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Anne Janßen-Bartels

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Dissertationsvorhaben

"Über Rassen zu sprechen, ist allemal besser, als über Rassismus zu schweigen."
(Ulrich Kattmann)

Dieser Satz beschreibt bereits das Anliegen meines Dissertationsvorhabens in der Biologiedidaktik im Rahmen der Didaktischen Rekonstruktion. Oft wird Rassismus nur mit sozialen und gesellschaftspolitischen Fragen in Verbindung gebracht; Präventionsmöglichkeiten werden deshalb vor allem in Fächern wie Gemeinschaftskunde oder Religion gesehen. Dabei wird verkannt, dass rassistische Aussagen sich u.a. auf biologistische Vorstellungen beziehen, die im Biologieunterricht thematisiert werden sollten. Weil zu diesem Thema jedoch nur eine geringe Anzahl biologiedidaktischer Überlegungen besteht, habe ich mir die Entwicklung von Leitlinien für die Lehrerfortbildung zum Ziel gesetzt.

Aus persönlichen Gründen ruht mein Promotionsvorhaben. 

Zur Person

Studium der Fächer Biologie, Deutsch und Sport für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Oldenburg. Nach dem Referendariat Stade 2001 – 2004 Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendiatin im Promotionsprogramm „Fachdidaktische Lehr- und Lernforschung – Didaktische Rekonstruktion. Seit 2004 Lehrerin an der Cäcilienschule in Oldenburg.

Veröffentlichungen

Janßen, A. (1998). Vorstellungen von „Menschenrassen“ in der Fachwissenschaft und bei Schülerinnen und Schülern. Oldenburger VorDrucke 368. Oldenburg: Didaktisches Zentrum

Janßen-Bartels, A. (2003). Schülervorstellungen zum Unterricht über „Menschenrassen“. In: Vogt, H., Krüger, D. & Unterbruner U. (Hrsg.), Erkenntnisweg Biologiedidaktik. Kassel: Universität, 57-71.

Janßen-Bartels, A. & Sander, E. (2004). Verallgemeinerung qualitativer Daten in der biologiedidaktischen Lehr-, Lernforschung. In: Gropengießer, H., Janßen-Bartels, A. & Sander, E. (Hrsg.), Lehren fürs Leben. Didaktische Rekonstruktion in der Biologie. Köln: Aulis, 109 – 118.

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