeitsprojekte der Universität
Neues Förderprogramm von Land und VolkswagenStiftung / Oldenburger Wissenschaftler an zwei weiteren Projekten beteiligt

Großer Erfolg für die Nachhaltigkeitsforschung der Universität Oldenburg: Gleich zwei Projektanträge unter Federführung der Universität punkteten im Förderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“, das vom Land Niedersachsen und der VolkswagenStiftung initiiert wurde. Zudem sind Oldenburger Wissenschaftler an zwei weiteren bewilligten Forschungsprojekten zur Nachhaltigkeit beteiligt. In dem neuen Programm werden insgesamt acht Projekte mit einem Betrag von rund zwölf Millionen Euro gefördert.

„Interdisziplinäre Forschung zur Nachhaltigkeit hat an der Universität Oldenburg eine lange Tradition – sie begann bereits in den 1970er Jahren und gehört seither zum Selbstverständnis der Universität“, erklärt Prof. Dr. H.-Jürgen Appelrath, Vizepräsident für Forschung. Mit den aktuellen Förderzusagen werde die hohe Qualität der Oldenburger Forschung erneut gewürdigt und das interdisziplinäre Engagement der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in besonderer Weise honoriert.

Die bewilligten Projekte: „Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“ – so lautet der Titel des Forschungsprojekts, das die Oldenburger Soziologin Prof. Dr. Anna Henkel leitet. Soziologen, Ökonomen und Philosophen forschen gemeinsam daran, welche Ambivalenzen und daraus resultierenden „Nebenwirkungen“ sich bei der praktischen Umsetzung unterschiedlicher Nachhaltigkeitsprogramme ergeben. Die zentrale Frage dabei: Wie wird versucht, Menschen zu verantwortlichen Subjekten für nachhaltiges Verhalten zu machen, und wie machen sie sich selbst dazu – oder eben auch nicht? Ziel der Forschung ist es, Hemmnisse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft offenzulegen, absehbare Konsequenzen zu antizipieren und mögliche Wege zu einer reflektierten Zurechnung von Verantwortung in einer nachhaltigen Gesellschaft zu entwickeln.

„Resilienz von sozio-technischen Systemen am Beispiel des Stromtransportsystems“ ist das zweite Projekt, das federführend an der Universität Oldenburg angesiedelt ist. Die Leitung hat die Oldenburger Physikerin Prof. Dr. Ulrike Feudel inne. Unter Resilienz versteht man die Eigenschaft eines Systems, bei Änderungen von ökonomischen, demografischen und Umweltbedingungen sowie bei Störungen wesentliche Funktionen aufrechtzuerhalten. So muss ein künftiges Energiesystem beispielsweise resilient gegenüber dem Klimawandel, aber auch gegenüber der zunehmenden Einspeisung fluktuierender Windenergie sein. In dem Projekt forschen Ökonomen, Physiker und Sozialwissenschaftler im Kontext der Energiewende zum Wechselspiel komplexer Netzwerke, bestehend aus ökonomischen Akteuren, technischen Systemen, Institutionen und sozialen Prozessen. Es sollen resilienzbestimmende Eigenschaften dieser Netzwerke und ihrer Wechselwirkungen identifiziert werden, die für eine nachhaltige Entwicklung des Energietransportsystems berücksichtigt werden sollten.

„NEDS – Nachhaltige Energieversorgung Niedersachsen“ wird an der Universität Hannover koordiniert. Gemeinsam mit Informatikern und Umweltökonomen der Fakultät II Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität und des An-Instituts OFFIS forschen die Wissenschaftler zu Möglichkeiten für eine zukunftsfähige Stromversorgung Niedersachsens. Sie suchen dabei nach Wegen, die elektrische Energieversorgung bis zum Jahr 2050 so zu gestalten, dass dabei Kriterien der Nachhaltigkeit – das heißt Technik, Ökonomie, Ökologie und Soziales – möglichst optimal berücksichtigt werden.

„Nachhaltiger Konsum von Informations- und Kommunikationstechnologie in der digitalen Gesellschaft – Dialoge und Transformation durch offene Innovation“ ist federführend an der Universität Osnabrück angesiedelt. Betriebliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsinformatiker und Wirtschaftswissenschaftler der Universität Oldenburg sind daran beteiligt und erarbeiten mit Psychologen und Sozialwissenschaftlern Möglichkeiten, den Konsum von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nachhaltiger zu gestalten. Dabei möchten sie gemeinsam mit Konsumenten, Unternehmen und Politikern nachhaltige Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und gesetzliche Rahmenbedingungen erarbeiten.

Zum Förderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“: Mit dem Programm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ fördern das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung erstmals Projekte, die disziplinübergreifende Ansätze verfolgen, um die Probleme der Zukunft zu meistern. Dafür stellen sie 15 Millionen Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab zur Verfügung. Insgesamt 66 Projektvorschläge von mehr als 300 Arbeitsgruppen aus ganz Niedersachsen gingen in der ersten Ausschreibungsrunde ein. Daraus wurden 15 Gruppen ausgewählt, um in einem öffentlichen Kolloquium ihre Forschungsvorhaben vor dem Gutachtergremium und interessierten Bürgern zu präsentieren. Insgesamt acht Projekte wurden daraufhin für eine Förderung ausgewählt.

Webb2sjmastocv4cer (sabrinmlja.gavars@uold+k8k.dei6fh) (Stand: 07.11.2019)